KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Trottel
  • Produktbild: Trottel
  • Produktbild: Trottel
Gebraucht - 54%

Trottel Roman

7
54% sparen

11,04 € 24,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.09.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,6 cm

Gewicht

489 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001645756

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»ein Roman, der dem Leser zwinkernd den Stinkefinger zeigt [...] bedrückend und liebevoll zugleich« ("neues deutschland")
»eines der verrücktesten und zugleich anrührendsten Leseerlebnisse der letzten Jahre« ("Deutschlandradio")
»ein vielschichtiges satirisches Meisterwerk« ("literaturkritik.de")
»[Faktor] fragt: ›Kann es gut gehen, wenn einer ein höchst albernes Buch über den Tod seines eigenen Sohnes zusammenstoppelt?‹ Ja, es kann.« ("Jüdische Allgemeine")
»Dieser Roman ist eine Zumutung im besten Sinn, eine Traumabewältigung hier und eine einzige, irre komische Suada dort.« ("Augsburger Allgemeine")
»Dieser Roman rüttelt durch wie eine Hochgeschwindigkeitsfahrt über Kopfsteinpflaster. [...] Man muss sich darauf einlassen, wird dafür aber belohnt mit außergewöhnlicher Literatur.« ("NDR Kultur")
»Was ist das für ein großartiger, weil vor Fabulierlust strotzender Roman!« ("Der Freitag")
»›Trottel‹ ist ein großes Buch, das jeden Preis verdient hat. Und viele Leser.« ("Berliner Zeitung")
»Jan Faktors Roman gehört zum genauesten und überraschendsten, was heute über den Alltag in den Ostblock-Diktaturen erzählt wird.« ("Mitteldeutsche Zeitung")
»das heiterste, ernsteste, witzigste, das tiefsinnigste und zärtlichste Buch der vergangenen drei Jahrzehnte über das real existierende sozialistische Ostblock-Leben zwischen Prag und Ostberlin« ("Münchner Merkur")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.09.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,6 cm

Gewicht

489 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001645756

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten Sie dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    04.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Lobrede an Faktors Sohn

    Ein durchaus komplexer Schreibstil, der zwar anstrengend, aber auch witzig ist. In seinem Roman verarbeitet Faktor sein bisheriges Leben und vor allem den Tod seines Sohnes. Alle verzwickten, hypertaktischen Sätze sind es mindestens dann wert, wenn man zu den Stellen kommt, welche von jenem handeln. Denn die Art und Weise, wie der trauernde Vater die Beziehung zu seinem Sohn darstellt, ist herzerwärmend.

  • Bewertung

    3/5

    25.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kunst und Freunschaft

    Jan Faktor ist ein begnadeter Trottel, vielmehr sein alter Ego. Er erzählt, immer wieder abschweifend und mit Fußnoten, eine oder seine Geschicht, wie er in Prag nach dem Einmarsch der Sowjets lebte, heiratete, in die DDR ging ( der stärkste Teil des Romans) und wie er zu Rammstein fand. Hier kann ich nicht mehr mitreden, weil ich Musikliebhaber bin. Der Beginn ist etwas schwierig, da der Erzähler immer wieder vom Thema abkommt und mit Fußnoten arbeitet, was den Lesefluss ins Stocken bringt. Als ich auf "innerer Monolog" umgestellt habe ( geistig), ließ das Buch sich besser lesen. Aber trotz allem war es nett, doch reicht das zum Sieg? Ich bin gespannt.

  • Emilie

    2/5

    09.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich experimentell. Versuch der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse.

    Meine Gedanken zu dem Roman: Dieses Buch wurde für den Deutschen Buchpreis 2022 nominiert und stand auf der Shotlist. Das interessiert mich immer. Außerdem habe ich vor 13 Jahren "Schornstein" von Jan Faktor gelesen, das mir sehr gut gefallen hat und das ich bei der Gelegenheit weiterempfehle. Was die Kurzbeschreibung sehr trefflich vermerkt, ist, dass dieser Roman ein verspielter und eigensinniger ist. Was ich persönlich sehr schwierig finde, denn Humor und Satire ist so eine Sache, entweder passt es oder nicht. Außer den satirischen und ironischen Passagen hat der Autor natürlich auch sehr ernsten, düsteren und schwierigen Tatsachen angesprochen, doch die gingen in meinen Augen in dem lockeren, zum Teil provozierenden Erzählstil unter. Auf jeden Fall entwickelte sich bei mir kaum Empathie für den Trottel. Der lockere Umgang mit der Sprache sollte die humoristischen Aspekte der Reaktionen auf die Schicksalsschläge oder Lebensschwierigkeiten sein, doch mir hat die andauernde, abschweifende Kalauer nicht gefallen. Als Leser nimmt man ganz deutlich wahr, dass der Hauptcharakter einiges erlebt hat und vom Schicksal gebeutelten ist, doch für mein Verhältnis, geht er zu spielerisch mit dem Thema um. Einerseits zolle ich Respekt seinem feuerwerkmäßigen Erzählstil und dem Gebrauch von seltenen, gehobenen und Fremdwörtern, andererseits mag ich es persönlich nicht, wenn man verspielt mit der Sprache umgeht. Dieser Roman ist definitiv nicht für jeden ein gefundener Schatz. Doch ich kenne einige Leser, die von der Lektüre begeistert sein könnten. Sprachliches Erlebnis ist das Buch auf jeden Fall. Der Roman ist autobiografisch. Bei solcher Gegebenheit fällt es mir immer schwer eine schlechtere Bewertung auszusprechen, denn ich respektiere und achte die Erlebnisse und die Versuche diese zu verarbeiten. Doch mir fehlte die Ernsthaftigkeit. Man könnte den Roman von Jan Faktor experimentell nennen. Ein interessantes Leseerlebnis ist er auf jeden Fall.

  • Juti

    aus HD

    2/5

    31.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    die Niete des Buchpreises…

    die Niete des Buchpreises Eigentlich fürchtete ich, dass De l'Horizon die Niete sei. Aber dieses Buch, auch eine Familiengeschichte ist schlechter. Es will eine Satire sein, ist aber nicht lustig. Die Fußnoten sind völlig überflüssig und wurde von mir nicht mehr gelesen. Zusätzlich gibt es noch Kommentare, die in Großbuchstaben und eckigen Klammern stehen, die man sich ebenfalls schenken kann. Was als Substrat übrig bleibt ist die Erzählung eines Tschechen, der der Liebe wegen nach Ost-Berlin kam und dessen Sohn Selbstmord beging. Doch weder die Medikamentenaufzählung noch die Stadtbeschreibung vom alten Prag und vom alten Ost-Berlin noch die Ramsteinsongs konnten mich vom Hocker reißen. Dennoch zeigt der Autor an winzigen Stellen: „Neulich las ich wieder mal diesen unfassbar widerlichen Satz wäre – auch mechanisch – bis zur Unkenntlichkeit heruntergenudelt und infolgedessen abgeschafft worden. […] Wenn schon, dann würde ich mich lieber ordentlich geschmacklos ausdrücken: „Er drangsalierte sie einvernehmlich moderat bis moderierend.“ Oder zartfühlig über „Liebende, sich ineinander verschiebende Menschen“ sprechen. (173) Noch schöner ist die Frage: „Was hat man von einer schönen Stadt, wenn man sich dort beschissen fühlt?“ (193) Auch seine Sozialismuskritik kann schön sein: „man hätte in der Auslaufzeit aber wenigstens nur mäßig intensiv arbeiten müssen und hätten sich dafür viel Zeit für erotische Aktivitäten nehmen können“ (225). Die guten Zitate retten dem Buch den zweiten Stern.

  • Hornita

    aus Augsburg

    2/5

    19.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anarchisch und anstrengend

    Ab der ersten Seite hatte ich Probleme mit dem anarchischem Schreibstil. Der Autor nennt es im Text einmal „Erzähldriftdrang“ und das trifft den unsortierten, willkürlichen Text ziemlich gut. Überhaupt gibt es viele Wortschöpfungen und Beschreibungen, wovon mir nur einige wirklich gut gefallen haben. Die Sätze sind lang und verschachtelt und von Fußnoten durchsetzt (262 insgesamt) und ich hatte den Eindruck eines ziemlich selbstverliebten Schreibstils. Wenn es in späteren Kapiteln heißt, dass wohl vorher etwas falsch wiedergegeben wurde, dann empfand ich das nicht als charmant sondern sehr nervig, da man als Leser ja seine Zeit investiert und nicht jeden (unnötigen) Gedankengang des Autors nachlesen muss. Das Kapitel über Rammstein kann man wohl nur verstehen, wenn man die Band und ihre Lieder gut kennt. Inhaltlich fand ich die Beschreibungen der sozialistischen Staaten sehr gut gelungen. Die Erinnerungen an die Lebensstationen des Sohns und seine psychische Erkrankung bis zum Selbstmord werden nüchtern, aber sehr liebevoll beschrieben. Persönlich brauche ich mehr Struktur in einem Text und kann auch die außergewöhnlichen Kapitelbeschreibungen nicht gut finden. Vielleicht verstehe ich das Werk auch nicht, aber das Lesen war kein Vergnügen und ich war froh, als das Buch (ziemlich abrupt) zu Ende war.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

1

2

4

1

1

Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Stürmer

    Kathrin Stürmer

    Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

    Buchhändler*in

    4/5

    23.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wortgewaltig! Die Auseinandersetzung...

    Wortgewaltig! Die Auseinandersetzung mit dem Freitod seines Sohnes nutzt Jan Faktor mit der Aufarbeitung seiner eigenen Biografie und macht das Flair der Zeit gut erfahrbar Die Sprache hat oft eine ganz eigene präzise Verspieltheit. Es gibt zu viel Körperlichkeit.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Trottel
  • Produktbild: Trottel
  • Produktbild: Trottel