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Sal Roman

59

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/3,2 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Maria Hummitzsch

Sprache

Deutsch

EAN

2710001776603

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Man möchte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.[...] ganz ohne Kitsch und aufgesetztes Happy End. [...] Grandios erzählt.« ("Mannheimer Morgen")
»Ein harter, ganz erstaunlicher Roman.« ("Die Welt")
»Mick Kitson sorgt für Herzrasen.« ("Barbara")
»Kitsons Geschichte erreicht eine Tiefe, ohne in Untiefen abzugleiten.« ("buch-haltung.com")
»Mick Kitsons Debüt über eine 13-jährige Überlebenskämpferin ist voller beeindruckender Momentaufnahmen. [...] Für alle, die neugierig auf ein ganz anderes Leben sind, ein echter Tipp.« ("jugendbuch-couch.de")

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Zustand

Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,3/12,6/3,2 cm

Gewicht

384 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Maria Hummitzsch

Sprache

Deutsch

EAN

2710001776603

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Unaufgeregt erzählte Geschichte eines außergewöhnlichen Mädchens

hapedah am 27.10.2020

Bewertungsnummer: 1394427

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrer kleinen Schwester Peppa flieht Sal in die schottische Wildnis, denn sie befürchtet, dass das Jugendamt sie trennen wird, wenn die familiären Zustände bekannt werden. Um in den Wäldern überleben zu können, hat sich Sal akribisch vorbereitet, viel Survival-Wissen aus Youtube-Videos gelernt und die benötigte Ausrüstung beschafft. Zunächst scheint Sals Plan aufzugehen, doch als Peppa krank wird, ist es gut, dass die ehemalige Ärztin Ingrid, die ebenfalls in einer Hütte fern aller Zivilisation lebt, den Mädchen hilft. "Sal" von Mick Kitson ist ein Buch über ein ungewöhnliches Mädchen, für ihre dreizehn Jahre ist die Protagonistin sehr ruhig und überlegt. Ruhig ist auch der Erzählstil, dennoch hat mich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Handlung wird aus Sals Perspektive in der Ich-Form erzählt, zwischen dem aktuellen Fortgang ihres Abenteuers schweifen die Gedanken des Mädchens immer wieder in die Vergangenheit, so dass sich dem Leser nach und nach das Grauen erschließt, vor dem Sal mit ihrer Schwester geflohen ist, um Peppa zu schützen. Auch Ingrids Vergangenheit lernt der Leser mit den Mädchen bei abendlichem Erzählen am Feuer kennen. Der Autor versteht es, dieses Abschweifen zu vergangenen Ereignissen nahtlos in den Tagesablauf der Figuren einzufügen, so dass die Handlung strukturiert wirkt und ich beim Lesen immer ein wenig mehr aus dem Leben der Mädchen und der alten Frau erfahren habe. Sals nüchterne Art über die alkoholkranke Mutter und deren übergriffigen Freund zu berichten, hat den Schrecken für mich lebendig werden lassen. Die Figuren und auch der Hintergrund waren so umfassend und realistisch beschrieben, dass ich bald das Gefühl hatte, mit Sal und Peppa durch die Wildnis zu streifen. Insgesamt hat mich dieses Buch sehr bewegt und es wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen, daher spreche ich gern eine Leseempfehlung aus. Fazit: Unaufgeregt erzählt Mick Kitson von einem außergewöhnlichen Mädchen, das sich von klein auf in unhaltbaren familiären Zuständen um die alkoholabhängige Mutter und die kleine Schwester kümmern musste. Der ruhige, schlichte Erzählstil transportiert das Grauen, vor dem Sal mit Peppa flieht, realistisch und beklemmend, doch ihr Leben in der Wildnis ist von Optimismus geprägt. Mich hat die Geschichte gefesselt und berührt, darum empfehle ich sie gern weiter.

Unaufgeregt erzählte Geschichte eines außergewöhnlichen Mädchens

hapedah am 27.10.2020
Bewertungsnummer: 1394427
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrer kleinen Schwester Peppa flieht Sal in die schottische Wildnis, denn sie befürchtet, dass das Jugendamt sie trennen wird, wenn die familiären Zustände bekannt werden. Um in den Wäldern überleben zu können, hat sich Sal akribisch vorbereitet, viel Survival-Wissen aus Youtube-Videos gelernt und die benötigte Ausrüstung beschafft. Zunächst scheint Sals Plan aufzugehen, doch als Peppa krank wird, ist es gut, dass die ehemalige Ärztin Ingrid, die ebenfalls in einer Hütte fern aller Zivilisation lebt, den Mädchen hilft. "Sal" von Mick Kitson ist ein Buch über ein ungewöhnliches Mädchen, für ihre dreizehn Jahre ist die Protagonistin sehr ruhig und überlegt. Ruhig ist auch der Erzählstil, dennoch hat mich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Handlung wird aus Sals Perspektive in der Ich-Form erzählt, zwischen dem aktuellen Fortgang ihres Abenteuers schweifen die Gedanken des Mädchens immer wieder in die Vergangenheit, so dass sich dem Leser nach und nach das Grauen erschließt, vor dem Sal mit ihrer Schwester geflohen ist, um Peppa zu schützen. Auch Ingrids Vergangenheit lernt der Leser mit den Mädchen bei abendlichem Erzählen am Feuer kennen. Der Autor versteht es, dieses Abschweifen zu vergangenen Ereignissen nahtlos in den Tagesablauf der Figuren einzufügen, so dass die Handlung strukturiert wirkt und ich beim Lesen immer ein wenig mehr aus dem Leben der Mädchen und der alten Frau erfahren habe. Sals nüchterne Art über die alkoholkranke Mutter und deren übergriffigen Freund zu berichten, hat den Schrecken für mich lebendig werden lassen. Die Figuren und auch der Hintergrund waren so umfassend und realistisch beschrieben, dass ich bald das Gefühl hatte, mit Sal und Peppa durch die Wildnis zu streifen. Insgesamt hat mich dieses Buch sehr bewegt und es wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen, daher spreche ich gern eine Leseempfehlung aus. Fazit: Unaufgeregt erzählt Mick Kitson von einem außergewöhnlichen Mädchen, das sich von klein auf in unhaltbaren familiären Zuständen um die alkoholabhängige Mutter und die kleine Schwester kümmern musste. Der ruhige, schlichte Erzählstil transportiert das Grauen, vor dem Sal mit Peppa flieht, realistisch und beklemmend, doch ihr Leben in der Wildnis ist von Optimismus geprägt. Mich hat die Geschichte gefesselt und berührt, darum empfehle ich sie gern weiter.

Sal ist ein mutiges 13jähriges...

Bewertung am 19.03.2020

Bewertungsnummer: 255244

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sal ist ein mutiges 13jähriges Mädchen, die ihre Schwester vor den Zugriffen des Freundes ihrer Mutter schützen muss. Zusammen fliehen sie in die schottischen Highlands. Dort treffen sie auf eine deutsche Aussteigerin,die ihnen zeigt, wie man in der freien Natur überlebt. Klasse.

Sal ist ein mutiges 13jähriges...

Bewertung am 19.03.2020
Bewertungsnummer: 255244
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sal ist ein mutiges 13jähriges Mädchen, die ihre Schwester vor den Zugriffen des Freundes ihrer Mutter schützen muss. Zusammen fliehen sie in die schottischen Highlands. Dort treffen sie auf eine deutsche Aussteigerin,die ihnen zeigt, wie man in der freien Natur überlebt. Klasse.

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Sal

von Mick Kitson

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

Zum Portrait

5/5

"Manchmal muss man bei einer Entscheidung eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung machen. Wie Raubfische."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die o.g. Gewinn & Verlustrechnung für Sal, 13 Jahre alt, ist einfach: Ihre jüngere Schwester Peppa, 10 Jahre alt, ist jetzt in dem Alter, in dem Sal das erste Mal vom "Freund" ihrer alkoholabhängigen Mutter missbraucht wurde. Um ihr das gleiche Schicksal zu ersparen, muß sie ihre kleine Schwester schützen. Völlig auf ihr Vorhaben fokussiert, erlernt sie durch Survival-Bücher, und Youtube-Videos zum gleichen Thema, wie man ohne Hilfe in der Wildnis überleben kann. An einem Tag Ende Oktober verlassen die beiden Mädchen, nach einer kaum vorstellbaren Tat, das Haus, und verstecken sich tief in den schottischen Highlands. Dank Sals Kenntnissen gelingt das überraschend gut, die Zivilisation scheint weit von ihnen entfernt zu sein. Aber ihre Situation spitzt sich dramatisch zu, als sich Peppa eine Blutvergiftung zuzieht. Doch wie durch ein Wunder begegnen sie Ingrid, eine Aussteigerin und Ärztin, die die beiden Mädchen in ihrer Hütte aufnimmt.... Ein Buch, das echt unter die Haut geht: Zeigt der erste Teil noch einen "Überlebenskampf", der eigentlich keiner ist, die Zivilisation ist nur wenige Kilometer entfernt, Sals und Peppas Flucht erinnert durchaus an Tom Sawyer und Huck Finn, ist geprägt von großartigen Naturbeschreibungen. Nach dem ersten Drittel des Buches nimmt die Story eine faszinierende Wendung: Ingrid stammt aus der ehemaligen DDR, die gelernte Ärztin erzählt den beiden Kindern an den langen Abenden ihre Lebensgeschichte, ein Leben zwischen Angepasstheit und Opposition, spannend wie ein Krimi und man fragt sich beim lesen: Wie will der Autor dieses Buch enden lassen? Was ist mit der Mutter? Sucht niemand die zwei Mädchen? Glauben Sie mir: Dieser Roman-Erstling des Autors ist stimmig bis zur letzten Seite. Und sollten Sie "Gesang der Flusskrebse" gern gelesen haben - hier ist durchaus etwas Vergleichbares!
  • Matthias Kesper
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Manchmal muss man bei einer Entscheidung eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung machen. Wie Raubfische."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die o.g. Gewinn & Verlustrechnung für Sal, 13 Jahre alt, ist einfach: Ihre jüngere Schwester Peppa, 10 Jahre alt, ist jetzt in dem Alter, in dem Sal das erste Mal vom "Freund" ihrer alkoholabhängigen Mutter missbraucht wurde. Um ihr das gleiche Schicksal zu ersparen, muß sie ihre kleine Schwester schützen. Völlig auf ihr Vorhaben fokussiert, erlernt sie durch Survival-Bücher, und Youtube-Videos zum gleichen Thema, wie man ohne Hilfe in der Wildnis überleben kann. An einem Tag Ende Oktober verlassen die beiden Mädchen, nach einer kaum vorstellbaren Tat, das Haus, und verstecken sich tief in den schottischen Highlands. Dank Sals Kenntnissen gelingt das überraschend gut, die Zivilisation scheint weit von ihnen entfernt zu sein. Aber ihre Situation spitzt sich dramatisch zu, als sich Peppa eine Blutvergiftung zuzieht. Doch wie durch ein Wunder begegnen sie Ingrid, eine Aussteigerin und Ärztin, die die beiden Mädchen in ihrer Hütte aufnimmt.... Ein Buch, das echt unter die Haut geht: Zeigt der erste Teil noch einen "Überlebenskampf", der eigentlich keiner ist, die Zivilisation ist nur wenige Kilometer entfernt, Sals und Peppas Flucht erinnert durchaus an Tom Sawyer und Huck Finn, ist geprägt von großartigen Naturbeschreibungen. Nach dem ersten Drittel des Buches nimmt die Story eine faszinierende Wendung: Ingrid stammt aus der ehemaligen DDR, die gelernte Ärztin erzählt den beiden Kindern an den langen Abenden ihre Lebensgeschichte, ein Leben zwischen Angepasstheit und Opposition, spannend wie ein Krimi und man fragt sich beim lesen: Wie will der Autor dieses Buch enden lassen? Was ist mit der Mutter? Sucht niemand die zwei Mädchen? Glauben Sie mir: Dieser Roman-Erstling des Autors ist stimmig bis zur letzten Seite. Und sollten Sie "Gesang der Flusskrebse" gern gelesen haben - hier ist durchaus etwas Vergleichbares!

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Ulrike Walther

Thalia Gotha

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5/5

Schottisches Drama

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Sal" ist die bewegende Geschichte über die grenzenlose Kraft wahrer Geschwisterliebe. Ausgezeichnetes Debüt des schottischen Autors Mick Kitson.
  • Ulrike Walther
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Schottisches Drama

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"Sal" ist die bewegende Geschichte über die grenzenlose Kraft wahrer Geschwisterliebe. Ausgezeichnetes Debüt des schottischen Autors Mick Kitson.

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