Produktbild: Alle meine Mütter
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Alle meine Mütter Roman | Eine feinfühlige Erkundung der vielleicht prägendsten Beziehung unseres Lebens

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1091

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3421 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023772

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

1091

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

3421 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023772

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  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    21.03.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Die vielen Aspekte des Mutter-Seins

    Für "Alle meine Mütter" hat sich Lena Gorelik, deutsche Autorin mit russisch-jüdischen Wurzeln, die als Kind Anfang der 1990er Jahre als "Kontingentflüchtling" nach Deutschland gekommen ist, tiefgründige Gedanken gemacht, Gespräche geführt und ausgiebig recherchiert. Herausgekommen ist ein vielfältiges Kaleidoskop dessen, was es bedeuten kann, Mutter zu werden, Mutter sein zu wollen, nicht mehr Mutter zu sein, keine Mutter werden zu wollen usw. Das Buch beginnt mit einer Szene in einer sowjetischen Abtreibungsklinik, in der dutzende Frauen hoffen, heute noch drangenommen zu werden, was Glück und Protektion erfordert. Freundlich werden sie dort nicht unbedingt behandelt, aber die Abtreibung ist verfügbar. Dazu berichtet die Autorin historische Daten darüber, wie zugänglich, kostenlos, aber auch allgemein verbreitet und fast als Verhütung angesehen Abtreibung in der Sowjetunion war: dass die allermeisten ersten Schwangerschaften in einer Abtreibung endeten und nicht selten eine Frau zehn oder mehr Abtreibungen hatte. Dass es Formulare gab, auf denen der Grund angegeben werden musste: ob einfach kein Kinderwunsch vorhanden sei, kein verantwortlicher Vater oder man sich ein (weiteres) Kind einfach nicht leisten konnte. Danach verlassen wir dieses ausführlich beschriebene Setting und es geht um viele weitere kleine Szenen: um Julia, die so gerne Mutter werden würde, aber keine Kinder bekommen kann. Um Mütter, die ihre Söhne im Krieg verloren haben und um sie weinen. Um Mütter der Kinder, die früher als behindert bezeichnet worden wären, und nun besonders genannt werden, und um ihren Kampf im alltäglichen Leben und mit diesen Bezeichnungen. Um "Mütter-Einzelgängerinnen", wie der russische Begriff für Alleinerzieherin wörtlich übersetzt heißt. Darum, was es heißt, keine "praktizierende Mutter" mehr zu sein, wenn die erwachsenen Kinder unabhängig und ausgezogen seien, und um die Hoffnung der älter werdenden Mutter, die Kinder würden sie ihr Leben lang gerne besuchen und den Kontakt zu ihr pflegen. Zwischendrin eingestreut immer wieder Reflexionen über das eigene Mutter-Sein als Mutter zweier Söhne, über die Beziehung zur eigenen Mutter, die wiederum Tochter der Großmutter ist, über Mütter und Töchter und die Beziehungen zwischen ihnen. Die eigene Mutter wurde vor kurzem mit einer Brustkrebsdiagnose konfrontiert, und die Tochter mit der Angst, die Mutter an den Tod zu verlieren. Insgesamt ist das Buch keine durchgängige Erzählung, auch wenn sich das eigene Verhältnis der Autorin zum Mutter-Thema wie ein roter Faden durchzieht, und die Erzählungen anderer Mütter unterbricht bzw. das gesamte Werk noch einmal neu betrachtet verknüpft. Es ist eine Anregung zum Nachdenken über die eigene Position als Frau, Tochter und (vielleicht) Mutter, über die gesellschaftliche Position von Frauen und Müttern, interkulturelle Aspekte des Themas in den sowjetisch-russisch-jüdisch-deutschen Kulturräumen, aber auch das Universelle, das Mutterschaft ausmachen kann. Ein Buch voll mit klugen Gedanken, inspirierenden Betrachtungen und neuen Blickwinkeln, das ich allen Kindern einer Mutter und damit allen Menschen nur ans Herz legen kann! Ich habe das Buch in der Hörbuchversion des Argon-Verlages gehört und kann auch diese sehr empfehlen: die Sprecherin Inka Löwendorf trägt den Text in einer unterhaltsamen, authentischen und gut zu diesem Buch passenden Art und Weise vor.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    17.03.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Mütter und Kinder

    Das Hörbuch All meine Mütter, von der Schriftstellerin Lena Gorelik, wird bin Inka Löwendorf mit angenehmer Stimme gesprochen. Sie führt uns kompetent durch die Geschichte. Von der Autorin habe ich schon einiges gern gelesen. Dieser Roman ist aber ein besonderes Werk. Die Autorin zeigt verschiedene Mütter. Oft haben sie behinderte Kinder und wir erfahren, wie die mit ihren Kindern umgehen. Die Beobachtungen über ihre eigene Mutter sind sehr gelungen. Die Angst um sie,als sie krank wird und deren Kraft liest sich wunderbar. Auch über ihre Großmutter und deren Kummer und Verlust. Die vielen Eindrücke und Emotionen hat die Autorin gekonnt eingefangen. Ich war von diesen super Geschichten total gefangen. Ein Buch, das ich unbedingt weiter empfehlen kann.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Liebe, Zweifel und Familienchaos

    Man schlägt dieses Buch auf und merkt ziemlich schnell: Hier wird nichts beschönigt. Lena Gorelik schreibt über Mütter und plötzlich sitzt man da und denkt an die eigene. An Sätze aus der Kindheit, an Augenrollen am Küchentisch, an Momente, die man längst vergessen glaubte. Schon verrückt, wie schnell einen so ein Buch erwischt. Alle meine Mütter ist kein klassischer Roman, eher eine sehr persönliche Reise durch Mutterschaft, Erwartungen und diese merkwürdige Mischung aus Liebe, Druck, Nähe und Distanz. Gorelik schreibt brutal ehrlich, manchmal fast schon entwaffnend offen. Beim Lesen hatte ich mehr als einmal das Gefühl, bei Gedanken zuzuhören, die man selbst kennt, aber selten laut ausspricht. Besonders stark ist, wie viele verschiedene Formen von Mutterschaft hier auftauchen. Gewollt, ungewollt, voller Zweifel, voller Sehnsucht. Da wird nichts idealisiert. Stattdessen stolpert man gemeinsam durch Ängste, Hoffnungen und diese ewige Frage, ob man eigentlich alles richtig macht. Und während man liest, merkt man plötzlich: Dieses Buch handelt nicht nur von Müttern. Es handelt davon, wie sehr uns Menschen prägen, auch wenn wir längst erwachsen sind. Manche Seiten haben mich zum Schmunzeln gebracht, andere waren überraschend still und nachdenklich. Am Ende bleibt ein warmes, leicht melancholisches Gefühl. Wie nach einem langen Gespräch über Familie, bei dem man viel gelacht hat und am Ende doch kurz schlucken muss. Genau solche Bücher bleiben im Kopf.

  • Jürg K.

    5/5

    15.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Geschichte über Mütter

    Dieses Buch hat mich vor allem durch seine stille Wahrhaftigkeit berührt dieses Gefühl, dass ein Buch nicht einfach erzählt, sondern etwas in einem öffnet, welches man lange mit sich herumgetragen hat. Lena Gorelik schreibt über Mütter nicht als Idealfiguren, sondern als Menschen, die uns prägen, verletzen, tragen, enttäuschen und dennoch unauslöschlich in uns weiterleben. Der Roman fühlt sich an wie ein vorsichtiges Betreten eines Raumes, den man kennt und doch meidet, weil dort all die Stimmen liegen, die einen grossgezogen haben. Was macht diesen Roman so eindringlich? Die Vielschichtigkeit der Mutterrollen biologische Mütter, Wahlmütter, verlorene Mütter, abwesende Mütter. Jede Beziehung hinterlässt Spuren, die sich nicht einfach abstreifen lassen. Sie zeigt die Brüche, die Scham, die Angst, nicht zu genügen. Mich hat besonders bewegt, wie der Roman die Ambivalenz aushält. Er verklärt nichts, verurteilt aber auch nicht. Stattdessen entsteht ein Raum, in dem man die eigene Geschichte mit der Mutter neu betrachten kann mit mehr Milde, mehr Verständnis, vielleicht auch mehr Trauer. Man liest kein lautes Buch, aber eines, das lange nachhallt, weil es uns an den Kern dessen führt, was uns formt: die ersten Stimmen, die ersten Berührungen, die ersten Erwartungen. Es ist ein Roman, der zeigt, dass wir unsere Mütter nie ganz loswerden und vielleicht auch nicht sollen.

  • LG

    5/5

    13.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielfältige Perspektiven

    Lena Goreliks Roman „Alle meine Mütter“ ist kein klassischer Roman mit durchgehender Handlung, sondern ein Text, der in Gedanken, Beobachtungen, kleinen fiktionalen Geschichten und Erinnerungen organisiert ist. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Schicksale von Müttern und wie sich dies auch auf Kinder auswirkt. Durch das Collagenartige des Texts wird man dazu angeregt, mitzudenken und sich selbst zu reflektieren. Besonders gefallen hat mir Goreliks Bemühen, um möglichst vielfältige Perspektiven. Insbesondere die Stellen, an denen Mutterschaft nicht idealisiert wird, fand ich gelungen - wobei Goreliks Betrachtungen über die eigene Mutter diese schon auch als Übermutter, die nur für ihre Familie lebt, darstellt. Außerdem strahlt der Text viel Freude am poetischen Formulieren und am Nachdenken aus. „Alle meine Mütter“ ist insgesamt ein stiller, kluger Roman, der keine fertigen Antworten gibt, aber viele relevante Fragen stellt. Damit ist er fast eher ein Sachbuch oder Essayband, der mich an Daniel Schreibers Bücher erinnert hat. Wer seine Texte mag, wird auch diesen Roman gerne lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Alle meine Mütter von Lena Gorelik

    Ein emotionales und sehr berührendes Buch über Mütter. Die Autorin gewährt dem Leser tiefe Einblicke und Empfindungen über ihr eigenes Muttersein und auch zu ihrer eigenen Mutter. Desweiteren erzählt sie von Müttern, die gezwungen sind, ihre Kinder abzutreiben, über Kinder die behindert bzw. besonders sind, Kinder die sterben und verwaiste Mütter zurücklassen. Mütter, die sich hinten an stellen und das Wohl der Kinder nur im Auge haben. Kinder die erwachsen werden und sich abnabeln und Mütter die hoffen, dass sie gerne zu Besuch wieder nach Hause kommen. Sehr gut erzählt mit einem Schuss Melancholie.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Höffler

    Katrin Höffler

    Thalia Meißen

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Wir kennen unsere Mütter nicht, aber auch nicht unsere Kinder..."

    Wir Frauen sind alle Töchter, viele auch selber Mütter. Diesem einerseits ganz alltäglichen und gleichzeitig so einzigartigem Gefühl und Sein nähert sich die Autorin in eigenen Erinnerungen und gesammelten Geschichten ganz unterschiedlicher Frauen weltweit. Die entstandene eigenwillige Form passt erstaunlich gut, ganz modern und ohne Kitsch hat mich das Hörbuch tief bewegt. Etwas ganz besonderes nicht nur zum Muttertag.
  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe und Ambivalenz

    Alle meine Mütter ist eine feinfühlige Erkundung der vielleicht prägendsten Beziehung unseres Lebens. Gorelik schreibt über die Mutter-Kind-Bindung in all ihren Facetten: wie Mütter uns formen, auch gegen unseren Willen, wie sie in unseren Köpfen weiterleben – tröstend oder mahnend, selbst nach ihrem Tod. Das Buch geht weit über Nostalgie hinaus. Es fragt, welche Mütter wir selbst werden wollen, wo wir scheitern, zweifeln, stolpern. Es behandelt Liebe und Ambivalenz gleichermaßen: das Annehmen und Loslassen, das Muttersein und das bewusste Nicht-Muttersein. Gorelik verbindet tiefste Liebe mit brutaler Ehrlichkeit – ohne dabei in Sentimentalität zu verfallen. Das Ergebnis ist ein Buch, das wirklich alle angeht. Bewegend, präzise, unvergesslich.
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wirklich gut!

    OK, lese mal rein ob der Text etwas für mich ist!? Das waren meine ersten Gedanken zu dem Buch. FAZIT: Dieses Buch liest sich leicht obwohl es ein komplexes Thema ist. Lena Gorelik hat Talent und es ist ihr gut gelungen uns die Mutter Tochter Thematik aufzuschlüsseln.
  • Zum Bewerterprofil von Anke Hackler

    Anke Hackler

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alle meine Mütter..

    ... ist ein Roman und gleichzeitig eine Ansammlung von Geschichten verschiedener Mütter. Der Leser begegnet Menschen, die Mutter sind, Mutter sein möchten oder auch nicht. Es sind Geschichten, die einen nicht loslassen, Geschichten über Schmerz, Schicksal, Migration und Patchwork - Familien. Sehr behutsam und empathisch erzählt.

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