Produktbild: Vogelkind
Gebraucht - 55%

Vogelkind Roman. »Ein kluger, … ernster, aber oft auch komischer Roman. Jeder Satz sitzt hier.« Deutschlandfunk Kultur, Tobias Wenzel

1
55% sparen

10,60 € 24,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/3 cm

Gewicht

448 g

Originaltitel

The Wren, the Wren

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

2710002075507

Beschreibung

Rezension

»Enright erzählt mit Humor von zwei empfindsamen, widerborstigen und klugen Frauen in Irland. Brillanter Familienroman!“« ("Hamburger Morgenpost")
»Es ist bezwingend, wie Anne Enright von Erzählerin zu Erzählerin zu Erzähler den Ton wechselt (und die famose Übersetzerin Eva Bonné mit ihr). ("Frankfurter Rundschau, Sylvia Staude")
»›Vogelkind‹ ist ein vielstimmiger Roman in verschiedenen Tonlagen und Tempi, virtuos komponiert, voll bitterböser Momente und durchzogen von einem feinen Humor.« ("BR2, Das Büchermagazin, Sabine Zaplin")
»poetisch, schwärmerisch, bisweilen auch frech und bissig« ("Tagesspiegel, Franziska Wolffheim")
»ein grandioser Roman« ("3Sat, Buchzeit")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/3 cm

Gewicht

448 g

Originaltitel

The Wren, the Wren

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

2710002075507

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Sehr vielschichtig

MarieOn am 04.04.2025

Bewertungsnummer: 2457284

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit zweiundzwanzig war Nell zum ersten Mal so richtig verknallt. Sie wusste so vieles vom Leben, wie man feiert, isst, sich betrinkt, das Liebemachen genießt. Sie konnte tanzen, es ein bisschen übertreiben. Körperlich setzten ihr die Männer zu, emotional eher die Frauen. Auf dem Trinity College lernte sie Malady kennen, den lustigen, schwulen Sohn eines Immobilienmaklers. Sein Vater hatte ihm eine Wohnung geschenkt, die Nell, Lily und Shoa systematisch verwüsteten. Die meiste Zeit aber saß Nell in ihrer verschimmelten WG, fühlte sich unattraktiv und einsam und versuchte mit Reiseberichten und anderen Schreibdiensten zu überleben. Felim hat sie kennengelernt, als sie mit Lily in einer Disco war. Er präsentierte an Lily, wie er Leute am Kopf hochheben kann, natürlich wollte Nell, dass er das auch mit ihr machte. Sie traf ihn im Supermarkt wieder, er blätterte in Autozeitschriften. Einer Eingebung nach wollte sie sich davonschleichen und das wäre eine der besten Ideen gewesen, die sie je gehabt hat, aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Und nachdem sie bei ihm, mit ihm, unter ihm übernachtet hatte, war es ihr noch nicht ganz klar, als sie aber die Treppen hinunterlief, die Haustüre hinter sich zufallen hörte und um die nächste Ecke gelaufen war, da machte es peng und sie wusste, dass sie verknallt war. Drei Jahre später fühlt sie sich wie ein Überrest: Ich bin das, was er weder zu Ende bringen noch wegwerfen kann. S. 60 Fazit: Anne Enright hat eine komplexe Familiengeschichte geschrieben. Die ersten zwanzig Seiten fühlte ich mich wie von einem Bus überrollt. Sie lässt die Protagonistin geist- und temporeich erzählen, wie sie sich in einen Typen verliebt, der ihr nicht guttut. Danach zeigt sie das Leben der Mutter und der Ton beruhigt sich. Über die Gedanken der Mutter lerne ich ihre Familiengeschichte, die Schwester, Mutter, den Vater kennen. Die Leben von Mutter und Tochter kreisen um den dubiosen Muttervater, der die Familie verließ. Die Enkelin hat ihn nie kennengelernt, wird nach seiner Beerdigung aber neugierig und forscht nach diesem Dichter, dem die Menschen Ehrerbietung und Bewunderung entgegenbrachten. Das Erstaunliche an dieser Geschichte ist, wie die Autorin kapitelweise die ganze Familie zu Wort kommen lässt und jede/r sich in einer ganz eigenen Stimmfarbe zeigt. Die praktische bodenständige Mutter, der augenscheinlich verträumte, charismatische Dichter mit seinem verzerrten Selbstbild und die quecksilbrige, neugierige Nell. Dieses Zeigen der Charaktere halte ich für besonders. Am Ende schließt sich der Kreis, ich erfahre alles über diese Männerfigur, die alle liebten, außer Mutter und Tochter, als die Einzigen, die ihn durchschauen. Dieses Buch hat, wegen der Vielschichtigkeit und vieler kluger Sätze, meine ganze Konzentration gefordert.

Sehr vielschichtig

MarieOn am 04.04.2025
Bewertungsnummer: 2457284
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit zweiundzwanzig war Nell zum ersten Mal so richtig verknallt. Sie wusste so vieles vom Leben, wie man feiert, isst, sich betrinkt, das Liebemachen genießt. Sie konnte tanzen, es ein bisschen übertreiben. Körperlich setzten ihr die Männer zu, emotional eher die Frauen. Auf dem Trinity College lernte sie Malady kennen, den lustigen, schwulen Sohn eines Immobilienmaklers. Sein Vater hatte ihm eine Wohnung geschenkt, die Nell, Lily und Shoa systematisch verwüsteten. Die meiste Zeit aber saß Nell in ihrer verschimmelten WG, fühlte sich unattraktiv und einsam und versuchte mit Reiseberichten und anderen Schreibdiensten zu überleben. Felim hat sie kennengelernt, als sie mit Lily in einer Disco war. Er präsentierte an Lily, wie er Leute am Kopf hochheben kann, natürlich wollte Nell, dass er das auch mit ihr machte. Sie traf ihn im Supermarkt wieder, er blätterte in Autozeitschriften. Einer Eingebung nach wollte sie sich davonschleichen und das wäre eine der besten Ideen gewesen, die sie je gehabt hat, aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Und nachdem sie bei ihm, mit ihm, unter ihm übernachtet hatte, war es ihr noch nicht ganz klar, als sie aber die Treppen hinunterlief, die Haustüre hinter sich zufallen hörte und um die nächste Ecke gelaufen war, da machte es peng und sie wusste, dass sie verknallt war. Drei Jahre später fühlt sie sich wie ein Überrest: Ich bin das, was er weder zu Ende bringen noch wegwerfen kann. S. 60 Fazit: Anne Enright hat eine komplexe Familiengeschichte geschrieben. Die ersten zwanzig Seiten fühlte ich mich wie von einem Bus überrollt. Sie lässt die Protagonistin geist- und temporeich erzählen, wie sie sich in einen Typen verliebt, der ihr nicht guttut. Danach zeigt sie das Leben der Mutter und der Ton beruhigt sich. Über die Gedanken der Mutter lerne ich ihre Familiengeschichte, die Schwester, Mutter, den Vater kennen. Die Leben von Mutter und Tochter kreisen um den dubiosen Muttervater, der die Familie verließ. Die Enkelin hat ihn nie kennengelernt, wird nach seiner Beerdigung aber neugierig und forscht nach diesem Dichter, dem die Menschen Ehrerbietung und Bewunderung entgegenbrachten. Das Erstaunliche an dieser Geschichte ist, wie die Autorin kapitelweise die ganze Familie zu Wort kommen lässt und jede/r sich in einer ganz eigenen Stimmfarbe zeigt. Die praktische bodenständige Mutter, der augenscheinlich verträumte, charismatische Dichter mit seinem verzerrten Selbstbild und die quecksilbrige, neugierige Nell. Dieses Zeigen der Charaktere halte ich für besonders. Am Ende schließt sich der Kreis, ich erfahre alles über diese Männerfigur, die alle liebten, außer Mutter und Tochter, als die Einzigen, die ihn durchschauen. Dieses Buch hat, wegen der Vielschichtigkeit und vieler kluger Sätze, meine ganze Konzentration gefordert.

Kundinnen und Kunden meinen

Vogelkind

von Anne Enright

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Dagmar Küchler

Thalia Mayersche Essen Innenstadt

Zum Portrait

5/5

Macht der Wörter..

Bewertet: eBook (ePUB)

„Sie hätten eine Weile in Dublin zusammen gelebt, erzählt der berühmte irische Dichter Phil MacDaragh, aber dann ist sie krank geworden, unglücklicherweise, und die Ehe hat es nicht überlebt“ Nicht nur die Ehe sondern auch seine Frau hat es nicht lange überlebt. Sie und seine zwei Töchter hat er vorher verlassen. Könnte man doch gleich voreingenommen sein! Aber so einfach macht es Enright dem Leser nicht. Enright lässt seine Tochter Carmel und seine Enkeltochter Nell, die ihren Großvater nicht mehr kennen gelernt hat, abwechselnd von ihrem Leben erzählen. Was prägt das Leben einer Familie mit so einer Last? Wo ist der Übergang zwischen Erinnerungen und Erlebtem? Die wechselnde Sicht der Frauen wird immer wieder von poetischen Einschüben und Erinnerungen von Phil unterbrochen. Erst zum Ende erfahren wir mehr zur wirkliche Person des berühmten Dichters und man versteht vieles mehr. Ein leises Buch, das sich durch eine poetische Sprache auszeichnet. Bisweilen ist es durchaus auch humorvoll. Ich habe es gerne gelesen.
  • Dagmar Küchler
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Macht der Wörter..

Bewertet: eBook (ePUB)

„Sie hätten eine Weile in Dublin zusammen gelebt, erzählt der berühmte irische Dichter Phil MacDaragh, aber dann ist sie krank geworden, unglücklicherweise, und die Ehe hat es nicht überlebt“ Nicht nur die Ehe sondern auch seine Frau hat es nicht lange überlebt. Sie und seine zwei Töchter hat er vorher verlassen. Könnte man doch gleich voreingenommen sein! Aber so einfach macht es Enright dem Leser nicht. Enright lässt seine Tochter Carmel und seine Enkeltochter Nell, die ihren Großvater nicht mehr kennen gelernt hat, abwechselnd von ihrem Leben erzählen. Was prägt das Leben einer Familie mit so einer Last? Wo ist der Übergang zwischen Erinnerungen und Erlebtem? Die wechselnde Sicht der Frauen wird immer wieder von poetischen Einschüben und Erinnerungen von Phil unterbrochen. Erst zum Ende erfahren wir mehr zur wirkliche Person des berühmten Dichters und man versteht vieles mehr. Ein leises Buch, das sich durch eine poetische Sprache auszeichnet. Bisweilen ist es durchaus auch humorvoll. Ich habe es gerne gelesen.

Meinung aus der Buchhandlung

Vogelkind

von Anne Enright

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Vogelkind