Produktbild: Daisy Sisters
Gebraucht Band 4

Daisy Sisters Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2011

Verlag

dtv

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

19,4/12,2/3,4 cm

Gewicht

407 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Daisy Sisters (Ordfronts Förlag, Stockholm 1982)

Übersetzt von

Heidrun Hoppe

Sprache

Deutsch

EAN

2710001483204

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Henning Mankells meisterhafter Familienroman 'Daisy Sisters' ist jetzt als Taschenbuch erschienen. Dresdner Morgenpost/Chemnitzer Morgenpost 20110502

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.05.2011

Verlag

dtv

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

19,4/12,2/3,4 cm

Gewicht

407 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Daisy Sisters (Ordfronts Förlag, Stockholm 1982)

Übersetzt von

Heidrun Hoppe

Sprache

Deutsch

EAN

2710001483204

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Gisela Busemann

    aus Leer (Ostfriesland)

    5/5

    10.05.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Daisy Sisters

    Dass Henning Mankell ein exellenter Schriftsteller ist, hat er mit seinen vielen Fällen des Ermittlers Wallander bewiesen. Jedoch schon mit seinen Roman, die italienischen Schuhe, zeigt er dem Leser, dass noch viele andere Talente in ihm stecken. Mit seinem Roman „Daisy Sisters“ ist es ihn gelungen, mich ganz persönlich, auf besondere Art anzusprechen. Es ist die Kunst Tiefgründigkeit und Unterhaltung miteinander zu verbinden. So entstand ein wahres Meisterwerk. Elna und Vivi, beide so herrlich jung, mit Träumen und Hoffnungen, dem Hunger nach Leben und dem Wunsch, dass gerade sie dazu bestimmt sind, etwas Besonderes aus ihrem Leben zu machen. Vor allem möchten sie der Enge und Spießbürgerlichkeit ihres Alltags entfliehen. Jedoch Elnars hochfliegende Pläne werden vom Schicksal durchkreuzt. Bei einer gemeinsamen Radtour im Sommer 1941 an der norwegischen Grenze lässt Elna sich mit einen Soldaten ein, der sie letztendlich vergewaltigt. Sie wird schwanger und eine Abtreibung misslingt. Sie bekommt ihre Tochter Eivor. Alle Träume und Hoffnungen lösen sich auf. Auch Eivor hat hohe Erwartungen an ihr Leben, nie soll das ihre so verlaufen wie das ihrer Mutter. Alles nur das nicht. Sie scheint ihrem Ziel ein wenig näher gekommen zu sein, als sie das Elternhaus verlässt und in einer schwedischen Industriestadt eine Anstellung in einer Fabrik findet. Doch das Schicksal wiederholt sich, sie wird ungewollt schwanger, heiratet früh. Sie resigniert nach jeder neuen Schwangerschaft und begräbt ihren Traum von einem selbstbestimmten Leben. Als ihre Tochter Linda erst 18 Jahre alt ist, wird auch sie schwanger. Und so schließt sich der Kreis dieser drei Frauen. Mankell führt den Leser ganz nah heran an die Romanfiguren. Und nicht selten geschieht es beim Lesen, dass man einst wird mit Eivor, ihre Ängste und Schwächen nachempfinden kann. Oder Elna die an der Sprachlosigkeit leidet, die zwischen ihr und Eivor herrscht. Und doch sind diese zwei Frauen starke Persönlichkeiten, die trotz aller Widerstände ihr Leben meistern. Dieser Roman war für mich genau die richtige Lektüre für meinen Urlaub, abschalten, lesen und am Ende einfach sagen, ja so ist das Leben, eine Wundertüte, man weiß nie was man kriegt.

  • Michelle Rößner

    aus Göttingen

    4/5

    13.01.2021

    eBook (ePUB)

    Von verlorenen Träumen

    Ein Buch für mehrere Generationen über zerplatzte Träume und unerfüllte Wünsche: im Kriegsommer 1941 wird die siebzehnjährige Elna während eines gemeinsamen Urlaubs mit ihrer Freundin Vivi Opfer einer Vergewaltigung. Ihrer daraus resultierenden Tochter Eivor widerfährt später ein ähnliches Schicksal. Beide Frauen wollen in jungen Jahren ihrer sozialen Armut und der Enge der schwedischen Provinz entfliehen, scheitern jedoch kläglich. Grund dafür sind zum einen die zeitgeschichtlichen Umstände, zum anderen aber vor allem unglückliche Beziehungen und Familie. Auch Eivors Tochter erwartet schließlich sehr früh ihr erstes Kind - dennoch wird es für sie in den 70er Jahren einfacher werden, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Mankell hat mit seinem in Schweden bereits 1982 veröffentlichten Roman ein genauses Zeitpanorama entworfen und zeigt, wie sich die Geschichte einer Familie immer wiederholt, während sich die Zeit weiterentwickelt. Manchmal etwas klischeehaft - dennoch äußerst lesenswert!

  • Bewertung

    4/5

    06.08.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Schöner Familienroman

    Die Handlung spielt abwechselnd in der Vergangenheit mit der Hauptfigur Elna. Auch ihre Tochter Eivor und nicht zuletzt Linda, haben ihre eigenen Kapitel. Teilweise ist die Handlung schwer zu verdauen, da es sich um Vergewaltigung, Eifersucht und Gewalt in der Ehe handelt. Der Schreibstil des Autors ist klar und fließend. Man findet sich schnell in die Geschichte hinein. Daisy Sisters ist einer der wenigen Familienromane, die mir noch lange Zeit in Erinnerung bleiben werden. Für mich war dies ein anspruchsvoller Familienroman, der viel Tiefgang besitzt. Ein Roman, der den Leser nachhaltig beschäftigen kann und zum Nachdenken anregt. Empfehlenswert!

  • Michelle Rößner

    aus Göttingen

    4/5

    06.05.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Von verlorenen Träumen

    Ein Buch für mehrere Generationen über zerplatzte Träume und unerfüllte Wünsche: im Kriegsommer 1941 wird die siebzehnjährige Elna während eines gemeinsamen Urlaubs mit ihrer Freundin Vivi Opfer einer Vergewaltigung. Ihrer daraus resultierenden Tochter Eivor widerfährt später ein ähnliches Schicksal. Beide Frauen wollen in jungen Jahren ihrer sozialen Armut und der Enge der schwedischen Provinz entfliehen, scheitern jedoch kläglich. Grund dafür sind zum einen die zeitgeschichtlichen Umstände, zum anderen aber vor allem unglückliche Beziehungen und Familie. Auch Eivors Tochter erwartet schließlich sehr früh ihr erstes Kind - dennoch wird es für sie in den 70er Jahren einfacher werden, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Mankell hat mit seinem in Schweden bereits 1982 veröffentlichten Roman ein genaues Zeitpanorama entworfen und zeigt, wie sich die Geschichte einer Familie immer wiederholt, während sich die Zeit weiterentwickelt. Manchmal etwas klischeehaft - dennoch äußerst lesenswert!

  • Bewertung

    4/5

    02.05.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Lebenswirklichkeit

    Kein neuer Mankell und kein Kriminalroman. Lange bevor Mankell mit seinen Wallander-Krimis und seinen Afrika-Büchern berühmt wurde, ist dieser Roman 1982 in Schweden veröffentlicht worden. Aber schon in diesem frühen Werk sind die Qualitäten seines Schreibens, die seine Leser so schätzen, vorhanden: seine Fähigkeit, Charaktere überzeugend und einfühlsam zu gestalten, plausible und glaubwürdige Handlungsabläufe, die deutliche und zupackende Sprache, sein sozialkritischer und realistischer Stil. In „Daisy Sisters“ beschreibt er das Leben von drei Frauen, ihre Erfahrungen mit ihren verschiedenen Vätern und Männern, mit dem Erwachsenwerden, und dem Zurechtkommen mit einer sich ständig verändernden Umwelt und Gesellschaft. Der Roman beginnt mit einem Prolog im Jahre 1977 und springt dann zurück in die späten dreißiger Jahre, um mit der Geschichte einer der Hauptfiguren, der damals siebzehnjährigen Elna, zu beginnen. Allerdings ist er komplett in der Gegenwartsform geschrieben, was dazu führt, dass sich beim Lesen eine eindringliche Vergegenwärtigung einstellt, man fühlt sich den Figuren nahe, gewissermaßen an ihrer Seite. „Daisy Sisters“ verfolgt das Ringen von Frauen aus dem schwedischen Arbeitermilieu nach dem zweiten Weltkrieg bis in die siebziger Jahre. Mankell gelingt eine treffende Darstellung ihrer Lebenswirklichkeit, er versetzt sich sensibel in ihre Lage und in ihre Zeit. Durch seinen fast dokumentarischen, nüchternen Stil kommen keine leidenschaftlichen Gefühle auf. Aber das ist dem Gegenstand angemessen, denn er führt nicht nur individuelle Lebensschicksale vor, sondern zeigt Zusammenhänge auf, schreibt auch ein Stück schwedischer Sozialgeschichte. „Daisy Sisters“ ist ein gut lesbarer, sozialkritischer Roman, der spannend das Leben gewöhnlicher Menschen erzählt.

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    Ursula Kallipke

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.06.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Daisy Sisters

    Henning Mankell von seiner ganz anderen Seite. Einfühlsam, tiefgründig. Die Geschichte mehrerer Generationen von Frauen einer Familie, für die die Zukunft nie das ersehnte Glück sondern immer nur Schicksalsschläge bringt. Dabei sieht zumindest für die siebzehnjährige Elna anfangs alles so wunderbar aus. Sie trifft sich mit ihrer Brieffreundin in den Ferien. Unbeschwert und lebenslustig verbringen sie ein paar schöne gemeinsame Sommertage, danach wird nichts mehr so sein wie es einmal war. Mit den drei Generationen liest man sich auch durch die Zeit, die sehr unterschiedliche soziale, politische und gesellschaftliche Bedingungen stellt. Prädikat wertvoll. Gute schwedische LeseKost!
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.05.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Generationsroman

    In dem schon 1982 in Schweden erschienenen Roman zeigt sich Mankell von einer ungewohnten Seite. Er erzählt die Geschichte von Elna, Vivi und Eivor und lässt uns teilhaben an ihren Wünschen und Träumen, aber auch an ihren Ängsten und ihrer Verzweiflung. Dabei versteht er es sehr gut, sich in die Gefühlswelt der handelnden Frauen hineinzuversetzen. Es hat mich berührt zu erfahren, wie die Frauen vor allem mit ihrem Schicksal als alleinerziehende Mütter umgehen, wie sie versuchen auszubrechen, dem Alltag zu entfliehen und ihr Leben zu verändern. Dabei sucht jede auf ihre Art nach dem ganz persönlichen Glück. Aber immer wieder sind es die schwierigen Beziehungen zu Männern, die dafür sorgen, dass sich ihre Träume nicht erfüllen. Mankell hat die Handlung packend erzählt und spannt mit ihr, im Jahr 1941 beginnend, einen Bogen von 4O Jahren Geschichte.

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