Produktbild: Gefälschte Geschichte

Gefälschte Geschichte Vergangenheit manipulieren, um die Gegenwart zu rechtfertigen — Wie Faschisten die Vergangenheit umschreiben, um die Zukunft zu kontrollieren

4

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10987

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.07.2026

Herausgeber

Julien Karim Akerma

Verlag

Westend

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,2/13,3/2 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Wollweiß / Rot

Auflage

1

Übersetzt von

Julien Karim Akerma

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9879136-0-0

Beschreibung

Rezension

"Erasing History ist eine unverzichtbare Lektüre für Pädagogen, Aktivisten und alle, die sich mit Angriffen auf antirassistische Bildung und der zunehmenden Bedrohung durch den Faschismus befassen."
Zinn Education Project
"Jason Stanley über die Gefahren des Faschismus und wie man ihm entgegentreten kann."
Frankfurter Rundschau
"Donald Trump regiert in den USA nach seinen Vorstellungen durch – ohne Rücksicht auf Verluste. Wer aber glaubt, dass die liberale Demokratie in Deutschland sicherer als in den Vereinigten Staaten wäre, irrt sich. Diese Warnung spricht Jason Stanley aus, Philosoph und Faschismusforscher."
t-online
"Mit scharfem Blick zeigt Stanley, wie Bildung zur Frontlinie im Kampf um Demokratie wird."
Literaturhaus Stuttgart
"Stanley vertritt die These, dass sich Demokratien auch daran messen lassen, welche Vergangenheit sie erzählen - und welche sie verschweigen."
Berliner Zeitung
"Jason Stanley forscht schon lange zur Theorie und zur Praxis von Faschisten."
Deutschlandfunk Kultur
"Der Philosoph erklärt, warum Autokraten die Geschichte umschreiben und was die Maga-Bewegung mit Faschismus zu tun hat."
Tages-Anzeiger
"Nicht mit allem war ich hundertprozentig einverstanden, aber es regt zum Nachdenken an und ist angesichts der aktuellen politischen Lage wirklich wichtig."
Lovelybooks

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Verkaufsrang

10987

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.07.2026

Herausgeber

Julien Karim Akerma

Verlag

Westend

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,2/13,3/2 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Wollweiß / Rot

Auflage

1

Übersetzt von

Julien Karim Akerma

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9879136-0-0

Herstelleradresse

Westend
Waldstraße 12a
63263 Neu-Isenburg
DE

Email: info@westendverlag.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wer die Geschichte (um)schreibt, der beherrscht das Morgen...

    Der namhafte Philosoph Jason Stanley enthüllt in seinem neuen Buch die globale Strategie der autoritären Rechten, die Geschichte umzuschreiben und ein Jahrhundert gesellschaftlichen Fortschritts auszulöschen. Die schlimmsten faschistischen Bewegungen der Menschheitsgeschichte begannen in Schulen - wenn man die Uhr in Bezug auf Bürgerrechte, Gerechtigkeit und Inklusion zurückdrehen will, sind Schulen ein guter Ausgangspunkt. Mit scharfem Blick zeigt Stanley, wie Bildung zur Frontlinie im Kampf um Demokratie wird. Erinnerungskultur, Kritik und Freiheit sind in Gefahr, warnt er. Sein Buch ist ein dringender Weckruf, die Vergangenheit zu verteidigen, um die Zukunft vor dem Faschismus zu bewahren. (Verlagsbeschreibung) Was passiert, wenn eine Gesellschaft beginnt, ihre eigene Geschichte umzuschreiben? Wenn unbequeme Kapitel verschwinden, Verbrechen relativiert und bestimmte Perspektiven aus Schulbüchern, Universitäten und dem öffentlichen Gedächtnis verdrängt werden? Jason Stanley zeigt in "Gefälschte Geschichte – Wie Faschisten die Vergangenheit umschreiben, um die Zukunft zu kontrollieren“, dass es dabei keineswegs nur um einen Streit über historische Details geht. Es geht um Macht. Stanleys zentrale These ist ebenso einfach wie beunruhigend: Wer kontrolliert, was Menschen über die Vergangenheit wissen, beeinflusst auch, wie sie die Gegenwart beurteilen und welche Zukunft sie für möglich halten. Besonders Bildung wird dabei zum entscheidenden Schauplatz. Faschistische und autoritäre Bewegungen greifen Schulen, Universitäten, Lehrpläne und die Vermittlung von Geschichte nicht zufällig an. Wo kritisches Denken und eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Vergangenheit geschwächt werden, lässt sich leichter ein nationalistisches “Wir gegen die anderen” etablieren. Dabei bleibt Stanley keineswegs ausschließlich in der amerikanischen Gegenwart. Im Gegenteil: Gerade die historischen Beispiele machen seine Argumentation so überzeugend. Er blickt unter anderem auf Nazi-Deutschland, den kolonialen Umgang mit Geschichte in Kenia und die Rassentrennung im amerikanischen Süden und verbindet diese historischen Entwicklungen mit aktuellen Beispielen aus Ungarn, Indien, Israel und Russland. So wird deutlich, dass das Umschreiben oder Auslöschen von Geschichte kein auf ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Epoche beschränktes Phänomen ist. Besonders interessant fand ich dabei die Verbindung zur aktuellen amerikanischen Politik. Stanley zeigt, wie der Angriff auf kritische Geschichtsvermittlung und auf Bildung insgesamt mit dem politischen Projekt Donald Trumps und der MAGA-Bewegung zusammenhängt. Die Auseinandersetzungen um den Umgang mit der Geschichte der Sklaverei, des Rassismus und der Bürgerrechtsbewegung sind für ihn deshalb keine nebensächlichen Kulturkämpfe. Es geht darum, welche Vergangenheit eine Gesellschaft ihren Kindern vermittelt – und welche politischen Konsequenzen daraus entstehen. Besonders eindringlich ist in diesem Zusammenhang der Vergleich mit Hitler. Stanley setzt Trump keineswegs einfach mit Hitler gleich. Vielmehr zeigt er Parallelen in bestimmten autoritären Strategien und im Umgang mit Geschichte. Hitler verstand Geschichte als Erzählung großer Männer und einer vermeintlich homogenen Nation; Stanley sieht eine ähnliche Vorstellung auch in dem von Trump und seinen Anhängern propagierten Geschichtsbild. Geschichte wird dabei weniger als komplexe Entwicklung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen verstanden, sondern als Erzählung nationaler Größe, die bestimmte Menschen ins Zentrum stellt und andere Perspektiven verdrängt. “In den USA hat Donald Trump die Theorie des Großen Austauschs wiederholt zum Thema (…) gemacht, wobei er die Schuld nicht den Juden, sondern seinen politischen Gegnern und den Demokraten im Allgemeinen zuschrieb. Dieser Ideologie zufolge besteht seine politische Gegnerschaft, die Demokraten, aus heimlichen Marxisten, die versuchen, die Grenzen für nicht-weiße Einwanderer zu öffnen und so die weiße Ethnie zahlenmäßig, kulturell und politisch zu verdrängen und die Ergebnisse zu nutzen, um sich selbst an die Macht zu bringen. Dies ist genau das, was Hitler über die Juden behauptete.” Gerade dieser Vergleich hat mich beschäftigt, weil er zeigt, dass die gefährliche Entwicklung nicht erst dort beginnt, wo historische Fakten offen geleugnet werden. Sie beginnt viel früher: mit dem Aussortieren bestimmter Perspektiven, mit der Idealisierung einer vermeintlich glorreichen Vergangenheit und mit der Erzählung, eine Gesellschaft müsse zu einem früheren, "besseren“ Zustand zurückkehren. Was mir an dem Buch besonders gefallen hat, ist Stanleys klare und verständliche Sprache. Trotz des anspruchsvollen Themas schreibt er nicht unnötig akademisch und verliert sich nur selten in Fachbegriffen. Die zahlreichen Beispiele machen seine Überlegungen greifbar. Manchmal sind es allerdings fast schon zu viele Beispiele. An einigen Stellen hatte ich den Eindruck, dass Stanley seine These lieber noch durch ein weiteres Beispiel absichert, anstatt einen bereits beschriebenen Gedanken weiter zu vertiefen. Trotzdem empfand ich gerade die internationale Perspektive als großen Gewinn. Am erschreckendsten ist für mich die Erkenntnis, dass Geschichte nicht nur durch offene Fälschungen manipuliert werden kann. Es genügt häufig, bestimmte Dinge wegzulassen. Wenn die Geschichte von Minderheiten, Kolonialismus, Rassismus oder sozialen Bewegungen verschwindet, entsteht dadurch ebenfalls eine verfälschte Geschichte. Wer nur noch von den "großen Männern“ und den großen Erfolgen einer Nation erzählt, nimmt Menschen gleichzeitig die Möglichkeit, die Gegenwart in ihrem historischen Zusammenhang zu verstehen. "Gefälschte Geschichte“ ist deshalb für mich kein Buch, das lediglich erklärt, wie autoritäre Regime mit Vergangenheit umgehen. Es ist auch eine Aufforderung, genauer hinzusehen: Welche Geschichten werden erzählt? Welche fehlen? Wer entscheidet darüber? Und wem nützt diese Auswahl? “Wenn wir die Mechanismen verstehen, mit denen die Demokratie angegriffen wird, die Art und Weise, wie Mythen und Lügen benutzt werden, um Kriege zu rechtfertigen und bestimmte Gruppen zu Sündenböcken zu machen, können wir uns gegen diese Angriffe wehren und sogar den Lauf der Dinge umkehren.” Die Lektüre macht wütend, teilweise ratlos und vor allem aufmerksam. Sie zeigt, dass demokratische Erinnerungskultur keineswegs selbstverständlich ist und dass Bildung eine der wichtigsten Verteidigungslinien einer offenen Gesellschaft darstellt. Das war mir vor der Lektüre nicht in diesem Ausmaß bewusst! "Gefälschte Geschichte“ ist für mich ein ausgesprochen wichtiges und aufrüttelndes Buch. Es erinnert daran, dass historische Erinnerung immer auch Gegenwart und Zukunft beeinflusst. Wer die Vergangenheit so lange zurechtbiegt, bis sie ins eigene Weltbild passt, verändert irgendwann nicht nur die Erinnerung an das Gestern, sondern auch die Möglichkeiten des Morgen. Lesen! © Parden

  • Bewertung

    5/5

    12.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    alles tipptopp

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  • Bewertung

    1/5

    12.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Einseitig

    Zum Thema Russland leider sehr einseitig, parteiisch, russophob. Auch wenn der Krieg völkerrechtswidrig ist! Sieht die Schuld am Krieg nur bei Russland, blendet alle weiteren Fakten dabei aus. Unprofessionell. Auch weitere Einschätzungen im Buch teils fragwürdig, zumindest eigenwillig.

  • Bewertung

    5/5

    03.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Bildung als Schlachtfeld der Demokratie

    Dieses Buch ist ein eindringlicher und hochaktueller Weckruf. Jason Stanley zeigt auf beeindruckende Weise, wie eng Bildung, Erinnerungskultur und demokratische Werte miteinander verknüpft sind – und wie gefährdet sie zugleich sein können. Besonders überzeugt hat mich, wie informativ und gleichzeitig zugänglich das Buch geschrieben ist. Komplexe politische und gesellschaftliche Entwicklungen werden verständlich dargestellt, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Der Blick auf verschiedene Länder und Zeiträume macht deutlich, dass es sich nicht um isolierte Phänomene handelt, sondern um wiederkehrende Muster, die sich bis in die Gegenwart ziehen. Gerade diese Verknüpfung von Vergangenheit und Heute fand ich besonders stark. Sie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Bildung zu schützen und kritisch zu hinterfragen, welche Inhalte vermittelt werden – denn genau hier entscheidet sich oft, wie eine Gesellschaft ihre Zukunft gestaltet. Insgesamt ein sehr gut geschriebenes, äußerst informatives und wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt und dessen Thema aktueller kaum sein könnte. Eine klare Empfehlung für alle, die sich für Politik, Gesellschaft und die Bedeutung von Bildung interessieren.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dylan Röse

    Dylan Röse

    Thalia Recklinghausen – Palais Vest

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wissen ist Macht

    Stanley zeigt für jeder man verständlich auf, mit welchen Taktiken Faschisten Fakten soweit umdichten, bis es in Ihre Narative passt. Dabei benutzt er anschauliche Beispiele und Belege, die seine Punkte gut untermauern. Besonders in unserem modernen Zeitalter ist es wichtig sich an Geschichte und Ihre Lektionen zu erinnern und daraus zu lernen. Daher ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich zu dem Thema informieren möchten.
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein aktuelles, wichtiges und ausführliches Buch!

    Beispiele für faschistische Angriffe auf Bildung und Geschichtsschreibung gibt es viele - sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Jason Stanley machte es sich deshalb zur Aufgabe, diese Angriffe zu analysieren, Gemeinsamkeiten zwischen us-amerikanischen, russischen, indischen und weiteren Entwicklungen weltweit zu benennen und somit diesen Taktiken etwas entgegenzusetzen. Ein gutes und wichtiges Buch, dem lediglich der rote Faden an einigen Stellen abhandengekommen zu sein scheint. Stanley lässt seinen Blick weit schweifen, verliert dabei aber seinen eigentlichen Fokus etwas zu häufig aus den Augen. Nichts desto trotz ein Buch, das unbedingt gelesen werden sollte.

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