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Ámbar Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.02.2025

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,1/13,2/2,5 cm

Gewicht

394 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

EAN

2710001706419

Beschreibung

Rezension

Ein intensiver Thriller, der nicht vor Gewalt zurückschreckt. Doch letztendlich ist es Ambars vielschichtige Entwicklung, die wirklich unter die Haut geht. ELLE (The best mystery/thriller books of 2024)
„Ámbar“ ist eine wunderbare kleine novela negra. Eine perfekt gelungene Mischung aus Coming-of-Age-Roman, Road Movie und knallhartem Gangsterroman. Ein Tochter-Vater-Drama in einer brutalen, muchomacho Gesellschaft, in der Frauen kaum etwas anderes übrigbleibt, als sich mit Gewalt durchzusetzen. Auch wenn der Roman 2003 spielt, bildet er die Gender- und Machtverhältnisse in einer patriarchalischen Gesellschaft allgemein gültig ab. Mit einem Hoffnungsschimmer am Ende. Ein kleines Juwel. (Thomas Wörtche, Culturmag.de).
Ámbar ist fünfzehn und kennt wenig anderes als Flucht, Hotelwechsel und Vaterverarztung. Die ist häufig notwendig, denn Victor Mondragón ist ein berüchtigter Gewohnheitsverbrecher. Den Umgang mit Waffen und Wundmaterial kennt Ámbar von kleinauf. Als wieder ein Raubüberfall schief läuft, Victors Komplize getötet und er selbst verwundet wird, brechen Vater und Tochter zu einem Rachefeldzug auf. Bei dem Ámbar die erste Liebe kennen lernt, des Vaters Geliebte, den Bruder seines toten Komplizen – Gewalt als argentinische Lebensform. (Tobias Gohlis, Krimi-Bestenliste, März 2025).
"Das Besondere an diesem Roman ist nicht einmal sein perfekter Spannungsaufbau, das können viele. „Ámbar“ ist weit mehr als Spannungsliteratur, weil es Nicolás Ferraro seltsamerweise gelingt, einen ziemlich brutalen Action-Thriller (manche nennen das „noir“) mit einer einfühlsam geschriebenen Coming-of-Age-Geschichte zu amalgamieren. Das muss man erst mal schaffen." Katharina Granzin, taz

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.02.2025

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,1/13,2/2,5 cm

Gewicht

394 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

EAN

2710001706419

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

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  • Max M.

    aus Münster

    5/5

    02.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Noir made in Argentinia

    Ein ungewöhnlicher düsterer Krimi aus Argentinien mit einer mutigen, sehr jungen Protagonistin, die, wie alle Teenager, anfängt zu rebellieren – nur dass ihr Vater nicht wie andere Väter ist. Es bleibt spannend bis zum Showdown zum Schluss. Lesen! Noir aus Argentinien.

  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    21.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Schärfe von Munition und Erinnerungen

    "Jeder entschärft seine Erinnerungen, so gut er kann, damit sie so wenig wie möglich wehtun." (S. 252) Ámbar ist erst 15, doch ihre Kindheit ist schon seit einigen Jahren vorbei. Atem- und heimatlos zieht sie mit ihrem Papá, dem Gangster und Killer Víctor, von einem heruntergekommenen Motel zum nächsten, von einem Ort zum anderen. Immer wieder muss sie dabei Identitäten, Namen, persönliche Geschichte hinter sich lassen und ihr Äußeres verändern, um von den vielen Feinden, die ihr Vater sich gemacht hat, nicht erkannt zu werden. Regelmäßig muss sie Schnitt- und Schusswunden ihres Vaters flicken und auch den Umgang mit Waffen hat er ihr schon früh beigebracht. Eine abgeschrägte Schrotflinte trägt sie immer mit sich herum. In vielem ist Ámbars Leben sehr trostlos. Viele Tage und Stunden verbringt sie in gesichtslosen Motels, wartend auf ihren Vater. Kaum hat sie sich an einem Ort eingelebt und zaghaft begonnen, Freundschaften zu schließen, muss sie schon wieder fort. Dabei sehnt sie sich nach dem normalen Leben eines Teenagersmädchens, wünscht sich ein Tattoo und beginnt, sich für junge Männer zu interessieren. Víctor macht ihr durchaus immer wieder Versprechungen, dass sie an einem Ort bleiben könnten, doch halten kann er diese nie. Und auch nun ist ihm wieder ein Feind auf den Fersen, dem es schon gelungen ist, Víctors besten Freund zu töten und ihn selbst schwer zu verwunden. "Ámbar" ist ein rasanter Roadtrip-Coming-of-Age-Thriller-Noir, und damit insgesamt ein sehr gelungener Genremix. Spannend wie ein Thriller und gleichzeitig tiefgründig wie eine Gesellschaftsstudie der untersten Sozialmilieus Argentiniens, die durchdrungen von Überlebenskämpfen, patriarchalen Denk- und Verhaltensweisen und Gewalt sind - und mitten drin eine toughe, intelligente und selbstbewusste junge Frau, die versucht, in all dem Dunkel ihren Weg zu finden, für sich einzustehen und erwachsen zu werden. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es hat mich gut unterhalten und gleichzeitig nachdenklich gemacht über die Bedingungen, in denen Menschen leben und was sie mit uns machen. Immer wieder finden sich kleine Sprachperlen und Einladungen zur tieferen Reflexion in diesem Buch, wie zum Beispiel diese aus einem Gespräch zwischen Ámbar und ihrem Papá zum Thema Gewissen, als er zu ihr folgendes sagt: "Gewissen ist Luxus, Ambareté. Was für Reiche. Die haben ein reines Gewissen, weil sie andere dafür bezahlen, dass sie sich die Hände für sie schmutzig machen, andere, die sich ein Gewissen nicht erlauben können." (S. 249) Ein gelungenes und vielseitiges Buch, das ich einer breiten Leserschaft empfehlen kann, sofern man bereit ist, sich auf einen sehr düsteren Noir mit viel Gewalt einzulassen. Wer das aber kann und will, wird mit guter Unterhaltung, authentisch gezeichneten Figuren und vielen Impulsen zum Nachdenken belohnt.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ámbars Weg

    „Ámbar“ von Nicolás Ferraro. Dieses Buch hat mich auf eine richtig interessante Reise mitgenommen. Einerseits wird mit der Titelheldin Ámbar eine Coming of age Story erzählt, die aber eben nicht in dieser doch etwas eintönig und lahm erzählten Weise das Thema Erwachsenwerden beschreibt, sondern eher von einem Mädchen berichtet, dass schon viel früher gezwungen wurde erwachsener zu reagieren. Denn Ámbar ist die Tochter eines argentinischen Gangsters, der es mit der trauten Familienidylle nicht so hat, schon allein aus dem ihm selbst entsprungenen Überlebenswillen heraus. Denn Victor Mondragón hat schon einiges gesehen, hat auch einiges auf dem Kerbholz, sodass seine Tochter mit vielem konfrontiert wird, was sonst den Töchtern der Familien eher erspart bleibt. Und so wächst natürlich ein anderes Geschöpf an der Seite von Victor Mondragón heran, als dass man sich einen Charakter in einem Coming of age Roman so vorstellt. Da das Buch ja auch dem Genre Thriller unterstellt ist, passt das natürlich auch in der Vermarktung und in der Story. Denn das Buch ist genau das, obwohl eine Coming of age Story ebenso darin angesiedelt wurde. Das Genre Thriller ist bei diesem Buch gut gewählt. Denn langweilig und eintönig kann man dieses Buch sicher nicht nennen. Eher wähnt sich der geneigte Leser in einem blutigen Tarantino-Streifen. Denn zimperlich ist der Autor Nicolás Ferraro in seinem Buch beileibe nicht und zimperlich ist auch Ámbars Vater Victor Mondragón eher nicht.  Nun hätte ich mir auf diesem Roadtrip von Vater und Tochter durch Argentiniens Welten etwas mehr Informationen zur Landschaft gewünscht, doch erscheint mir dieser Wunsch in einem Buch der Gattung Thriller nun doch etwas vermessen.  Herausragend an diesem Buch ist für mich die Entwicklung der titelgebenden Figur Ámbar. Eine Tochter an der Seite ihres kriminellen Vaters. Eine fehlende Mutterfigur und die vielschichtigen Gründe ihrer Abwesenheit, ein Thema, das richtig gut in diesem Buch bearbeitet und dargestellt wird. Und etwas, was für die Entwicklung der Figur Ámbar absolut wichtig erscheint. Einerseits wird so die Bindung zwischen Victor und Ámbar noch drastischer und intensiver, andererseits erklärt das Fehlen der Mutterfigur ebenso einiges in Ámbars Wesen. Genau wie die Entwicklung der Titelfigur dadurch noch nachvollziehbarer wird. Ámbar war mir in diesem Buch sehr nahe, ihre Gestaltung, ihre Art und ihre Entwicklung. Ich habe mein Herz an Ámbar verloren, denn die Entwicklung des Mädchens berührt mich sehr.  Gerade die Gestaltung des Buches als Thriller und als Entwicklungsroman ist in meinen Augen definitiv herausragend. Ein spannendes und inhaltvolles Buch, welches für mich vollkommen nachvollziehbar ausgezeichnet wurde und dem ich definitiv eine große Leserschaft wünsche.

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ámbars Weg „Ámbar“ von…

    Ámbars Weg „Ámbar“ von Nicolás Ferraro. Dieses Buch hat mich auf eine richtig interessante Reise mitgenommen. Einerseits wird mit der Titelheldin Ámbar eine Coming of age Story erzählt, die aber eben nicht in dieser doch etwas eintönig und lahm erzählten Weise das Thema Erwachsenwerden beschreibt, sondern eher von einem Mädchen berichtet, dass schon viel früher gezwungen wurde erwachsener zu reagieren. Denn Ámbar ist die Tochter eines argentinischen Gangsters, der es mit der trauten Familienidylle nicht so hat, schon allein aus dem ihm selbst entsprungenen Überlebenswillen heraus. Denn Victor Mondragón hat schon einiges gesehen, hat auch einiges auf dem Kerbholz, sodass seine Tochter mit vielem konfrontiert wird, was sonst den Töchtern der Familien eher erspart bleibt. Und so wächst natürlich ein anderes Geschöpf an der Seite von Victor Mondragón heran, als dass man sich einen Charakter in einem Coming of age Roman so vorstellt. Da das Buch ja auch dem Genre Thriller unterstellt ist, passt das natürlich auch in der Vermarktung und in der Story. Denn das Buch ist genau das, obwohl eine Coming of age Story ebenso darin angesiedelt wurde. Das Genre Thriller ist bei diesem Buch gut gewählt. Denn langweilig und eintönig kann man dieses Buch sicher nicht nennen. Eher wähnt sich der geneigte Leser in einem blutigen Tarantino-Streifen. Denn zimperlich ist der Autor Nicolás Ferraro in seinem Buch beileibe nicht und zimperlich ist auch Ámbars Vater Victor Mondragón eher nicht. Nun hätte ich mir auf diesem Roadtrip von Vater und Tochter durch Argentiniens Welten etwas mehr Informationen zur Landschaft gewünscht, doch erscheint mir dieser Wunsch in einem Buch der Gattung Thriller nun doch etwas vermessen. Herausragend an diesem Buch ist für mich die Entwicklung der titelgebenden Figur Ámbar. Eine Tochter an der Seite ihres kriminellen Vaters. Eine fehlende Mutterfigur und die vielschichtigen Gründe ihrer Abwesenheit, ein Thema, das richtig gut in diesem Buch bearbeitet und dargestellt wird. Und etwas, was für die Entwicklung der Figur Ámbar absolut wichtig erscheint. Einerseits wird so die Bindung zwischen Victor und Ámbar noch drastischer und intensiver, andererseits erklärt das Fehlen der Mutterfigur ebenso einiges in Ámbars Wesen. Genau wie die Entwicklung der Titelfigur dadurch noch nachvollziehbarer wird. Ámbar war mir in diesem Buch sehr nahe, ihre Gestaltung, ihre Art und ihre Entwicklung. Ich habe mein Herz an Ámbar verloren, denn die Entwicklung des Mädchens berührt mich sehr. Gerade die Gestaltung des Buches als Thriller und als Entwicklungsroman ist in meinen Augen definitiv herausragend. Ein spannendes und inhaltvolles Buch, welches für mich vollkommen nachvollziehbar ausgezeichnet wurde und dem ich definitiv eine große Leserschaft wünsche.

  • Bewertung

    5/5

    15.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die blutige Emanzipations- und Coming-of-Age-Story einer ungewöhnlichen Heldin

    In Nicolas Ferraros Thriller „Ambar” gibt es eine außergewöhnliche, starke junge Heldin, Ambar, Tochter des argentinischen Gangsters Víctor Mondragóns, mit dem sie ein Leben voller Gefahren, roher Gewalt, Problemen, Entbehrungen und Kriminalität teilt. Im Laufe des Coming-of-Age-Romans emanzipiert sie sich allerdings, wird erwachsen, erlebt ihre erste große Liebe und beginnt, den Ehrenkodex und die Moralvorstellungen ihres Vaters zu hinterfragen und als Zukunftsvision eventuell sogar zu überwinden. Der Roman spielt in Argentinien, findet an diversen namenlosen Orten statt und Vater und Tochter sind immer unterwegs, ein Road Movie, das sicherlich auch das Tempo, den Hintergrund und genügend Actionszenen für eine coole, spannende Verfilmung a la Tarantino böte. Der beste Freund ihres Vaters wird erschossen und verantwortlich ist ein maskierter Mann mit Schlangentattoo. Und mit diesem fulminanten Auftakt beginnt der Rachefeldzug des Vaters, dessen Handlungen und Motive nicht hinterfragt werden. Stattdessen kümmert sich die 16-jährige Ambar um seine Schussverletzungen, holt die Kugel aus der Wunde und verarztet ihn professionell mit Stichen. Und weiter geht es zum nächsten Schauplatz, zum ehemaligen Weggefährten, zu Kleinkriminellen, zu Prostituierten, zu Drogendealern und Glücksspielern. Ambar ist immer an seiner Seite, steht Schmiere, befolgt Befehle, kann mit dem Gewehr umgehen und ist die perfekt instruierte Begleiterin. Doch dieses Leben auf der Flucht und in Anspannung macht sie mürbe und müde, sie wünscht sich Normalität, Freundschaft, Liebe und all das wird ihr besonders dann deutlich, als sie sich in einen jungen Mann verliebt. Aber kann sie es schaffen, ihren Vater zu enttäuschen, seinen Plänen zuwiderzuhandeln, sich einen eigenen Weg zu suchen? Der Roman erzählt spannend und emotional, nimmt einen auf diesen fesselnden Roadtrip mit und die kernige, mit allen Wassern gewaschene, unprätentiöse Ambar, deren selbstgewähltes Wappentier ein Jaguar ist, zieht den Leser gleich in ihren Bann. Die vom Machismus geprägte und äußerst gewalttätige Männerwelt wird detailliert beschrieben, bei den Inszenierungen von Gräueltaten fällt die Abgestumpftheit der Protagonisten auf, für die solche Szenen im kriminellen Bandenmilieu zur Tagesordnung gehören. Das ist keine Wohlfühlwelt, kein Ponyhof, keine Schulbildung oder Aufstiegschancen in Sicht. Da kann man sich nur wundern, wie eine mutige Frau sich dem entgegenstellt und ihr Schicksal in die eigene Hand nimmt – wünschen wir ihr das Beste auf ihrem weiteren Weg.

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    Simone Büchner

    Thalia Coburg

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    5/5

    27.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gangster-Ballade made in Argentinien

    Victor Mondragón ist ein gefährlicher Gangster, verdient sein Geld mit Transaktionen jenseits des Legalen. Jede Narbe an seinem Körper zeugt von kompromissloser Gewalt. Meist kommt es Ámber zu, die Verletzungen ihres Vaters zu verarzten, danach heißt es wieder weiterziehen an einen vermeintlich sicheren Ort. Ein anderes Leben kennt sie nicht, findet deshalb auch bedingt durch ihr Wesen nur schwer Anschluss an Gleichaltrige. Mit der Ankunft in einem kleinen Dorf, wachsender Eigenständigkeit und der ersten Liebe häufen sich Fragen zur Vergangenheit und Ámber gerät in große Gefahr. Gekonnt wechselt der Autor zwischen den jugendlich zarten Gedanken einer Heranwachsenden und der gewalttätigen rauen Realität. Argentinien stand noch nie auf meiner Reiseliste, gut so ;-)

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