Produktbild: Quichotte
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Quichotte Roman - DEUTSCHSPRACHIGE AUSGABE

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/4,3 cm

Gewicht

726 g

Übersetzt von

Sabine Herting

Sprache

Deutsch

EAN

2710001961559

Beschreibung

Rezension

»Mit Cervantes durch die USA von heute: eine witzige und scharfsinnige Road-Novel.« ("Die ZEIT")
»Alles kann passieren in Salman Rushdies neuem Roman über Literatur, Leben und das Ende der Welt. Grandios geschrieben, humorvoll, schnell.« ("ARD »ttt«")
»Salman Rushdie ist ein Meister darin, die großen Stoffe der Weltliteratur im Hier und Jetzt neu aufleben zu lassen.« ("ORF »Kulturmontag«")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/4,3 cm

Gewicht

726 g

Übersetzt von

Sabine Herting

Sprache

Deutsch

EAN

2710001961559

Herstelleradresse

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Neumarkter Straße 28, 81673 München
Neumarkter Str. 28|81673|München|DE
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Heidi Huth

    aus Hamburg

    5/5

    24.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Quichotte

    S. Rushdie setzt fiktive Personen ein . Spannend wie es weitergeht , wieviel steckt vom Autor in den Personen ? Zwar bin ich noch am Anfang , tolles Buch !!!!

  • Eliza

    4/5

    01.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Was ist unsere eigenen Geschichte?

    Ist die Grenze zwischen Realität und Fiktion klar definiert oder ist sie sogar grenzenlos? Diese Frage habe ich mir nach dem Lesen dieses sehr außergewöhnlichen Romans des häufigeren gestellt. Das Cover ist bunt gestaltet. Erkennbar ist ein schwarz geschwungenes Q, welches fast an eine Astronomische Straße bzw. eigene Dimension erinnert. Im Hintergrund ist eine Person in dunkler Farbe erkennbar. Der Klappentext ist sehr kurzgefasst und gibt dem Leser einen kurzen Einblick in die Handlung, ohne den wahren Hintergrund der Erzählung aber genau zu verraten. In der eigentlichen Geschichte geht es um den älteren ehemaligen Handlungsvertreter Ismael Smile, welcher in Indien geboren wurde. Nach seiner Entlassung aus seinem Beruf begibt er sich auf eine Reise. Auf dieser Reise erlebt er eine Fantasie, in die er sich hineingibt, ohne zu erkennen was Realität und was Fiktion ist. Ist alles Realität was wir sehen oder nur das was wir sehen wollen? Er lebt in seiner eigenen Welt und kann Fiktion und Realität kaum auseinanderhalten. Als wesentliche Nebendarsteller in der Story sind Miss Salma R sowie der „fiktive“ Sancho zu nennen. Salma R ist mir dabei etwas zu überzeichnet worden. Sie wird als opiumsüchtige hochnäsige Fernsehmoderatorin beschrieben. In manchen Situationen wirkt sie aber auch sehr naiv und infantil. Als wesentliche Information ist zu nennen, dass dieser Roman auch aus der Erzählperspektive eines Autors stattfindet. Es findet eine Geschichte innerhalb des Romans statt. Ein Buch in der Entstehung seiner Geschichte, was für die Logik des Lesens des Öfteren für ein wenig Schwierigkeiten sorgen kann. Der Aufbau der Story wird demnach erst im Laufe der Erzählung deutlich. Die Spannung der Geschichte entwickelt sich immer mehr und als Leser ist man geneigt ein anderes Ende zu erwarten. Als Besonderheit dieses Romans ist der Grundgedanke des Autors zu nennen. Diese Geschichte ist die Implementierung der klassischen Romanfigur Don Quichotte in das moderne Amerika des 21. Jahrhunderts. Gerade die Themen der heutigen Zeit wie Medikamentenmissbrauch sowie alltäglich aufkommender erbitterter Rassismus, werden schonungslos zur Sprache gebracht. Wer eine gewöhnlich erzählte strukturierte Geschichte haben möchte wird hier nicht fündig werden. Es geht mehr um die Frage: Was ist die Realität des Lebens? Auf Seite 414 des Buches kann dies sehr eindrucksvoll nachempfunden werden. Es heißt dort „Wir alle bewegen uns zur selben Zeit in zwei Geschichten, Leben und Zeit. Wir durchleben unsere persönliche Geschichte und die größere Geschichte, die sich um uns herum ereignet“. Dies fasst das Problem der eigenen Realität gut zusammen. Was ist unsere eigene Geschichte oder sind wir alle ein Teil der Geschichte oder ist Geschichte ein Teil von uns?

  • Bewertung

    4/5

    30.10.2020

    eBook (ePUB)

    Ein kauziger alter Mann, sein imaginierter Sohn und die ganz große Liebe

    Mit Rushdie's Büchern muss man klar kommen, ich weiß, aber ich liebe sie. Zu Beginn kam es mir vor, als würde er selbst noch den Zugang zur Geschichte suchen, da er alles mögliche erzählt, nur nichts zu Quichotte selbst, aber nach ein paar Seiten kommt sein ganzes Genie zum Vorschein! Wie zufällig verknüpft er aktuelle gesellschaftliche und politische Aspekte mit der Geschichte und zaubert ein Meisterwerk, das seines Gleichen sucht. Die beiden Hauptcharaktere sind so liebenswert merkwürdig, dass man sich beim Lesen einfach nur freut zu erfahren, wie es ihnen weiterhin ergeht. Man sollte allerdings nicht einfach zwischendurch abschalten, denn man würde so viel von Rushdie's unterschwelliger Genialität verpassen. Zugegeben, auch ich als Fan habe am Anfang etwas gebraucht, um in das Buch reinzukommen, aber es lohnt sich, vertrauen Sie mir! Irgendwann wird alles zusammengeführt.

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Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besser als fast alles!

    Vor "Quichotte" hatte ich nur die ersten vier Romane von Salman Rushdie gelesen, also "Grimus", "Mitternachtskinder", "Scham und Schande" und "Die satanischen Verse". Als Kind stieß mir der letzte Titel immer wieder im Bertelsmann-Katalog auf, und ich ging davon aus, dass es eins der schlimmsten Bücher sein müsste, die je geschrieben wurden. Als ich es dann allerdings las, war ich umgeworfen von der Wucht von Rushdies Sprache und Bildern. Er war recht bald der einzige Autor, den ich guten Gewissens in einem Atemzug mit Toni Morrison nannte. Ist Morrisons Tod nun also Grund zur Annahme, dass Rushdie der größte noch lebende Romanautor ist? Gut möglich! Ich war zunächst überrascht, wie realitätsnah "Quichotte" begann. Allerdings dauerte es dank Sancho nicht lang, um auch dieses Werk dem magischen Realismus zuordnen zu können. Wie die besten Autoren braucht auch Rushdie manchmal nur Nebensätze, um aus Figuren Individuen zu formen, und die Art, wie er hier mit zwei Erzählebenen spielt, ist beeindruckend - besonders wenn sie anfangen, einander zu kommentieren. Zwei der zentralen Figuren einer der beiden Erzählebenen heißen Quichotte und Sancho. Ich bin zwar rudimentär mit Cervantes' Erzählung vertraut, aber ich vermute, dass Leser, denen sie präsenter ist, mehr daraus ziehen können - dafür jauchzte ich fast, als die Figuren vorübergehend die Welt von Ionescos "Die Nashörner" betreten. Rushdie schafft es also gleichermaßen, sich in die intertextuelle Literaturgeschichte einzubetten, und ein für sich stehendes famoses Werk zu schreiben, dessen Gesamtwirkung von den Büchern, die ich in den letzten 12 Monaten las, wohl nur "Die Wurzeln des Lebens" von Richard Powers ebenfalls erreichte. ("Die Zeuginnen" von Margaret Atwood gewann statt "Quichotte" den Booker Prize? Wie?) Natürlich tummeln sich da draußen ganz viele Autoren, von denen ich bisher nichts gelesen habe, oder auch Autoren, von denen ich ein umwerfendes Buch gelesen habe, sie aber noch nicht in den Pantheon der besten erhoben habe. Für den Moment werfe ich aber in den Raum, dass, ja, Salman Rushdie der größte lebende Romanautor ist!
  • Zum Bewerterprofil von Florian Rudewig

    Florian Rudewig

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mythische Reise zur Selbsterkenntnis....

    Mythische Reise zur Selbsterkenntnis. Wie so oft gelingt Rushdie die Verknüpfung von Fragen der Identität, der Bestimmung und der modernen Welt. Fein beobachtet und routiniert erzählt!

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