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Donnersonntage Roman | »Die Elena Ferrante deutscher Provinz« Julia Franck | Eine scheinbar unmögliche Liebesgeschichte im Deutschland der 60er und 70er Jahre

10

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5088

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.03.2026

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,3/13,7/4,4 cm

Gewicht

525 g

Farbe

Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01262-8

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch geprägt von tiefer Sehnsucht und dem Drang, der provinziellen Enge zu entfliehen.« ("Hörzu")
»Ein fesselnder Unterhaltungsroman, der berührt und zum Nachdenken anregt.« ("Wortglitzer")
»Eine bewegende Geschichte über Liebe, Mut und Selbstbestimmung.« ("Emsblick")

Produktdetails

Verkaufsrang

5088

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.03.2026

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,3/13,7/4,4 cm

Gewicht

525 g

Farbe

Terracotta

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01262-8

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weibliche Selbstbestimmung braucht solche Frauen!

    Voller Überzeugung gebe ich dem Roman Donnersonntage von Marie Molsberg 5 von 5 Sternen! Für alle Leser, aber besonders für die Generation der Baby- Boomer und ihrer Kinder, ist es ein tolles Buch. Egal ob man in einem kleinen Dorf im Westerwald oder in einem anderen kleinen Dorf in Deutschland aufgewachsen ist, das Leben, das Dorf, die Nachbarn und die gesellschaftlichen Gebote waren sicherlich überall gleich. Ihr Schreibstil ist sehr authentisch und bildhaft. Ich bin von der ersten Seite an, wieder in meine Jugend auf dem Land, die schönen und die schlimmen Zeiten eingetaucht. Und unendlich froh, dass meine Tochter selbstbestimmt und unabhängig aufwachsen konnte. Eine liebevolle Beziehung kann nur auf Augenhöhe bestehen.

  • Bewertung

    5/5

    06.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Liebe, Mut und gesellschaftliche Zwänge

    1969, ein kleines Dorf im Westerwald: Die 29jährige, verheiratete Renate, Mutter eines 10jährigen Sohnes, verliebt sich in den 19jährigen Raimund, den Sohn der Nachbarn. Renate hofft auf ein selbstbestimmtes Leben an Raimunds Seite. Sie möchte aus ihrer unglücklichen Ehe und den starren Moralvorstellungen der Dorfgemeinschaft ausbrechen. Als die Beziehung jedoch öffentlich wird, beginnt eine regelrechte Hetzjagd. Die beiden wagen trotz aller Widerstände den Bruch und verlassen das Dorf. Der Roman ist weit mehr als eine Liebesgeschichte. Er zeichnet ein eindrucksvolles Bild der späten 60er Jahre, einer Zeit, in der der Wunsch nach Selbstverwirklichung oft auf massive Widerstände stieß. Ein beeindruckender Unterhaltungsroman, der zum Nachdenken anregt.

  • Bewertung

    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiges Buch und so wichtig!

    Ich habe das Buch nicht mehr weglegen können. Es war ein Gefühl zwischen Aufbruch und Stillstand. Die Geschichte hat Tiefgang und ist kein historischer Unterhaltungsroman aus den 70ern. Der Schreibstil ist packend und ist einfach runter geschrieben und dennoch fühlt man jedes Wort. Es wird klar, wie wenig Rechte eine Frau damals in der Bundesrepublik hatte. Nach einer Trennung hatten sie kaum Chancen auf das Sorgerecht für die Kinder. Das Gericht entschied oft zugunsten des Vaters, besonders wenn die Frau als "Schuld" an der Ehekrise galt. Scheidungen waren gesellschaftlich tabu und Frauen brauchten die Zustimmung ihres Mannes, um arbeiten gehen zu können. Innerhalb der Ehe waren Frauen stark abhängig, sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich. Der Roman zeigt deutlich, wie selbstverständlich damals der Mann über der Frau stand. Und welche Belastung dies für Kinder wie Stefan mit sich brachte. Auch wenn die Geschichte fiktiv ist, wirkt sie erschreckend realistisch. Besonders die Reaktion des Dorfes und der eigenen Familie, das Gerede, die Ausgrenzung und der enorme soziale Druck, zeigen eindrucksvoll, wie schwer es damals war, gegen gesellschaftliche Normen zu stoßen. Die Geschichte macht deutlich, welchen Preis Frauen früher für ein selbstbestimmtes Leben zahlen mussten. Eine große Leseempfehlung von mir und ich hoffe, das Buch bekommt noch mehr Aufmerksamkeit.

  • Jürg K.

    5/5

    11.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach nur lesen

    Was mich an diesem Roman sofort berührt, hat ist die Spannung zwischen Aufbruch und Stillstand. Marie Molsberg beschreibt dies gekonnt und anschaulich. 1969 verändert sich die Welt rasant. Doch Brunnenbach bleibt wie eingefroren. Ein Dorf, das sich an seine Ordnung klammert, als könne es die Zeit damit aufhalten. Genau in diesem Widerspruch entsteht die Wucht der Geschichte. Der 19-jährige Raimund verliebt sich in die 29-jährige Ehefrau seines Nachbarn und Skatkumpels Werner. Renate erwidert seine Gefühle und sieht in der Beziehung eine Chance, der Enge ihrer Ehe und des Dorfes zu entkommen. Raimund und Renate wirken wie zwei Menschen, die aus Versehen im falschen Leben gelandet sind. Er, jung, voller Sehnsucht, unfertig. Sie, gefangen in einer Ehe, die längst keine Wärme mehr kennt. Ihre Liebe fühlt sich nicht skandalös an, sondern wie ein verzweifelter Versuch, endlich atmen zu können. Und gerade deshalb tut sie weh. Denn man spürt von Anfang an, dass diese Beziehung nicht nur gegen gesellschaftliche Normen verstösst, sondern gegen ein ganzes System aus Erwartungen, Schuld und Angst. Die Hetzjagd, die folgt, ist erschütternd. Am stärksten bleibt für mich die Frage zurück, ob Liebe eine Kraft ist, die befreien kann. Renates innerer Konflikt, ihr Sohn, ihr Wunsch nach einem anderen Leben, all das macht die Geschichte so menschlich. Es ist ein Roman über Mut, über Sehnsucht und über den Preis, den man zahlt, wenn man aus der Reihe tanzt.

  • Bewertung

    5/5

    07.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    feinfühlig und klar. Wunderbar packende Geschichte mit Stoff zur Auseinandersetzung

    Marie Molsberg beschreibt in Donnersonntage die Geschichte von Renate, einer verheirateten Frau, die in den 60er/70er Jahren im Westerwald aufgewachsen ist, die den sie umgebenden Konventionen trotzt , und die für die Liebe zu dem 10 Jahre jüngeren Nachbarn Raimund einen gewaltigen Aufbruch wagt. Schuldig geschieden, im Dorf verachtet, um den Sohn ringend sucht Renate - und auf andere Weise auch Raimund - einen Neuanfang jenseits der zu engen selbstverständlichen Zugehörigkeitsmarkierungen: eine enorme Herausforderung für das leidenschaftlich liebende Paar - eine Provokation für die Menschen in ihrer Umgebung, die zur Stellungnahme 'gezwungen' werden.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.05.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine Frau entscheidet sich…

    Ende der 1960er-/Anfang der 1970er-Jahre – ein Dorf in der Provinz. Dorffeste, feste Regeln, allseits eng geschnürte Korsetts, die ein Ausbrechen unmöglich erscheinen lassen. Renate steht vor einer großen Entscheidung, die ihr Leben völlig umkrempeln wird. Renate hat mich mit ihrer Geschichte unheimlich gefesselt. Anfangs noch mit großer Leichtigkeit erzählt, gewinnt ihre Geschichte nach und nach immer mehr an Tiefe, sodass man ihren Mut einfach bewundern muss. Ich finde es immer besonders schön, wenn Charaktere so greifbar beschrieben werden, dass ich das Gefühl habe, mich mitten in ihrer Welt zu befinden. Wer Familiengeschichten und zwischenmenschliche Erzählungen gerne liest, sollte Donnersonntage unbedingt kennenlernen. Buch und Hörbuch haben sich auch hier für mich bestens ergänzt. Gelesen wird es von Astrid Kohrs, die mit ihrer Stimme den Charakteren den letzten Schliff verpasst. Damit bietet sich ein rundum gelungenes Gesamtpaket. Viel Freude beim Hören, Lesen oder einfach bei beidem.
  • Zum Bewerterprofil von Ellen Glasenapp

    Ellen Glasenapp

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einer Welt voller Dieters sei eine Renate!

    Westerwald Ende der 1960er Jahre. Der 19-jährige Raimund verliebt sich in die 10 Jahre ältere Renate von nebenan. Diese ist nicht nur verheiratet, sondern auch Mutter von einem 10-jährigen Sohnes. Während im Rest der BRD Emanzipation und Fortschritt herrscht, ist der kleine Ort Brunnenbach noch sehr rückständig und konservativ. Trotz aller Normen verlieben sich Raimund und Renate ineinander und entscheiden sich letzendlich gemeinsam durchzubrennen. Renate geht sogar noch einen Schritt weiter und lässt sich von ihrem Mann Dieter scheiden. Ein Drama für das kleine Westerwaldörtchen. Renate und Raimund müssen sich gegen Hass und Normen durchsetzen, die ihnen von ihren eigenen Eltern aufgezwungen werden. Das Buch erzählt von konservativem Denken, emotionaler Manipulation und Erpressung. Renate ist eine so starke Frau, die sich gegen eine engstirnige, konservative Gesellschaft durchsetzen muss. Sehr bewegend.
  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.04.2026

    eBook (ePUB)

    Jeder Tag sollte ein Donnersonntag sein

    Dieses Buch ist ein kleines Highlight im Regal. Im Prolog steht man auf einem Friedhof. Und eine Frau am Rande der Gesellschaft, geächtet im Dorf Brunnenbach. Was ist passiert? Im 1969 sind die Werte in einem Dorf noch anders. Marie Molsberg schafft mit zarten Worten ein wunderbares Gefüge, das sich um mein Herz geschlossen hat. Unheimlich mitfühlend erzählt!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Elementare Gefühle

    „Donnersonntage“ ist ein Buch, das beim Lesen immer wieder den Puls in die Höhe treibt. Im Mittelpunkt steht Renate, 29-jährig. Sie ist ein herzlicher Mensch, schön, klug und fest entschlossen, ihr Leben selbst zu bestimmen. Von ihrer Umgebung neidisch beäugt und kaum verstanden, fasst sie schließlich einen radikalen Entschluss: Sie verlässt ihre unglückliche Ehe, um mit dem zehn Jahre jüngeren Raimund einen Neuanfang zu wagen. Die Konsequenzen dieser Entscheidung sind hart und kaum zu ertragen: Lediglich ein eingeschränktes Umgangsrecht mit ihrem Kind wird ihr zugestanden. Gleichzeitig erfährt sie in der Beziehung zu Raimund eine tiefe, beinahe trotzige Liebe. Die Entwicklung dieser Liebesgeschichte, die inneren Konflikte und der Druck von außen verdichten sich zu einer Atmosphäre, die emotional überwältigt. „Donnersonntage“ ist damit vor allem das eindrucksvolle Porträt einer Frau, die um Selbstbestimmung ringt, sich gegen gesellschaftliche Erwartungen stellt und mutige Entscheidungen trifft. Die Autorin spannt einen weiten Bogen von 1969 bis in die Gegenwart, das Lebensgefühl der jeweiligen Zeit ist dabei stets spürbar. Überaus Lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Susanna Wanke

    Susanna Wanke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles hinter sich lassen

    Renate lebt Ende der 1960er Jahre in einer miefigen deutschen Kleinstadt in der alles noch gefühlt in den 50er Jahre stecken geblieben ist. Festgezurrte Regeln, Rollenverteilungen und Konventionen. Freiheiten beschränken sich auf das Feuerwehrfest und kleine Auszeiten mit der Freundin. Als Renate sich neu verliebt, muss sie eine schwere Entscheidung treffen, nämlich ob sie für die Liebe alles hinter sich lassen möchte oder nicht... Mir hat der Mut und die Konsequenz von Renate sehr imponiert, wodurch sie letztendlich in ihrem Umfeld die Gesellschaft verändern konnte. Bitte lesen!

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