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Zwei Leben Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

5125

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/2,7 cm

Gewicht

425 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001480647

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

5125

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/2,7 cm

Gewicht

425 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001480647

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    hat mich berührt

    Dieses Buch war für mich ein „Spontan-Kauf & Read“. Ewald Arenz ist immer gut, da gibt es nix zu kritteln und zu diskutieren, er schreibt einfach eloquent und intelligent, stilistisch elegant, trotzdem flüssig zu lesen – mir war es bislang immer eine Freude, irgendetwas von ihm zu lesen. Arenz erscheint mir auch genremäßig sich nicht festzulegen, ich habe schon Krimis von ihm gelesen als auch „normale“ Belletristik; jedes seiner Bücher ist immer auf irgendeine Art neu und interessant. Nun also die „Zwei Leben“, ich brauchte im Kurzurlaub gute Lektüre für abends :-) Der Klappentext gibt das grobe Geschehen eigentlich schon sehr gut wieder. Wir sind in einem nicht näher gekennzeichnetem Dorf in Süddeutschland in den frühen 1970ern. Das Leben ist noch nachkriegsgezeichnet, sage ich mal mangels besserer Worte. Die junge Roberta kommt gerade von einer mehrjährigen Schneiderlehre in der Stadt zurück aufs Dorf auf den elterlichen Hof, und das Dorfleben hat sie direkt wieder. Roberta hat einerseits Träume von Paris, Haute Couture und einem anderem Leben – aber sie ist hier auch aufgewachsen und verwurzelt und ist die einzige Erbin des Hofes, den sie liebt. Und Roberta liebt Wilhelm, ihren Kindheitsfreund und den Pfarrerssohn. Die zweite Hauptdarstellerin ist Gertrud, Wilhelms Mutter, die Frau Pfarrer, die aus der Stadt kommt, und die nie im Dorf richtig heimisch wird. Ja, Gertrud liebt ihre Familie, aber das Glück findet sie hier nicht, und irgendwann bietet sich ihr eine Chance auf eine grosse Reise…. Beide Frauen haben so ihre Träume, die sich nicht ohne weiteres verwirklichen lassen, nicht zu diesen Zeiten, nicht in dieser gesellschaftlichen Konstellation, und beide Frauen befinden sich in ihren ganz eigenen moralischen Dilemmas, vor allem, als sie schwanger werden… Und das war spannend. Fand ich. Und authentisch. Ich hole mal etwas aus, ich bin Jahrgang 71 und habe in meiner Jugend auf einem Dorf gelebt, ich konnte mich in vielen Dingen, die Arenz beschrieb, wiederfinden; ich sag mal: das Dorfleben ist schon ziemlich glaubwürdig dargestellt. Genauso wird das Anfang der 70er gewesen sein. Ich konnte mich in das Setting ziemlich gut hineinversetzen. Ein schöner Nebenerzählstrang war für mich auch die Beziehung zwischen Roberta und ihrem Opa, dem Altbauern, der jahrelang in Kriegsgefangenschaft war, und dann seiner von der großen weiten Welt träumenden Enkelin von seinen PoW-Aufenthalten in Amerika erzählte und von seiner großen Liebe, die er dort fand (und nein, das war nicht die Oma, die auf dem heimischen Hof auf ihn wartete). Das hat mich sehr berührt. Der Autor lotet hier auch moralische Fragen aus. Man verliebt sich – aber man hat auch andere Verpflichtungen im Leben. Was ist das Richtige, was soll man tun? Seinen Träumen und Gefühlen mit aller Gewalt und Spontanität nachgeben? Das erscheint mir heutzutage das Motto der Wahl zu sein, dies mal nebenbei bemerkt, aber die Protagonisten hier machen sich ein paar Gedanken mehr dazu, und das hat mir sehr gut gefallen. Ja. Es gibt noch ein paar unerwartete Wendungen und Schicksalsschläge sowohl für Roberta als auch für Gertrud in diesem Roman, es wird nicht langweilig, aber insgesamt ist dies eher ein ruhiger Roman. Ich habe ihn sehr gerne gelesen, und empfehle ihn definitiv weiter! 5 Sterne von mir.

  • Frany

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Träume, Schicksal und Mut

    Ein Buch über große Träume, verpasste Momente, das Schicksal und den Mut, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Eine Geschichte, die mich berührt und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt hat. Eine große Empfehlung!

  • KaDiPre

    aus Thüringen

    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Sommerlektüre

    Das Buch ist in seiner Schreibweise typisch für Ewald Arenz. Ich liebe die Art seines Schreibens und auch dieses Buch ist Lesegenuss pur. Es plätschert anfangs so dahin, doch fühlt man sich direkt in die Geschichte ein. Es spricht vom rauen Leben in der Landwirtschaft und der mitunter Kleinbürgerlichkeit eines Dorfes und genau diese Alltäglichkeit des Lebens ist so ansprechend und einfühlend. Im letzten Drittel schlägt das Schicksal gnadenlos zu und trifft mitten ins Herz. Tränenreich endet das Buch, verbindet Verlust mit neuem Leben und schenkt Hoffnung. Absolute Leseempfehlung.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    23.06.2026

    eBook (ePUB)

    Veränderung

    Die letzte Lektüre von Ewald Arenz hatte mich nicht überzeugen können, „Die Liebe an miesen Tagen“ war eben jene Lektüre, die mich doch etwas enttäuschte. Nun gehe ich nach solch einem Buch etwas skeptischer ans nächste Buch des betreffenden Autors heran. Also wenn mich dieser Autor schon einmal mit einem Buch geflasht hat, was Ewald Arenz ja mit „Alte Sorten“ definitiv gelang. Wenn mich ein Autor/eine Autorin mit dem ersten von ihm/von ihr gelesenen Buch enttäuscht, wird es schwieriger. Hier überzeugt mich nur noch ein Lob von Bloggern/von Lesern, deren Sichten ich liebe oder ein wirklich herausragendes Thema.  Nun gab es aber von Ewald Arenz ja dieses „Alte Sorten“. Und ja, dieses Buch liebe ich sehr. Ich empfehle es und ich verschenke es. Und warum soll es nicht ein weiteres Buch à la „Alte Sorten“ geben? „Zwei Leben“ handelt in den anfänglichen 70er Jahren in einem süddeutschen Dorf. Zwei weibliche Charaktere stehen in diesem Buch zentral. Zwei stärkere weibliche Charaktere, die mit dem etwas verstaubten Leben im Dorf hadern. Dies klingt doch schon nach einem recht guten Grundgerüst.  Und ja, in der Lektüre bestätigt sich mein anfänglicher Eindruck. Die 20-jährige Roberta kehrt nach einer Schneiderlehre in der Stadt in das heimatliche Dorf, an den elterlichen Hof zurück. Nach der Stadt fällt ihr die Enge des Dorfes noch etwas mehr auf, aber ihre Träume sind nicht ihr Leben, wie sie glaubt, die Arbeit am Hof muss gemacht werden und wer soll den Hof denn versorgen außer ihr? Aber nicht nur der Hof ist ein Grund für ihre Heimkehr ins Dorf. Der Pfarrerssohn Wilhelm irgendwie auch. Auch wenn dies etwas eigen klingt. Aber dieser Aspekt hat mich nicht gestört. Man merkt ja in der Lektüre, dass man in einer anderen Zeit ist. Wobei die Anfänge der 70er sicher in den Großstädten noch etwas anders, etwas wilder, etwas moderner waren. Hier in diesem Dorf ist alles noch sehr verstaubt. Man glaubt eigentlich gar nicht, dass man in den 70ern ist, das könnten in vielen Dingen auch die 50er sein. Von daher stört mich auch dieser etwas groschig klingende Bezug zu Wilhelm nicht. Die zweite Perspektive im Buch kommt von der Mutter von Wilhelm, von Gertrud, der Pfarrersfrau. Wegen der Liebe hat sie geheiratet, kommt aus der Stadt und kam nie wirklich im Dorf an. Hatte immer schon andere Wichtigkeiten als die anderen Frauen im Dorf. Stach schon als Pfarrersfrau heraus, mit ihren Vorlieben dann noch etwas mehr. Doch nicht nur das Dorfleben stört Gertrud, sie ist auch aus anderen Gründen unzufrieden mit ihrem Leben. Über Roberta und Gertrud gestaltet Arenz modernere Blicke im Mief der dörflichen Welt, die zwar in den anfänglichen 70ern angesiedelt ist, sich aber in der Abgeschiedenheit rückwärtsgewandter entwickelt. Und diese Thematik lässt sich ja auch heutzutage beobachten. Die heutigen Unzufriedenheiten im ländlichen und kleinstädtischen Raum drehen sich ja auch irgendwie um rückwärtsgewandte Thematiken. Thematiken, die sich in den großen städtischen Zentren nicht in dem Maße finden lassen. Siehe Wahlverhalten. Ja, ein schwieriges Thema. Ich weiß! Dennoch muss dies immer wieder auf den Tisch! Was ich auch interessant finde, Arenz gestaltet die Moderne über die Wünsche und Sichten von Frauen. Ja, auch männliche Figuren tendieren in diese Richtung mit, aber die wichtigen Impulse setzen die weiblichen Charaktere. Nun mag dies sicher nicht in Allem in der Realität wiederzufinden sein. Aber auch hier gibt es Anknüpfungspunkte. Im sozialen Bereich sitzen wir Frauen. Der soziale Bereich, der unsere Gesellschaft zusammenhält, der die Gesellschaft zur Funktion bringt. Und eben aus diesem sozialen Bereich kommen immer wieder auch neue Sichten, neue Aspekte. Dies mögen die Reaktionären im Land, in allen Ländern immer wieder bekämpfen. Aber eines ist klar, Veränderung kann man nicht aufhalten. Und so müssen Roberta und Gertrud ihren Weg finden. Und genau das tun sie! Man könnte ja meinen, dass dieses Buch in das Seichte abgleiten könnte, wie dies bei „Die Liebe an miesen Tagen“ ja irgendwie der Fall ist. Aber hier in „Zwei Leben“ schafft es Ewald Arenz das Seichte zu meiden.  Ich kann sagen, ich habe „Zwei Leben“ sehr gern gelesen und ich habe so ein Feuer in Richtung „Alte Sorten“ verspürt. Dieses Buch ist bei anderen von mir geschätzten Lesern/Bloggern anders angekommen. Bei mir kam es sehr gut an. Und ich werde auch zu weiteren Büchern des Autors greifen. Die „Katzentage“ warten ja schon auf ihre Zeit!

  • schmoekerstunde

    5/5

    15.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch voller Menschlichkeit

    Der Roman spielt in einem süddeutschen Dorf der frühen 1970er-Jahre und erzählt von Menschen, die zwischen Pflichtbewusstsein, gesellschaftlichen Erwartungen und der Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben ihren eigenen Weg suchen. Bislang habe ich alle Romane von Ewald Ahrens gelesen, und mit jeder Neuerscheinung habe ich den Eindruck, dass es ihm gelingt, sein ohnehin hohes literarisches Niveau noch einmal zu steigern. Auch „Zwei Leben“ hat mich tief beeindruckt. Mit großer Einfühlsamkeit und Menschenkenntnis beschreibt Ahrens Figuren, die authentisch und lebendig wirken. Nichts an ihnen erscheint konstruiert; vielmehr begegnet man ihnen wie echten Menschen, deren Hoffnungen, Ängste und Entscheidungen einen unmittelbar berühren. Man begleitet sie nicht nur durch die Handlung, sondern fühlt und leidet mit ihnen. Besonders beeindruckt hat mich die atmosphärische Dichte des Romans. Die ländliche Welt der 1970er-Jahre wird so anschaulich und detailreich geschildert, dass man meint, selbst über die Felder zu gehen, den Duft frisch gemähter Wiesen wahrzunehmen oder am Küchentisch Platz zu nehmen. Die Sprache des Autors ist klar, unaufdringlich und zugleich von poetischer Kraft. Ohne große dramatische Effekte entfaltet die Geschichte eine tiefe emotionale Wirkung. Wer die bisherigen Werke von Ewald Ahrens schätzt, wird auch diesen Roman mit großer Begeisterung lesen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Steffi Thiele

    Steffi Thiele

    Thalia Bad Arolsen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.08.2026

    eBook (ePUB)

    Zwei Frauen, zwei Leben und eine Liebe

    Was für ein wundervoller Roman von Ewald Arenz. Die Beschreibung der Landschaft, die Gerüche und Geräusche der Natur, das Dorfleben- man fühlt sich mitten hineinversetzt in die fränkische Provinz. Und dann die Hauptfiguren: Roberta, Gertrud, Wilhelm und der Opa!!! Langsam, wie das Leben im Dorf, baut sich die Geschichte auf und am Ende möchte man die beiden Frauen weiter begleiten. Dieses Buch beinhaltet alles: Freude, Trauer, Liebe, Lebenslust. Allein für die Beschreibungen der Jahreszeiten muss man dieses Buch gelesen haben.
  • Zum Bewerterprofil von Ellen Luisa Morollo

    Ellen Luisa Morollo

    Thalia Sulzbach – Main-Taunus-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wurzeln und Sehnsucht

    Auf typisch emotional erzählte Ewald Arenz-Weise wird der Leser in das kleine süddeutsche Dorf Salach mitgenommen, in dem sich die Frauen Roberta und Gertrud eingesperrt fühlen und mit ihren Sehnsüchten und unerfüllten Träumen Leben müssen Aber müssen sie das wirklich? Dieser Roman zeigt uns, dass wir unser Leben immer selbst in die Hand nehmen und ändern können, dass es nie zu spät ist. Inspirierend und sehr atmosphärisch wie immer.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Litschauer

    Bianca Litschauer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.01.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Dorf, die Welt – und die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben

    Dieses Buch war wunderschön und traurig zu gleich. 1971 in einem Dorf in Süddeutschland. Es handelt von dem jungen Bauernsmächen Roberta, die sich in den Pfarrerssohn Wilhelm verliebt. Zugleich handelt es aber auch von der Pfarrersfrau, Gertrud. Beide Frauen erleben Schicksalsschläge und versuchen ihr Leben mit ihren Träumen vereinbaren zu können. Eine Geschichte über Hoffnung, Liebe und Familie.
  • Zum Bewerterprofil von Maria Adler

    Maria Adler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2025

    eBook (ePUB)

    Einfach Liebe....

    "Zwei Leben" wie sie unterschiedlicher nicht sein können, und doch haben sie so viel gemeinsam. Der Frühling mit seiner langsam wärmer werdenden Atmosphäre, in dem zwei Frauen zwischen Moral, Arbeit, Gehorsam und der einfachen Liebe stehen. In einer Zeit von Feminismus, großen Gefühlen, hoffnungsloser Liebe und tiefer Trauer, werden Roberta und Gertrud vom Dorfleben auf eine harte Probe gestellt. Ein Roman mit Tiefgang, der noch lange nachhallt.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.09.2025

    eBook (ePUB)

    Schicksal

    Zwei Frauen in der "Fränkischen ",das Dorfleben kann die eine missen, die andere zieht es zurück in die Heimat. Mit Empathie und Wärme werden ihre Wege geschildert. Und dazwischen Wilhelm, Sohn und Geliebter...

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