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Das Gurkerl So ein hundsgeschissenes Gurkerl! — Illustrierte Erzählung | Zweifach ausgezeichnet beim Bachmann-Wettbewerb 2024

4

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15402

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Abbildungen

25 farbigen Abbildungen, Gebunden mit Schutzumschlag, Relieflack, farbigen m Vorsatzpapier und Lesebändchen

Illustriert von

Nikolaus Heidelbach

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

48

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/1,6 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Weiß / Moosgrün

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0078-1

Beschreibung

Rezension

»Sebauers Text ist erstens sehr lustig, zweitens legt er auf satirische Weise gleich eine ganze Reihe unschöner Mechanismen der Gegenwart frei. […] Die liebevoll-bissigen Illustrationen von Nikolaus Heidelbach untermauern die Stärken von Johanna Sebauers kleinem, hochkomischen Lehrstück.«
Christoph Schröder, SWR KULTUR lesenswert Kritik
»Johanna Sebauer beschreibt das mit österreichischem Schmäh, mit sehr, sehr viel Humor, sehr sarkastisch und mit einer ganz großartigen Wortwahl.«
Dirk Sackis, HR2 KULTUR Neue Bücher
»Klug und lustig – eine selten köstliche wie knackige Mischung. Passt auch gut als intellektuelle Beilage für lauschige Grillabende.«
Judith Leopold, OE24
»Johanna Sebauer brachte selbst die strenge Bachmann-Jury zum Lachen.«
KURIER
»Kann ein kleines, sauer eingelegtes Gemüse eine ganze Gesellschaft spalten? Klingt absurd, ist aber der geniale Kern [dieser] Mediensatire, die beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für Furore gesorgt hat.«
Nicole Abraham, HR2 KULTUR
»Johanna Sebauer nimmt in ihrer munteren Mediensatire die erhitzten Debatten unserer Zeit aufs Korn.«
Welf Grombacher, FREIE PRESSE
»Beim Bachmannpreis vor zwei Jahren waren sich Zuhörer und Juroren einmal weitgehend einig im Lob für Johanna Sebauer, die in ihrem Text aus einem sauer eingelegten Gemüse ein mediales Großtheater zur Sommerzeit entstehen lässt.«
WELT AM SONNTAG
»›Das Gurkerl‹ ist ein herrlich-komischer Beleg dafür, dass Johanna Sebauer ihr Ruf als ausgezeichnete Humoristin vollkommen zu Recht vorauseilt.«
Gaby Wertebach, WESTERWÄLDER ZEITUNG
»herrlich gehässige Illustrationen von Nikolaus Heidelbach«
Tobias Jochheim, RHEINISCHE POST
»hochkomische Analyse unserer heutigen Empörungskultur«
Nicole Abraham, HR2 KULTUR
»Seebauer schreibt unglaublich präzise und stilsicher und macht aus dem Plot keinen Klamauk, sondern einen Text, der sitzt.«
Anna Jeller, ANNA JELLER &DIE LITERATUR Podcast

Produktdetails

Verkaufsrang

15402

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Abbildungen

25 farbigen Abbildungen, Gebunden mit Schutzumschlag, Relieflack, farbigen m Vorsatzpapier und Lesebändchen

Illustriert von

Nikolaus Heidelbach

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

48

Maße (L/B/H)

18,7/11,9/1,6 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Weiß / Moosgrün

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0078-1

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Renas Wortwelt

    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bissige Satire, treffsicher und ziemlich realitätsnah

    Was ein Tropfen Gurkenwasser so anrichten kann – Johanna Sebauer hat es in Worte und Nikolaus Heidelbach hat es in Bilder gefasst. Was war geschehen? Pertak, seines Zeichens Mitarbeiter einer Lokalzeitung, möchte auf seinem Frühstücksbrötchen ein Gurkenscheibchen. Doch beim Öffnen das Gurkenglases in der Kaffeeküche der Redaktion spritzt ihm ein Tropfen des Gurkenwassers ins Auge. Darüber dermaßen erbost und tagelang mit einem verpflasterten Auge herumlaufend, verfasst Pertak einen geharnischten Artikel über die Gefahren von Gurkenwasser und der Forderung, dies sofort zu verbieten. Er weist vor allem darauf hin, was Kindern geschehen könnte und tritt damit eine Lawine los, die er nicht mehr aufhalten kann. In Zeitungen, auf den Sozialen Medien, überall wird binnen kurzem über die Gefahr von Gurkenwasser diskutiert, die Wogen gehen hoch, die Meinungen auseinander. Gegner und Befürworter von Gurkerln beharken sich gegenseitig, die Gurkenindustrie läuft Sturm, es gerät außer Kontrolle. Erzählt wird das Ganze von einem Kollegen Pertaks, der schließlich voller Alpträume in der Psychiatrie landet, quasi traumatisch verfolgt von Gurken. Eine herrliche Satire, ein bissiger Spaß, eine treffsichere Spiegelung der heutigen Zeit. Ein kleines, aber feines Buch, das man schnell durchgelesen hat und immer wieder mal gerne zur Hand nehmen wird. Nur der Preis ist für diese paar Seiten denn doch etwas hoch, trotz der gelungenen und pointierten Zeichnungen und der schönen Aufmachung, sogar mit Lesebändchen. Johanna Sebauer - Das Gurkerl DuMont, Mai 2026 Gebundene Ausgabe, 62 Seiten, 20,00 €

  • Europeantravelgirl

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brandrede auf das Gurkerl

    Einmal herzhaft in ein Gurkerl gebissen, und schon haben wir den Skandal! Wer hätte auch ahnen können, welche Schäden ein Spritzer Essigbrühe anrichten kann. Und welche Kollateralschäden das erst mit sich zieht! Die satirische Kurzgeschichte aus der Feder von Johanna Seebauer und mit köstlichen Illustrationen von Nikolaus Heidelbach kommt bissig daher – zum Reinbeißen und zum In-die-Tischkante-Beißen. Karikiert wird das vielbeschworene Sommerloch, aber auch die willige Bereitschaft der Bevölkerung zur Aufregung. Soweit bis man beinahe vergessen hat, worüber man sich doch gleich empört. Und weil die Posse um die brunzdepperten Gurkerl so herrlich wunderbar und kurz auf den Punkt erzählt ist, darf die Besprechung derselben auf keinen Fall ausarten und womöglich zum Ärgernis werden. Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden, nicht dass wir gleich den nächsten Skandal mit nicht absehbaren Folgen lostreten. Da lehnen wir uns lieber entspannt zurück und beißen krachend in ein Gurkerl und lassen uns das „scheißdrecksgschissene Hurnsgurkerlwasser“ genussvoll am Kinn hinablaufen. Besser so als dass es ins Auge geht, nicht wahr?

  • VolkerM

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empört Euch!

    Als der Pertak in seiner Kolumne im Lokalblatt das heiße Eisen anfasst, ahnt er wohl nicht, welche Kreise das ziehen wird: Endlich hebt mal jemand den mahnenden Zeigefinger, um auf die Gefahren der Essiggurke hinzuweisen! Und als hätten sie drauf gewartet, stürzt sich eine Meute von Essiggurkengegnern und Essiggurkenfreunden zunächst auf das Thema und fällt anschließend übereinander her. Mit intellektueller Brillanz wird die postkoloniale Relevanz der Essiggurke aufgedeckt, ihre kapitalistische Verstrickung, das Unterdrückungspotenzial und natürlich die Gefährdung der Gesundheit! Denk doch mal einer an die Kinder! Die Nation gerät in Wallung und mittendrin: Das unschuldige Gurkerl. Johanna Sebauer hat auf 58 Seiten eine wunderbare Parabel über den Zustand unserer Empörungsgesellschaft geschrieben, satirisch überzeichnet, pointiert und zum Schreien komisch - aber so wahr wie das Gurkerl auf meinem Käsebrot. Die Empörungsindustrie hat uns fest im Griff und sucht sich ständig neue Opfer, die sie beschützen muss. Da gerät eine 500 Jahre alte Mohrenapotheke in den Strudel postkolonialer Debatten, eine kleine, aber lautstarke Sprachpolizei entscheidet darüber, wer sich wie angesprochen fühlen muss, wir binden Schraubverschlüsse an Limoflaschen, trennen akribisch den Müll, der in der Müllverbrennung wieder zusammengeschüttet wird und „retten“ mit viel medialem Getöse einen Buckelwal, der einfach nur in Ruhe sterben will. Johanna Sebauer hat den Irrsinn, mit dem heute „Diskussionen“ geführt werden, sehr gut erkannt und mit viel Wiener Schmäh satirisch aufs Korn genommen. Dass so ein Text aus Österreich kommt, ist wahrscheinlich auch kein Zufall, denn hierzulande traut sich ja niemand mehr nichts, in der Angst, sofort zerfleischt zu werden. Leute, ich gehöre auch zu einer Minderheit, aber es entscheiden Menschen, die selber nicht dazu gehören darüber, wann ich mich diskriminiert fühlen muss. Alle Empörungsprofis mal herhören: Ich bin gar nicht so empfindlich, wie ihr glaubt! Und niemand ist ein Gurkerlfaschist, weil er sich eine Essiggurke aufs Brot legt. Johanna Sebauers Moral von der G’schicht ist so einfach wie wohltuend: Lasst den Sack in China einfach mal umfallen.

  • Johanna

    aus München

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Satire mit Extrawurst

    Ich mag Essiggurken. Besonders, wenn sie knackig daherkommen und hälftig in einer reschen Salamisemmel ruhen. Und ganz besonders im Schwimmbad (dann als sogenannte Schwimmbadsemmel) oder am See. Bitte nicht als dünne Scheibe. Und nie am Meer. Da muss es Pain Bagnat sein. In Österreich gibt es das Gurkerl gern mit Extrawurst, die wiederum es hier in Bayern nicht zu kaufen gibt. Genauso wie der Gurke wird auch der Semmel in Österreich ein zusätzliches „l“ spendiert. Sie firmiert als Semmerl. Das Gurkerl in Johanna Sebauers Büchlein bekommt eine ganz große Bühne, ist allerdings nicht so putzig wie der Name andeutet. Vielmehr ist es „hundsgschissn“ und verspritzt wegen seiner Glitschigkeit im Prozess des Gegessenwerdens Essigwasser ins Auge eines Zeitungsredakteurs. Dies hat verheerende Auswirkungen. Schließlich ist Sommerloch und man empört sich gern. Kommentare, Kolumnen, Talkshows, Demos … Soll das Gurkerl verboten werden? Welche Rolle spielt es im gesamtwirtschaftlichen Rahmen? „Ein Gemüse nicht frei von problematischer Geschichte mit ihr eingewobenen Unterdrückungsmechanismen …“ Sebauer hat eine fröhliche Satire auf hiesige Empörungszyklen geschrieben. Ich habe die Autorin schon letztes Jahr beim Bachmannwettbewerb vortragen hören und mich auf das gedruckte Erzeugnis gefreut. Das Stündchen am Balkon hat sich rentiert. Die Illustrationen von Nikolaus Heidelbach passen sehr gut dazu. Ein ideales Geschenkbuch für alle, die auf Social Media unterwegs sind und/oder Zeitung lesen.

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    Linda Kirste

    Thalia Dresden – Haus des Buches

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    26.06.2026

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    Der Stein des Anstoßes war die Gurke...

    In gewohnt charmanter und leicht absurder Manier schreibt Johanns Sebauer über das "Sich Aufregen" und über Cancel Culture im Zeitalter von extrem schnelllebigen Medien. Das ganze wird von Illustrationen begleitet und ist eine leichte Lektüre, die denoch zum Nachdenken anregt. Am Ende gab es eine Wendung, die mich leider ein wenig von der eigentlichen Geschichte abgelenkt hat, aber ich freue mich trotzdem auf da nächste Buch der Autorin.

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