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Pina fällt aus Roman | Von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers AVA LIEBT NOCH

229

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

197

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/2,8 cm

Gewicht

364 g

Farbe

Grau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-471-37006-3

Beschreibung

Rezension

»Vera Zischke hat ein Plädoyer für eine inklusive, nachsichtige Gesellschaft geschrieben und darin viele ernste Themen leichtfüßig erzählt. Dieser berührende Roman voll feinen Humors lässt niemanden kalt.« ("Die Presse am Sonntag")
»Mit ›Pina fällt aus‹ gibt Vera Zischke der Buchbranche eine neue Facette. Tief. Klar. Bewegend. Und absolut relevant.« ("Westdeutsche Zeitung")
»Jeder in dieser sonderbaren kleinen Hausgemeinschaft wird über seinen Schatten springen. Auf ihre schräge Art fangen sie gemeinsam an, sich um Leo zu kümmern, bis Pina wiederkommt. Das ist sehr berührend beschrieben und man wünscht sich unablässig, die wirkliche Welt würde auch solche Happyends vorrätig halten, ohne dass wir es bisher geahnt hätten.« ("NDR Kultur Neue Bücher")

Produktdetails

Verkaufsrang

197

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/2,8 cm

Gewicht

364 g

Farbe

Grau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-471-37006-3

Herstelleradresse

List Paul Verlag
Friedrichstrasse 126
10117 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach nur schön!

    Die Geschichte ist so warmherzig, das schwere Thema auf eine so leichtfüßige und humorvolle Weise erzählt, und die Figuren so sympathisch und herrlich unperfekt – ein tolles Leseerlebnis. Wie auch schon in „Ava liebt noch“ schafft Vera Zischke es auch hier, gefühlvoll über ein emotionales Thema zu schreiben, ohne je kitschig oder dramatisch zu sein. Es geht um die Lebensrealität pflegender Eltern und die Unsichtbarkeit von Care-Arbeit, aber auch um Inklusion, Vielfalt, Zusammenhalt, Fürsorge und die Macht der Gemeinschaft. Die Figuren sind jede auf ihre Weise etwas schräg und kauzig, jedoch alle absolut liebenswert und nahbar. Sie machen im Laufe der Geschichte eine eigene Entwicklung durch und wachsen gleichzeitig gemeinsam zusammen. Mein Lieblingszitat: „Vielleicht gibt es keine Normalität. Vielleicht wird ganz schön viel Mist im Namen dieser Normalität gemacht, weil alle so furchtbar Angst haben, nicht normal zu sein. Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, ob es nicht vielmehr ein Spektrum des Menschseins gibt, auf dem sich alle irgendwie bewegen, aber jeder an einer anderen Stelle.“ „Pina fällt aus“ war wie eine feste Umarmung und ich hätte noch ewig bleiben können in der Hansastraße 22.

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    26.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte Pflichtlektüre für die Politik sein

    Pinas Tage sind streng strukturiert. Sie ist alleinerziehende Mutter des 20-jährigen Leo, der in seiner eigenen Welt lebt. Alles muss klaren Mustern folgen, sonst gerät Leos Kopf durcheinander. So hetzt Pina zwischen Werkstattbus, eigenem Job im Callcenter und alltäglichen Erledigungen von einem Tag zum anderen. Doch dann bricht sie auf offener Straße zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht. Plötzlich stellt sich die Frage: Wer kümmert sich um Leo? Und auf einmal finden sich die Nachbarn – die 86-jährige Inge, der zurückgezogene Wojtek und die 16-jährige rebellierende Teenagerin Zola – im Haus zusammen, um die Verantwortung für Leo zu teilen. Dieser Roman hat mich zutiefst beeindruckt, berührt und mir die Augen geöffnet. Er sollte Pflichtlektüre für die Politik sein, um endlich einmal nachfühlen zu können, wie das Leben von pflegenden Angehörigen aussieht und wie die aktuellen Kürzungen deren schwierige Situation noch schlimmer machen. Beeindruckend ist, wie wertschätzend Pina mit Leo umgeht. Und gleichzeitig wird einem bewusst, wie sehr die Gesellschaft Menschen wie Leo ablehnt oder zumindest ausgrenzt, und das schon auf institutioneller Ebene. Leo konnte nie eine Regelschule besuchen, Vereine haben keine ausreichend ausgebildeten Trainer:innen, eine Integration in den regulären Arbeitsmarkt möchte sich keine Firma zumuten. Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich für Menschen wie Leo, wenn deren pflegende Angehörige plötzlich ausfallen? Eindrücklich dargestellt in der Hilflosigkeit der Polizisten, die Leo eigentlich nur über Pinas Krankenhausaufenthalt informieren wollten und plötzlich gefragt werden, ob sie sich denn jetzt auch um Leos Versorgung kümmern. Und dennoch lässt einen das Buch nicht verzweifeln. Neben einem einfühlsamen Schreibstil schwingt auch eine angemessene Prise Humor und Skurrilität mit. Und auch wenn das Verhalten der Nachbarn wohl eher Wunschdenken und für jede deutsche Großstadt unrealistisch ist, entsteht dadurch doch eine warme und hoffnungsvolle Geschichte über eine liebenswürdige, nachbarschaftliche Zweckgemeinschaft, die dennoch zum Nachdenken über ernsthafte und wichtige Themen mahnt ohne dies jemals direkt moralisierend zu fordern. Das gelingt der Autorin allein auf der Ebene der Empathie, die sie durch ihre warmherzige und authentische Geschichte weckt.

  • Island

    aus Nürnberg

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bis nichts mehr geht

    Das Cover dieses Romans zeigt eine Frau, die stark wirkt, aber zugleich auch irgendwie erschöpft. Das trifft auch auf die Protagonistin Pina zu. Sie ist alleinerziehende Mutter des 20-jährigen Leos, der auf dem Papier erwachsen ist, aber wohl nie ein eigenständiges Leben führen können wird. Pina hat deshalb ihr ganzes Leben nach seinen Bedürfnissen ausgerichtet, geht nie mit den Arbeitskolleginnen aus und findet kein Zeitfenster für Arzttermine, wenn es ihr schlecht geht. Lediglich einmal pro Woche passt die über 80-jährige Nachbarin Inge kurz auf Leo auf, damit Pina für Inge und ihren eigenen kleinen Haushalt einkaufen gehen kann. Nach einem dieser Wocheneinkäufe bricht Pina dann zusammen und landet auf der Intensivstation. Ihre Nachbarn, Inge, die sechszehnjährige Tochter des Vermieters Zola und der Eigenbrötler Wojtek müssen sich nun notgedrungen um Leo kümmern, was kein einfaches Unterfangen ist. Der Autorin ist es in diesem Roman sehr gut gelungen, zu zeigen, wie fordernd Care-Arbeit ist, dass Eltern und vor allem alleinerziehende Mütter von beeinträchtigten Kindern quasi ihr komplettes restliches Leben wenig Zeit haben, auch mal auf sich und ihre Gesundheit zu achten. Wie die Hausgemeinschaft, die eigentlich gar keine Gemeinschaft ist, sich in dieser Notsituation dann doch zusammenrauft, hat mir auch gut gefallen. Natürlich ist das nicht vollkommen realistisch, dass man sie mit dem Jungen vollkommen allein lässt, aber so kann man gut den Wandel miterleben, den Leo bei diesen drei sehr unterschiedlichen Charakteren, die alle auch ihr Päckchen zu tragen haben, bewirkt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr anschaulich und angenehm zu lesen. Ich konnte mich gut in die Situation im Haus und die verschiedenen Personen hineinversetzen. Gerne würde ich noch weitere Romane von Vera Zischke lesen.

  • Anja Koenig

    aus Marktheidenfeld

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr berührend und informativ

    der titel hat mich neugierig gemacht und der klappentext sagte mir, dass dies ein buch genau nach meinem geschmack ist. wunderbar geschrieben geht es hier um verschiedene menschen, die alle ihre eigenheiten haben. hauptperson ist der 20jährige autist leo und hier wird total interessant beschrieben wie sein leben abläuft. gute informationen um über autismus ein wenig zu erfahren. seine mutter kümmert sich liebevoll um ihn, doch als sie plötzlich zusammenbricht, gibt es ein problem. wunderbar, wie die hausgemeinschaft, die nachbarn sich seiner annehmen, mit all den schwierigkeiten die dadurch auf sie zukommen. eigentlich wollte keiner damit belastet werden und doch kümmern sie sich gemeinsam. vor allem sind das eine 16jährige schulabbrecherin, die sich vorher nur lustig gemacht hat und ärger verursacht hat, ein einsiedler, der sich von der welt mehr oder weniger zurückgezogen hat und eine seniorin, die durch das alter und die einsamkeit so ihre sorgen hat. da die seniorin ihn zu der zeit des zusammenbruchs gerade bei sich hatte, fühlt sie sich erst mal verantwortlich und ... lest selbst, ich kann das buch absolut empfehlen, so schön wie die unterschiedlichen charaktere beschrieben sind mit all ihren gedanken und gefühlen und den daraus resultierenden handlungen.

  • Laura

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    25.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbar berührend

    Ich bin mehr zufällig über das Buch gestolpert und war mir unsicher, ob ich es lesen soll, da ich das erste Buch von Vera Zischke leider gar nicht mochte. if(window.hljsLoader && !document.currentScript.parentNode.hasAttribute('data-s9e-livepreview-onupdate')) { window.hljsLoader.highlightBlocks(document.currentScript.parentNode); } Jetzt bin ich sehr dankbar, dass ich der Geschichte eine Chance gegeben habe, denn sie hat mich total in ihren Bann gezogen und sehr bewegt. Auch noch in den Tagen nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, kamen immer wieder Szenen aus “Pina fällt aus” hoch und das ist für mich ein sehr gutes Zeichen, wenn ein Buch es schafft, so viel Nachhall zu haben, dass dieser auch im Alltag spürbar ist. Die Handlung ist eigentlich gar nicht so komplex, wird aber sehr vielschichtig durch die Charaktere und deren jeweiligen Geschichten. Pina pflegt ihren 20-jährigen autistischen Sohn Leo und versucht alles, ihm etwas Teilhabe zu ermöglichen und seinen Alltag so zu strukturieren, dass er damit umgehen kann. Doch eines Tages bricht sie zusammen, landet im Krankenhaus und Leo ist alleine zu Hause. Wer ist jetzt zuständig? Die drei Hausbewohner*innen Inge, Woijtek und Zola, die wohl unterschiedlicher nicht sein könnten, nehmen sich in ganz individueller Art und Weise Leo an. Daraus entsteht zum Glück keine stereotype und klischeehafte oder romantisierte Story, sondern ein wunderbar bewegender Roman über Menschlichkeit, Zusammenhalt, Care-Arbeit, gesellschaftliche Verantwortung und das scheinbare “Anderssein”. Eine riesige Lese-Empfehlung!

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Bewertungen (229)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Pina fällt aus von Vera Zischke

    Pina, alleinerziehend und Mutter eines autistischen Sohnes landet nach einem Zusammenbruch auf der Intensivstation. Das nachbarschaftliche Verhältnis ist nicht besonders intensiv, bis gleichgültig. Das ändert sich, als die Nachbarn sich gezwungen sehen, sich um Leo zu kümmern. Ein berührender Roman, der sensibel Menschen, hier die Gefühlswelt von Leo, beschreibt, die besonders sind. Sehr lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Patricia Gawron

    Patricia Gawron

    Thalia Mayersche Herford

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pina fällt aus

    Ein wunderbarer Roman über Nachbar:innen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, eigentlich nichts miteinander zu tun haben wollen und am Ende doch füreinander da sind. „Pina fällt aus“ erzählt von Gemeinschaft, Fürsorge und davon, über sich selbst hinauszuwachsen. Über die Erkenntnis, dass es ein ganzes Dorf braucht. So warmherzig und lebensnah, ich habe es so gerne gelesen! Ich bin definitiv Vera Zischke Fan!
  • Zum Bewerterprofil von Katja Kobold

    Katja Kobold

    Thalia Hamburg – Europapassage

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Was ist eigentlich "normal"?

    Pina fällt aus, als sie einen Magendurchbruch erleidet kann sie sich nicht mehr um ihren Sohn Leo kümmern, der alleine in unserer Welt nicht klar kommt. So fällt diese Aufgabe den Mitbewohnern der Hansastrasse zu, die ebenfalls alle ihre Handicaps haben. Aber gemeinsam schaffen sie etwas, das sie auf sich alleine gestellt nicht bewerkstelligt hätten. Jeder von ihnen wächst über sich hinaus und alle lernen neue und ungewohnte Dinge - auch, oder gerade von Leo.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Scheplitz

    Barbara Scheplitz

    Thalia Solingen – EKZ Hofgarten

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Herzensbuch

    Pina(aus Wuppertal) bricht auf der Straße zusammen und muss für längere Zeit ins Krankenhaus. Ihre einzige Sorge gilt ihrem 20 jährigen autistischen Sohn, der in seiner eigenen Welt lebt und alleine nicht klar kommt. Nun ist die schräge Hausgemeinschaft gefragt, drei Personen, die selbst angeschlagen und nicht besonders lebenstüchtig sind. Aber das Wunder geschieht , sie übernehmen Verantwortung und wachsen über sich selbst hinaus. Ein schweres Thema wird hier mit Tiefgang und auch humorvoller Leichtigkeit erzählt, großartig!
  • Zum Bewerterprofil von Dora Roth

    Dora Roth

    Thalia Lingen – Clubstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Voller Wärme und Miteinander

    Dieses Buch hat etwas ganz tief in mir berührt. Pina in ihrer unfassbaren Stärke, Leo, der in seiner ganz eigenen Welt lebt, die die wenigsten auf den ersten Blick verstehen, und die Nachbarn, die alle ihre Päckchen zu tragen haben und trotzdem ihre Kompfortzone verlassen müssen.

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