Produktbild: Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer
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Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer Roman

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Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2015

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,4/12,1/2,5 cm

Gewicht

279 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001395538

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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01.01.2015

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288

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19,4/12,1/2,5 cm

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279 g

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8. Auflage

Sprache

Deutsch

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2710001395538

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Kluge Kombination

Bewertung aus Vaihingen am 13.04.2026

Bewertungsnummer: 3107892

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Idee von Alex Capus, drei voneinander unabhängige Schicksale, die allein ihr historischer Hintergrund verbindet, zusammenzulegen und aufgrund recherchierter Daten romanartig auszubauen, ging auf. Selten las ich so detailreich ausgestattete und deshalb auch hoch interessante Biografien. Dabei vergaß der Autor nicht, immer wieder darauf hinzuweisen, dass es sich bei seinen Schilderungen eben vor allem um Fiktion handelt, er es sich eben aus-gedacht hat. Die Personen existieren damit aber nicht nur belegt historisch, sondern aus Fleisch und Blut und der Leser "erlebt" sie mit. Stilistisch in durchaus anspruchsvoller Wortwahl ein absoluter Lesegenuss!

Kluge Kombination

Bewertung aus Vaihingen am 13.04.2026
Bewertungsnummer: 3107892
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Idee von Alex Capus, drei voneinander unabhängige Schicksale, die allein ihr historischer Hintergrund verbindet, zusammenzulegen und aufgrund recherchierter Daten romanartig auszubauen, ging auf. Selten las ich so detailreich ausgestattete und deshalb auch hoch interessante Biografien. Dabei vergaß der Autor nicht, immer wieder darauf hinzuweisen, dass es sich bei seinen Schilderungen eben vor allem um Fiktion handelt, er es sich eben aus-gedacht hat. Die Personen existieren damit aber nicht nur belegt historisch, sondern aus Fleisch und Blut und der Leser "erlebt" sie mit. Stilistisch in durchaus anspruchsvoller Wortwahl ein absoluter Lesegenuss!

schillernd und faszinierend

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2051995

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Drei Lebensgeschichten, die Alex Capus meisterhaft und temporeich verwebt. - Zwar sind sich Emile Gilliéron, Laura d’Oriano und Felix Bloch nie wirklich begegnet, obwohl sich ihre Leben teilweise zur gleichen Zeit abspielten. Fiktiv lässt daher Capus die Biografien im ‘Möglicherweise’ einen gemeinsamen Berührungspunkt im Bahnhof Zürich finden, wo Laura im Orientexpress, auf dem Weg nach Frankreich mit ihrer Familie hält, Emil mit der Urne seine Vaters unterwegs an den Genfersee ist und Felix am Güterbahnhof zum x-ten Mal Vaters Wille verwirft - um dann doch Maschinenbau zu studieren. Die Lebensbilder könnten nicht unterschiedlicher sein - und haben letztendlich doch einen gemeinsamen Nenner: geworden zu sein, was man par-tout nicht werden wollte… Es ist spannend zu lesen, wie sich die einzelnen Personen im Leben bewegen, sich entwickeln, auf Abwege geraten - und nur Felix Bloch kann letztendlich (trotz Atombombenbau-Beteiligung) den Jugendtraum ‘etwas Friedfertiges’ zu machen, noch verwirklichen (und erhält gar den Nobelpreis für Physik). Sehr interessant sind aber auch die historischen Gegebenheiten um die Ausgrabungen in Griechenland (Gilliéeron), der Aufbau der Atomphysik in Zürich und Leipzig, sowie der 2. Weltkrieg und Los Alamos (Bloch) und Lauras Spionage gegen Italien/Deutschland. Geschickt füllt Capus allfällige Lücken mit ‘es könnte sein - doch wir wissen es nicht’ - bunt ist seine Spekulation, aber immer passend - das ganze Büchlein sprudelt von Erzähl- und Fabulierlust. Die Wechsel der Personen, die im Zentrum stehen, kommt meist unvermittelt, manchmal mit einem * unterteilt. Man muss also durchaus vif sein, um immer zu wissen, wo man grad ist - ja, und hie und da könnte es sein, dass sich die eine oder andere Person doch begegneten… wir wissen es nicht, - doch… Wirklich gute Unterhaltung - und dazu noch lehrreich.

schillernd und faszinierend

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2051995
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Drei Lebensgeschichten, die Alex Capus meisterhaft und temporeich verwebt. - Zwar sind sich Emile Gilliéron, Laura d’Oriano und Felix Bloch nie wirklich begegnet, obwohl sich ihre Leben teilweise zur gleichen Zeit abspielten. Fiktiv lässt daher Capus die Biografien im ‘Möglicherweise’ einen gemeinsamen Berührungspunkt im Bahnhof Zürich finden, wo Laura im Orientexpress, auf dem Weg nach Frankreich mit ihrer Familie hält, Emil mit der Urne seine Vaters unterwegs an den Genfersee ist und Felix am Güterbahnhof zum x-ten Mal Vaters Wille verwirft - um dann doch Maschinenbau zu studieren. Die Lebensbilder könnten nicht unterschiedlicher sein - und haben letztendlich doch einen gemeinsamen Nenner: geworden zu sein, was man par-tout nicht werden wollte… Es ist spannend zu lesen, wie sich die einzelnen Personen im Leben bewegen, sich entwickeln, auf Abwege geraten - und nur Felix Bloch kann letztendlich (trotz Atombombenbau-Beteiligung) den Jugendtraum ‘etwas Friedfertiges’ zu machen, noch verwirklichen (und erhält gar den Nobelpreis für Physik). Sehr interessant sind aber auch die historischen Gegebenheiten um die Ausgrabungen in Griechenland (Gilliéeron), der Aufbau der Atomphysik in Zürich und Leipzig, sowie der 2. Weltkrieg und Los Alamos (Bloch) und Lauras Spionage gegen Italien/Deutschland. Geschickt füllt Capus allfällige Lücken mit ‘es könnte sein - doch wir wissen es nicht’ - bunt ist seine Spekulation, aber immer passend - das ganze Büchlein sprudelt von Erzähl- und Fabulierlust. Die Wechsel der Personen, die im Zentrum stehen, kommt meist unvermittelt, manchmal mit einem * unterteilt. Man muss also durchaus vif sein, um immer zu wissen, wo man grad ist - ja, und hie und da könnte es sein, dass sich die eine oder andere Person doch begegneten… wir wissen es nicht, - doch… Wirklich gute Unterhaltung - und dazu noch lehrreich.

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Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

von Alex Capus

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Sylvia Donath

Thalia Ettlingen

Zum Portrait

5/5

Interessante Lebenswege

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der neue Roman von Alex Capus nimmt den Leser mit an den Anfang des 20.Jahrhunderts. Drei Personen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, begleitet der Leser auf ihrem Lebensweg: Felix Bloch, Laura d’Oriano und Emile Gilliéron. Vielleicht sind sie sich sogar unbewusst alle einmal am Züricher Hauptbahnhof im Jahr 1924 begegnet, wir wissen es nicht. Emile Gilliéron reiste zunächst mit Schliemann nach Troja und wurde dort zum größten Kunstfälscher aller Zeiten – zunächst wider Willen später ganz bewusst, in dem er Reproduktionen von Kunstwerken herstellte und diese gewinnbringend verkaufte. Dann ist da noch Laura D’Oriano – Sängerin wollte sie werden und endetet tragisch als Spionin der Alliierten in Rom – die einzige Frau, die in Italien nach dem Urteil eines Militärgerichtes hingerichtet wurde. Felix Bloch der 1933 in die USA flüchtet und beim Bau der Atombombe hilft, dann aber noch den Absprung findet und nach dem Krieg weiter in der Neutronenforschung arbeitet und so die Magnetresonanztherapie zum Wohle des Menschen mit begründet hat. Alex Capus lässt uns Teil haben am Schicksal dieser drei, deren Biografien nicht verwoben sind, aber deren Leben geprägt ist von Höhen und Tiefen und die alle irgendwann vor der Entscheidung stehen – wie soll es weitergehen. Alex Capus hat die Lebensläufe exakt recherchiert und zu einem zeitgeschichtlichen, gut zu lesenden Roman verwoben.
  • Sylvia Donath
  • Buchhändler/-in

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5/5

Interessante Lebenswege

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der neue Roman von Alex Capus nimmt den Leser mit an den Anfang des 20.Jahrhunderts. Drei Personen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, begleitet der Leser auf ihrem Lebensweg: Felix Bloch, Laura d’Oriano und Emile Gilliéron. Vielleicht sind sie sich sogar unbewusst alle einmal am Züricher Hauptbahnhof im Jahr 1924 begegnet, wir wissen es nicht. Emile Gilliéron reiste zunächst mit Schliemann nach Troja und wurde dort zum größten Kunstfälscher aller Zeiten – zunächst wider Willen später ganz bewusst, in dem er Reproduktionen von Kunstwerken herstellte und diese gewinnbringend verkaufte. Dann ist da noch Laura D’Oriano – Sängerin wollte sie werden und endetet tragisch als Spionin der Alliierten in Rom – die einzige Frau, die in Italien nach dem Urteil eines Militärgerichtes hingerichtet wurde. Felix Bloch der 1933 in die USA flüchtet und beim Bau der Atombombe hilft, dann aber noch den Absprung findet und nach dem Krieg weiter in der Neutronenforschung arbeitet und so die Magnetresonanztherapie zum Wohle des Menschen mit begründet hat. Alex Capus lässt uns Teil haben am Schicksal dieser drei, deren Biografien nicht verwoben sind, aber deren Leben geprägt ist von Höhen und Tiefen und die alle irgendwann vor der Entscheidung stehen – wie soll es weitergehen. Alex Capus hat die Lebensläufe exakt recherchiert und zu einem zeitgeschichtlichen, gut zu lesenden Roman verwoben.

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Irene Hantsche

Thalia Jena – Goethe-Galerie

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5/5

Drei Lebensbilder

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Warum Capus die drei Schicksale der Hauptpersonen nicht fortlaufend sondern jedes für sich erzählt, hat sich mir auch am Schluss des Buches nicht wirklich erschlossen, denn die Begegnung der Protagonisten Fälscher, Spionin und Bombenbauer hat es wahrscheinlich nie gegeben. Sie verbindet nicht mehr als die Zeit und einige Orte, an denen sie sich begegnet sein könnten. Die Lebensbeschreibungen aller drei historisch verbürgten Persönlichkeiten(Emile Gilliéron, Laura d'Oriano und Felix Bloch) nimmt 1924 ihren Anfang. Im Verlauf mischt Capus gekonnt Fakten und Erdachtes der einzelnen Biografien und verbindet mit ihnen auch immer wieder ein Stück Zeitgeschichte. Was das Buch aber vorrangig auszeichnet, ist die gute, einfache Sprache, die angenehm leicht fließt und niemals geschraubt oder künstlich ist. Immer formuliert der Autor angenehm zurückhaltend und beschreibt die Begebenheiten in einfachen, klaren Sätzen, die das Lesen zum Vergnügen machen. Durch die geschichtlichen Verknüpfungen ist das Buch darüber hinaus interessant und anregend und Liebhabern literarischer Werke genauso wie Lesern von Lebensbeschreibungen sehr zu empfehlen.
  • Irene Hantsche
  • Buchhändler/-in

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5/5

Drei Lebensbilder

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Warum Capus die drei Schicksale der Hauptpersonen nicht fortlaufend sondern jedes für sich erzählt, hat sich mir auch am Schluss des Buches nicht wirklich erschlossen, denn die Begegnung der Protagonisten Fälscher, Spionin und Bombenbauer hat es wahrscheinlich nie gegeben. Sie verbindet nicht mehr als die Zeit und einige Orte, an denen sie sich begegnet sein könnten. Die Lebensbeschreibungen aller drei historisch verbürgten Persönlichkeiten(Emile Gilliéron, Laura d'Oriano und Felix Bloch) nimmt 1924 ihren Anfang. Im Verlauf mischt Capus gekonnt Fakten und Erdachtes der einzelnen Biografien und verbindet mit ihnen auch immer wieder ein Stück Zeitgeschichte. Was das Buch aber vorrangig auszeichnet, ist die gute, einfache Sprache, die angenehm leicht fließt und niemals geschraubt oder künstlich ist. Immer formuliert der Autor angenehm zurückhaltend und beschreibt die Begebenheiten in einfachen, klaren Sätzen, die das Lesen zum Vergnügen machen. Durch die geschichtlichen Verknüpfungen ist das Buch darüber hinaus interessant und anregend und Liebhabern literarischer Werke genauso wie Lesern von Lebensbeschreibungen sehr zu empfehlen.

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Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

von Alex Capus

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