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Fluchtnovelle Eine Fluchtgeschichte, wie man sie noch nie gelesen hat – eine Flucht für die Liebe

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

118732

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

121

Maße (L/B/H)

20,9/13/1,7 cm

Gewicht

223 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001452354

Beschreibung

Rezension

»Die Fluchtnovelle dürfte allein wegen des realen Hintergrunds niemanden kaltlassen beim Lesen, sie ist ergreifend, weil sie so hervorragend geschrieben ist.« ("Berliner Zeitung")
»Aus [einer] unerhörten Begebenheit im Leben seiner Eltern hat Strässle eine aparte Erzählung gemacht ...« ("WELT AM SONNTAG")
»Halb Literaturwissenschafter, halb Schriftsteller, hat Strässle grossartiges Material zusammengetragen. ... Strässles kunstvolle Novelle ... konzentriert das Geschehen und schafft etwas Atmosphärisches: das Drehbuch für einen inneren Film des Lesers.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»... eine wirklich außergewöhnliche Geschichte. ... Würde jemand einen Film draus machen, könnte ein Kinohit daraus werden.« ("DER SPIEGEL")
»Eine spannende Kriminalgeschichte, eine wunderbare Liebesgeschichte, eine Collage verschiedener Textarten und Blickrichtungen, in die sich der Autor immer wieder autobiographisch einbringt.« ("Südkurier")
»Die von Thomas Strässle aufgeschriebene Fluchtgeschichte … ist eine, die man nicht mehr vergisst.« ("WDR 3")
»Thomas Strässle erzählt die wahre Geschichte seiner Eltern in einer gekonnten Mischung aus Familien- und Zeitgeschichte. Die Beigabe des DDR-Juristendeutsch, das aus Individuen prinzipiell Objekte machte, entlarvt den Charakter eines Regimes, das seine Bürger grundsätzlich unter die Schuldvermutung stellte. Wer so präzise darstellen kann, braucht keine plakativen Anklagen, um eindrucksvolle Wirkung zu erzielen.« ("Die Presse")
»Es ist ein Buch zum Verlieben. Nicht weil im Kern eine Liebesgeschichte steckt, sondern weil die Fluchtnovelle eine kleine literarische Perle ist. ... In 27 kurzen Kapiteln schildert Thomas Strässle mit vielen liebevollen Details die Vorbereitungen und den Ablauf dieser Flucht und bettet sie zugleich ins historische Umfeld der 60er-Jahre ein. ... Es ist eine Mischung aus historischer Recherche und literarischer Erzählung, Herzschlagmomente inklusive. ...« ("SRF")
»Die Fluchtgeschichte, die der Schweizer Thomas Strässle in Novellenform erzählt und die sich packend wie ein Thriller liest, ist nicht erfunden. Es ist die Geschichte seiner Eltern. ... Eine filmreife Story, die gekonnt erzählt wird. ... Die von Thomas Strässle aufgeschriebene Fluchtgeschichte jedenfalls ist eine, die man nicht mehr vergisst.« ("sr.de")
»Die Flucht als Husarenstück.« ("Sächsische Zeitung")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

118732

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

121

Maße (L/B/H)

20,9/13/1,7 cm

Gewicht

223 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001452354

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Unbedingt lesen

Bewertung am 31.12.2024

Bewertungsnummer: 2375669

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es geht um eine wahre Flucht aus der DDR über den Prager Flughafen in die Schweiz. Sehr spannend erzählt, kurzgehaltene und mit vielen unterschiedlichen Erzählweisen. Am meisten gefiel mir die Erzählweise als die fliehende Person und der die Flucht geplant hat, als eine Art nachträgliches Interview in der Form: Er: Sie: Er: Das hat das Buch sehr lebendig gemacht!

Unbedingt lesen

Bewertung am 31.12.2024
Bewertungsnummer: 2375669
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es geht um eine wahre Flucht aus der DDR über den Prager Flughafen in die Schweiz. Sehr spannend erzählt, kurzgehaltene und mit vielen unterschiedlichen Erzählweisen. Am meisten gefiel mir die Erzählweise als die fliehende Person und der die Flucht geplant hat, als eine Art nachträgliches Interview in der Form: Er: Sie: Er: Das hat das Buch sehr lebendig gemacht!

Die Flucht der Eltern

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 01.01.2026

Bewertungsnummer: 2689358

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Plot, der das echte Leben geschrieben hat, und dessen Ausgang von Anfang an bekannt ist. Glücklicherweise gelang die Flucht, und Herr Strässle konnte geboren werden – und schlussendlich darüber berichten: Tonbandaufnahmen der Eltern, Zeitungsausschnitte, Polizeiprotokolle und wichtige Ereignisse des Zeitgeschehens, in die Strässle die Geschichte seiner Eltern eingebettet hatte, machen diese Novelle zu einer spannenden Erzählung, die ich am Stück durchgelesen habe. Im Nachgang musste ich viel darüber nachdenken. Unter anderem über das Glück, das einem zuteil wird: Mutige Menschen, die für ihren Lebenstraum viel riskierten und mit Glück gesegnet gesund in Zürich ankamen – das berührt mich sehr. Aus meiner Sicht lebt diese Novelle über eine halsbrecherische Flucht von der Tatsache, dass es eine wahre Geschichte ist.

Die Flucht der Eltern

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 01.01.2026
Bewertungsnummer: 2689358
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Plot, der das echte Leben geschrieben hat, und dessen Ausgang von Anfang an bekannt ist. Glücklicherweise gelang die Flucht, und Herr Strässle konnte geboren werden – und schlussendlich darüber berichten: Tonbandaufnahmen der Eltern, Zeitungsausschnitte, Polizeiprotokolle und wichtige Ereignisse des Zeitgeschehens, in die Strässle die Geschichte seiner Eltern eingebettet hatte, machen diese Novelle zu einer spannenden Erzählung, die ich am Stück durchgelesen habe. Im Nachgang musste ich viel darüber nachdenken. Unter anderem über das Glück, das einem zuteil wird: Mutige Menschen, die für ihren Lebenstraum viel riskierten und mit Glück gesegnet gesund in Zürich ankamen – das berührt mich sehr. Aus meiner Sicht lebt diese Novelle über eine halsbrecherische Flucht von der Tatsache, dass es eine wahre Geschichte ist.

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Fluchtnovelle

von Thomas Strässle

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Markus Felsmann

Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

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3/5

Literarischer Beitrag zum Jubiläum des Mauerfalls

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Novelle – laut der berühmten Definition von Goethe eine Erzählung, die eine »unerhörte Begebenheit« schildert – ist die literarische Gattung, nach der Thomas Strässle seinen jüngst erschienenen Text »Fluchtnovelle« ausgestaltet hat. In diesem erzählt er die Geschichte seiner Eltern, die sich sehr jung ineinander verlieben und durch den Eisernen Vorhang voneinander getrennt leben: Während Strässles Vater Schweizer ist, ist seine Mutter Bürgerin der DDR. Ein gemeinsames Leben in der Diktatur können sich die Liebenden nicht vorstellen, und so muss ein Plan ersonnen werden, wie man zusammenkommen kann: »Plötzlich die Idee: Man konnte das System nicht unterlaufen, indem man von innen her gegen die Mauer anrannte, die es um sich zog und die zu sichern es jede erdenkliche Anstrengung unternahm. Man musste es aus der entgegengesetzten Richtung angehen: bei der Einreise, nicht bei der Ausreise.« Literaturwissenschaftler Strässle, bekannt durch den Literaturclub im Schweizer Fernsehen, hat für seinen Text viel Anerkennung im Feuilleton erhalten, und tatsächlich – gegenüber den vielen Rührstücken, die es derzeit auf dem Buchmarkt zum Thema DDR bzw. Wiedervereinigung gibt – nimmt sich »Fluchtnovelle« deutlich literarischer aus. Dabei ist der Text eine Collage aus Interviews, Zeitungsberichten und autofiktionalen Passagen. Dadurch hat er vorrangig einen stark dokumentarischen Gestus. Diese Stärke ist – zumindest ist es mir so beim Lesen ergangen – gleichfalls auch die Schwäche der »Fluchtnovelle«, denn als Leser*in kommt man den Protagonisten wenig nah. Der Fokus des Textes liegt eindeutig auf der »unerhörten Begebenheit« der ungewöhnlichen Flucht. »Fluchtnovelle« ist ein spannender literarischer Beitrag zum 35. Jubiläum des Mauerfalls und der friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR.
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Literarischer Beitrag zum Jubiläum des Mauerfalls

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Novelle – laut der berühmten Definition von Goethe eine Erzählung, die eine »unerhörte Begebenheit« schildert – ist die literarische Gattung, nach der Thomas Strässle seinen jüngst erschienenen Text »Fluchtnovelle« ausgestaltet hat. In diesem erzählt er die Geschichte seiner Eltern, die sich sehr jung ineinander verlieben und durch den Eisernen Vorhang voneinander getrennt leben: Während Strässles Vater Schweizer ist, ist seine Mutter Bürgerin der DDR. Ein gemeinsames Leben in der Diktatur können sich die Liebenden nicht vorstellen, und so muss ein Plan ersonnen werden, wie man zusammenkommen kann: »Plötzlich die Idee: Man konnte das System nicht unterlaufen, indem man von innen her gegen die Mauer anrannte, die es um sich zog und die zu sichern es jede erdenkliche Anstrengung unternahm. Man musste es aus der entgegengesetzten Richtung angehen: bei der Einreise, nicht bei der Ausreise.« Literaturwissenschaftler Strässle, bekannt durch den Literaturclub im Schweizer Fernsehen, hat für seinen Text viel Anerkennung im Feuilleton erhalten, und tatsächlich – gegenüber den vielen Rührstücken, die es derzeit auf dem Buchmarkt zum Thema DDR bzw. Wiedervereinigung gibt – nimmt sich »Fluchtnovelle« deutlich literarischer aus. Dabei ist der Text eine Collage aus Interviews, Zeitungsberichten und autofiktionalen Passagen. Dadurch hat er vorrangig einen stark dokumentarischen Gestus. Diese Stärke ist – zumindest ist es mir so beim Lesen ergangen – gleichfalls auch die Schwäche der »Fluchtnovelle«, denn als Leser*in kommt man den Protagonisten wenig nah. Der Fokus des Textes liegt eindeutig auf der »unerhörten Begebenheit« der ungewöhnlichen Flucht. »Fluchtnovelle« ist ein spannender literarischer Beitrag zum 35. Jubiläum des Mauerfalls und der friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR.

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