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  • Produktbild: Masaya
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Masaya Exotisch, farbig, packend – die Welt um 1500 und ein schillernder Abenteurer

2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0242-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Sehr atmosphärisch. ("P.M. History")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2026

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0242-1

Herstelleradresse

Rowohlt Berlin
Neue Promenade 5
10178 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Eliza

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachwitz, intensive Dialoge sowie farbenprächtige Beschreibungen sorgen für Begeisterung

    Ein Roman, der durch Sprachwitz, intensive Dialoge sowie farbenprächtige Beschreibungen begeistert. Der Hauptprotagonist Fernández de Oviedo hat schon so einiges erlebt. In Zeitsprüngen wird auf sein bisheriges Leben eingegangen. Oviedo ist eigentlich ein Mann der Worte, überzeugt aber auch durch seinen Tatendrang. Er versucht, Vorurteilen entgegenzutreten, obwohl auch er selbst nicht frei von ihnen ist. Sein Sidekick, von ihm persönlich Adam genannt, ein Ureinwohner und treuer Begleiter, sorgt für eine intensive Chemie bei dem Abenteuer der Besteigung des Vulkans Masaya. Dabei hat man als lesende Person immer das Gefühl, dass Adam ein treuer Begleiter ist, der keiner Fliege etwas zuleide tun kann, aber irgendwie auch eine dunkle Seite zu verbergen hat. Dieses besondere Gefühl hat bei mir für zusätzliche Spannung gesorgt. Der Roman lebt von seiner Wortvielfalt und von der Süffisanz der Dialoge. Ich habe sehr oft lachen müssen, sorgt der Autor doch phasenweise mit einer erheiternden Sprache für viel Witz in den Dialogen und den Beschreibungen diverser Tatsachen. Sehr abwechslungsreich ist der Wortschatz des Autors, der gekonnt mit der Sprache spielt. Selbst kleine Sätze wie beispielsweise auf Seite 78: „Gewöhnung ist die Feindin der Neugier“ sorgen für Nachdenklichkeit, aber auch für eine schöne Abwechslung. Der Roman ist tiefgründig und umfasst Teile des Lebens des berühmten Fernández de Oviedo, eines Naturforschers und Entdeckers, der seiner Zeit einfach voraus war. Die politischen Verhältnisse dieser Epoche werden im Verlauf des Romans ebenso ausführlich dargestellt wie das damalige „Menschenbild“ gegenüber den Völkern der Neuen Welt. Schonungslos ehrlich schildert der Autor das Verhalten der Eroberer und sorgt damit für Authentizität. Mich hat der Roman vollkommen begeistert, und ich habe ihn sehr gerne gelesen. Irgendwann war er leider zu Ende – und das war das Einzige an diesem Buch, was wirklich schrecklich war.

  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fesselnder Roman

    Gonzalo Fernández de Oviedo (1478–1557) ist bekannt als spanischer Historiker, Naturforscher und Kolonialverwalter. Er wird als der bedeutendste Chronist der frühen Amerikaexpeditionen und der Eroberung der Neuen Welt angesehen. Er wurde von Karl V., dem König von Spanien, zum offiziellen Geschichtsschreiber („Cronista de las Indias") ernannt. In dieser Rolle hielt er die Entdeckungen aus unmittelbarem Kontakt fest, insbesondere die Erkundung des Vulkans Masaya, der für seinen dauerhaft glühenden Magmasee im Hauptkrater bekannt ist. Gonzalo Fernández de Oviedo war ein Vorbild für Alexander von Humboldt, der ihn als „Plinius der Neuen Welt“ ehrte. Der Anwalt Daniel Damler machte ihn zum Hauptcharakter in seinem Debütroman „Masaya“. Hier wird dem Leser Fernández de Oviedo nicht nur als bedeutender Entdecker und Reisender vorgestellt, sondern auch als jemand, der mutig die Korruption des Klerus anprangerte. Bis ins 17. Jahrhundert hinein hatte sein Werk einen nachhaltigen Einfluss auf Naturforscher. Darüber hinaus war er als Verfasser von Ritterromanen bekannt. In seinem Roman nutzt Daniel Damler reale Lebensstationen aus dem Leben von Oviedo. Dabei steht die Erkundung des Vulkans Masaya (im heutigen Nicaragua) im Mittelpunkt. Oviedo stieg 1529 tatsächlich in den Krater des aktiven Vulkans. Zu jener Zeit waren viele Spanier überzeugt, die kochende Lava sei entweder flüssiges Gold oder tatsächlich das Tor zur Hölle. Fazit: Ein fesselnder Roman, der von Spannung, schillernden Abenteuern und zahlreichen historischen Kontexten geprägt ist.

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    Simon Reuber

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    5/5

    16.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Abenteurer namens Oviedo

    Daniel Damler nimmt den Lesenden mit ins 16. Jahrhundert, als spanische Konquistadoren dabei waren, die Neue Welt zu erforschen und zu erobern. Ein einsamer Abenteurer macht sich auf den Weg, um den Vulkan Masaya zu erklimmen. Begleitet wird er von einem Indigenen, der den Weg kennt. Je weiter Oviedo hinaufsteigt, desto ungewisser wird ihm sein Unterfangen. Damler schreibt hier keinen klassischen Abenteuerroman, vielmehr nähert er sich der Frage an, was der Entdecker denn eigentlich von der Neuen Welt erahnen kann, wenn ihm nur die Alte bekannt ist? Ein Buch, das uns die Lebensgeschichte von Fernando de Oviedo näherbringt, dem wohl einflussreichsten Chronisten seiner Zeit.

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