Produktbild: Sister, Sister

Sister, Sister Roman. Ein Roman, der lange nachhallt: Über Schwestern, Entfremdung, Nähe und den Mut, neu zu beginnen

41

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

297 (Printausgabe)

Dateigröße

2697 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Svantje Volkens

Sprache

Deutsch

EAN

9783759600486

Beschreibung

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • Sprachkennzeichnung vorhanden
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Erscheinungsdatum

01.06.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

297 (Printausgabe)

Dateigröße

2697 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Svantje Volkens

Sprache

Deutsch

EAN

9783759600486

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  • Rina

    aus Mannheim

    4/5

    20.07.2026

    eBook (ePUB)

    Nicht zur Last fallen

    Die Geschichte wird aus einer sehr ungewöhnlichen Perspektive erzählt. Sigrid möchte sich das Leben nehmen und versucht davor, einen Abschiedsbrief zu schreiben, der ihre Familie möglichst wenig belastet. Die Kapitel sind deshalb in verschiedene „Versuche“ unterteilt. Mit jedem neuen Entwurf erfahren wir mehr über Sigrids Leben und darüber, was wirklich hinter ihrer Entscheidung steckt. Am Anfang wirkt es fast befremdlich, wie nüchtern Sigrid über ihren eigenen Tod spricht. Doch je mehr Versionen ihres Abschiedsbriefes sie schreibt, desto deutlicher wird, dass vieles nur die Oberfläche ist. Hinter ihrer Geschichte steckt eine sensible junge Frau, die schon lange versucht, alles mit sich selbst auszumachen, um niemandem zur Last zu fallen. Sigrid hat gelernt, eine Version von sich zu zeigen, die für andere einfacher ist. Sie möchte niemanden belasten, niemanden enttäuschen und niemanden dazu bringen, sich Sorgen zu machen. Doch genau dieses Schweigen führt dazu, dass sie sich immer weiter von sich selbst und den Menschen entfernt, die sie eigentlich liebt. Dabei geht es nicht nur um Sigrid. Besonders durch die weiblichen Figuren zeigt das Buch, wie schwer es sein kann, offen darüber zu sprechen, wenn es einem nicht gut geht. Wie oft wir versuchen, nach außen hin zu funktionieren, obwohl wir innerlich längst nicht mehr können. Trotz der schweren Themen erzählt das Buch vieles eher leise und zwischen den Zeilen. Gerade dadurch wirkt die Geschichte sehr authentisch. Am Anfang bin ich mit Sigrid nicht sofort warm geworden, aber das hat sich im Laufe der Geschichte verändert. Gerade zum Ende hin konnte ich sie und auch ihre Schwester besser verstehen. Sister, Sister ist für mich kein Buch, das wegen einer spektakulären Handlung im Gedächtnis bleibt, sondern wegen der Themen, die es behandelt. Für mich ist es vor allem eine Geschichte darüber, wie einsam man werden kann, wenn man versucht, alles alleine auszuhalten. Ich glaube, dass dieses Buch noch eine Weile bei mir nachhallen wird.

  • Mandel120999

    4/5

    01.06.2026

    eBook (ePUB)

    Schwestern

    Der Aufbau des Buches ist ungewöhnlich, aber höchst interessant. In mehreren Kapiteln versucht Sigrid, die jüngere des Schwesternpaares, einen Abschiedsbrief zu schreiben, bevor sie sich umbringt. Durch diese Briefe lernt man ihren Charakter sehr gut kennen und erfährt viel über ihre Familie, ihre lieblose Kindheit und die Beziehung zu ihrer älteren Schwester Margit. Margit führt als Erwachsene ein erfolgreiches Leben und studiert, während Sigrid eher auf dem absteigenden Ast ist, die Schule abbricht und einen Job hat, bei dem sie wenig verdient. Die Schwestern haben ein distanziertes Verhältnis, was einem beim Lesen auf jeder Seite verdeutlicht wird. Erst als Sigrid zum Äußersten greift, wacht Margit auf. Nachdem zahlreichen Kapiteln mit Sigrids Versuchen eines Abschiedsbriefes wird Margits Sichtweise ausgeführt, man lernt sie ziemlich gut kennen. Das Buch ist locker und unterhaltsam geschrieben, an einigen Stellen auch humorvoll. Die Beziehung der Schwestern und der anderen Familienmitglieder wird sehr gut ausgearbeitet Ein unkonventionelles Buch, das nachdenklich macht.

  • Bewertung

    aus Schönkirchen

    5/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hart, aber authentisch

    4,5 Sterne Die erste Hälfte von »Sister, sister« mochte ich unglaublich gern. Ich möchte hier nichts zur Erzählweise vorweggreifen, weil das aus dem Klappentext heraus nicht deutlich wird, aber das hat mir sehr gut gefallen. Ich fang Sigrid dadurch unglaublich greifbar und auch die Art von Humor mochte ich sehr. In der zweiten Hälfte wechselt der Erzählstil dann und ab hier wurde es für mich irgendwie verwirrend. Ich habe grundsätzlich schon verstanden, was passiert und was Margit beschäftigt, aber ich habe einige offene Fragen, auch jetzt nach Beenden noch. Dennoch verstehe ich, wo das Buch mit seiner Message hinmöchte, und die mag ich auch sehr. Insgesamt kann ich das Buch wirklich empfehlen, weil die Erzählweise wirklich wirklich toll ist.

  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnliches Buch über so manche Verdrängungen

    Achtung: nicht vom Klappentext täuschen lassen! Dieses Buch ist anders, als der Text vermuten lässt, es ist tiefgründig, größtenteils irreführend und einfach außergewöhnlich! Angekündigt wird, dass es sich um die Beziehungsentwicklung zweier Schwestern handelt. Nun, das ist tatsächlich so, aber wirklich ganz anders, als man sich erwarten würde. Da ist ein elendslanger Abschiedsbrief von Protagonistin Sigrid, sie schildert detailliert, weshalb sie ihrem Leben ein Ende setzen will. Das Leben in einer einengenden Kleinstadt, ihre Beziehung zu einer Frau, das harsche, kalte Elternhaus, das alles sind Gründe nicht mehrweiterleben zu wollen. Aber der Brief wird lang, monatelang, Sigrid lebt weiter, reflektiert über ihr unbefriedigendes Leben, aber auch über das, was sie noch an ihrer Existenz hält. Ihre Schwester Margit ist die Gute, ist die, die es aufs College geschafft hat und die Familie mit Stolz versorgt, wohingegen Sigrid alles in den Sand gesetzt hat. So ist die Erzählung des Abschiedsbrief, der sich aber im Laufe des Buches als nichts als ein Konstrukt herausstellt. Näheres kann nicht verraten werden, ohne einen schwerwiegenden Spoiler zu fabrizieren. Emily R. Austin führt die Lesenden wahrlich gekonnt in die Irre. Wahrheiten stellen sich als Lügen heraus, bis zum Schluss ist nicht klar, was fiktive Realität ist und was nicht. Äußerst gelungen sind die Perspektivwechsel und die Unterteilung des Romans. Wir lesen Sigrids Abschiedsbrief, er ist in insgesamt zwanzig Versuche untergliedert, bis uns der nächste Abschnitt mit "Die Wahrheit" erwartet. Diese entpuppt sich aber als Wahrheitsempfinden, die vor Selbstignoranz und Verdrängung nur so trieft, bis uns schließlich der letzte Teil namens "Sigrid" ganz neue Blickwinkel eröffnet. Das klingt kryptisch? Ist es auch, denn die volle Wahrheit, die es in Wahrheit gar nicht gibt, denn alles ist immer nur Selbst- und Fremdwahrnehmung, Ein wenig bleibt im Unklaren, aber einen weiteren Pluspunkt bekommt der Roman, denn es wird alle Unklarheiten aufgelöst und zwar äußerst elegant und ohne Aufdringlichkeit. Das ist ein Talent, was meines Erachtens nicht vielen Schriftstellerinnen vergönnt ist. Diese tiefgründige Verstrickung von Lüge und Wahrheit, Schein und Sein, Existenz und Nichtexistenz ist schon eine sehr außergewöhnliche Herangehensweise, wie man die Beziehung oder Nichtbeziehung zweier Schwestern aufdröseln kann. Ich persönlich habe derart noch nie gelesen und bin sehr begeistert, auch wenn ich kritisch anmerken muss, dass der Klappentext uns vortrefflich in die Irre führt. Aber irgendwie passt das auch zu dieser ganz eigen konstruierten Familiengeschichte, die tief in die Einengungen von konservativen Kleinstädten blicken und die einen wünschen lässt: lasst doch bitte Menschen so sein, wie sie sind!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    06.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Margit & Sigrid

    Die Schwestern Sigrid und Margit waren sich nie nah und dennoch haben sie eine gewisse Verbindung. Sie finden erst spät wieder zu einander, nach einem einschneidenden Erlebnis. Ich bin sehr beeindruckt von diesem Roman. Erst war ich durch den ungewöhnlichen Aufbau sehr abgeschreckt, aber die beschriebenen Gedanken haben mich sehr gerührt. Sie geben Einblick in das Erwachsenwerden, die ich eigentlich fast genau so gedacht habe. Die uns zeigen, dass Kknder viel zu schnell aus dem Kindsein gerissen werden. Auch der Plot fand ich sehr gelungen! Einige Situationen haben mich berührt, als die Familie unerwartet zusammenhält, trotz aller Streits. Ein wirklich tolles und ungewöhnliches Buch.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (41)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Pauline Witt

    Pauline Witt

    Thalia Bernburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    »Wenn wir nicht Schwestern gewesen wären, hätten wir vermutlich nichts miteinander zu tun gehabt.«

    Sigrid und Margit waren als Kinder unzertrennlich. Doch während Margit heute ein geordnetes Leben führt, fühlt sich Sigrid verloren und nirgends wirklich zugehörig. Erst ein tragisches Ereignis zwingt die beiden Schwestern dazu, sich ihrer Vergangenheit und ihren Verletzungen zu stellen. Mit „Sister, Sister“ habe ich zunächst etwas ganz anderes erwartet. Auch der Klappentext hat für mich ein anderes Bild der Geschichte vermittelt. Trotzdem hat mich das Buch auf eine Weise überrascht, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Lange wusste ich nicht, was das Buch eigentlich mit mir vorhat. Es beginnt mit Sigrids Abschiedsbriefen, wirkt zunächst fast etwas wirr und fordert einen als Leser wirklich heraus. Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich alles zusammengefügt. Viele Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Gewalt, Sucht, Homophobie und das Gefühl, nirgendwo dazuzugehören werden dabei unglaublich eindringlich erzählt und haben mich immer wieder innehalten lassen. „Sister, Sister“ ist für mich kein Roman, den man einfach nebenbei liest. Man muss sich auf diese Geschichte einlassen und ihr Zeit geben. Gerade dann entfaltet sie ihre ganze emotionale Wucht und bleibt noch lange nach der letzten Seite im Kopf.
  • Zum Bewerterprofil von Jule

    Jule

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    16.08.2026

    eBook (ePUB)

    Geschichte über Familie und Zugehörigkeit

    „Sister, Sister“ ist eine Geschichte über Schwestern, die sich irgendwann fremd werden und trotzdem nie ganz voneinander loskommen. Emily R. Austin erzählt von Sigrid und Margit mit einem wunderbar trockenen Humor, ohne die schwierigen Seiten ihrer Beziehung kleinzureden. Gerade die Gegensätze der beiden machen ihre Dynamik so interessant: Während die eine verzweifelt nach ihrem Platz im Leben sucht, scheint die andere längst angekommen zu sein. Hinter der leichtfüßigen Erzählweise steckt eine überraschend tiefgehende Geschichte über Familie, Zugehörigkeit und die Frage, was uns eigentlich zu dem Menschen macht, der wir sind. Eine ungewöhnliche, ehrliche und sehr menschliche Lektüre.

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