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Sturm und Stille Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2019

Abbildungen

mit 2 schwarzweissen Fotos

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/11,6/3,2 cm

Gewicht

286 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001171910

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Es ist wahrlich eine schrecklich schöne Geschichte, die der Herr Storm sich da erlaubt hat, jedenfalls wenn sie so erzählt wird, wie Jochen Missfeldt es kann. ("Die Zeit")
Ein gelungener Versuch, Alltagsdenken und Liebesfühlen des 19. Jahrhunderts in der großen historischen Distanz zum Heute nachvollziehbar zu machen. Tatsächlich, so könnte es gewesen sein. Ein Liebesabenteuer aus Distanz und Nähe, auch für den Leser. ("Frankfurter Rundschau")
«Sturm und Stille» ist ein anrührendes, sehr zu empfehlendes Buch, das seinen Zauber mit leiser Verzögerung entfaltet; der Leser bekommt das eingeräumt, was man alle Zeit der Welt nennt. ("Wiener Zeitung")
(…) ein geradliniges Frauenporträt, das auch als lebhaftes Zeitbild funktioniert (…); seine Schilderungen sind so sinnlich anfassbar, dass man das Spätsommerwetter zu Storms Hochzeit zu riechen meint oder die braunen Kuchen, die so nur Doris‘ Großmutter Mummy zu Weihnachten bäckt. ("Kieler Nachrichten")
Welch eine ungeheuerliche Geschichte von Liebeswahn und Treue – im Grunde unerträglich. Und doch: Jochen Missfeldt, der gelobte Storm-Biograf, erzählt sie nach Dokumenten und vor allem mit viel Phantasie aus der weiblichen Perspektive, glaubwürdig und erschütternd. ("Literaturblatt für Baden-Württemberg")
Ein Roman, der an Einfühlungsvermögen und sprachlicher Feinheit Storm in nichts nachsteht. ("Das Magazin")
Mit dem Roman «Sturm und Stille», der luftig und stimmungsvoll den emotionalen Wetterlagen der Protagonisten nachspürt, zeigt sich Jochen Missfeldt auf dem Höhepunkt seines Schaffens. ("taz")
Eine der längsten Leidensgeschichten der Literaturgeschichte (…) Mit Doris Jensen-Storm hat Missfeldt eine beeindruckende Frauenfigur geschaffen, die sich zwischen Sturm und Stille zu behaupten weiss. (…) eine Art Entwicklungsgeschichte mit Happy End. ("NZZ am Sonntag")

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2019

Abbildungen

mit 2 schwarzweissen Fotos

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/11,6/3,2 cm

Gewicht

286 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001171910

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Entschleunigung und Sprachkunst

Bewertung am 27.01.2019

Bewertungsnummer: 460956

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Egal was ich hier schreibe, diese Bewertung wird Jochen Missfeldt sicher nicht gerecht. Sein Roman über Doris Jensen, der zweiten Frau Theodor Storms, ist eine literarische Perle. Authentisch und poetisch lässt uns der Autor in eine Zeit eintauchen, in der die Uhren noch anders tickten. Damit schenkt Jochen Missfeldt dem Leser entschleunigte Lesestunden vom hektischen Alltag. Er verbindet gekonnt Sprachkunst mit Informationsgehalt, porträtiert ergreifend eine starke Frau und macht neugierig auf Theodor Storms Werk. Schon allein die ersten Sätze zählen für mich zu den schönsten Romananfängen, die ich bisher gelesen habe: „Längst bin ich eingetreten in den Herbst meines Lebens. In den Ohren lärmen Saus und Braus. Meine Nase ist nicht mehr das, was sie einmal war. Aber von der Jugend herübergerettet habe ich die Augen, nicht ganz, denn die Brille ist mein treuer Begleiter.“

Entschleunigung und Sprachkunst

Bewertung am 27.01.2019
Bewertungsnummer: 460956
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Egal was ich hier schreibe, diese Bewertung wird Jochen Missfeldt sicher nicht gerecht. Sein Roman über Doris Jensen, der zweiten Frau Theodor Storms, ist eine literarische Perle. Authentisch und poetisch lässt uns der Autor in eine Zeit eintauchen, in der die Uhren noch anders tickten. Damit schenkt Jochen Missfeldt dem Leser entschleunigte Lesestunden vom hektischen Alltag. Er verbindet gekonnt Sprachkunst mit Informationsgehalt, porträtiert ergreifend eine starke Frau und macht neugierig auf Theodor Storms Werk. Schon allein die ersten Sätze zählen für mich zu den schönsten Romananfängen, die ich bisher gelesen habe: „Längst bin ich eingetreten in den Herbst meines Lebens. In den Ohren lärmen Saus und Braus. Meine Nase ist nicht mehr das, was sie einmal war. Aber von der Jugend herübergerettet habe ich die Augen, nicht ganz, denn die Brille ist mein treuer Begleiter.“

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Sturm und Stille

von Jochen Missfeldt

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G. Knollmann-Wachsmuth

Thalia Bad Salzuflen

Zum Portrait

5/5

Wunderbar!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein LIEBLINGSBUCH! Was soll ich noch schreiben? Diese Geschichte ist in jeder Hinsicht gelungen! Jochen Missfeldt hat meinen ganzen Respekt!
  • G. Knollmann-Wachsmuth
  • Buchhändler/-in

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Wunderbar!

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Ein LIEBLINGSBUCH! Was soll ich noch schreiben? Diese Geschichte ist in jeder Hinsicht gelungen! Jochen Missfeldt hat meinen ganzen Respekt!

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

Zum Portrait

5/5

"Ich sagte: Ich bin ja nur eine kleine Frau!"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt!" So urteilte vor vielen Jahren Louis Aragon über den wunderschönen Roman "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow. Jetzt macht Jochen Missfeldt ihm diesen Titel streitig... 1846, Theodor Storm ist knapp 30 Jahre alt, verlobt mit Constanze, die Hochzeit steht kurz bevor. Just zu diesem Zeitpunkt beginnt er mit der gerade 18-jährigen Doris Jensen eine heftige Affäre. Trotzdem findet die Hochzeit statt, seine Beziehung zu Doris aber hat Bestand über zwei Jahre . Als das gesamte Bürgertum Husums sich über diese Beziehung zu echauffieren beginnt, ist klar: Doris kann nicht "vor Ort" bleiben. Die nächsten 15 Jahre verbringt sie in wechselnden Familien als Gesellschafterin, pendelnd zwischen Schleswig, Holstein und Süd-Dänemark. Erst als Constanze im Kindbett stirbt, kehrt Doris zurück, ein Jahr später ist sie endlich mit Storm verheiratet... Klingt kitschig? Ist es aber nicht! Missfeldt hat einen großen poetischen Roman über eine wahre Liebe geschrieben, äußerst feinfühlig, sehr genau beobachtet. Hier stimmt einfach alles: Zeitkolorit, historisch belegte Tatsachen, eine wunderbare Sprache! "Später, viel später, hat er darüber Rechenschaft abgelegt und alles seinem besten Freund Brinkmann in einem Brief gebeichtet: Gewiss ist, schrieb er, dass ein Verhältnis der erschütterndsten Leidenschaft zwischen uns entstand, das in seiner Hingebung, seinem Kampf und seinen Rückfällen jahrelang dauerte und viel Leid um sich verbreitete...." Versinken Sie in dieser traurig-schönen Liebesgeschichte und lernen Sie eine wirklich "starke" Frau kennen, die schon emanzipiert war, als dieses Wort noch gar nicht verwendet wurde. Ihr Motto übrigens: Es muss gegangen sein...
  • Matthias Kesper
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Ich sagte: Ich bin ja nur eine kleine Frau!"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt!" So urteilte vor vielen Jahren Louis Aragon über den wunderschönen Roman "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow. Jetzt macht Jochen Missfeldt ihm diesen Titel streitig... 1846, Theodor Storm ist knapp 30 Jahre alt, verlobt mit Constanze, die Hochzeit steht kurz bevor. Just zu diesem Zeitpunkt beginnt er mit der gerade 18-jährigen Doris Jensen eine heftige Affäre. Trotzdem findet die Hochzeit statt, seine Beziehung zu Doris aber hat Bestand über zwei Jahre . Als das gesamte Bürgertum Husums sich über diese Beziehung zu echauffieren beginnt, ist klar: Doris kann nicht "vor Ort" bleiben. Die nächsten 15 Jahre verbringt sie in wechselnden Familien als Gesellschafterin, pendelnd zwischen Schleswig, Holstein und Süd-Dänemark. Erst als Constanze im Kindbett stirbt, kehrt Doris zurück, ein Jahr später ist sie endlich mit Storm verheiratet... Klingt kitschig? Ist es aber nicht! Missfeldt hat einen großen poetischen Roman über eine wahre Liebe geschrieben, äußerst feinfühlig, sehr genau beobachtet. Hier stimmt einfach alles: Zeitkolorit, historisch belegte Tatsachen, eine wunderbare Sprache! "Später, viel später, hat er darüber Rechenschaft abgelegt und alles seinem besten Freund Brinkmann in einem Brief gebeichtet: Gewiss ist, schrieb er, dass ein Verhältnis der erschütterndsten Leidenschaft zwischen uns entstand, das in seiner Hingebung, seinem Kampf und seinen Rückfällen jahrelang dauerte und viel Leid um sich verbreitete...." Versinken Sie in dieser traurig-schönen Liebesgeschichte und lernen Sie eine wirklich "starke" Frau kennen, die schon emanzipiert war, als dieses Wort noch gar nicht verwendet wurde. Ihr Motto übrigens: Es muss gegangen sein...

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Sturm und Stille

von Jochen Missfeldt

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