Produktbild: Nachtbeeren

Nachtbeeren Roman

14

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/2,3 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4303-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

18,8/11,5/2,3 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4303-8

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus Worms

    5/5

    04.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So anders und doch so gut

    Ich selbst habe einen russlanddeutschen Background. Deswegen war ich sehr neugierig auf diesen Roman. Bei schwarzem Humor bin ich mir immer sehr unsicher, doch hier hat es mich überzeugt. Man hat sich aber auch ein bisschen verstanden gefühlt. Denn einiges was Nelli so erlebt, haben viele Russlanddeutsche so erlebt. Besonders die Kinder die dann nach Deutschland gekommen sind. Dazu ist Nelli noch Mennonitin, was ich wirklich sehr interessant fand. Ihre Bekehrung und wie sie sich in ihren Glauben flüchtet. Es ist ungewöhnlich und ich kann mir vorstellen, dass manche diesen Roman nicht verstehen oder mögen werden. Mich hat es aber überzeugt. Fazit: Ein dünnes Büchlein welches mir wirklich gut gefallen hat! Es gibt um Migration, Familienzusammenhalt und Glaube. Es ist so anders und doch so gut. Ich kann es von Herzen weiterempfehlen!

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    31.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr außergewöhnlicher Roman über Migration und Ankunft

    Nun, das ist ein wirklich zu tiefst eindrücklicher Roman, welcher stark nachhallt und im Geiste noch weiter reift. Er zählt für mich zu jener bemerkenswerter Lektüre, dessen Gesamtheit ich erst ein paar Tage später so richtig begreifen konnte – und noch mehr genießen durfte. Erzählt wird die Geschichte von Nelli Neufeld, Mennonitin und Russlanddeutsche. Ihre Muttersprache ist Plautdietsch (da musste ich erstmal googeln), und das kommt in so manchen Zitaten im Roman immer wieder mal vor. So wie es damals möglich war, kam sie mit ihrer Familie zu Beginn der 1990er Jahre nach Deutschland. Dies alles trifft auch für die Autorin zu. Nelli ist und bleibt eine Außenseiterin, sowohl in der Gesellschaft als auch in der Familie. Ungeliebt und ungewollt – das sind nicht die besten Voraussetzungen für ein glückliches Leben, gar eine glückliche Kindheit. Von den Mitschülern gehänselt und ausgelacht, von den Eltern … ja, was wohl? Die einzigen, welche ihr am ehesten so etwas wie Liebe entgegen bringen konnten, waren ihre „Öma“, und ihr Bruder Eugen. Letzterer hat es selbst nicht leicht und verlässt die Familie. In ihrer eigene Familie mit Ehemann Kornelius und Sohn Jakob, den sie wirklich sehr liebt, bleibt ihr ebenfalls das erhoffte Glück versagt. Kornelius ist: „… kein Ehemann, sondern ein Mann in der Ehe ...“. Als Öma stirbt, zieht es Nelli restlich den Boden unter den Füssen weg. Nelli, Jakob und Eugen erzählen die Geschichte über ihr Leben als Russlanddeutsche, über ihren Glauben und ihre Religion, Sprache und Familie. Sie versuchen darzustellen, wie es so ist, in einer entwurzelten Umgebung zu recht zu kommen, das „neue“ Leben in Deutschland contra den uralten Gepflogenheiten der Familie mit all ihren sonntäglichen Treffen und Ritualen zu meistern. Wie kann man (und frau) loslassen, wenn die Ketten derart stark sind. Es fängt von klein auf an bei Nelli, und der Bogen der verletzten und zerquetschten Seele reicht weit, beginnend von Essstörungen bis zu Misshandlungen und noch vielem mehr. Ich könnte noch so viel darüber erzählen … auch darüber, dass trotz all der Tragik der Grundtenor gar nicht so schwarz war … obwohl, auch ein wenig schwarzer Humor taucht auf, wenn man dem Geheimnis einer Kühltruhe nachgeht, welches sich wie ein kleiner (schwarzer) Faden durch den Roman zieht. Es ist ein sehr besonderes Buch, welches etwas Ruhe und viel Empathie beim Lesen benötigt. Letztendlich wird man mit einem außergewöhnlichen Lesegenuss und vielen Gedanken belohnt, welche es mehr als wert sind, bedacht zu werden.

  • Bewertung

    5/5

    20.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine literarische Reise in eine fremde Welt

    "Nachtbeeren" hat mich in eine mir völlig fremde Welt reisen lassen -zurückgekommen von meiner Lesereise als Gast einer mennonitischen Gemeinde bin ich aufgeklärter, verständnisvoller und informierter -mit unvergesslichen Protagonist:innen und grenzenloser Begeisterung im Gepäck! Die ständige Gefühlsachterbahn zwischen lachen und weinen, staunen und die Luft anhalten hat mich durch diesen ungewöhnlichen Roman getragen. Ein sprachlicher Genuss gepaart mit schwarzem Humor, tiefer Tragik und einem großen Herzen!!

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    19.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesevergnügen

    Minden, eine Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen ist die jetzige Heimat von Nelly und ihrer Familie. Als russische Aussiedler und Angehörige der mennonitischen Glaubensgemeinschaft leben sie hauptsächlich unter sich. Die dazugehörigen Traditionen werden zwar regelmäßig, allerdings in unterschiedlichster Ernsthaftigkeit gelebt. Der Zusammenhalt der Familie ist unerlässlich. Das zeigt sich vor allem, als sich in einer der überlebensnotwendigen Tiefkühltruhen ein doch überraschender Fund zeigt.

  • Martina *Blubie*

    aus Schönau

    5/5

    05.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein russlanddeutsches Familienporträt

    Ein kleines wunderbares Buch, das so viele Facetten abdeckt: ich habe gestaunt und gelernt ich habe mitgefühlt ich habe Tränen gelacht Elina Penner legt einen Debütroman hin, der meines Erachtens alles abdeckt was ein gutes Buch ausmacht. Sprachlich kurz und pregnant, sarkastisch, großartig. Sie zeichnet das Porträt einer russlanddeutschen Familie und ist dabei einfühlsam, gnadenlos, bitterböse, wehmütig und liebevoll.... nun, Gefühle eben, die Familien hervorrufen. Sie erzählt dabei die Geschichte von Nelli, ein Teil dieser Familie, wie sie spät aber doch zum Glauben der Mennoniten findet, wie sie sich als Tochter, als Enkelin, als Ehefrau fühlt. Und dann gibt es noch den bösen rabenschwarzen Humor, der einfach nur köstlich ist. Frau Penner - wir brauchen mehr von Ihren Büchern!

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der mich lange beschäftigt...

    Ein Roman, der mich lange beschäftigt hat. Von drei Familienmitgliedern erzählt, erfährt man etwas von den Mennoniten, dem Heimatgefühl, Erinnerungen. Ein Highlight in fantastischer Sprache, die den Charakteren angepasst ist, obwohl viele Fragen offen bleiben. Top!
  • Zum Bewerterprofil von Leslie Samland-Voigt

    Leslie Samland-Voigt

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der sprachlos macht....

    Ein Roman, der sprachlos macht. Nelli - Russlanddeutsche, gestrandet in einem Land, das Teil ihrer Herkunft ist und doch auch wieder nicht. Unglaublich verworren, berührend und triefend vor schwarzem Humor. Bittersüß, aber absolut lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Konstanze Mletzko

    Konstanze Mletzko

    Thalia Varel

    Buchhändler*in

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    3/5

    01.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Idee dieses Romans hat mich...

    Die Idee dieses Romans hat mich sofort fasziniert. Der Stil ist rasant und mehr oder weniger ein innerer Monolog der Protagonistin. Ein temporeicher, düsterer Roman über die Abgründe einer Ehe.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Heckhoff

    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    1/5

    02.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das war ein ziemlicher Flop für...

    Das war ein ziemlicher Flop für mich. Mich hat unglaublich gestört, dass eigentlich die ganze Zeit über nur gejammert und geschimpft wurde - und im 'spannenden' Punkt der Geschichte blieben für mich so ziemlich alle Fragen offen. Immerhin ist´s gut geschrieben.

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Bewertungen (4)

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