FEMALE REVENGE: eine Künstlerin, ein radikaler Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau und hemmungsloser SexLustvoll, hart, andersSie ist alles, was man Frauen nie erlaubt hat zu sein: erfolgreich, sexuell souverän, unabhängig - und völlig ungerührt davon, ob man sie dafür bewundert oder hasst. Eine Performancekünstlerin Ende dreißig, die nicht bereit ist, sich zu entschuldigen oder sich gar zu schämen. Nicht für ihre Karriere, nicht für ihren Körper, nicht für ihre Lust oder ihre Entscheidung, keine Kinder zu gebären.The main character? The opposite of a good girl!FUCKGIRL lebt in einer einseitig offenen, scheinbar glücklichen Ehe, in der sie den Ton angibt. Als sie herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, schmiedet sie einen Racheplan. Weibliche Solidarität, da ist sie sich sicher, ist das, was wir brauchen. FUCKGIRL ist der Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau, zur ewigen Wartenden, zur Frau, die sich Liebe verdienen muss. Ein radikal feministischer Roman über Selbstermächtigung, Sex und Wut; ein Roman, der Monogamie und Non-Monogamie kritisch betrachtet, über gesunde und toxische Beziehungen reflektiert, Abhängigkeit und Selbstverrat ins Visier nimmt - und der Frage auf den Grund geht: Was kommt nach der sexuellen Selbstbestimmung?Eine moralische Konfrontation in RomanformIn roher, unverwechselbarer Sprache schreibt Bianca Jankovska über weibliche Verbundenheit, Rachegelüste, eine notwendige Portion Größenwahn und die Abwendung vom alles umfassenden männlichen Blick. Diese Geschichte ist: intensiv, körperlich, kompromisslos - und in ihrem Mut zur Ambivalenz alles andere als gefällig.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
AnnaLovesBooks23
3/5
12.05.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Dieses Buch will provozieren. Und das tut es auch. 3,5 Sterne
Fuckgirl war für mich wirklich schwer zu bewerten. Ich habe beim Hören ständig zwischen kompletter Verwirrung, Faszination und einem inneren Was geht hier eigentlich gerade ab gewechselt.
Die ersten Stunden habe ich wirklich gebraucht, um überhaupt zu verstehen, wer wer ist und wie diese ganzen Beziehungen funktionieren. Die Figuren heißen einfach Fuckgirl, Mann, Daddy, Journalist oder Loser und gerade am Anfang hat mich das teilweise komplett verwirrt. Vor allem die Sache mit Daddy und Mama. Irgendwann hat es dann Klick gemacht und genau dieses Überzeichnete fand ich im Nachhinein eigentlich ziemlich clever.
Das ganze Buch ist roh, derb, sarkastisch, provozierend und teilweise auch einfach komplett drüber. Aber ich glaube, genau das will es sein. Die Hauptfigur ist im Grunde genau das, was man bei Männern ständig akzeptiert, aber bei Frauen sofort verurteilen würde. Und genau damit spielt das Buch die ganze Zeit. Diese umgedrehte Badboy Dynamik fand ich tatsächlich richtig spannend, weil man beim Hören automatisch merkt, wie unterschiedlich man manches bewertet, nur weil es eine Frau ist, die sich so verhält.
Ich mochte auch, dass die Hauptfigur gar nicht versucht sympathisch zu sein. Sie will nicht gefallen und das merkt man die ganze Zeit. Manche Gedanken fand ich richtig stark, manches einfach nur weird. Genau deshalb fällt mir die Bewertung auch so schwer.
Was mich allerdings echt gestört hat, waren die englischen Absätze zwischendurch. Ich habe alles verstanden, aber es hat mich jedes Mal ein bisschen aus dem Hörfluss gerissen. Und manche Szenen waren mir persönlich einfach too much. Gerade die Stelle auf dem Pornfestival hätte ich nicht gebraucht.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich so ein Buch vorher noch nie gelesen habe. Ich liebe feministische Bücher, aber das hier war nochmal deutlich provokanter und unbequemer als vieles, was ich sonst kenne. Nicht alles davon hat für mich funktioniert, aber langweilig war es definitiv nie.
Für mich ein Buch, das gleichzeitig nervt, irritiert und beeindruckt. Und ich glaube ehrlich gesagt, genau das wollte Bianca Jankovska erreichen.
Bewertung
5/5
15.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Habs geliebt!
„Frauen wurden über Jahrhunderte hinweg, belogen, betrogen, durch das entsetzliche Verhalten fragfragil und gewalttätiger Männer klein gehalten, meist völlig ohne Konsequenzen, und ich werde diese Ungerechtigkeit innerhalb meines eigenen Handlungsspielraum wieder gutmachen.“ Seite 23
INHALT
Welches Leben stellen wir uns vor? Welches Leben wollen wir leben? Ein Leben in patriarchalen Strukturen? Oder ein selbstbestimmtes, weg von den klassischen Traditionen? Die Protagonistin des Buches entscheidet sich für ein selbstbestimmtes Leben in offener Ehe. Diese Grundlage allein ist schon der Knaller oder? Girls - go for it! Sie lebt in Ehe, vergnügt sich regelmäßig mit anderen Männern und kommt in moralisch schwierige Situationen. Behält sie den Verkehr für sich, oder teilt sie der unwissenden Frau des Mannes mit, dass er untreu ist?
EINDRUCK UND FAZIT
Ein ordentlich provokantes Buch, mit einigen harten Szenen. Wer dies nicht möchte, sollte das Buch besser an sich vorbei ziehen lassen. Ich liebe Geschichten mit starken, selbstbewussten Frauen! Wir sollten viel häufiger solche Bücher lesen und fühlen. Ich mochte den Schreibstil und die Sprache. Können Frauen es eigentlich irgendwem recht machen? Irgendjemand wird sich immer daran stören; oder? Deshalb erst recht: lebt und liebt wie es euch/uns passt! Wir sind laut und wild - und Frauen! Wir dürfen alles und sollten damit anfangen es zu leben. Dieses Buch ist ein guter Anfang!
nessabo
Thalia Book Circle Community
5/5
31.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein schonungsloses feministisches Manifest
Ich kannte Bianca Jankovska bereits aus ihrem Essayband „Potenziell furchtbare Tage“ und fand ihre Gedanken sowie radikale Ausdrucksweise schon darin reizvoll. Der Klappentext ihres Debütromans klang großartig und hat glücklicherweise auch gehalten, was er versprochen hat!
Jankovskas Sprache ist schonungslos, ehrlich und manchmal vulgär. Ich finde das toll, aber wer damit ein Problem hat, sollte dieses Buch vielleicht mit Vorsicht lesen. Besonders innovativ fand ich zudem die Umschiffung jeglicher Eigennamen. Fuckgirl ist mit Mann in einer Beziehung, hat Dates an Bekannter Platz und findet Männer auf Feministische Dating-App. Ich fand das witzig, ungewöhnlich und unterhaltsam.
Fuckgirl ist unapologetic, verarscht betrügende Männer und lässt sich auf Neues ein. Themen wie Kink und BDMS spielen ebenso eine Rolle wie die feministische Selbstreflexion darüber, was sie in Bezug auf Beziehungen eigentlich wirklich will. Ich fand Jankovskas Gedanken radikal, interessant und manchmal schlicht mind-blowing.
Strukturell ist der Roman etwas wilder, lose Schilderungen werden unterbrochen von Blogposts, Zitaten und popkulturellen Referenzen (etwa zum ekelhaften Beziehungsverhalten David Beckhams). Obwohl ich klare Strukturen bevorzuge, konnte ich mich dank der lebensnahen Sprache und vielen guten Gedanken recht problemlos in die Erzählung fallen lassen.
Was mir besonders positiv in Erinnerung bleibt, ist die feministische Solidarität der Hauptfigur. Als sie herausfindet, dass ihr Partner (namens Loser) auch noch eine andere Frau sieht, fühlt sie sich von ihr nicht bedroht, sondern solidarisiert sich mit Andere Frau.
„Andere Frauen sind alles, was wir haben. Sie nehmen uns nicht den Mann weg - der ist schon lange vorher weggewesen. Andere Frauen sind vertrauenswürdiger als unsere Männer; andere Frauen wissen über alles Bescheid, was uns verheimlicht wird.“
Jankovska hat mit ihren radikalen feministischen Gedanken ein Stück weit meine eigene Gedankenwelt verändert und das passiert nicht so oft. Auch, wenn sie sprachlich manchmal bis an meine Schmerzensgrenze gegangen ist und die rohe Sprache auch zu emotionaler Distanz beiträgt, möchte ich den Roman allen ans Herz legen. Was ich hier lernen durfte darüber, was Frauen von Männern verdienen und wie wir miteinander umgehen sollten, war eine echte Bereicherung. Die Autorin hat ein von vorn bis hinten konsequentes Buch geschrieben und scheut sich nie, Menschen damit auch zu verschrecken.
MarieOn
5/5
07.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein kluges feministisches Manifest
Glücklich waren sie nicht miteinander, waren sie nie. Fuckgirls Vater verachtete ihre Mutter, ihre Kochkünste genau wie ihre Kleidung und ihre Freude an Fernreisen. Er hingegen hatte Phasen, da war er schon mittags besoffen. Dann saß ihre Mutter mit Fuckgirl und ihren beiden jüngeren Schwestern im Kinderzimmer auf dem Bett, um ihm aus dem Weg zu gehen.
Mit der ihm gebührenden Erwartungshaltung setzte er sich nach der Arbeit auf die geblümte Küchenbank, ließ sich von Mutti das Essen aufwärmen und servieren. Er wäre nie auf den Gedanken gekommen, sich selbst ein Essen zuzubereiten, das ihm womöglich noch schmeckte, obwohl sie arbeitete, sich um die Kinder kümmerte und den Haushalt schmiss. ER verdiente eben mehr.
In ihrer ersten gesunden Beziehung, zwanzig Jahre später, vermisste Fuckgirl kein Genörgel, kein Dominanzgehabe, keine emotionale Erpressung -ach komm, bleib doch noch, es ist so still ohne dich. Und doch war es, als fehlte ihr etwas. Etwas Unbestimmtes, das Sicherheit gibt, weil man es kennt. Sie konnte ihre Bedürfnisse aussprechen, ohne abgewiesen, verlassen, provoziert oder mit Schweigen bestraft zu werden.
Im Grunde ist sie Künstlerin geworden, um ihren Vater zu enttäuschen, der sich so gefreut hätte, wenn sie einer akademischen Linie wie Betriebswirtschaft gefolgt wäre, etwas mit dem sich viel Geld verdienen ließ und das sie zwang, sich ordentlich zu kleiden. Es verging dann auch kein Tag, an dem er sie nicht mit seinen Ratschlägen unterstützte. Fortan wurde jede Familienfeier zum Anlass genutzt, über ihre Fehlentscheidungen zu lästern. Fast möchte sie ihnen sagen, dass sie in ihrer Ehe das einseitige Vergnügen pflegt, fremde Männer zu daten und sich big dicks reinzupfeifen, aber sie zögert noch mit derlei Offenbarungen.
Fazit: Die Autorin Bianca Jankovska hat in ihrem Romandebüt alles gegeben, was das Feminist*innenherz begehrt. Schon ab Seite 11 war mir klar, dass ich jeden ihrer klugen Sätze unterschreiben werde. Ihre Protagonistin schenkt mir einen Blick in ihre Herkunftsfamilie, der mir aus meiner eigenen bekannt ist. Ich lerne ihren ersten festen Freund kennen, genannt „Loser“, der ihr Vertrauen missbraucht. Sie wollte es wirklich, dieses Zweierding aus großen Gefühlen, das zu einer eigenen Familie führt. Danach macht die erfolgreiche, unabhängige Performancekünstlerin alles anders. Ihr geerdeter Ehemann, weder sexuell attraktiv noch in irgendeiner Weise leidenschaftlich, wird ihr Fels in der Brandung, der sie auffängt, wenn sie frustriert von einem Fuckdate kommt. Sie trifft Männer die verantwortungslos, selbstgefällig, illoyal, egoistisch und empathielos sind. Dieser Roman ist ein feministisches Manifest, weil er alles infrage stellt, was meine und die nächsten Generationen für richtig erachten. Ganz nebenbei analysiert die Protagonistin dieses attraktive, leidensfähige Frauenbild, das wir alle internalisiert haben, weil das Patriarchat einst ausgetrieben immer neue Anspruchsfrüchte trägt. Zum Schluss reflektiert sie ehrlich ihre wirklichen Bedürfnisse, frei von Selbstbetrug. Was für ein intelligenter, selbstbewusster Roman, zugegeben unbequem, ein bisschen schmutzig, ein wenig gehässig und streckenweise urkomisch. Es ist befreiend über das zu lesen, was ich selbst gut kenne und es so aufgeräumt und klar begreifen zu dürfen, ohne Bagatellisierungen (so is er halt) Selbstzweifel (liegt vielleicht an mir) und den ganzen weiblichen Quatsch.
Johanna Zimmermann
5/5
28.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der radikale Gegenentwurf zum Good Girl
Allein dieses Cover und der Titel haben bei mir sofort dieses Gefühl ausgelöst: Ja. Das muss ich lesen.
Und nachdem ich schon länger wieder richtig Lust auf einen feministischen literarischen Roman hatte, kam FUCKGIRL für mich einfach genau zur richtigen Zeit.
Im Mittelpunkt steht eine erfolgreiche Performancekünstlerin Ende dreißig, die nur FUCKGIRL genannt wird. Sie ist unabhängig, sexuell selbstbestimmt, möchte keine Kinder und weigert sich, sich für ihre Karriere, ihren Körper oder ihre Lust zu entschuldigen. In ihrer einseitig offenen Ehe gibt sie die Regeln vor. Als sie jedoch herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, entwickelt sie einen Racheplan, und aus dieser persönlichen Abrechnung wird schnell eine viel größere Auseinandersetzung mit Fuckboys, toxischen Beziehungsmustern, weiblicher Solidarität und der Frage, was nach der sexuellen Selbstbestimmung eigentlich kommt.
Bianca Jankovska schreibt direkt, roh, essayistisch und teilweise fast monologisch. Genau dieser Stil hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Roman ist in verschiedene Lessons unterteilt, die teilweise wie Blogbeiträge wirken und sich mit Fuckgirls Leben, ihren Erfahrungen und ihren Gedanken verbinden. Dadurch wechselt das Buch immer wieder zwischen schonungsloser Analyse und sehr körperlichem, unmittelbarem Erleben, und ich habe es innerhalb kürzester Zeit regelrecht verschlungen.
Besonders raffiniert fand ich, dass die Figuren keine richtigen Namen tragen. Es gibt nur Bezeichnungen und Rollen wie FUCKGIRL, Mann, Internetgirl, Mama, Loser, Daddy oder der Journalist. Anfangs war das etwas ungewohnt, aber je länger ich gelesen habe, desto logischer wurde es für mich. Die Figuren wirken dadurch fast austauschbar. Nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil die Rollen, Erwartungen und Beziehungsmuster, in denen sie stecken, überall vorkommen können. FUCKGIRL ist deshalb nicht nur eine einzelne Figur, sondern auch ein Gegenentwurf, eine Möglichkeit und vielleicht sogar ein Spiegel. ✨
Dabei ist sie keineswegs einfach nur laut, stark und unangreifbar. Hinter ihrer Selbstinszenierung stecken auch Zweifel, Verletzungen und generationenübergreifende Traumata. Das Buch zeigt sehr eindrücklich, was es mit einem Menschen machen kann, wenn toxische Beziehungen und die Unterdrückung von Frauen schon innerhalb der eigenen Familie als Normalität weitergegeben werden. Gerade diese Ambivalenz hat FUCKGIRL für mich so greifbar und spannend gemacht.
Auch die Darstellung weiblicher Lust empfand ich als sehr gelungen. Sie ist präsent, selbstbewusst und körperlich, ohne sich wie reine Provokation anzufühlen. Gleichzeitig betrachtet der Roman sowohl Monogamie als auch Non-Monogamie kritisch und romantisiert keine der beiden Beziehungsformen. Denn nur weil eine Beziehung offen ist, ist sie nicht automatisch gesund, und Selbstbestimmung schützt einen nicht zwangsläufig vor Abhängigkeit, Selbstverrat oder alten Wunden.
FUCKGIRL ist intensiv, manchmal schmerzhaft direkt und definitiv nicht darauf aus, seiner Leserschaft zu gefallen. Das Buch schmeichelt einem nicht, es schaut zurück, stellt unbequeme Fragen und lässt einen mit der eigenen Vorstellung von Liebe, Freiheit, Wut und weiblicher Solidarität sitzen. Und genau deshalb hallt es so lange nach.
Ein mutiger, kluger und kompromissloser Debütroman für alle, die feministische Gegenwartsliteratur mögen, die nicht nur hübsche Empowerment-Sätze liefert, sondern tiefer gräbt. Für Girlies, die Bücher lieben, die ein bisschen wehtun, viel auslösen und noch lange im Kopf bleiben.
Female Rage, Real Talk, hemmungslose Lust und eine verdammt notwendige Portion Größenwahn. Große Leseempfehlung von mir.
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5/5
12.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was ein Buch!
Female Gaze at its best. Fuckgirl wartet nicht. Fuckgirl nimmt sich und wenn es nicht gut ist, geht sie. Weibliche Solidarität geht vor. Schonungslos und ungewohnt radikal zu lesen. Klare Empfehlung - für alle, die was über Rache und Selbstermächtigung lesen möchten. Krass und gut.
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4/5
24.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Triggerwarnung: Heterosexualität
Im Debütroman von Bianca Jankovska folgen wir Fuckgirl, ihren echten Namen erfahren wir nicht, genau so wenig wie Namen der anderen Figuren. Sie werden als "Mann", "Daddy" oder "Alte Studienfreundin" bezeichnet. Fuckgirl lebt in einer offenen Ehe, sie berichtet von ihren Treffen mit anderen Männern und teilt ihre Gedanken und Erfahrungen auf einem Blog. Hierbei dreht es sich viel um feministischen Sex und das Bewerten Verhaltensarten der Männer.
Aber viel mehr geht es hier um eine Frau, die sich ihr Leben so gestaltet wie sie es will, ohne Rücksicht auf die Meinungen anderer. Fuckgirl verhält sich oft genau so wie viele Männer es tun, nur bei einer Frau wird dieses Verhalten immer direkt kritisiert und verurteilt. Genau dagegen kämpft dieser Roman. Gegen die ehlende Doppelmoral, gegen Frauenhass und für feministische Gleichberechtigung und weibliche Solidartät.
"Fuckgirl" ist ein sehr provokanter Roman den aber jeder lesen sollte!!!
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4/5
13.03.2026
eBook (ePUB 3)
Mehr als nur ein Fuckgirl
Fuckgirl ist ein feministischer, provozierender und politischer Roman, der wahrscheinlich nicht für jede Person gemacht ist. Fuckgirl, wie sie sich selbst bezeichnet, lebt in einer offenen Ehe und erzählt ihre Begegnungen mit anderen Männern und teilt ihre Gedanken und Erfahrungen auf ihrem Blog. Dabei geht es viel um (feministischen) Sex und das Analysieren verschiedener Verhaltensarten der jeweiligen Männer. Aber viel mehr geht es um eine junge Frau, die ihren Platz in der Welt sucht. Was möchte sie im Leben und wie geht es ihr in bestimmten Situationen? Was macht für sie ein erfülltes Leben aus und gibt es das überhaupt? Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, auch dass keine einzige Person einen Namen hatte, sondern immer nur einen Begriff als Identifizierung. Dadurch wird schnell erkenntlich, alle Personen sind austauschbar.
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