Produktbild: Sturm und Stille

Sturm und Stille

1

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

80507

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.08.2017

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3342 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644031616

Beschreibung

Rezension

Ein gelungener Versuch, Alltagsdenken und Liebesfühlen des 19. Jahrhunderts in der großen historischen Distanz zum Heute nachvollziehbar zu machen. Tatsächlich, so könnte es gewesen sein. Ein Liebesabenteuer aus Distanz und Nähe, auch für den Leser.

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

80507

Erscheinungsdatum

18.08.2017

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

3342 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644031616

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Entschleunigung und Sprachkunst

Bewertung am 27.01.2019

Bewertungsnummer: 460956

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Egal was ich hier schreibe, diese Bewertung wird Jochen Missfeldt sicher nicht gerecht. Sein Roman über Doris Jensen, der zweiten Frau Theodor Storms, ist eine literarische Perle. Authentisch und poetisch lässt uns der Autor in eine Zeit eintauchen, in der die Uhren noch anders tickten. Damit schenkt Jochen Missfeldt dem Leser entschleunigte Lesestunden vom hektischen Alltag. Er verbindet gekonnt Sprachkunst mit Informationsgehalt, porträtiert ergreifend eine starke Frau und macht neugierig auf Theodor Storms Werk. Schon allein die ersten Sätze zählen für mich zu den schönsten Romananfängen, die ich bisher gelesen habe: „Längst bin ich eingetreten in den Herbst meines Lebens. In den Ohren lärmen Saus und Braus. Meine Nase ist nicht mehr das, was sie einmal war. Aber von der Jugend herübergerettet habe ich die Augen, nicht ganz, denn die Brille ist mein treuer Begleiter.“

Entschleunigung und Sprachkunst

Bewertung am 27.01.2019
Bewertungsnummer: 460956
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Egal was ich hier schreibe, diese Bewertung wird Jochen Missfeldt sicher nicht gerecht. Sein Roman über Doris Jensen, der zweiten Frau Theodor Storms, ist eine literarische Perle. Authentisch und poetisch lässt uns der Autor in eine Zeit eintauchen, in der die Uhren noch anders tickten. Damit schenkt Jochen Missfeldt dem Leser entschleunigte Lesestunden vom hektischen Alltag. Er verbindet gekonnt Sprachkunst mit Informationsgehalt, porträtiert ergreifend eine starke Frau und macht neugierig auf Theodor Storms Werk. Schon allein die ersten Sätze zählen für mich zu den schönsten Romananfängen, die ich bisher gelesen habe: „Längst bin ich eingetreten in den Herbst meines Lebens. In den Ohren lärmen Saus und Braus. Meine Nase ist nicht mehr das, was sie einmal war. Aber von der Jugend herübergerettet habe ich die Augen, nicht ganz, denn die Brille ist mein treuer Begleiter.“

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Sturm und Stille

von Jochen Missfeldt

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G. Knollmann-Wachsmuth

Thalia Bad Salzuflen

Zum Portrait

5/5

Wunderbar!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein LIEBLINGSBUCH! Was soll ich noch schreiben? Diese Geschichte ist in jeder Hinsicht gelungen! Jochen Missfeldt hat meinen ganzen Respekt!
  • G. Knollmann-Wachsmuth
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wunderbar!

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Ein LIEBLINGSBUCH! Was soll ich noch schreiben? Diese Geschichte ist in jeder Hinsicht gelungen! Jochen Missfeldt hat meinen ganzen Respekt!

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

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5/5

"Ich sagte: Ich bin ja nur eine kleine Frau!"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt!" So urteilte vor vielen Jahren Louis Aragon über den wunderschönen Roman "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow. Jetzt macht Jochen Missfeldt ihm diesen Titel streitig... 1846, Theodor Storm ist knapp 30 Jahre alt, verlobt mit Constanze, die Hochzeit steht kurz bevor. Just zu diesem Zeitpunkt beginnt er mit der gerade 18-jährigen Doris Jensen eine heftige Affäre. Trotzdem findet die Hochzeit statt, seine Beziehung zu Doris aber hat Bestand über zwei Jahre . Als das gesamte Bürgertum Husums sich über diese Beziehung zu echauffieren beginnt, ist klar: Doris kann nicht "vor Ort" bleiben. Die nächsten 15 Jahre verbringt sie in wechselnden Familien als Gesellschafterin, pendelnd zwischen Schleswig, Holstein und Süd-Dänemark. Erst als Constanze im Kindbett stirbt, kehrt Doris zurück, ein Jahr später ist sie endlich mit Storm verheiratet... Klingt kitschig? Ist es aber nicht! Missfeldt hat einen großen poetischen Roman über eine wahre Liebe geschrieben, äußerst feinfühlig, sehr genau beobachtet. Hier stimmt einfach alles: Zeitkolorit, historisch belegte Tatsachen, eine wunderbare Sprache! "Später, viel später, hat er darüber Rechenschaft abgelegt und alles seinem besten Freund Brinkmann in einem Brief gebeichtet: Gewiss ist, schrieb er, dass ein Verhältnis der erschütterndsten Leidenschaft zwischen uns entstand, das in seiner Hingebung, seinem Kampf und seinen Rückfällen jahrelang dauerte und viel Leid um sich verbreitete...." Versinken Sie in dieser traurig-schönen Liebesgeschichte und lernen Sie eine wirklich "starke" Frau kennen, die schon emanzipiert war, als dieses Wort noch gar nicht verwendet wurde. Ihr Motto übrigens: Es muss gegangen sein...
  • Matthias Kesper
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Ich sagte: Ich bin ja nur eine kleine Frau!"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt!" So urteilte vor vielen Jahren Louis Aragon über den wunderschönen Roman "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow. Jetzt macht Jochen Missfeldt ihm diesen Titel streitig... 1846, Theodor Storm ist knapp 30 Jahre alt, verlobt mit Constanze, die Hochzeit steht kurz bevor. Just zu diesem Zeitpunkt beginnt er mit der gerade 18-jährigen Doris Jensen eine heftige Affäre. Trotzdem findet die Hochzeit statt, seine Beziehung zu Doris aber hat Bestand über zwei Jahre . Als das gesamte Bürgertum Husums sich über diese Beziehung zu echauffieren beginnt, ist klar: Doris kann nicht "vor Ort" bleiben. Die nächsten 15 Jahre verbringt sie in wechselnden Familien als Gesellschafterin, pendelnd zwischen Schleswig, Holstein und Süd-Dänemark. Erst als Constanze im Kindbett stirbt, kehrt Doris zurück, ein Jahr später ist sie endlich mit Storm verheiratet... Klingt kitschig? Ist es aber nicht! Missfeldt hat einen großen poetischen Roman über eine wahre Liebe geschrieben, äußerst feinfühlig, sehr genau beobachtet. Hier stimmt einfach alles: Zeitkolorit, historisch belegte Tatsachen, eine wunderbare Sprache! "Später, viel später, hat er darüber Rechenschaft abgelegt und alles seinem besten Freund Brinkmann in einem Brief gebeichtet: Gewiss ist, schrieb er, dass ein Verhältnis der erschütterndsten Leidenschaft zwischen uns entstand, das in seiner Hingebung, seinem Kampf und seinen Rückfällen jahrelang dauerte und viel Leid um sich verbreitete...." Versinken Sie in dieser traurig-schönen Liebesgeschichte und lernen Sie eine wirklich "starke" Frau kennen, die schon emanzipiert war, als dieses Wort noch gar nicht verwendet wurde. Ihr Motto übrigens: Es muss gegangen sein...

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