Wie geht es weiter, wenn die letzte Kuh den Hof verlässt?Martin Frank lebt schon sein ganzes Leben lang auf dem Bauernhof seiner Familie, zusammen mit Hühnern, Ziegen, Katzen und Kühen - doch in diesem Jahr ist damit Schluss, der Vater wird den Hof aufgeben, und die letzte Kuh verlässt den Stall. Aber was heißt das, ein Leben ohne Tiere, ein Leben ohne Landwirtschaft? Martin, der selbst immer den Spagat zwischen Kuhstall und Kabarettbühne bewältigen muss, kommt ins Nachdenken, und in seinem unverwechselbaren Ton schreibt er auf, was ihm durch den Kopf geht: Warum gibt es eigentlich Bauern gegenüber so viele Vorurteile? Wie geht es weiter mit der Landwirtschaft? Warum wird das Landleben trotzdem so glorifiziert? Und was wird eigentlich aus Martin, wenn die letzte Kuh das Licht ausmacht? Er zieht auf den Biohof seines Lebensgefährten, eines Landtierarztes - und ein ganz neues Kapitel beginnt.Ein Hörbuch, das mit Herzenswärme und Humor Stadt und Land ein bisschen näher zueinanderbringt.Martin Frank ist der beste Erzähler seiner eigenen Geschichten und liest das Hörbuch wie schon sein erstes Buch Oma, ich fahr schon mal den Rollstuhl vor selbst.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
03.03.2026
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Wunderbar
Der Autor mit seinem Dialekt und tollen Stimme erzählt wahrhaftige Hofgeschichten. Super unterhaltsam, kurzweilig, lustig und manchmal auch traurig. Wie das Landleben so spielt, wer selbst dort lebt, kann dem Buch sehr gut folgen :).
Bewertung
5/5
08.02.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Ein wunderschönes Buch...
... ich habe mich schon darauf gefreut, nachdem ich Martin Franks Buch 'Oma ich fahr schonmal den Rollstuhl vor', angehört habe. Er erzählt es so richtig toll in bairischer Sprache.
Vieles was er in diesem Buch erzählt über den Bauernhof oder den Landarbeiten habe ich nicht gewusst und so lernte man auch noch dazu.
Er hat eine sehr angenehme Stimme, welche es einem leicht macht zuzuhören. Auch hört man seine emotionalen Gefühle heraus, wenn er von den letzten Tagen seines elterlichen Bauernhof erzählt, was ihn für mich zu einem besonderen Menschen macht.
Ich hatte das Buch vorbestellt und konnte es kaum erwarten. Habe es bis jetzt schon 3x angehört, man merkt öfter, dass man was 'überhört' hat.
Einfach grosse Klasse das Hörbuch und ich hoffe es werden noch weitere von ihm folgen!
Bewertung
aus Apolda
5/5
27.01.2026
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Ich hätte Martin Frank noch stundenlang zuhören können
Ich hätte Martin Frank noch stundenlang zuhören können – dieses Hörbuch ist einfach wunderbar. Mit viel Herz, Humor und ehrlicher Nachdenklichkeit erzählt er von einem großen Einschnitt in seinem Leben: als seine Familie den Bauernhof aufgibt.
Was zunächst wie eine persönliche Hofgeschichte beginnt, entwickelt sich schnell zu einer berührenden und gleichzeitig unterhaltsamen Reflexion über Landwirtschaft, Landleben und die vielen Vorurteile, mit denen Bäuerinnen und Bauern heute zu kämpfen haben. Martin Frank schafft es dabei meisterhaft, ernste Themen anzusprechen, ohne die Leichtigkeit zu verlieren. Sein unverwechselbarer Ton – charmant, selbstironisch und warmherzig – macht das Zuhören zu einem echten Genuss.
Besonders hervorzuheben ist, dass der Autor das Hörbuch selbst liest. Man spürt in jeder Passage seine Verbundenheit zu den Geschichten, den Menschen und den Tieren. Dadurch wirkt alles authentisch, lebendig und unglaublich nahbar.
Dieses Hörbuch sollte eigentlich Pflichtlektüre für all jene sein, die Landwirtschaft vorschnell verteufeln oder romantisieren, ohne die Realität zu kennen. Es schlägt eine Brücke zwischen Stadt und Land – ehrlich, humorvoll und mit viel Menschlichkeit.
Martin Frank hat mit diesem Werk definitiv einen neuen Fan gewonnen. Für mich ein absolutes Highlight und klar: 5 Sterne plus!
Tine_1980
5/5
22.01.2026
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Hörbuchschatz
Ein Bauernhof mit Kühen endet dann, wenn die letzte Kuh den Hof verlässt. Doch was dann? Martin Frank, der schon sein ganzes Leben auf dem Bauernhof seiner Familie lebt, muss sich damit anfreunden, dass sein Vater den Hof aufgeben möchte. So erzählt er Erlebnisse zwischen Kuhstall und Kabarettbühne, bringt Überlegungen zur Sprache, warum es so viele Vorurteile gegen Bauern gibt und muss sich damit auseinandersetzen, wenn die letzte Kuh das Licht ausmacht.
Für mich ein Hörbuchschatz, der eine tolle Kombination beinhaltet und einen zum Nachdenken anregt.
Martin Frank habe ich vor kurzem bei einem Auftritt in Würzburg gesehen und fand ihn sehr sympathisch. Mein Mann hat schon von dem Hörbuch „Oma, ich fahr schon mal den Rollstuhl vor“ geschwärmt und so war ich sehr froh, dieses Hörbuch zu entdecken.
Erwartet habe ich ein humorvolles Hörbuch, doch ich habe viel mehr erhalten. Man darf mit Martin Frank das Leben eines Jungen auf dem Bauernhof bis hin zum Erwachsenen erleben. Er erzählt von den Schwierigkeiten, die man als Bauer so erlebt, angefangen von den Schwierigkeiten, wenn es um das Düngen mit Gülle geht, über die Hürden, die einem durch die Regierung auferlegt werden, bis hin zu der ständigen Anwesenheit, die ein Bauernhof fordert.
Er war nicht derjenige, der sich für Reparaturen von Geräten interessiert, ihm waren die Tiere wichtiger. In der Fahrschule eckte er an, doch erhoffte er sich mehr als nur den Führerschein für den Traktor, sondern auch die Anerkennung seines Vaters. Es gab Geschichten über die Geburten der Kühe, seinen Start an der Schauspielschule und das dadurch entstehende Spagat zwischen München und dem Bauernhof, die Wichtigkeit der Familie und der Zusammenhalt, der nötig ist, um einen Bauernhof aufrechtzuerhalten.
Und dann gibt es das Schwierige Thema, dass die Kühe wegmüssen und das weder für ihn, noch für seinen Vater einfach war.
Ich habe ganz oft geschmunzelt, gelacht und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Aber ich wurde auch zum Nachdenken angeregt. Jetzt lebe ich auch in einem kleineren Ort, laufe viel über die Felder und trotzdem rege ich mich auf, wenn ein Traktor vor mir fährt. Hier lernt man die andere Seite kennen und merkt erstmal, wie schwer es für einen Bauernhof ist, zu überleben. Was für eine Arbeit dahintersteckt und wie das Leben auf dem Bauernhof so abläuft. Von den Überlegungen, wann man ein Feld mäht oder düngt und auf welche Wetterapp man sich verlassen kann oder ob der andere Bauer, die beste Nase hat? Er erklärt die Problematiken, die es im Laufe der Jahre gab, so dass sie leicht verständlich sind. Man erhält mit diesem Hörbuch einen Mix, der viele Emotionen hochkochen lässt, aber auch beide Seiten mit all den Schwierigkeiten, Problemen und humorvollen Anekdoten aufzeigt. Das Ganze wird vom Autor selbst im bayerischen Dialekt eingesprochen, was dem Ganzen noch die Krone aufsetzt.
Ein kleiner Hörbuchschatz, der mir viel Freude bereitet hat, aber auch ernstere Themen anschneidet. Alles perfekt im bayerischen Dialekt wiedergegeben. Für mich ein Hörgenuss, den ich gerne weiterempfehle.
danielas.bookcorner
5/5
07.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Muss
Zuallererst möchte ich sagen, dass ich ein riesiger Martin Frank Fan bin. Dieses Hörbuch habe ich mit Genuss gehört. Der Autor spricht selber, was ich total authentisch finde. Es ist eine Geschichte (Biografie) über den elterlichen Bauernhof. Es war sehr interessant. Ich musste auch hin und wieder ein kleines Tränchen verdrücken und sehr lachen. Mir gefiel die Geschichte sehr gut und ich kann sie absolut weiterempfehlen.
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5/5
23.04.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Unbedingt als Hörbuch genießen!
Denn so kommen wir in den vollen Genuss der Geschichte! Der Autor liest das Buch selbst, und klingt mit dem bayrischen Akzent einfach sympathisch. Wenn der Nachbar dann fluchend auf "urbayrisch" den güllesprühenden Landwirt beschimpft, kann ich zwar kein Wort verstehen, aber das Zuhören macht einen Riesenspaß! Die gelungene Mischung aus autobiografischer Erzählung und den Blick auf die letzten Tage des elterlichen Bauernhofes bereiten großes Vergnügen. Voller Verständnis für die Landwirtschaft, Insiderwissen und vor allem immer mit einem Augenzwinkern, erzählt der Autor seine Geschichte, bei der uns Zuhörenden die Zeit nur so verfliegt.
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5/5
14.04.2026
Hörbuch-Download (MP3)
So toll!
Martin Franks (der Autor und Kabarettist liest selbst) Geschichte erzählt den Abschied von der Landwirtschaft auf dem elterlichen Hof. Herzerwärmend, manchmal tieftraurig und andererseits auch wieder unheimlich komisch. Faszinierend z. B., wie Frank in zwei Minuten die Hintergründe der EU-Agrarpolitik auch für den Laien oder Nichtinteressierten leicht verständlich erklärt, ohne ein Gefühl der Langeweile zu verursachen.
Die autobiografische Geschichte wird im (leichten, fast hochdeutschen) niederbayrischen Dialekt erzählt. Eine ganz feine Geschichte!
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5/5
27.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Emotionaler Abschied vom elterlichen Bauernhof im Bayerischen Wald
Sein erstes Buch „Oma, ich fahr‘ schon mal den Rollstuhl vor“ habe ich ebenfalls gelesen und sehr geschätzt. Deshalb freute ich mich sehr auf die neue Lektüre : „Die Letzte macht das Licht aus“ und wurde sehr gut unterhalten ! Da ich selber bei meiner Oma die Nebenerwerbslandwirtschaft im Kindesalter miterlebte, kann ich die so persönlichen und intensiven Erinnerungen des bäuerlichen Lebens sowie die Phase der Hofaufgabe sehr gut nachvollziehen. Eine zutiefst ehrliche, mitunter kritische und auch begeisternde Hofgeschichte, die zu Herzen geht.
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5/5
31.01.2026
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Ein Hof, der leiser wird
Der Kabarettist Martin Frank schildert das bäuerliche Leben seiner Familie, in das er vor drei Jahrzehnten hineingeboren wurde, eindrücklich und herzlich. Was früher eine Großfamilie auf dem Hof war, ist heute auf den Vater zusammengeschrumpft. Nun wird der Betrieb aufgelöst, die Stallungen geräumt, und Frank hilft dabei. Diese Abschiedssituation bildet den emotionalen Rahmen der Erzählung: getragen von Wehmut, aber ebenso von Dankbarkeit und tiefem Respekt gegenüber den Eltern und dem gelebten Leben. Darüber hinaus lausche ich gebannt den vielen Details, an denen sich das Leben auf dem Hof und seine Veränderung ablesen lassen: der demografischen Entwicklung, den Gründen für künstliche Besamung bei Kühen! der gläubigen katholischen Großmutter, dem Großvater aus Serbien, und einer Mutter, die ihren eigenen Weg ging, mit eigenem Einkommen, einem Lebensmittelladen und dem klaren Wunsch nach Unabhängigkeit. Auch Persönliches spart Frank nicht aus, etwa Erfahrungen von Ausgrenzung und Homophobie in seiner Jugend. Manches ist so anschaulich erzählt, dass ich das Gefühl hatte, dabei gewesen zu sein. Selbstredend humorvoll. Warm. Nah. Und genau dadurch unterhaltsam und berührend.
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5/5
28.01.2026
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Komödiantisches Hofleben
Manchmal ist es wirklich grausam, wenn Autoren ihre Bücher selber lesen und manchmal ist es perfekt. Hier ist es perfekt. Die kleinen und großen Anekdoten aus dem Hofleben und wie der den Weg zum Komiker gegangen ist, sind sehr unterhaltsam. Wie der Hof am Ende aufgelöst wird gleicht schon beim Hören einer emotionale Achterbahn. Tolles Hörbuch. Sehr empehlenswert.
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