Produktbild: Ein Stadtmensch im Wald
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Ein Stadtmensch im Wald

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.03.2021

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19/11,9/1,6 cm

Gewicht

179 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001446612

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Mit der Rolle des Stadtmenschen im Wald spielt Autor Linus Reichlin in seinem Corona-Selbsterfahrungsbuch bewusst und selbstironisch ("Märkische Oderzeitung")
Ein großartiges kleines Buch … je nach Situation amüsant, manchmal ein bisschen nachdenklich und philosophisch, oft ironisch und für den Leser immer pures Vergnügen, denn kein bisschen langweilig und zu keiner Sekunde pädagogisch. ("WDR 5 Bücher")
Ein kluges, ein witziges Buch, ein Bericht aus dem Herzen der Finsternis namens Wald. ("Focus")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.03.2021

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19/11,9/1,6 cm

Gewicht

179 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001446612

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    27.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine Einladung zur Selbstfindung

    Ein Stadtmensch im Wald erzählt die Geschichte eines urban geprägten Protagonisten, der sich in der Corona-Pandemie in die Natur zurückzieht und dabei nicht nur dem Wald begegnet, sondern auch sich selbst. Der Autor nutzt diese Ausgangslage, um existenzielle Fragen nach Sinn, Identität und dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur zu stellen. Es ist weniger eine Handlung als ein Denkprozess, in dem das Verlassen urbaner Strukturen zum Ausgangspunkt für eine stille, aber eindringliche Reflexion über das Menschsein wird. Der Wald wird dabei nicht romantisiert, sondern als ehrlicher Spiegel präsentiert – manchmal wohltuend, manchmal unbequem, aber stets erkenntnisfördernd. Das Werk ist durchzogen von existenziellen Fragen: Was bleibt, wenn man alles Lärmende hinter sich lässt? Was bedeutet Freiheit, wenn keine Ablenkung mehr existiert? Der Text ist kein theoretischer Essay, sondern eine gelebte Philosophie in literarischer Form – ruhig, präzise, und voller leiser Umbrüche. Dieses Buch ist kein schneller Genuss, sondern eine stille Einladung zum Innehalten. Es spricht besonders Leser an, die nicht Antworten suchen, sondern bereit sind, neue Fragen entstehen zu lassen. Wer sich auf die introspektive Reise einlässt, wird überrascht, wie viel Wald auch im eigenen Inneren wächst.

  • yellowdog

    5/5

    05.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Zeit im Wald

    W.H.Walden ist das Pseudonym eines bekannten deutschen Schriftstellers. Wer das ist wird ganz am Ende des Buches verraten. Das autobiografische Buch ist sehr zeitgenössisch, denn der Protagonist und Icherzähler entflieht der Corona-Gefahr indem er eine einsame Hütte im Wald aufsucht und da einige Wochen verbringt. Alleine mit den Tieren. Nur an einem Wochenende besucht ihn mal seine Freundin, aber insgeheim ist er froh, dann wieder alleine zu sein. Zu seinen engsten Vertrauten werden die Tiere, insbesondere ein Waschbär, den er füttert und ein großer Igel. Dann gibt es noch einen räudigen Fuchs, die Vögel der Umgebung und Rehe. Es ist eine leicht kuriose Art des Nature Writing, da der Stadtmensch so naiv und unvertraut mit dem Leben im Wald ist. So hat er viel zu lernen und wir Leser begleiten ihn dabei. Die Zuneigung für die Umgebung und die Tiere ist leicht zu teilen. Die Kunst des Buches ist es, die Gefühlslage des Erzählers nachvollziehbar zu machen und dass man seine Erfahrungen so hautnah teilen kann. Daher halte ich das Buch für sehr gelungen und es hat viel Spaß gemacht, es zu lesen.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    04.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das Virus Covid 19 und seine…

    Das Virus Covid 19 und seine Mutanten setzten seit Anfang 2020 den Menschen in Deutschland sehr zu. Jeder versucht auf andere Weise, den Alltag trotz Pandemie lebenswerter zu gestalten. Der Autor H.D. Walden hat eine Freundin, welche eine „Wochenendhütte“ besitzt. Das besondere daran ist, dass die mitten im Wald steht. Herr Walden begibt sich während des ersten „lockdowns“ also in den Wald und seine Beobachtungen schrieb er in dem Büchlein „Ein Stadtmensch im Wald“ nieder. Es ist ein dünnes Buch, das rasch gelesen ist. Dafür sind die Aussagen über seine Beobachtungen mitten in der Natur sehr deutlich fühlbar. Herr Walden schreibt über seine Erlebnisse mit Mäusen, Schupp und Mücke. Er erfährt, wie verschieden sich die Gesänge der Vögel anhören um sich dann später in einem harmonischen Chor zu verbinden. Seine Erlebnisse im Wald lässt sich in einem Satz schildern: Er verweilt im Hier und Jetzt und lebt nicht in sondern mit der Natur. Ein wirklich tolles Buch, welches auch durch die schöne Sprache auffällt. Ich denke, dass jeder, der das Werk liest, mit mehr Aufmerksamkeit durch einen Wald geht. Einen Satz daraus gebe ich als Zitat wieder, damit Sie sich einen Begriff von den Ansichten des Autors machen können: „In welche der vom Tierschutz aufgestellten Kategorien gehört eigentlich der Mensch?“ Gekrönt wird dieses Werk von eindrucksvollen Zeichnungen in schwarz-weiß. Sie stammen von der Künstlerin Elisa Rodruguez Scasso.

  • Daniela

    aus Berlin

    4/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschend gut

    Ein Coronabuch konnte ich mir nicht so gut vorstellen, allerdings fand ich die geringe Seitenzahl animierend.Und es war wunderbar zu lesen! Ein sympathischer Stadtmensch kommt zur Natur. Gut auch das Ende, wo Herr Walden merkt, dass er umkehren soll.

  • Gela

    aus Hambühren

    3/5

    09.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Entschleunigungslektüre

    Ein Schriftsteller flüchtet vor der Pandemie in die Einsamkeit des Waldes, denn Schreiben kann man überall. In Brandenburg, im Ruppiner Wald, findet er mehr als nur Ruhe. Seine unbestrittene Unwissenheit, was Flora und Fauna angeht, bietet ihm die Möglichkeit, sich völlig unbefangen der Natur zu nähern. Seine kleinen Wald-Erlebnisse laden zum Innehalten ein. Tierportrait-Zeichnungen von Elisa Rodriguez unterstreichen die Schilderungen. H.D. Walden hat sich einem aktuellen Thema gewidmet. Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich den Corona-Hotspots fernzuhalten. Ein Autor hat diese Chance natürlich und so zieht es ihn in eine Waldhütte, fern von Abstandsregeln und Hygienekonzepten. Als Leserin, die direkt am Wald lebt, habe ich dieses Buch mit einem Schmunzeln und Aha-Erlebnissen gelesen. Für mich alltägliche Situationen werden auf amüsante Art beschrieben und laden zum Neubetrachten ein. Aufgetragen von der Freundin, soll der Schriftsteller die Waldtiere füttern, was anfänglich eher eine Pflicht als Freude ist. Diese Vögel scheinen alle gleich. Doch durch die neu gewonnene Zeit und Muße zum Beobachten werden diese Tiere eigenständige Wesen mit Eigenarten, verhaltenstypischen Bewegungen und Charakterzügen. Diese Stelle hat mir besonders gefallen: "Wenn die Kleiber sich Futter holten, hieß es 'Alle runter auf den Boden! Keiner bewegt sich, oder es knallt! Her mit den großen Scheinen, na los hört ihr schlecht, ihr habt genau vier Sekunden Zeit!' Die Dompfaffen hingegen wirkten wie Leute, die an einem heißen Sommertag im Garten grillen und eigentlich keinen großen Appetit haben, weil es so warm ist." Ein Waschbär hat es ihm dann besonders angetan. Jede Nacht plündert der schlaue Kerl die Meisenknödel und lässt sich auch nicht von verschiedenen Abschreckungsversuchen davon abhalten. Mann und Tier arrangieren sich, der eine füttert den Waschbären und das Tier lässt Vogelhaus Vogelhaus sein. Man bekommt den Eindruck, dass sich der Mensch den Tieren annähert, seinen Tagesablauf danach ausrichtet und sich vom städtischen Verhalten immer mehr entfernt. Einige Passagen waren mir etwas zu fremd. Dialoge zwischen Waschbär und Mensch sind wohl der Einsamkeit und Stille geschuldet. Wiederkehrende nächtliche Wanderungen zu einem Hochsitz, um zu überprüfen, ob eine Jägerin diesen besucht hat, konnte ich nicht so ganz verstehen. Auch wenn eine gewisse Zuneigung zu einem Wildtier besteht, bleibt es doch ein Wildtier und die Rettung vor einer vermeintlichen Kugel wäre auch mit nächtlichen Wanderungen nicht zu verhindern gewesen. Für mich ist es eine Empfehlung, sich ab und zu vom menschlichen Getümmel zu entfernen, um den Blick für die Natur und das Sein zurückzugewinnen. Auf jeden Fall eine Entschleunigungsleseempfehlung. Eine Begebenheit im Buch hat der Auto im Video festgehalten: https://youtu.be/jzW6iEyuW10

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kristina Urban

    Kristina Urban

    Thalia Hennigsdorf – EKZ Das Ziel

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    5/5

    26.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf nur wenigen Seiten wird unglaublich...

    Auf nur wenigen Seiten wird unglaublich viel erzählt und zwischen den Zeilen versteckt. Es ist eine tagesaktuelle Momentaufnahme eines Mannes, der während der Pandemie die Chance ergreift und mehrere Wochen im Ruppiner Wald verbringt (fast) ohne menschliche Kontakte.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bezaubernd!

    Das Hineinwachsen in Stille und Einsamkeit und die damit verbundene innere Ruhe, die Dinge um sich herum betrachten zu können, das lernt man nur in der Natur! Ganz bezaubernde und humorvolle Naturbeobachtungen eines zeitgenössischen Autors in einer Datsche im Ruppiner Wald-und Seengebiet.
  • Zum Bewerterprofil von Jennifer Krieger

    Jennifer Krieger

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebenswertes Nature Writing eines Stadtmenschen

    H. D. Walden - ein Pseudonym, das mit seiner Anlehnung an Henry David Thoreau passender kaum gewählt werden konnte. Die Werke beider Autoren sind derselben literarischen Gattung zuzuordnen: dem Nature Writing. Waldens Buch erzählt davon, wie ein Stadtmensch, der Pflanzen nicht mit Namen kennt und Vögel nicht voneinander unterscheiden kann, eine Verbindung zur Natur findet. Liebenswert, naiv und teils kurios beschreibt er seine Begegnungen mit der Natur mit den Mitteln und Vergleichen, die ihm als Stadtmensch zur Verfügung stehen. Ein entschleunigendes Buch, das sich hervorragend eignet, um mal zwei Stunden zur Ruhe zu kommen.
  • Zum Bewerterprofil von J. Ganser

    J. Ganser

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderbare Geschichte über...

    Eine wunderbare Geschichte über einen Mann, der die Natur kennen- und zu schätzen lernt, aber auch merkt, wenn die Zeit gekommen ist, zu gehen. Ein sehr ruhiges und beruhigendes Büchlein mit liebevollen Zeichnungen, die dieses Leseerlebnis perfekt abrunden.
  • Zum Bewerterprofil von Merle Holtmann

    Merle Holtmann

    Thalia Mayersche Gelsenkirchen-Buer

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach die Augen schließen und im Wald stehen!

    In diesem Roman begibt sich ein Stadtmensch aufgrund der Corona-Pandemie in den Wald. Als typischer Stadtmensch hat er zunächst keine Ahnung von den dort lebenden Tieren und benötigt mehrerer Apps um sie bestimmen zu können. Doch mit der Zeit ändert sich seine Wahrnehmung. Er gewöhnt sich an die Tiere, füttert sie, beobachtet ihre Gewohnheiten und spricht sogar mit ihnen. Die Tiere stehen im schließlich näher als die Menschen. Aber auch ein Mensch, der wieder die Natur zu schätzen lernt, kann nicht für immer im Wald bleiben, oder? Ein wunderschöner, sehr ruhiger Roman. Eine tolle Abendlektüre um zur Ruhe zu kommen, die Pandemie oder auch alles andere zu vergessen und sich wieder der Natur zu zuwenden.

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