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  • Produktbild: Der junge Doktorand
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Der junge Doktorand Roman | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2019

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/2 cm

Gewicht

189 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002377212

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

„Was in der deutschen Literatur oft so bemüht wirkt, gelingt Bremer mit leichter Hand: einen Bezug zu aktueller Gesellschaftspolitik herzustellen ... Jeder Satz ist ein eleganter Auftritt der deutschen Syntax und bedeutet großen Lesegenuss.“ ("Die Zeit")
"Dieses Buch ist wirklich ein Kabinettstück über die Tragik und das Scheitern des Lebens." ("Deutschlandfunk Kultur")
"Wie die Teilnehmer an diesem Stelldichein von vorn bis hinten aneinander vorbei reden! Wie jeder Einzelne, ohne ein Einzigartiger zu sein, in seinem eigenen lächerlichen Kosmos verhaftet bleibt! Wie sich das Leben als eine einzige Illusion, als einziges, gewaltiges, unauflösbares Missverständnis entpuppt! Das hat Jan Peter Bremer in seinem urkomischen, mit radikaler Lakonie in Szene gesetzten Trauerspiel einzigartig und höchst unterhaltsam in Szene gesetzt." ("Main-Spitze")
»Dass Bremers Roman so fließend in der Wirklichkeit weitergespielt werden kann, liegt an seiner genialen, zärtlichen, lustig genauen Menschenbeschreibungskunst.« ("Der Spiegel")
»Feinste leise Komik, formuliert wie von Proust« ("Nürnberger Zeitung")
»Dieser Roman ist das witzigste, was ich in letzter Zeit gelesen habe und wird doch an keiner Stelle platt. Wie Jan Peter Bremer hier Projektion und Selbstinszenierung und Selbstbetrug aller Beteiligten inszeniert, das ist ebenso virtuos wie komisch. Ein großes Lesevergnügnen, das man jedem nur empfehlen kann.« ("hr-iNFO "Büchercheck"")
»So amüsant und stilsicher brillant, dass er jede Aufmerksamkeit verdient.« ("rbb Radioeins "Literaturagenten"")
"Bremer hat sich als einzigartiger Autor längst etabliert – Ähnlichkeiten mit Beckett, Robert Walser oder Kafka dabei nicht ausgeschlossen." ("Rolling Stone")
"Mehr Ratio in einem absurden Kammerspiel ist kaum denkbar." ("Die Welt")
»Eine Künstlernovelle, eine Ehegroteske und eine herrliche Komödie der Eitelkeiten.« ("Die Welt")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/2 cm

Gewicht

189 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002377212

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    4/5

    12.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der junge Doktorand

    Ein Buch wie gemacht für die Bühne ! Ein Schlagabtausch von Bösartigkeiten. Amüsant und "gruselig" zugleich. Es hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich den Anfang etwas banal fand.

  • Arienette

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Der junge Doktorand

    Das Ehepaar Greilach wartet auf den schon lange angekündigten Besuch des jungen Doktoranden. Günter Greilach ist ein erfolgloser Maler, gemeinsam mit seiner Frau Natascha hat er sich in ein kleines Städtchen zurückgezogen. Dort wird viel getratscht, auch darüber, dass der junge Doktorand über das Werk von Greilach schreiben möchte. Nun ist der junge Mann da und das Ehepaar wird enttäuscht in ihrer Erwartung eines interessanten Austausches. Das Ehepaar bemüht sich um den jungen Mann, beide auf ihre eigene Weise. Es zeigt sich, dass sie in ihrer Gedankenwelt nur um sich kreisen, dass sie unfähig sind zu kommunizieren. Während die Greilachs um sich selbst kreisen, ist der junge Doktorand nach außen offen und engagiert sich für Geflüchtete. Jan Peter Bremer schafft es in diesem schmalen Roman, die Selbstüberschätzung im Kunstbetrieb und die enge Sichtweise mit dem Blick nie nach Außen, sondern nur nach Innen zu sich selbst, zu entlarven. Ein lesenswertes Buch, das die Nominierung zum Deutschen Buchpreis 2019 verdient hat.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.09.2019

    eBook (ePUB 3)

    Irgendwie kurios

    "Der junge Doktorand" landete auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2019, wenn auch nicht auf der Shortlist. Von allen Buchtiteln war es neben "Mobbing Dick" unter den Nomnierten der, der mich am meisten ansprach. Das Buch selber ist durchaus interessant. Jan Peter Bremer hat eine Menge Selbstvertrauen im Spiel mit Syntax und navigiert souverän durch alle Nebensätze. Ich vermute, dass der Stoff auf der Bühne oder zur Not auf der Leinwand allerdings mehr Wirkung entfalten könnte, da es teils wirkt wie ein Theaterstück von Harold Pinter oder dem frühen Edward Albee. Im Wesentlichen besucht ein junger Mann ein älteres Ehepaar, weil er über den älteren Mann, einen Künstler, forschen soll. Diese Grundsituation bietet den Figuren eine Menge Gelegenheit für Introspektion, womit das Buch zum Cousin von "Kintsugi", ebenfalls Kandidat für den Deutschen Buchpreis 2019, wird. Nur scheinen die Ansätze gegensätzlich. Bei "Kintsugi" gibt jede neue Perspektive hinzu, während bei "Der junge Doktorand" besonders das Ehepaar einander immer mehr nimmt. Wenn sich etwa gegen Hälfte des Buchs der junge Doktorand selber vermehrt einschaltet, wird das Buch fraglos spannender, weil es das Hin und Her zwischen dem Ehepaar aufbricht. Trotzdem bleiben die Figuren relativ uneinnehmend. Wenn aber jemand über das Ende diskutieren möchte, bin ich sehr interessiert daran!

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Bewertungen (1)

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