Ausdauertraining bei Senioren mit Herz-Kreislauf-Erkrankung. Ein 8-Wochen-Trainingsplan Fachtrainer für Senioren
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- Deutsch ausgewählt
42,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.09.2025
Verlag
GRINSeitenzahl
68
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,6 cm
Gewicht
112 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-15271-3
Abschlussarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Sport - Bewegungs- und Trainingslehre, Note: 1,0, ( Academy of Sports ) (Fitness), Veranstaltung: Fachtrainer für Senioren, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit zunehmendem Alter sinken Alltagsaktivität und Belastbarkeit häufig, während kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Hypertonie, Übergewicht und Atherosklerose zunehmen. Für Hans Meier zeigt sich das exemplarisch: Er ist 72 Jahre alt, hat eine seit Jahren bekannte arterielle Hypertonie, eine nachgewiesene Arteriosklerose, einen BMI im Übergewichtsbereich und nur geringe sportliche Vorerfahrung. Genau bei dieser Konstellation ist regelmäßiges, strukturiertes Ausdauertraining eine der wirkungsvollsten, sichersten und kostengünstigsten Lebensstil-Interventionen zur Senkung des kardiovaskulären Gesamtrisikos und zur Verbesserung der Alltagsleistungsfähigkeit. Aktuelle europäische Leitlinien zur Blutdrucktherapie stufen körperliche Aktivität (150-300 Min. moderat oder 75-150 Min. intensiv pro Woche, ergänzt um Kraft- und Mobilitätstraining) als festen Grundpfeiler der Behandlung ein. Das gilt ausdrücklich auch für ältere Menschen mit Hypertonie - natürlich mit schrittweiser Belastungssteigerung und adäquater Überwachung. Für Hans ist zusätzlich relevant, dass sein Betablocker (Bisoprolol) die Herzfrequenzreaktion unter Belastung dämpft. Deshalb darf die Trainingsintensität nicht allein über Herzfrequenz-Zielbereiche gesteuert werden; etablierte Standards der American Heart Association empfehlen in solchen Fällen die ergänzende Steuerung über die wahrgenommene Anstrengung (Borg-Skala/RPE) und die Beobachtung klinischer Zeichen (Atem-/Sprechprobe, Blutdruck, Symptommonitoring). (AHA, Exercise Standards). Zudem zeigen neuere Übersichten, dass Betablocker zwar Ruhe- und Belastungspuls senken, die trainierbare Leistungsfähigkeit und die hämodynamischen Trainingsanpassungen aber nicht grundsätzlich begrenzen - wichtig ist eine angepasste Intensitätssteuerung. Für Hans heißt das: Er kann und soll trainieren, aber mit RPE-basiertem Monitoring und realistischen Erwartungen an den Pulsanstieg.
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