Produktbild: Fuckgirl

Fuckgirl Roman

13

26,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3974

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Morally Grey + weitere

Erscheinungsdatum

05.03.2026

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/3,5 cm

Gewicht

442 g

Farbe

Schwarz / Limone

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8279-2

Beschreibung

Rezension

"Jankovska schreibt radikal, ungeschönt und direkt" SPIEGEL, Laura Maginot "Fuckgirl ist die literarische Fantasiefreundin für alle, denen #femalerevenge im Herzen wühlt." emotion, Greta Gruber "Das Romandebüt "Fuckgirl" der österreichischen Schriftstellerin und Essayistin Bianca Jankovska fordert heraus: Es verlangt anzunehmen und auszuhalten, was ihre Protagonistin erlebt und beschreibt - in aller Ausführlichkeit." DLF Nova, Lydia Herms "Eine Leseempfehlung für dieses (t)rotzige Buch, das eine wunderbar aus der Tristesse und Beschwerlichkeit des Lebens als Feministin holt und großartig zu unterhalten weiß." an.schläge, Stefanie Klamuth "Jankovska schreibt, worüber wir viel öfter nachdenken sollten. Nämlich, was wir wollen vom Leben, was sich ausgeht und was der Preis dafür ist. Ein Buch, das an vielen Stellen weh- und oft sehr guttut. Mit Fuckgirl wird der Lesefrühling garantiert nicht langweilig, sondern aufschlussreich." ÖSTERREICH, Judith Leopold

Produktdetails

Verkaufsrang

3974

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Morally Grey
  • Victim Gets Revenge
  • Good Guy

Erscheinungsdatum

05.03.2026

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/3,5 cm

Gewicht

442 g

Farbe

Schwarz / Limone

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8279-2

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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  • Bewertung

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Habs geliebt!

    „Frauen wurden über Jahrhunderte hinweg, belogen, betrogen, durch das entsetzliche Verhalten fragfragil und gewalttätiger Männer klein gehalten, meist völlig ohne Konsequenzen, und ich werde diese Ungerechtigkeit innerhalb meines eigenen Handlungsspielraum wieder gutmachen.“ Seite 23 INHALT Welches Leben stellen wir uns vor? Welches Leben wollen wir leben? Ein Leben in patriarchalen Strukturen? Oder ein selbstbestimmtes, weg von den klassischen Traditionen? Die Protagonistin des Buches entscheidet sich für ein selbstbestimmtes Leben in offener Ehe. Diese Grundlage allein ist schon der Knaller oder? Girls - go for it! Sie lebt in Ehe, vergnügt sich regelmäßig mit anderen Männern und kommt in moralisch schwierige Situationen. Behält sie den Verkehr für sich, oder teilt sie der unwissenden Frau des Mannes mit, dass er untreu ist? EINDRUCK UND FAZIT Ein ordentlich provokantes Buch, mit einigen harten Szenen. Wer dies nicht möchte, sollte das Buch besser an sich vorbei ziehen lassen. Ich liebe Geschichten mit starken, selbstbewussten Frauen! Wir sollten viel häufiger solche Bücher lesen und fühlen. Ich mochte den Schreibstil und die Sprache. Können Frauen es eigentlich irgendwem recht machen? Irgendjemand wird sich immer daran stören; oder? Deshalb erst recht: lebt und liebt wie es euch/uns passt! Wir sind laut und wild - und Frauen! Wir dürfen alles und sollten damit anfangen es zu leben. Dieses Buch ist ein guter Anfang!

  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein schonungsloses feministisches Manifest

    Ich kannte Bianca Jankovska bereits aus ihrem Essayband „Potenziell furchtbare Tage“ und fand ihre Gedanken sowie radikale Ausdrucksweise schon darin reizvoll. Der Klappentext ihres Debütromans klang großartig und hat glücklicherweise auch gehalten, was er versprochen hat! Jankovskas Sprache ist schonungslos, ehrlich und manchmal vulgär. Ich finde das toll, aber wer damit ein Problem hat, sollte dieses Buch vielleicht mit Vorsicht lesen. Besonders innovativ fand ich zudem die Umschiffung jeglicher Eigennamen. Fuckgirl ist mit Mann in einer Beziehung, hat Dates an Bekannter Platz und findet Männer auf Feministische Dating-App. Ich fand das witzig, ungewöhnlich und unterhaltsam. Fuckgirl ist unapologetic, verarscht betrügende Männer und lässt sich auf Neues ein. Themen wie Kink und BDMS spielen ebenso eine Rolle wie die feministische Selbstreflexion darüber, was sie in Bezug auf Beziehungen eigentlich wirklich will. Ich fand Jankovskas Gedanken radikal, interessant und manchmal schlicht mind-blowing. Strukturell ist der Roman etwas wilder, lose Schilderungen werden unterbrochen von Blogposts, Zitaten und popkulturellen Referenzen (etwa zum ekelhaften Beziehungsverhalten David Beckhams). Obwohl ich klare Strukturen bevorzuge, konnte ich mich dank der lebensnahen Sprache und vielen guten Gedanken recht problemlos in die Erzählung fallen lassen. Was mir besonders positiv in Erinnerung bleibt, ist die feministische Solidarität der Hauptfigur. Als sie herausfindet, dass ihr Partner (namens Loser) auch noch eine andere Frau sieht, fühlt sie sich von ihr nicht bedroht, sondern solidarisiert sich mit Andere Frau. 
„Andere Frauen sind alles, was wir haben. Sie nehmen uns nicht den Mann weg - der ist schon lange vorher weggewesen. Andere Frauen sind vertrauenswürdiger als unsere Männer; andere Frauen wissen über alles Bescheid, was uns verheimlicht wird.“ Jankovska hat mit ihren radikalen feministischen Gedanken ein Stück weit meine eigene Gedankenwelt verändert und das passiert nicht so oft. Auch, wenn sie sprachlich manchmal bis an meine Schmerzensgrenze gegangen ist und die rohe Sprache auch zu emotionaler Distanz beiträgt, möchte ich den Roman allen ans Herz legen. Was ich hier lernen durfte darüber, was Frauen von Männern verdienen und wie wir miteinander umgehen sollten, war eine echte Bereicherung. Die Autorin hat ein von vorn bis hinten konsequentes Buch geschrieben und scheut sich nie, Menschen damit auch zu verschrecken.

  • MarieOn

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kluges feministisches Manifest

    Glücklich waren sie nicht miteinander, waren sie nie. Fuckgirls Vater verachtete ihre Mutter, ihre Kochkünste genau wie ihre Kleidung und ihre Freude an Fernreisen. Er hingegen hatte Phasen, da war er schon mittags besoffen. Dann saß ihre Mutter mit Fuckgirl und ihren beiden jüngeren Schwestern im Kinderzimmer auf dem Bett, um ihm aus dem Weg zu gehen. Mit der ihm gebührenden Erwartungshaltung setzte er sich nach der Arbeit auf die geblümte Küchenbank, ließ sich von Mutti das Essen aufwärmen und servieren. Er wäre nie auf den Gedanken gekommen, sich selbst ein Essen zuzubereiten, das ihm womöglich noch schmeckte, obwohl sie arbeitete, sich um die Kinder kümmerte und den Haushalt schmiss. ER verdiente eben mehr. In ihrer ersten gesunden Beziehung, zwanzig Jahre später, vermisste Fuckgirl kein Genörgel, kein Dominanzgehabe, keine emotionale Erpressung -ach komm, bleib doch noch, es ist so still ohne dich. Und doch war es, als fehlte ihr etwas. Etwas Unbestimmtes, das Sicherheit gibt, weil man es kennt. Sie konnte ihre Bedürfnisse aussprechen, ohne abgewiesen, verlassen, provoziert oder mit Schweigen bestraft zu werden. Im Grunde ist sie Künstlerin geworden, um ihren Vater zu enttäuschen, der sich so gefreut hätte, wenn sie einer akademischen Linie wie Betriebswirtschaft gefolgt wäre, etwas mit dem sich viel Geld verdienen ließ und das sie zwang, sich ordentlich zu kleiden. Es verging dann auch kein Tag, an dem er sie nicht mit seinen Ratschlägen unterstützte. Fortan wurde jede Familienfeier zum Anlass genutzt, über ihre Fehlentscheidungen zu lästern. Fast möchte sie ihnen sagen, dass sie in ihrer Ehe das einseitige Vergnügen pflegt, fremde Männer zu daten und sich big dicks reinzupfeifen, aber sie zögert noch mit derlei Offenbarungen. Fazit: Die Autorin Bianca Jankovska hat in ihrem Romandebüt alles gegeben, was das Feminist*innenherz begehrt. Schon ab Seite 11 war mir klar, dass ich jeden ihrer klugen Sätze unterschreiben werde. Ihre Protagonistin schenkt mir einen Blick in ihre Herkunftsfamilie, der mir aus meiner eigenen bekannt ist. Ich lerne ihren ersten festen Freund kennen, genannt „Loser“, der ihr Vertrauen missbraucht. Sie wollte es wirklich, dieses Zweierding aus großen Gefühlen, das zu einer eigenen Familie führt. Danach macht die erfolgreiche, unabhängige Performancekünstlerin alles anders. Ihr geerdeter Ehemann, weder sexuell attraktiv noch in irgendeiner Weise leidenschaftlich, wird ihr Fels in der Brandung, der sie auffängt, wenn sie frustriert von einem Fuckdate kommt. Sie trifft Männer die verantwortungslos, selbstgefällig, illoyal, egoistisch und empathielos sind. Dieser Roman ist ein feministisches Manifest, weil er alles infrage stellt, was meine und die nächsten Generationen für richtig erachten. Ganz nebenbei analysiert die Protagonistin dieses attraktive, leidensfähige Frauenbild, das wir alle internalisiert haben, weil das Patriarchat einst ausgetrieben immer neue Anspruchsfrüchte trägt. Zum Schluss reflektiert sie ehrlich ihre wirklichen Bedürfnisse, frei von Selbstbetrug. Was für ein intelligenter, selbstbewusster Roman, zugegeben unbequem, ein bisschen schmutzig, ein wenig gehässig und streckenweise urkomisch. Es ist befreiend über das zu lesen, was ich selbst gut kenne und es so aufgeräumt und klar begreifen zu dürfen, ohne Bagatellisierungen (so is er halt) Selbstzweifel (liegt vielleicht an mir) und den ganzen weiblichen Quatsch.

  • Johanna Zimmermann

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der radikale Gegenentwurf zum Good Girl

    Allein dieses Cover und der Titel haben bei mir sofort dieses Gefühl ausgelöst: Ja. Das muss ich lesen. Und nachdem ich schon länger wieder richtig Lust auf einen feministischen literarischen Roman hatte, kam FUCKGIRL für mich einfach genau zur richtigen Zeit. Im Mittelpunkt steht eine erfolgreiche Performancekünstlerin Ende dreißig, die nur FUCKGIRL genannt wird. Sie ist unabhängig, sexuell selbstbestimmt, möchte keine Kinder und weigert sich, sich für ihre Karriere, ihren Körper oder ihre Lust zu entschuldigen. In ihrer einseitig offenen Ehe gibt sie die Regeln vor. Als sie jedoch herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, entwickelt sie einen Racheplan, und aus dieser persönlichen Abrechnung wird schnell eine viel größere Auseinandersetzung mit Fuckboys, toxischen Beziehungsmustern, weiblicher Solidarität und der Frage, was nach der sexuellen Selbstbestimmung eigentlich kommt. Bianca Jankovska schreibt direkt, roh, essayistisch und teilweise fast monologisch. Genau dieser Stil hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Roman ist in verschiedene Lessons unterteilt, die teilweise wie Blogbeiträge wirken und sich mit Fuckgirls Leben, ihren Erfahrungen und ihren Gedanken verbinden. Dadurch wechselt das Buch immer wieder zwischen schonungsloser Analyse und sehr körperlichem, unmittelbarem Erleben, und ich habe es innerhalb kürzester Zeit regelrecht verschlungen. Besonders raffiniert fand ich, dass die Figuren keine richtigen Namen tragen. Es gibt nur Bezeichnungen und Rollen wie FUCKGIRL, Mann, Internetgirl, Mama, Loser, Daddy oder der Journalist. Anfangs war das etwas ungewohnt, aber je länger ich gelesen habe, desto logischer wurde es für mich. Die Figuren wirken dadurch fast austauschbar. Nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil die Rollen, Erwartungen und Beziehungsmuster, in denen sie stecken, überall vorkommen können. FUCKGIRL ist deshalb nicht nur eine einzelne Figur, sondern auch ein Gegenentwurf, eine Möglichkeit und vielleicht sogar ein Spiegel. ✨ Dabei ist sie keineswegs einfach nur laut, stark und unangreifbar. Hinter ihrer Selbstinszenierung stecken auch Zweifel, Verletzungen und generationenübergreifende Traumata. Das Buch zeigt sehr eindrücklich, was es mit einem Menschen machen kann, wenn toxische Beziehungen und die Unterdrückung von Frauen schon innerhalb der eigenen Familie als Normalität weitergegeben werden. Gerade diese Ambivalenz hat FUCKGIRL für mich so greifbar und spannend gemacht. Auch die Darstellung weiblicher Lust empfand ich als sehr gelungen. Sie ist präsent, selbstbewusst und körperlich, ohne sich wie reine Provokation anzufühlen. Gleichzeitig betrachtet der Roman sowohl Monogamie als auch Non-Monogamie kritisch und romantisiert keine der beiden Beziehungsformen. Denn nur weil eine Beziehung offen ist, ist sie nicht automatisch gesund, und Selbstbestimmung schützt einen nicht zwangsläufig vor Abhängigkeit, Selbstverrat oder alten Wunden. FUCKGIRL ist intensiv, manchmal schmerzhaft direkt und definitiv nicht darauf aus, seiner Leserschaft zu gefallen. Das Buch schmeichelt einem nicht, es schaut zurück, stellt unbequeme Fragen und lässt einen mit der eigenen Vorstellung von Liebe, Freiheit, Wut und weiblicher Solidarität sitzen. Und genau deshalb hallt es so lange nach. Ein mutiger, kluger und kompromissloser Debütroman für alle, die feministische Gegenwartsliteratur mögen, die nicht nur hübsche Empowerment-Sätze liefert, sondern tiefer gräbt. Für Girlies, die Bücher lieben, die ein bisschen wehtun, viel auslösen und noch lange im Kopf bleiben. Female Rage, Real Talk, hemmungslose Lust und eine verdammt notwendige Portion Größenwahn. Große Leseempfehlung von mir.

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weibliche Solidarität & Selbstermächtigung

    》 5 ⭐ Das Cover spricht mich so sehr an, man kann das Buch gar nicht nicht in die Hand nehmen. Die neongrüne Farbe, der Titel, das starke Retro-Bild. Ich liebe alles daran ♡ Schon auf den ersten Seiten dachte ich mir, endlich mal wieder ein feministisch-literarischer Roman, der sich etwas traut, sei es mit Schreibstil oder Inhalt. Der Stil ist direkt, ungeschönt, fesselnd, aufrüttelnd. Es macht wütend, manchmal etwas hilflos, dann wieder empowernd. Man merkt, dass die Geschichten auf wahren Erlebnissen verschiedener Frauen beruhen, zunächst habe ich es für autobiografisch gehalten. Die Protagonistin erlaubt sich, sich zu nehmen, was sie will und ihr zusteht. Sie ist offen, unabhängig und souverän. Spricht an, wenn ihr etwas nicht passt, supportet Frauen und würgt toxic Fckboys eins rein. Besonders hat mir gefallen, wie sie der betrogenen Mutter die Screenshots des Fremdgängers geschickt hat. Das bekomme ich in meinem Umfeld auch öfter mit - das moralische Grübeln zuvor war sehr authentisch dargestellt und die Einsicht, dass nicht die girls in den dating apps die Ehe zerstören, sondern einzig der Mann, der sich heimlich mit anderen trifft. Der Prota ging es nicht darum, gemocht zu werden, sondern konsequent zu handeln. Dafür habe ich sie geliebt. Spannend fand ich, dass die Charaktere keine Namen haben, sondern als Funktionen wie Fckgirl, Mann, Loser, Daddy, Journalist etc bezeichnet werden und damit repräsentativ fungieren. Ich habe öfter gelesen, Mann würde unsympathisch wirken, aber für mich war er wie Möbelinventar, irgendwie einfach nur da, ohne Emotionen auszulösen. Das Buch klärt auf über verschiedene Beziehungstypen, Dating, Feminismus und rüttelt darüber wach, was sich viele Frauen gefallen lassen, um angebliche Harmonie vorzutäuschen. Oder was man von einem ONS verlangen darf und sollte. Ich habe den Struggle der Prota gefühlt, ihre Wünsche, ihre Ängste, ihr Denken, und bin der Meinung, das Buch hat viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Zwischen den Kapiteln gibt es passende Lyrics-Zeilen. Ich habe es definitiv nicht das letzte Mal gelesen. Ich liebe diese Form weiblicher Solidarität ♡

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sandra Nonnenmacher

    Sandra Nonnenmacher

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ein Buch!

    Female Gaze at its best. Fuckgirl wartet nicht. Fuckgirl nimmt sich und wenn es nicht gut ist, geht sie. Weibliche Solidarität geht vor. Schonungslos und ungewohnt radikal zu lesen. Klare Empfehlung - für alle, die was über Rache und Selbstermächtigung lesen möchten. Krass und gut.
  • Zum Bewerterprofil von A. Hanzlik

    A. Hanzlik

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Triggerwarnung: Heterosexualität

    Im Debütroman von Bianca Jankovska folgen wir Fuckgirl, ihren echten Namen erfahren wir nicht, genau so wenig wie Namen der anderen Figuren. Sie werden als "Mann", "Daddy" oder "Alte Studienfreundin" bezeichnet. Fuckgirl lebt in einer offenen Ehe, sie berichtet von ihren Treffen mit anderen Männern und teilt ihre Gedanken und Erfahrungen auf einem Blog. Hierbei dreht es sich viel um feministischen Sex und das Bewerten Verhaltensarten der Männer. Aber viel mehr geht es hier um eine Frau, die sich ihr Leben so gestaltet wie sie es will, ohne Rücksicht auf die Meinungen anderer. Fuckgirl verhält sich oft genau so wie viele Männer es tun, nur bei einer Frau wird dieses Verhalten immer direkt kritisiert und verurteilt. Genau dagegen kämpft dieser Roman. Gegen die ehlende Doppelmoral, gegen Frauenhass und für feministische Gleichberechtigung und weibliche Solidartät. "Fuckgirl" ist ein sehr provokanter Roman den aber jeder lesen sollte!!!
  • Zum Bewerterprofil von M. Böhme

    M. Böhme

    Thalia Halle-Neustadt – Centrum Neustadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Mehr als nur ein Fuckgirl

    Fuckgirl ist ein feministischer, provozierender und politischer Roman, der wahrscheinlich nicht für jede Person gemacht ist. Fuckgirl, wie sie sich selbst bezeichnet, lebt in einer offenen Ehe und erzählt ihre Begegnungen mit anderen Männern und teilt ihre Gedanken und Erfahrungen auf ihrem Blog. Dabei geht es viel um (feministischen) Sex und das Analysieren verschiedener Verhaltensarten der jeweiligen Männer. Aber viel mehr geht es um eine junge Frau, die ihren Platz in der Welt sucht. Was möchte sie im Leben und wie geht es ihr in bestimmten Situationen? Was macht für sie ein erfülltes Leben aus und gibt es das überhaupt? Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, auch dass keine einzige Person einen Namen hatte, sondern immer nur einen Begriff als Identifizierung. Dadurch wird schnell erkenntlich, alle Personen sind austauschbar.

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