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Thomas Pynchon

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julian Mehne

Spieldauer

11 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.12.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

203

Verlag

Argon

Übersetzt von

Nikolaus Stingl + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487073

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Julian Mehne

Spieldauer

11 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

23.12.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

203

Verlag

Argon

Übersetzt von

  • Nikolaus Stingl
  • Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

EAN

9783732487073

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • VolkerM

    4/5

    15.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein Streichholz in einer Kiste mit Feuerwerkskörpern

    Hicks McTaggart muss nehmen, was er bekommt. Der Privatdetektiv hat in Zeiten der Prohibition nicht nur finanzielle Sorgen, sondern auch noch alte Feinde im Nacken und da kommt ihm der Auftrag, eine verschwundene Millionenerbin aufzuspüren, gerade recht. Aber schon bald wachsen ihm die Dinge über den Kopf und man legt ihm nahe, einen Ozean zwischen sich und Milwaukee zu bringen. Aber ob Europa viel angenehmer ist? Jedenfalls reißen die Probleme auch dort nicht ab. Thomas Pynchon lässt in seinem Roman die Dreißigerjahre mit einer unglaublichen Detailfülle wiederaufleben. Was er als Hintergrund recherchiert, reicht manchem Autor als Hauptstory. Er durchleuchtet die amerikanische und europäische Gesellschaft mit ihren Subkulturen und Seilschaften, er rekonstruiert den Alltag in Zeiten der Depression, beschreibt damals neue technische Entwicklungen und flicht ganz nebenbei die großen Skandalstories der Gazetten mit ein. Der Leser wird mitten hineingeworfen in dieses Babylon aus Verworfenheit und undurchschaubaren Charakteren. Wer steht auf welcher Seite? Wer ist Freund, wer ist Feind? Und gibt es da überhaupt einen Unterschied? Neben der brillanten Recherche sticht Pynchon auch als großer Stilist hervor. Man könnte ihm auf eine Stufe mit Raymond Chandler stellen, von dem er sich einige Techniken abgeschaut hat. Die coolen Dialoge, die witzigen Metaphern, das hat schon viel von Chandler. Aber Chandler dosiert seine Pointen etwas sparsamer, während Pynchon ununterbrochen aus allen Rohren feuert, wodurch die Wirkung irgendwann nachlässt. Und dann fällt auf, dass die völlig linear erzählte Geschichte ein wenig ziellos bleibt. Es tauchen Personen auf und verschwinden wieder, ihre Funktion für die Story ist oft kaum nachzuvollziehen, manchmal sorgen sie nur für eine (zweifellos gut gemachte) Szene. Am Ende habe ich mir verwundert die Augen gerieben, aber ich könnte die Geschichte beim besten Willen nicht nacherzählen. Es passiert zu viel und nicht immer würde ich meine Hand ins Feuer legen, dass die Entwicklungen auch wirklich logisch sind. Ich gebe zu, solche Momente gibt es auch bei Chandler, aber bei ihm hatte ich noch nie den Eindruck, als hätte mich eine literarische Dampfwalze überfahren. Pynchon ist ein grandioser Rechercheur und hervorragender Schriftsteller, aber „Schattennummer“ hat auf mich gewirkt, als hätte einer ein Streichholz in eine Kiste mit Feuerwerkskörpern geworfen. Eindrucksvoll, aber ein bisschen too much.

  • yellowdog

    4/5

    20.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hicks

    Der neue Roman des ewigen Literaturnobelpreisanwärters Thomas Pynchon führt uns in die dreißiger Jahre der USA, die Zeit der Prohibition und der privatdetektive. Einer dieser Schnüffler ist Hicks, ein harter Typ und irgendwie angelehnt an Raymond Chandlers Marlow-Figur, allerdings weniger idealistisch. Hicks McTaggart ist ein harter Typ. Die Dialoge sind geradezu brillant und haben viel Wortwitz. Dass das auch in Deutsch so gut funktioniert, lässt mich vermuten, dass die deutsche Übersetzung von Nikolas Stingl und Dirk van Gunsteren sehr gelungen ist. Zu den besten Stellen gehören die mit Hicks und seiner Fruendin April. Wie schon der NDR erwähnte wirken sie in nihren Wortgefechten ein wenig wie Humprey Bogart und Lauren Bacall. Ein weiteres Markenzeichen von Thomas Pynchon ist seine Genauigkeit und Detailverssessenheit in den Beschreibungen. Hier ist das auch zu finden, aber doch sehr gelassen und unverkrampft eingesetzt. Der Plot wird schnell recht wild. Was da alles hineinspielt, wenn z.B. Hicks sogar nach Europa kommt. Da kann ich teilweise nicht mehr so ganz folgen. Aber amüsant ist das ganze.

  • Bewertung

    1/5

    11.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schachtelsatz- Orgie

    Hab das Buch geschenkt bekommen und mich darauf gefreut . Nach 120 Seiten habe ich aufgegeben. Diese Orgie niemals enden wollender Schachtelsötze verursacht Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Ich habe es nicht geschafft einmal mehr als zwei Kapitel am Stück zu lesen . Als ich das Buch jetzt weggestellt habe , war das wie eine Erleichterung. Irgendwie eine fade , künstlich in Länge gezogene Handlung, wobei mir die Fortsetzung nicht gerade wichtig war. Vielleicht liegt es daran , dass ich Krimis mag und daher einen anderen schreibstil und eine spannende Handlung gewohnt bin .

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ronja vom Lehn

    Ronja vom Lehn

    Thalia Herdecke

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Herlich schräg

    Vorab sei gesagt, lassen Sie sich darauf ein. Thomas Pynchon ist ein wenig skuriell, aber es lohnt sich. Gekonnt verbindet er schrägen Witz mit fundierten historischen Themen. Angeschichts des weltweitem Wahnsinn, ist dieser Roman so aktuell wie nie.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein echter Pynchon

    Wer schon einmal etwas vom großen Unbekannten der amerikanischen Literatur gelesen hat, weiß worauf man sich hier einlässt. Dabei beginnt das Ganze sogar halbwegs konventionell, aber spätestens ab der Hälfte lässt Pynchon das Ganze eskalieren und eine wilde Szene folgt auf die nächste, sodass man sich dem Sog am besten einfach nur noch hingeben kann. Ein Roman der vor Ideen und Wortwitz förmlich platzt und Pynchons Genie einmal mehr untermauert.
  • Zum Bewerterprofil von Michael Hermanns

    Michael Hermanns

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    2/5

    12.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich diesmal nicht...

    Ja, schon klar! Man sollte kein Buch von Thomas Pynchon lesen und sich dann beschweren, dass man ein Buch von Thomas Pynchon liest. Aber für mich war es dann doch zu verworren, zu undurchsichtig, zu wenig auf den Punkt. Vielleicht ist die stressige Vorweihnachtszeit aber auch nicht der richtige Moment für mich gewesen. Wer den sprachmächtigen (so viel ist sicher) Autor kennen lernen möchte, dem wünsche ich viel Vergnügen und vielleicht einfach nur mehr Glück als mir.
  • Zum Bewerterprofil von A. Charpian

    A. Charpian

    Thalia Wilhelmshaven

    Buchhändler*in

    5/5

    31.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Der Nobelpreisträger des Herzens.

    Herrje. Der aktuelle und möglicherweise letzte Roman des ewigen Nobelkandidaten. Bei weitem nicht so komplex wie beispielsweise Die Enden der Parabel, aber immer noch ein großer Spaß. Ein Feuerwerk, was die Dialoge betrifft, die Handlung, wie bei Pynchon üblich, abgefahren. Selbst seine vermeintlich schwächeren Werke überragen immer noch viele anderer zeitgenössischer Autoren. Nur meine Meinung.

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