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Der Fährmann Roman | Freundschaft und Neid, Liebe und Schuld – und eine Gemeinschaft, die der Nationalismus entzweit

81

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6579

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

14,6/21,5/3,6 cm

Gewicht

479 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56628-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Atmosphärisch dicht und in einer ganz eigenen Sprache spinnt Regina Denk eine Geschichte um Liebe, Schuld und Zusammenhalt, die mich mitgerissen und bewegt hat. Ich werde unbedingt „Die Schwarzgeherin" von ihr lesen." ("emotion")
"[I]n ebenso feiner wie mitreißender Sprache geschrieben." ("Passauer Neue Presse")
"Eine Geschichte voller archaischer Wucht und ein Blick in eine zutiefst patriarchalische Welt" ("Freundin")
"[E]ine wahnsinnig spannende Geschichte um eine tragische Liebesverstrickung. Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen. Und lieber nicht so viel anderes einplanen." ("Kronen Zeitung")
"Eine sehr spannende Geschichte um Familie, Tradition, Liebe, Freundschaft und Verrat. Wer einmal mit dem Lesen anfängt, hört garantiert nicht mehr auf, bis die letzte Seite des Romans erreicht ist." ("Wir in Bayern (BR)")
"Eindrucksvoll erweckt Regina Denk die beiden Dörfer an der Salzach zum Leben" ("Oberländer Rundschau")
"Die Autorin schafft es meisterhaft, Spannung aufzubauen und bis zum Ende aufrechtzuerhalten." ("Hamburg Magazin")
"Mit beeindruckender sprachlicher Raffinesse schildert Denk das Leben in den Dörfern an der Salzach und die dramatischen Schicksale ihrer Bewohner." ("Regionalfernsehen Oberbayern (rfo)")

Produktdetails

Verkaufsrang

6579

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

14,6/21,5/3,6 cm

Gewicht

479 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56628-2

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Bianka

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine düstere Geschichte über Liebe, Freundschaft und die Spuren des Lebens

    Der Fährmann hat mir richtig gut gefallen. Besonders beeindruckt hat mich, wie deutlich die Geschichte zeigt, wie sehr die damalige Rollenverteilung das Leben der Menschen bestimmt hat. Man durfte nicht einfach mit dem Menschen zusammen sein, den man liebte, sondern musste sich oft für das entscheiden, was gesellschaftlich oder praktisch von einem erwartet wurde. Sehr interessant fand ich auch, zu beobachten, was solche Entscheidungen mit Menschen machen und wie sie sie über die Jahre verändern. Und auch der Krieg hinterlässt seine Spuren, besonders bei den Männern, die danach nicht mehr dieselben sind wie zuvor. Was mir außerdem unglaublich gut gefallen hat, war die düstere Atmosphäre. Die Geschichte war für mich so bildlich geschrieben, dass ich mir vieles ganz genau vorstellen konnte, die Fähre, die Umgebung, das Leben und die Arbeit auf dem Bauernhof. Ich hatte beim Lesen wirklich das Gefühl, mitten in dieser Welt zu stehen. Zum Ende hin wurde es dann noch einmal richtig spannend und für mich tatsächlich ziemlich nervenaufreibend. Ich konnte das Buch irgendwann kaum noch aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Besonders schön fand ich außerdem die Freundschaft zwischen den Figuren. Trotz all der Unwägbarkeiten, Veränderungen und schwierigen Lebensumstände bleibt sie etwas, das ihnen Halt gibt. Genau das hat die Geschichte für mich besonders gemacht. Ich habe das Buch gelesen und gleichzeitig als Hörbuch gehört und muss sagen. Auch die Hörbuchfassung hat mich absolut überzeugt. Die Erzählweise und die Stimme haben für mich unglaublich gut zu dieser düsteren und atmosphärischen Geschichte gepasst und die Handlung noch einmal auf eine ganz eigene Art lebendig gemacht. Der Fährmann war mein erstes Buch von dieser Autorin, aber mit Sicherheit nicht mein letztes. Ich bin sehr gespannt, was sie noch zu erzählen hat. Ein atmosphärischer, berührender und teilweise sehr düsterer Roman über Liebe, Freundschaft, gesellschaftliche Zwänge und die Frage, was das Leben aus einem Menschen macht.

  • Bewertung

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie viel kann eine Freundschaft ertragen ?

    Ich schreibe kaum Rezensionen, aber dieses Mal war ich so begeistert, dass ich mir die Zeit nehmen musste, meine Gedanken in Worte zu fassen. Dieses Buch erzählt eine Liebesgeschichte – und eine noch viel größere Freundschaft. Es erzählt von einer Kindheit in einer Zeit, in der es für viele Kinder keine wirkliche Kindheit gab. Es ist ein Spiegel der Gesellschaft vor rund 100 Jahren: einer Gesellschaft, in der Jungen systematisch dazu erzogen wurden zu herrschen und zu bestimmen, während Mädchen lernten zu schweigen, zu ertragen und zu lächeln. Es geht um gesellschaftliche Erwartungen, patriarchale Strukturen und darum, wie Frauen zum Spielball der Männer wurden. Wenn ihr sehen möchtet, wie schlimm das Patriarchat vor einigen Jahrzehnten noch war und welche Folgen es für das Leben unzähliger Frauen hatte, dann kann ich euch dieses Buch von Herzen empfehlen. Dieses Buch bewegt das Herz. Es bricht es, heilt es wieder – nur um es anschließend erneut zu zerbrechen. Und genau in dem Moment, in dem man glaubt, dass es kein Happy End mehr geben kann, überrascht es einen doch noch. Es schenkt Hoffnung und erinnert daran, dass selbst in den kältesten Nächten das Gute im Herzen der Menschen erblühen kann – und dass Heilung dort möglich ist, wo längst keine Hoffnung mehr zu sein schien.

  • Bewertung

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreißend wie ein Fluß

    Diese Geschichte zieht einen von der ersten Seite in seinen Bann. Ich liebe es wenn ein Buch es schafft dass meine Gedanken, auch wenn ich nicht lese um die Geschichte kreisen. Ich konnte mich so gut in die Frauen reinfühlen und ich fand es oft unerträglich was ein Mensch auszuhalten hatte in dieser Zeit. Ich muss jetzt ein paar Tage warten bis ich das nächste Buch starte weil für das nächste Buch wird es jetzt schwer meine Erwartungen zu erfüllen Absolutes Lesehighlight

  • leseratte1310

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr intensiver historischer Roman

    Die Salzach trennt die Orte Hohenwart und Siegering und doch sind die Bewohner miteinander verbunden. Um von einem Ufer zum anderen zu kommen, müssen sie mit der Fähre übersetzen. Der Beruf des Fährmanns ist gefährlich, daher darf er nicht heiraten, um keine bedürftige Familie zurückzulassen, falls ihm etwas passiert. Hannes Winkler hat den Beruf von seinem Onkel übernommen, denn als jüngster in der Familie hätte er sich sonst als Knecht verdingen müssen. Seit Kindertagen gehört sein Herz der Elisabeth Hofer, die dem Steiner Josef versprochen ist. Elisabeths Freundin, die Annemarie Stiegl von der Salzschenke, hatte sich Hoffnung gemacht, dass der Josef sie heiratet. Aber wie schon immer, bestimmen Tradition und die Männer das Schicksal der Menschen. Dann ziehen die Männer in den Krieg und die Frauen müssen schauen, wie sie zurechtkommen. Viele Männer kommen nicht wieder zurück und die, die zurückkommen, haben ihre Verletzungen davongetragen. Die Autorin Regina Denk macht es dem Leser nicht leicht mit ihrem historischen Roman. Das Leben ist hart und grausam. Die Väter und Ehemänner bestimmen über die Geschicke der Familie und sorgen gewalttätig für Zucht und Ordnung. Die Frauen sind nichts wert und haben sich zu fügen. Der Hannes hat sich zu fügen, weil er der jüngste Sohn ist, die Elisabeth, weil sie vom Vater versprochen wurde und die Annemie, weil sie für das Auskommen der Wirtsfamilie mit geradestehen muss. Hannes hat sich geschworen, dass er sich nie etwas zuschulden kommen lassen wird und so hält er sich zurück, wo er hätte eingreifen sollen. Lisi erträgt ihr Schicksal bis es fast zu spät ist und Annemie findet einen Weg, sich ein Stück Freiheit zu verschaffen. Eigentlich sollte man annehmen, dass unter diesen unsäglichen Bedingungen sich die Frauen solidarisieren, doch sie machen sich das Leben schwer, schauen weg und schweigen. So kann es geschehen, dass das Böse von einer Generation zur anderen weitergegeben wird und es zu einer tragischen Entwicklung kommt, die das Leben der Freunde verändern wird. Plötzlich wachsen Menschen über sich hinaus, von denen man es nicht erwartet hätte. Die Sprache in diesem Roman ist passend zur Handlungszeit und die Atmosphäre düster und bedrückend, aber auch fesselnd. Es ist oft schwer zu ertragen, mit welcher Grausamkeit vorgegangen wird und alle wegsehen und entschuldigen. Es ist ein wunderbarer atmosphärisch dichter, aufwühlender Roman mit vielschichtigen Charakteren. Meine absolute Leseempfehlung!

  • Chris70

    5/5

    15.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufwühlend

    Annemarie, Elisabeth und Hannes sind seit Kindertagen Freunde. Doch je älter sie werden, um so mehr trennen sich ihre Wege. Elisabeth und Hannes haben Gefühle zueinander, doch Hannes ist ungewollt ein Fährmann und ein Fährmann hat keine Frau. Elisabeth wiederum wird dem Josef zugesprochen. Die Eltern entscheiden darüber und die Kinder müssen dem folgen. Die Annemarie wiederum arbeitet hart im Wirtshaus ihrer Eltern und hat ein unfreiwilliges Verhältnis mit dem Josef. Der Josef selbst hat von Kindheit an nur Härte kennengelernt und gibt diese kompromisslos weiter. Welches Leben erwartet die Drei.. Kennt ihr das? Wenn wie mit einer Kneifzange dein Magen und dein Herz zusammengedrückt wird und du trotzdem nicht aufhören kannst zu lesen? So ist es mir hier ergangen. Der außerordentlich kraftvolle, tiefgehende und teilweise poetische Erzählstil der Autorin matcht mit meinem Geschmack vollständig. Ich litt mit allen drei Hauptfiguren physisch und psychisch mit. Ja, solche Schicksale sind vielleicht der Zeit Anfang des 19. Jhd. geschuldet und trotzdem ist etwas ähnliches auch heutzutage manchen Frauen nicht fremd. Muss ein Geschlecht ein anderes beherrschen? Müssen wir Frauen uns von den Männern befreien, damit: „Sie wuchsen, nach oben, nach links und nach rechts, in Winkel, die sonst niemand erreichen konnte, breiteten sich aus, nahmen Platz ein, weil niemand mehr da war, der ihn für sich beanspruchte, allein, und mit keinem teilen konnte. Niemand mehr da war, der sie begrenzte und ihre Kraft verhinderte, bevor sie entstehen konnte." S. 234 Ich bin immer noch der Hoffnung, dass wir es hinbekommen, dass wir, egal welchem „Gender" zugehörig, alle gleichberechtigt sein werden. Eine beeindruckende, aufwühlende, berührende Geschichte, mit einem Funken Hoffnung zum Schluss. Für mich ein Highlight!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Jahreshighlight!

    Dieses Buch steckt voller Wunder, Zerrissenheit und Tradition. Um 1900 sind die Leben von 4 Menschen miteinander verwoben, unerwiderte Liebe, aufgezwungene Heirat, zerbrochene Freundschaften an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich im Wandel der Zeit. Absolut packend!
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Schnaiter

    Susanne Schnaiter

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Fluss des Lebens

    “Der Fährmann” von Regina Denk entführt uns in die ersten Jahre des 20.Jahrhunderts und in dieser Epoche an einen Fluss zwischen Deutschland und Österreich. Da es keine Brücke gab, musste der Weg über die Grenze mithilfe einer Fähre bewerkstelligt werden. Der Fährmann, die Tochter des örtlichen Wirts und die Tochter eines reichen Bauern sind seit Kindertagen eng befreundet und wir erleben in diesem intensiven Roman ihre Kindheit, ihre Jugend und frühen Jahre des Erwachsenseins. Geprägt von den gesellschaftlichen Regeln ihrer Zeit, erfahren sie, trotz gemeinsamer Wurzeln, unterschiedliche Lebensrealitäten. Atmosphärisch, detailgenau und intensiv bereitet die Autorin in diesem Roman die Lebensgeschichte dieser drei jungen Menschen auf. Beeindruckt hat mich die schöne, ursprüngliche und leicht mit Dialekt gefärbte Sprache des Romans, welche wunderbar mit der erzählten Epoche harmonisiert.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urwüchsig

    Auf "Die Schwarzgeherin“ folgt "Der Fährmann“. Ende des 19. Jahrhunderts, an einem Grenzfluss zwischen Österreich und Deutschland, wo eine Fähre die Ufer verbindet, wachsen vier junge Menschen auf. Freundschaft, Vertrautheit und erste Sehnsüchte begleiten sie seit Kindertagen. Hannes, dem der Beruf des Fährmanns bestimmt ist, steht zwischen zwei Frauen, die ihm zugetan sind. Elisabeth jedoch ist einem anderen versprochen: Josef, dem Erben eines großen Bauernhofes. Annemarie, die Wirtstochter, bleibt nicht unberührt von den Entscheidungen der anderen. Was aus Nähe entsteht, gerät in Spannung, als Pflicht, Stand und elterlicher Wille stärker wiegen als das Herz. Und während über Europa dunkle Zeiten heraufziehen, beginnen auch am Fluss jene Bewegungen, die Leben unwiderruflich verändern. Die Sprache dieses Heimatromans ist leicht altertümlich gefärbt, dazu poetisch verdichtet, ganz wunderbar. Und wie der Strom selbst trägt die Geschichte alles mit sich: Liebe und Schuld, Begehren und Verrat sowie die Frage, ob man dem eigenen Herzen je entkommen kann. Ein intensives und einprägsames Buch, das erneut die erzählerische Kraft der Autorin zeigt.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Poxleitner

    Barbara Poxleitner

    Thalia Weilheim

    Buchhändler*in

    5/5

    22.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein spannender Roman mit Tiefgang

    Ein atmosphärisch dichtes Familiendrama, das unter die Haut geht. Regina Denk erzählt die Geschichte von Hannes, dem Fährmann an der Salzach, und seinen Kindheitsfreundinnen Elisabeth und Annemarie — drei Leben, zerrissen zwischen persönlicher Liebe und gesellschaftlichen Zwängen. Hannes trägt die Last seines Berufes — als Fährmann darf er nicht heiraten, obwohl sein Herz Elisabeth gehört. Elisabeth ist Josef versprochen, dem reichen Bauernsohn, dessen wahrer Charakter sich als abgrundtief böse entpuppt. Und Annemarie, die Wirtstochter, kämpft mit ihren eigenen Gefühlen und Neid. Während die vier jungen Menschen versuchen, ihre Freundschaft zu bewahren, geraten sie in einen Strudel aus Gewalt, Aufbegehren und Schuld — ausgelöst durch ein verschwundenes Kind. Ein Roman, in den man versinkt — und aus dem man nicht so leicht wieder herauskommt.

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