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Produktbild: Das Gurkerl

Das Gurkerl Illustrierte Erzählung | Zweifach ausgezeichnet beim Bachmann-Wettbewerb 2024

5

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Verlag

DuMont

Seitenzahl

48 (Printausgabe)

Dateigröße

2506 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755811886

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Verlag

DuMont

Seitenzahl

48 (Printausgabe)

Dateigröße

2506 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755811886

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  • Renas Wortwelt

    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bissige Satire, treffsicher und ziemlich realitätsnah

    Was ein Tropfen Gurkenwasser so anrichten kann – Johanna Sebauer hat es in Worte und Nikolaus Heidelbach hat es in Bilder gefasst. Was war geschehen? Pertak, seines Zeichens Mitarbeiter einer Lokalzeitung, möchte auf seinem Frühstücksbrötchen ein Gurkenscheibchen. Doch beim Öffnen das Gurkenglases in der Kaffeeküche der Redaktion spritzt ihm ein Tropfen des Gurkenwassers ins Auge. Darüber dermaßen erbost und tagelang mit einem verpflasterten Auge herumlaufend, verfasst Pertak einen geharnischten Artikel über die Gefahren von Gurkenwasser und der Forderung, dies sofort zu verbieten. Er weist vor allem darauf hin, was Kindern geschehen könnte und tritt damit eine Lawine los, die er nicht mehr aufhalten kann. In Zeitungen, auf den Sozialen Medien, überall wird binnen kurzem über die Gefahr von Gurkenwasser diskutiert, die Wogen gehen hoch, die Meinungen auseinander. Gegner und Befürworter von Gurkerln beharken sich gegenseitig, die Gurkenindustrie läuft Sturm, es gerät außer Kontrolle. Erzählt wird das Ganze von einem Kollegen Pertaks, der schließlich voller Alpträume in der Psychiatrie landet, quasi traumatisch verfolgt von Gurken. Eine herrliche Satire, ein bissiger Spaß, eine treffsichere Spiegelung der heutigen Zeit. Ein kleines, aber feines Buch, das man schnell durchgelesen hat und immer wieder mal gerne zur Hand nehmen wird. Nur der Preis ist für diese paar Seiten denn doch etwas hoch, trotz der gelungenen und pointierten Zeichnungen und der schönen Aufmachung, sogar mit Lesebändchen. Johanna Sebauer - Das Gurkerl DuMont, Mai 2026 Gebundene Ausgabe, 62 Seiten, 20,00 €

  • Europeantravelgirl

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brandrede auf das Gurkerl

    Einmal herzhaft in ein Gurkerl gebissen, und schon haben wir den Skandal! Wer hätte auch ahnen können, welche Schäden ein Spritzer Essigbrühe anrichten kann. Und welche Kollateralschäden das erst mit sich zieht! Die satirische Kurzgeschichte aus der Feder von Johanna Seebauer und mit köstlichen Illustrationen von Nikolaus Heidelbach kommt bissig daher – zum Reinbeißen und zum In-die-Tischkante-Beißen. Karikiert wird das vielbeschworene Sommerloch, aber auch die willige Bereitschaft der Bevölkerung zur Aufregung. Soweit bis man beinahe vergessen hat, worüber man sich doch gleich empört. Und weil die Posse um die brunzdepperten Gurkerl so herrlich wunderbar und kurz auf den Punkt erzählt ist, darf die Besprechung derselben auf keinen Fall ausarten und womöglich zum Ärgernis werden. Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden, nicht dass wir gleich den nächsten Skandal mit nicht absehbaren Folgen lostreten. Da lehnen wir uns lieber entspannt zurück und beißen krachend in ein Gurkerl und lassen uns das „scheißdrecksgschissene Hurnsgurkerlwasser“ genussvoll am Kinn hinablaufen. Besser so als dass es ins Auge geht, nicht wahr?

  • VolkerM

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empört Euch!

    Als der Pertak in seiner Kolumne im Lokalblatt das heiße Eisen anfasst, ahnt er wohl nicht, welche Kreise das ziehen wird: Endlich hebt mal jemand den mahnenden Zeigefinger, um auf die Gefahren der Essiggurke hinzuweisen! Und als hätten sie drauf gewartet, stürzt sich eine Meute von Essiggurkengegnern und Essiggurkenfreunden zunächst auf das Thema und fällt anschließend übereinander her. Mit intellektueller Brillanz wird die postkoloniale Relevanz der Essiggurke aufgedeckt, ihre kapitalistische Verstrickung, das Unterdrückungspotenzial und natürlich die Gefährdung der Gesundheit! Denk doch mal einer an die Kinder! Die Nation gerät in Wallung und mittendrin: Das unschuldige Gurkerl. Johanna Sebauer hat auf 58 Seiten eine wunderbare Parabel über den Zustand unserer Empörungsgesellschaft geschrieben, satirisch überzeichnet, pointiert und zum Schreien komisch - aber so wahr wie das Gurkerl auf meinem Käsebrot. Die Empörungsindustrie hat uns fest im Griff und sucht sich ständig neue Opfer, die sie beschützen muss. Da gerät eine 500 Jahre alte Mohrenapotheke in den Strudel postkolonialer Debatten, eine kleine, aber lautstarke Sprachpolizei entscheidet darüber, wer sich wie angesprochen fühlen muss, wir binden Schraubverschlüsse an Limoflaschen, trennen akribisch den Müll, der in der Müllverbrennung wieder zusammengeschüttet wird und „retten“ mit viel medialem Getöse einen Buckelwal, der einfach nur in Ruhe sterben will. Johanna Sebauer hat den Irrsinn, mit dem heute „Diskussionen“ geführt werden, sehr gut erkannt und mit viel Wiener Schmäh satirisch aufs Korn genommen. Dass so ein Text aus Österreich kommt, ist wahrscheinlich auch kein Zufall, denn hierzulande traut sich ja niemand mehr nichts, in der Angst, sofort zerfleischt zu werden. Leute, ich gehöre auch zu einer Minderheit, aber es entscheiden Menschen, die selber nicht dazu gehören darüber, wann ich mich diskriminiert fühlen muss. Alle Empörungsprofis mal herhören: Ich bin gar nicht so empfindlich, wie ihr glaubt! Und niemand ist ein Gurkerlfaschist, weil er sich eine Essiggurke aufs Brot legt. Johanna Sebauers Moral von der G’schicht ist so einfach wie wohltuend: Lasst den Sack in China einfach mal umfallen.

  • Johanna

    aus München

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Satire mit Extrawurst

    Ich mag Essiggurken. Besonders, wenn sie knackig daherkommen und hälftig in einer reschen Salamisemmel ruhen. Und ganz besonders im Schwimmbad (dann als sogenannte Schwimmbadsemmel) oder am See. Bitte nicht als dünne Scheibe. Und nie am Meer. Da muss es Pain Bagnat sein. In Österreich gibt es das Gurkerl gern mit Extrawurst, die wiederum es hier in Bayern nicht zu kaufen gibt. Genauso wie der Gurke wird auch der Semmel in Österreich ein zusätzliches „l“ spendiert. Sie firmiert als Semmerl. Das Gurkerl in Johanna Sebauers Büchlein bekommt eine ganz große Bühne, ist allerdings nicht so putzig wie der Name andeutet. Vielmehr ist es „hundsgschissn“ und verspritzt wegen seiner Glitschigkeit im Prozess des Gegessenwerdens Essigwasser ins Auge eines Zeitungsredakteurs. Dies hat verheerende Auswirkungen. Schließlich ist Sommerloch und man empört sich gern. Kommentare, Kolumnen, Talkshows, Demos … Soll das Gurkerl verboten werden? Welche Rolle spielt es im gesamtwirtschaftlichen Rahmen? „Ein Gemüse nicht frei von problematischer Geschichte mit ihr eingewobenen Unterdrückungsmechanismen …“ Sebauer hat eine fröhliche Satire auf hiesige Empörungszyklen geschrieben. Ich habe die Autorin schon letztes Jahr beim Bachmannwettbewerb vortragen hören und mich auf das gedruckte Erzeugnis gefreut. Das Stündchen am Balkon hat sich rentiert. Die Illustrationen von Nikolaus Heidelbach passen sehr gut dazu. Ein ideales Geschenkbuch für alle, die auf Social Media unterwegs sind und/oder Zeitung lesen.

  • Bewertung

    4/5

    04.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wiener Schmäh

    Leider nur eine ganz kurze Geschichte, über unseren Umgang mit dem Frust. Alle müssen wissen, dass sich einer bespritzt hat mit Essig vom Gurkerl. Und die ganze Comunity nimmt teil und muss noch den eigenen Käse zufügen. Herzige Geschichte und nicht einmal übertrieben. Mir gefällt die Sprache.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dinah Böhringer

    Dinah Böhringer

    OSIANDER Stuttgart

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    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ein Tropfen Essig alles bewirken kann...

    Ein Tropfen Gurkenwasser im Auge löst eine hitzige Debatte aus. Essiggurken sollten verboten werden, sie sind gemeingefährlich! Aber was macht das mit der Wirtschaft, wenn plötzlich alle Essiggurkenproduktionen eingestellt würden? Ein lustiges, satirisches kleines Büchlein mit vielen bunten Illustrationen, das sich gut in einem Rutsch lesen lässt!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Weber-Hänsler

    Ulrike Weber-Hänsler

    RavensBuch Osiander Friedrichshafen

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    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesen und sich dran erfreuen! Oder zusammen mit einem Glas Gurken verschenken ...

    Was ein kleiner Spritzer aus dem Gurkenglas so anrichten kann! Welch eine köstlich Posse! Mit viel Sprachwitz erzählt Johanna Sebauer bissig und satirisch diese Gurkenwassergeschichte und hält uns damit auch einen Spiegel vor. So funktioniert Empörung heute. Dieser Text wurde 2024 beim Bachmann-Wettbewerb mit dem 3sat-Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Lesen und sich dran erfreuen! Oder zusammen mit einem Glas Gurken verschenken ...
  • Zum Bewerterprofil von Lena Schäfer

    Lena Schäfer

    Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.08.2026

    eBook (ePUB)

    Satirisch, kurzweilig und unterhaltsam: Das Gurkel

    Ein kleines Büchlein, das mit überspitzten Darstellungen und humorvoller Sprache wunderbar zu unterhalten weiß. Das wohl Erschreckendste an alledem: So weit wie anfangs gedacht ist "Das Gurkerl" vielleicht doch gar nicht von der Realität entfernt ...
  • Zum Bewerterprofil von Linda Kirste

    Linda Kirste

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    3/5

    26.06.2026

    eBook (ePUB)

    Der Stein des Anstoßes war die Gurke...

    In gewohnt charmanter und leicht absurder Manier schreibt Johanns Sebauer über das "Sich Aufregen" und über Cancel Culture im Zeitalter von extrem schnelllebigen Medien. Das ganze wird von Illustrationen begleitet und ist eine leichte Lektüre, die denoch zum Nachdenken anregt. Am Ende gab es eine Wendung, die mich leider ein wenig von der eigentlichen Geschichte abgelenkt hat, aber ich freue mich trotzdem auf da nächste Buch der Autorin.

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