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Grundfarbe Deutsch Warum ich dahin gehe, wo die Rassisten sind

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/2,4 cm

Gewicht

277 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001435807

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Rezension

«Für eine Gesellschaft, in der sich jeder Mensch in Deutschland wohlfühlen kann.» ("Passauer Neue Presse")
«Dr. Umes klagt nicht an, sondern klärt auf.» ("Saale Zeitung")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/2,4 cm

Gewicht

277 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001435807

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Zum Bewerterprofil von Jenny Klameth

    Jenny Klameth

    Thalia Ibbenbüren

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert!

    Dr. Umes Arunagirinathan ist Herzchirurg und engagiertes Mitglied der deutschen Gesellschaft. Allerdings ist er dunkelhäutig, geboren auf Sri Lanka und musste als Kind alleine aus dem Bürgerkrieg nach Deutschland fliehen. Dieses Buch beschreibt aber nicht seine Flucht in Einzelheiten. Es beschreibt seinen Weg, Deutscher zu werden. Seine Schwierigkeiten, aber vor allem - und das mit einer ao positiven Selbstverständlichkeit - die Situationen und Menschen, dank denen er sich heuter "Deutsch" nennen kann. Ein wie ich finde sehr gelungenes, positives Buch, dass mich als "Bio-Deutsche" zum nachdenken bringt, aber auch zu großer Freude, dass es solche Schicksale wie seines gibt. Es macht Hoffnung und hinterlässt ein sehr positives Gefühl.
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine weitere relevante Farbe auf der multikulturellen Palette in Deutschland

    Eine ehemalige Kollegin ist Tamilin mit Wurzeln in Sri Lanka, und ich habe nie infrage gestellt, ob sie auch Teil der deutschen Gesellschaft ist, weshalb ich das Buch von Umes Arunagirinathan umso spannender finde, da ich immer wieder dachte, "ah, wie ist das wohl bei Kavi?" Was Arunagirinathan besonders erfolgreich macht: Er schafft Empathie. Indem er ziemlich schonungslos offenbart, was er durchmachte, um sein krisengeschütteltes Geburtsland zu verlassen, nimmt er Immigranten die Gesichtslosigkeit, die Anonymität. Es gibt immer eine Geschichte hinter der Person, mit der man sich auseinandersetzt. Arunagirinathan ruft beide Seiten auf, sich zu bemühen, dafür zu sorgen, dass es gar nicht zwei Seiten geben muss. Zur Integration müssen alle beitragen - sowohl die, die in ein neues Land kommen, als auch die, die sie, ob freiwillig oder nicht, aufnehmen. Arunagirinathan positioniert sich da auch ganz klar: In ein neues Land zu kommen mit der Erwartungshaltung, die eigene bekannte Kultur weiterhin zu leben ohne irgendeinen Drang, sich in der neuen Kultur einzufinden, ist kein sinnvoll gangbarer Weg - ebenso wichtig findet er es, dass etablierte Stereotypen reflektiert und ad acta gelegt werden. Und er glaubt daran, dass das funktioniert - das gehört zu seinen sympathischsten Eigenschaften. Ja, er findet, dass es sich viele Leute auf allen Seiten relativ einfach machen und es so manche Ungemütlichkeit braucht, um eine langfristig ausgewogenere Gesellschaft zu entwickeln - aber er vertraut der Species Mensch genug, dass das möglich ist. Tragen wir alle etwas dazu bei!

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