Sal ist 13, und sie weiß, wie man ein Kaninchen abzieht, ein Feuer macht und einen Unterstand baut, schließlich hat sie sich genug YouTube-Videos angeschaut und die Flucht in die Wildnis von langer Hand geplant. Jetzt muss sie zeigen, dass sie sich und ihre kleine Schwester Peppa durchbringen kann. Sal ist zwar selbst noch ein Kind, doch als ihre kleine Schwester Peppa zehn Jahre alt wird, weiß sie genau, was sie tun muss: Sie muss sie vor dem Freund ihrer Mutter schützen, denn in diesem Alter hat es bei ihr angefangen. Ein Jahr hat sich Sal auf die Flucht vorbereitet, und nun versteckt sie sich mit ihrer kleinen Schwester Peppa bestens ausgerüstet im Wald. Die Einzige, die weiß, wo sie sind, ist die Deutsche Ingrid, die ebenfalls in der Natur lebt. Doch wer sagt, dass Hexen immer böse sind? Ein Roman über die Liebe zwischen zwei Schwestern, die Verantwortung, die Kinder schon in jungen Jahren auf sich nehmen, die Schönheit der schottischen Landschaft und das Überleben in der Natur.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
aus Bad Kreuznach
5/5
30.07.2019
eBook (ePUB 3)
Bedingungslose Geschwisterliebe
Das Leben zuhause ist unerträglich, von ihrem Stiefvater missbraucht, aus Angst, dass es ihrer jüngeren Schwester Peppa genauso ergehen wird, trifft Sal im Alter von 13 Jahren den Entschluss, gemeinsam mit Peppa in der Wildnis der schottischen Wälder zu leben. Ihre Mutter ist ihren Kindern bei all diesen Gräueltaten leider keine Hilfe. Sal bereitet sich intensiv auf das Ausreißen vor, begeht Diebstähle und „lernt“ via YouTube-Videos. Nach akribischer Vorbereitung in einem Jahr ist es soweit und Peppa und Sal machen sich auf den Weg in die Natur. Das Leben mit seinen ganzen Unwägbarkeiten ist hier nicht leicht, zum Glück lernen sie Ingrid kennen, die ebenfalls in der Natur lebt.
Der Schreibstil ist eher einfach und trägt aber gerade dadurch dazu bei, dass man tiefer in den Sals Charakter eindringen kann. Auch wenn es einfach zu lesen ist, schafft der Autor eine ganz besondere Stimmung und Atmosphäre in der Geschichte.
Das Buch ist eine Geschichte über die innige und bedingungslose Geschwisterliebe, über Freundschaft und Vertrauen. Auch wenn es aufgrund der Geschehnisse in der Geschichte manchmal doch dazu verleitet, das Buch wegzulegen, bin ich froh, weitergelesen zu haben, denn die Geschichte regt zum Nachdenken an.
Marita Robker-Rahe
aus Belm
5/5
24.07.2019
eBook (ePUB 3)
ein beeindruckendes Debüt
Es ist schwierig, das Hauptthema dieses Buches anzusprechen, ohne zu viel preiszugeben. Es genügt zu sagen, dass Sal die schwersten Verbrechen begeht und dennoch das volle Mitgefühl des Lesers hat. Das Buch untersucht die Ausmaße, in die Sal im Namen der schwesterlichen Liebe geht, aber der ergreifendste Aspekt der Erzählung ist ihre endlose Unterstützung ihrer irrenden Mutter. Eine starke Spannung entsteht dadurch, dass Sal's scharfe Schilderung von Ereignissen den Leser weit weniger mit Maw sympathisiert.
Ich habe dieses Buch geliebt. Es war nicht die feine Detaillierung von Sal und Peppas Zeit in der Wildnis, sondern die zwingende Natur der zugrunde liegenden Geschichte, die Sal überall erzählt. Die klassischen Abenteuergeschichten, auf die sich das Buch bezieht, sind oberflächlich das Vorbild für das, was diese Geschichte selbst ist, aber auf einer tieferen Ebene lässt Sal uns die Gesellschaft in Frage stellen, in der wir heute leben.
yellowdog
4/5
10.11.2019
eBook (ePUB 3)
Sal & Peppa
Der Roman zeigt den emotionalen Zustand eines 13jährigen Mädchens namens Sal, die schwer unter Druck steht. Sie muss ihre 10jährige Schwester Peppa schützen. Dazu begeht sie eine folgenschwere Tat und sie fliehen in die Wildnis der schottischen Highlights.
Dort treffen sie glücklicherweise die 75jährige Irene, die mal Ärztin war und ihnen hilft. Sie bilden eine kleine Gemeinschaft.
Eine Binnenhandlung gibt es durch Irenes spannende Lebensgeschichte, die sie den Mädchen erzählt.
Auch Peppa ist durch ihre gelöste Art eine gute Figur.
Die Szenen in den Highlands sind gelungen, auch wenn es nach meinem Geschmack noch detaillierter sein dürfte.
Es wird aus Sals Perspektive erzählt. Sie ist eine Protagonistin mit der man beim Lesen mitfühlt. Sie hat viel durchgemacht. Von der saufenden Mutter vernachlässigt ist sie praktisch eine Co-Abhängige, denn sie versucht den Alkoholismus ihrer Mutter vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen und ist für ihre Schwester schon seit Jahren mehr Mutter als die Trinkerin.
Dann wird Sal auch noch vom Stiefvater missbraucht. Und das könnte auch Peppa passieren. Daher die Flucht.
Ob der Autor Sals emotionalen Zustand nach Missbrauch, Vernachlässigung und der Gewalttat ausreichend tief darstellt, vermag ich nicht zu beurteilen, doch er gibt dem Leser auf jedem Fall emotionale Anstöße zum mitfühlen. Und der Autor Mick Kitson versteht es eine Geschichte zu erzählen.
Aennie
4/5
30.07.2019
eBook (ePUB 3)
Ausweglosigkeit
Sal liebt ihre kleine Schwester Peppa über alles. Schon immer ist sie für sie da, sorgt für sie. Weil ihre Mutter oft nicht dazu in der Lage ist, zugedröhnt oder betrunken oder einfach nicht da. Seit sie vier Jahre alt ist, kümmert sie sich. Auch um die Mutter, die sie natürlich trotz allem liebt. Denn über all dem Schlimmen, und das ist Sal früh bewusst, wie falsch ihr „Familienleben“ ist, schwebt ein grausames Damoklesschwert: sie werden euch trennen. Sals größte Angst besteht darin, dass sie und ihre Schwester in unterschiedliche Heime, in unterschiedliche Pflegefamilien gesteckt werden, falls die Ämter irgendwann erfahren sollten, wie es wirklich um die Schwestern bestellt ist. Tatsächlich setzen auch die Erwachsenen diese Angst als grausames Druckmittel gegenüber ihr ein: ihre Mutter im Sumpf ihres Alkoholismus und deren neuer Freund Robert, um Sals Schweigen zu zementieren, ihr Schweigen, über die Dinge, die er mit ihr tut, seit sie zehn Jahre alt ist und in ihr Zimmer kommt, wenn ihre Mutter im Delirium liegt. Jetzt wird Peppa bald zehn, und Sal ist sich sicher, dass sie das nicht zulassen wird. Sie ist schlau, sie ist eine Planerin und weiß, wie sie sich und ihre Schwester aus dieser Situation bringen wird. Youtube sei Dank wird sie zur Survival-Expertin und die Handlung setzt ein, als die beiden seit wenigen Tagen im Galloway Forest campen. Denn das Sals Plan: überleben in der Wildnis, sich verstecken, vor denen, die sie suchen werden, wenn sie sehen, was in der Wohnung geschehen ist, zu verhindern, dass sie doch noch getrennt werden. Vielleicht irgendwann die Mutter holen. Aber vor allem eins: überleben, gemeinsam. Sals Vorbereitung und Planung kann man nur bewundern, aber natürlich kann auch sie nicht alles vorhersehen und richtig einschätzen, aber plötzlich taucht eine gute Seele auf, die die beiden fortan unterstützt.
Dieses Buch ist schwierig für mich zu bewerten. Teile davon sind grandios, andere in meinen Augen nicht. Das positive, herausragende ist zugleich das Grausamste: der Einblick in eine Kinderseele, die so großartig ist, so fähig zu lieben und zu denken und zu handeln und zugleich so brutal behandelt wurde, dass in diesem kleinen Menschen, in diesem Herz und diesem Hirn nur noch ein einziger Ausweg Platz gefunden hat. Sal berichtet beiläufig davon. Als Leser stutzt man bei den ersten Erwähnungen und bekommt einen schlimmen Verdacht. Rückblenden klären dann auf und man ist geschockt, berührt – hmm: verständnisvoll…? Ja, irgendwie schon. Man ist furchtbar wütend auf die Menschen, die sie in diese Ausweglosigkeit geführt haben. Sal gegenüber empfindet man Bewunderung, Empathie, als abgeklärter Erwachsener natürlich auch ein wenig Zweifel an der Durchführbarkeit ihres Plans. Grundsätzlich fasziniert die Idee, in der schottischen Wildnis überleben zu wollen, hier spreche ich dem Autor auch einen wirklich hohen Rechercheaufwand zu. Allein die Fülle der geschilderten Details lässt den Outdoor-Laien erschauern. Man fragt sich auch, wie oft man im Leben eigentlich mal genauer hinschauen sollte, um Kinder zu schützen vor Gewalt und einem Leben in Angst.
Was ich nicht verstanden habe, oder wofür ich irgendwie so gar keinen Bedarf sah, war die Gewichtung der Lebensgeschichte von Ingrid. Ich hätte gut mit zwei Seiten leben können, in denen sie den beiden erklärt, wo sie herkommt, was sie getan hat, warum sie im Wald lebt. Aber diese Ausführlichkeit, in der der Autor ihr Leben quasi von Geburt an im besetzten und geteilten Berlin, der DDR, in England, in allen Facetten schildert, das wäre Stoff für einen eigenen Roman, der aber an dieser Stelle nichts, aber auch gar nichts für die Story tut oder zum Fortgang der Handlung beiträgt. Das fand ich seltsam und unnötig.
Sprachlich insgesamt sehr angenehm zu lesen, die Nüchternheit, Beiläufigkeit in der Sal berichtet macht häufig umso betroffener.
Fazit: klare Leseempfehlung, auch wenn meiner Meinung nach ein paar Längen und Schwächen vorhanden sind.
wanderer.of.words
3/5
23.08.2019
eBook (ePUB 3)
Konnte mich leider nicht ganz überzeugen
• Darum geht's
Sal und ihre jüngere Schwester Peppa wachsen in einem schwierigen Umfeld auf: die Mutter alkoholsüchtig, ihr aktueller Freund ein Trinker und Dealer. Seit sie zehn Jahre alt ist wird Sal von ihm missbraucht. Um ihre Schwester vor dem selben Schicksal zu schützen beschließt Sal, dass sie vor Peppas 10. Geburtstag in die schottische Wildnis fliehen. Doch bald merkt sie, dass ihre gute Vorbereitung sie nicht vor jeder Gefahr bewahrt.
• Meine Meinung
Das Buch beginnt spannend, die beiden Mädchen sind vor kurzem in der schottischen Wildnis angekommen. Zusammen mit ihnen erlebt man, wie sie sich einen Unterstand bauen und Holz, Essen und Vorräte sammeln. Kleine Fehler oder Unachtsamkeiten werden in dieser Umgebung schnell bestraft, auch das müssen die Mädchen lernen. Man leidet und bangt mit ihnen. Trotz aller Widrigkeiten steht für Sal ihre kleine Schwester immer an erster Stelle, sie verzichtet für sie aufs Essen und tut alles um sie zu schützen. Peppa merkt man deutlich an, dass sie im Grunde von ihrer nur drei Jahre älteren Schwester erzogen wurde. Sie ist laut, unbeherrscht und frech. Nach und nach erfährt man mehr über die verkorkste Familie der beiden und wie und warum sie aus ihrem alten Leben geflohen sind.eginnt spannend, die beiden Mädchen sind vor kurzem in der schottischen Wildnis angekommen. Zusammen mit ihnen erlebt man, wie sie sich einen Unterstand bauen und Holz, Essen und Vorräte sammeln. Kleine Fehler oder Unachtsamkeiten werden in dieser Umgebung schnell bestraft, auch das müssen die Mädchen lernen. Man leidet und bangt mit ihnen. Trotz aller Widrigkeiten steht für Sal ihre kleine Schwester immer an erster Stelle, sie verzichtet für sie aufs Essen und tut alles um sie zu schützen. Peppa merkt man deutlich an, dass sie im Grunde von ihrer nur drei Jahre älteren Schwester erzogen wurde. Sie ist laut, unbeherrscht und frech. Nach und nach erfährt man mehr über die verkorkste Familie der beiden und wie und warum sie aus ihrem alten Leben geflohen sind.
Leider wird das Buch nach gut 2/3 der Geschichte dann sehr zäh zu lesen. Die Erlebnisse und Tätigkeiten wiederholen sich und es passiert auch mal Seitenweise so gut wie gar nichts. Das bleibt bis zum Ende hin so, die wenige Handlung wird durch lange Ausschmückungen aufgebläht. Die letzten drei Kapitel habe ich dann ganze Absätze überflogen, hier häufen sich einfach zu sehr die Wiederholungen des bereits Erlebten.
Hierzu kommt auch ein sehr eigenwilliger Schreibstil. Sal ist 13 Jahre alt und das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben. Zusätzlich ist es aber auch so geschrieben, wie ein Mädchen ihres Alters eine Geschichte erzählen würde. Die meiste Zeit stört das nur wenig, bei längeren Erzählungen (z.B. Ingrids Geschichte) wird das sehr anstrengend zu lesen.
Bis gut zur Hälfte hätte ich dem Buch noch vier Sterne gegeben, insgesamt konnte es mich dann aber nicht überzeugen und ich kann es leider nicht weiterempfehlen.
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5/5
16.01.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Manchmal muss man bei einer Entscheidung eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung machen. Wie Raubfische."
Die o.g. Gewinn & Verlustrechnung für Sal, 13 Jahre alt, ist einfach: Ihre jüngere Schwester Peppa, 10 Jahre alt, ist jetzt in dem Alter, in dem Sal das erste Mal vom "Freund" ihrer alkoholabhängigen Mutter missbraucht wurde. Um ihr das gleiche Schicksal zu ersparen, muß sie ihre kleine Schwester schützen. Völlig auf ihr Vorhaben fokussiert, erlernt sie durch Survival-Bücher, und Youtube-Videos zum gleichen Thema, wie man ohne Hilfe in der Wildnis überleben kann.
An einem Tag Ende Oktober verlassen die beiden Mädchen, nach einer kaum vorstellbaren Tat, das Haus, und verstecken sich tief in den schottischen Highlands. Dank Sals Kenntnissen gelingt das überraschend gut, die Zivilisation scheint weit von ihnen entfernt zu sein. Aber ihre Situation spitzt sich dramatisch zu, als sich Peppa eine Blutvergiftung zuzieht. Doch wie durch ein Wunder begegnen sie Ingrid, eine Aussteigerin und Ärztin, die die beiden Mädchen in ihrer Hütte aufnimmt....
Ein Buch, das echt unter die Haut geht: Zeigt der erste Teil noch einen "Überlebenskampf", der eigentlich keiner ist, die Zivilisation ist nur wenige Kilometer entfernt, Sals und Peppas Flucht erinnert durchaus an Tom Sawyer und Huck Finn, ist geprägt von großartigen Naturbeschreibungen. Nach dem ersten Drittel des Buches nimmt die Story eine faszinierende Wendung: Ingrid stammt aus der ehemaligen DDR, die gelernte Ärztin erzählt den beiden Kindern an den langen Abenden ihre Lebensgeschichte, ein Leben zwischen Angepasstheit und Opposition, spannend wie ein Krimi und man fragt sich beim lesen: Wie will der Autor dieses Buch enden lassen? Was ist mit der Mutter? Sucht niemand die zwei Mädchen?
Glauben Sie mir: Dieser Roman-Erstling des Autors ist stimmig bis zur letzten Seite. Und sollten Sie "Gesang der Flusskrebse" gern gelesen haben - hier ist durchaus etwas Vergleichbares!
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4/5
19.09.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Packende Survival-Geschichte....
Packende Survival-Geschichte. Ein 13jähriges Mädchen flieht mit ihrer jüngeren Schwester vor dem gewalttätigen Elternhaus in die schottische Wildnis. Ein Jahr plant sie die Flucht, um ihre Schwester zu retten. Und wir fiebern atemlos mit. Spannend, mit tollen Naturbeschreibungen.
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4/5
27.08.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Untrennbar wie "Salz und Pfeffer"
Die dreizehnjährige Sal flieht mit ihrer zehnjährigen Schwester Peppa in die unberührte Wildnis der schottischen Highlands. Ein Jahr hat sie sich auf diese Flucht vorbereitet. Mit Hilfe von Internet Tutorials hat sie gelernt, wie man aus Zweigen regendichte Hütten baut, ein Feuer mit Steinen entfacht, Kaninchen fängt und Fische angelt.
Sie weiß wie man tötet; denn sie hat nicht nur Vögel, Kaninchen und Fische getötet, sondern auch Robert, den Freund ihrer alkoholkranken Mutter...
Mick Kitsons Roman ist eine berührende Geschichte über die grenzenlose Liebe zweier Schwestern zueinander, über Verantwortung, den Mut und Willen etwas zu ändern und eine wunderbare Beschreibung über das Leben in der Natur, die hier einmal nicht geschützt werden muss, sondern Schutz und Ruhe gewährt.
Zumindest für eine gewisse Zeit...
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3/5
10.01.2020
eBook (ePUB 3)
Eine Geschichte die unter die Haut geht
Diese berührende Erzählung hat mir beim Lesen teilweise die Kehle zugeschnürt und doch an manchen Passagen durch ihren derben Humor etwas zum Schmunzeln gebracht, da sie die düstere Grundstimmung hebt. In diesem Buch kann man einige Survival-Tipps lernen, da die dreizehnjährige Protagonistin Sal sich diese selbst beigebracht hat und in klaren Beschreibungen sehr detailreich wiedergibt – spornt einen tatsächlich auch zu einem Campingtrip an! Wiederum wurde auch unausweichliches sehr … genau beschrieben, zartbesaitete Leser werden hierbei Schlucken, selbst ich – ein Horrorfan, dem das Gemetzel nicht weiter stört – musste bei einigen Szenen die Augen schließen, weil es einfach zu Nahe an der Realität liegt. Es war spannend und aufwühlend Sal und ihre Schwester Peppa durch die schottische Wildnis zu begleiten und doch hinterlässt der traurige Hintergrund in dieser Geschichte einen bitteren Nachgeschmack. Lesenswert und packend!
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