Der Vitamin- und Nährstoffkompass
Das Fazit neuester Studien zu Supplements als Bausteine für ein langes und gesundes Leben - Der neue SPIEGEL-Bestseller von Bas Kast
Alles, was man über Nahrungsergänzungsmittel wissen muss – der neue große Kompass von Bestsellerautor Bas KastNeue, bahnbrechende Studien deuten darauf hin: Auch die so umstrittenen Nahrungsergänzungsmittel könnten dazu beitragen, geistig und körperlich fit zu bleiben und lange gesund zu leben. In seinem neuen Hörbuch gibt der renommierte Bestseller- und Wissenschaftsautor Bas Kast einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft zu Wirkung, Risiken und Nebenwirkungen von Supplements. Er erklärt, welche nach neuesten Erkenntnissen für wen sinnvoll sind, welche vor Altersleiden schützen können und welche Nährstoffe in bestimmten Lebensphasen besonders wichtig sind. Ein faktenbasierter Kompass, der Licht in den Dschungel der Nahrungsergänzungsmittel und Supplements bringt.Auf der Website Ihres Hörbuch-Anbieters finden Sie zu diesem Hörbuch eine PDF-Datei mit Zusatzmaterial zum Download.Ungekürzte Lesung mit Herbert Schäfer15h 26min
Kundinnen und Kunden meinen
2.2/5.0
Bewertung
5/5
23.03.2026
eBook (ePUB)
Super Buch, wie immer bei Bas Kas: toll recherchiert, unterhaltsam geschrieben
Ein großartiges Buch, das wissenschaftliche Tiefe mit echter Alltagstauglichkeit verbindet. Verständlich geschrieben, inspirierend und voller konkreter Impulse – für mich absolut auf Augenhöhe mit dem Ernährungskompass.
Der Vitaminkompass schafft etwas Seltenes: fundierte Wissenschaft, die sich leicht lesen und direkt im Alltag umsetzen lässt. Ein echtes Mehrwert-Buch, das man gerne weiterempfiehlt.
Bewertung
5/5
17.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lesenswert!
Das Buch hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Gut und sauber recherchiert.
Empfehlenswert für jeden, der sich für Nahrungsergänzungmittel und generell für einen gesunden Lebensstil interessiert.
Kann die vorherigen Rezessionen nicht nachvollziehen.
Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog
Thalia Book Circle Community
3/5
07.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Überblick über sinnvolle und weniger sinnvolle Supplements
„Der Vitamin und Nährstoffkompass" von Bas Kast erschien im C. Bertelsmann Verlag. Der Untertitel „Das Fazit neuester Studien zu Supplements als Bausteine für ein langes und gesundes Leben" gibt einen guten Hinweis darauf, worum es in dem Sachbuch geht. Das Buch ist in 13 Kapitel gegliedert, die sich quasi auch auf dem Cover in der Kompassrose wiederfinden lassen. Am Ende findet sich ein ausführliches Glossar, in dem noch einmal auf die wichtigsten Vitamine, Nährstoffe und Supplements von A bis Z eingegangen wird.
Wer das Buch nicht lesen, sondern hören möchte, kann sich beim Hörverlag die Aufnahme von Herbert Schäfer anhören. Wobei ich ganz klar sage: Es ist nicht unbedingt ein Buch, das sich als Hörbuch eignet. Besonders beim Glossar wird es schlicht langatmig, und die vielen Informationen lassen sich auf diese Weise kaum aufnehmen. Ich selbst habe das Buch zum Teil gehört und zum Teil gelesen und würde das Lesen ganz klar mehr empfehlen. Nicht weil der Sprecher nicht gut wäre, er bringt den Stoff sehr gut rüber, sondern weil man zwischendurch vielleicht Notizen machen oder sich die Grafiken und Bilder genauer anschauen möchte.
Als ich das Buch zum ersten Mal in Händen hielt, habe ich mich gefreut, weil es so gut zu meiner Arbeit in der Apotheke passt. Doch musste ich leider sehr schnell feststellen, dass es sich mehr oder weniger um eine Aneinanderreihung von Studienergebnissen handelt, die zwar verständlich aufbereitet, aber in ihrer Fülle einfach zu umfassend geraten sind. Das Buch hat mich regelrecht mit Informationen erschlagen, die ich in diesem Ausmaß nicht aufnehmen und bewerten konnte. Und an der ein oder anderen Stelle habe ich mich gefragt, ob das wirklich so korrekt ist.
Was mich beim Lesen sehr gestört hat, sind die immer wiederkehrenden Verweise auf Bas Kasts zuvor veröffentlichte Bücher. Immer wieder wird auf den Ernährungskompass hingewiesen, den ich persönlich nicht gelesen habe. Ein einzelner Verweis hätte vielleicht neugierig gemacht, aber die ständige Wiederholung war schlicht zu viel. Hier hätte ich mir lieber eine kurze inhaltliche Zusammenfassung gewünscht, um das relevante Vorwissen direkt nutzen zu können, auch wenn das Buch dadurch vermutlich noch dicker geworden wäre.
Die langen Exkurse in biologische und chemische Prozesse fand ich zwar interessant, aber für mich persönlich zu oberflächlich behandelt. Eine kurze Beschreibung hätte an diesen Stellen genügt, um auch Laien mitzunehmen.
Was mich nach der Lektüre nachdenklich stimmt, ist die fachliche Einordnung des Autors. Bas Kast hat Psychologie und Biologie studiert und bringt damit fundiertes Wissen über biologische Prozesse mit, aber auch darüber, wie man Inhalte gut vermittelt. Was mir fehlt, ist eine medizinische Expertise. Zwar weist er direkt im Vorwort darauf hin, im Zweifel einen Arzt zu konsultieren, doch durch die beschriebenen Selbstversuche entsteht der Eindruck, es handle sich um gänzlich harmlose Nahrungsergänzungsmittel.
Vom Titel her hätte ich erwartet, am Ende eine klare Übersicht zu erhalten, welche Supplements etwas bringen und welche nicht. Hier bleibt das Buch schwammig. Es informiert umfassend über einzelne Nährstoffe und zeigt auch deren Risiken auf, das abschließende Urteil muss aber jeder selbst treffen, meiner Meinung nach unbedingt in Absprache mit Ärzten. Besonders spannend fand ich in diesem Zusammenhang einen Studienhinweis, an den ich mich leider nicht mehr genau erinnern kann, es waren einfach zu viele: dass die Aufnahme aus natürlichen und künstlichen Quellen sehr unterschiedlich ist. Auch wenn natürliche Quellen mehr eines Nährstoffs enthalten, nimmt der Körper nur das auf, was er gerade braucht. Bei künstlichen Quellen hingegen kann Überschüssiges eingelagert werden und damit eher negativ wirken.
Wie man vermutlich merkt, bin ich dem Buch gegenüber zwiegespalten. Es bietet eine ausführliche Übersicht und findet dabei interessante Ansätze, liefert für mich aber keine befriedigenden Antworten. Die findet man letztlich nur im Gespräch mit Fachleuten. Was jedoch ganz klar rüberkommt und was ich durchaus wichtig finde: Eine ausgewogene Ernährung macht das Thema Supplements weitgehend überflüssig, weil der Körper dann alles bekommt, was er braucht. Einzig bei vegetarischer oder veganer Ernährung sind bestimmte Supplements unverzichtbar, da der Körper auch auf tierische Nährstoffe angewiesen ist.
Wer sich einen Überblick über sinnvolle und weniger sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel verschaffen möchte, findet hier auf knapp 500 Seiten viele durch Studien belegte Informationen. Das Buch eignet sich nicht unbedingt zum am Stück lesen, da der Kopf irgendwann die Aufnahme weiterer Informationen verweigert. Zum punktuellen Lesen ist es aber durchaus unterhaltsam. Am besten immer mal wieder ein Kapitel herauspicken und näher betrachten, dann wird man nicht erschlagen.
NT
2/5
15.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Kompass zeigt auf Kast
Bas Kast muss man in der Ernährungswelt eigentlich nicht mehr vorstellen. Der Ernährungskompass war ein Bestseller, hat unzählige Menschen für Ernährung begeistert und gleichzeitig viel Kritik aus der Fachwelt auf sich gezogen. Mit seinem neuen Buch wagt er sich nun an das nächste Mammutthema: Nahrungsergänzungsmittel. Wieder mit dem Anspruch, die wissenschaftliche Literatur für Laien verständlich zusammenzufassen und daraus praktische Empfehlungen abzuleiten.
Der Einstieg hat mich tatsächlich positiv überrascht. Kast betont gleich zu Beginn, dass Supplemente nur eine Ergänzung sein können und Gesundheit vorrangig abhängig von Genetik, Schlaf, Bewegung, Ernährung und anderen Lebensstilfaktoren ist.
Auch die Stärke des Buches zeigt sich schnell. Kast kann komplizierte Biochemie und Ernährungsphysiologie in eine Sprache übersetzen, die die meisten Laien verstehen können. Wer schon immer wissen wollte, welche Aufgaben Magnesium, Vitamin B12 oder Omega-3-Fettsäuren überhaupt im Körper erfüllen, bekommt einen leicht verständlichen Einstieg. Das macht Spaß zu lesen.
Leider beginnt genau dort für mich auch das eigentliche Problem des Buches. Immer wieder arbeitet sich Kast durch einzelne Studien oder Grundlagenforschung und endet anschließend mit einer persönlichen Empfehlung. Beim Magnesium L-Threonat etwa beschreibt er ausführlich Tierexperimente und erste spannende Daten und kommt schließlich zu dem Schluss, Menschen mit erhöhtem Alzheimer-Risiko könnten zumindest darüber nachdenken, es zu supplementieren. Beim Pilz Lion's Mane passiert etwas Ähnliches: Er erklärt selbst, dass die Forschung noch ganz am Anfang steht, verweist auf In-vitro-Studien, Tiermodelle und kleine Humanstudien und empfiehlt Demenzpatienten trotzdem, eine Einnahme in Erwägung zu ziehen. Genau an diesem Punkt steigt für mich der Journalist aus der Rolle des Erklärers aus und in die eines Ratgebers ein. Und das halte ich für problematisch. Denn natürlich kann man Studien lesen. Die eigentliche Herausforderung liegt aber nicht darin, einzelne Publikationen spannend zu finden, sondern sie in den Gesamtkontext der Forschung einzuordnen. Genau deshalb gibt es Gesundheitsbehörden und Fachgesellschaften wie die DGE oder die EFSA. Dort bewerten Expertengremien über Jahre hinweg die gesamte Evidenzlage und formulieren daraus Handlungsempfehlungen. Warum sollte die persönliche Einschätzung eines einzelnen Wissenschaftsjournalisten belastbarer sein als dieser wissenschaftliche Konsens?
Besonders aufgefallen ist mir, dass Kast häufig einzelne beeindruckende Zahlen nennt – etwa eine um 32 Prozent reduzierte Gesamtsterblichkeit – ohne sie wirklich einzuordnen. Relative oder absolute Risiken? Klinische Relevanz? Konfidenzintervalle? Solche statistischen Fragen bleiben meist außen vor. Gleichzeitig weist er zwar darauf hin, dass manche Studien "nur assoziativ" seien, schiebt aber oft direkt ein "aber immerhin" hinterher und baut darauf seine Argumentation auf. Das wirkt auf mich inkonsequent.
Auch seine Darstellung wissenschaftlicher Kontroversen fand ich teilweise schwierig. Wenn große Fachgesellschaften auf der einen Seite stehen und einzelne bekannte Ärztinnen oder Ärzte mit großer Social-Media-Reichweite auf der anderen, entsteht im Buch manchmal der Eindruck zweier gleichwertiger Lager. Dabei beruhen die Leitlinien dieser Fachgesellschaften längst auf genau den Studien, die Kast ebenfalls zitiert. Sie kommen lediglich zu einer anderen Gesamtabwägung.
Dabei möchte ich ihm gar nicht absprechen, dass er den Anspruch hat sorgfältig zu arbeiten. Im Gegenteil: Positiv fand ich, dass er frühere Aussagen korrigiert. Wer Der Ernährungskompass gelesen hat, erinnert sich vielleicht an die damalige positive Darstellung von Rotwein. Diese Empfehlung nimmt Kast inzwischen ausdrücklich zurück. Diese Bereitschaft, die eigene Meinung anhand neuer Daten zu ändern, rechne ich ihm hoch an.
Trotzdem bleibt bei mir am Ende das Gefühl, dass dieses Buch eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Nicht, weil Nahrungsergänzung unwichtig ist, sondern weil die eigentliche Arbeit längst getan wurde: von Fachgesellschaften, Leitlinienkommissionen und Wissenschaftlerinnen, die nichts anderes tun, als genau diese Evidenz zu bewerten. Kast fasst Studien verständlich zusammen, wählt aber am Ende doch wieder selbst aus, welche ihn persönlich überzeugen und welche Empfehlung daraus entstehen soll.
Die Pointe kam für mich ganz zum Schluss. Kast verweist auf seine Website, auf der er die Forschungslage künftig aktuell halten möchte. Dort wartet dann vor allem eines: sein eigenes Produkt. Ein Multivitaminpräparat. Project Slowager. Natürlich science based. Irgendwie passt das erstaunlich gut zu diesem Buch.
Leider ist die Recherche von Bas Kast immer dürftig. Wieder einmal präsentiert er das Fazit alle Vitaminstudien, nachdem er sich gerade mal ein Jahr eingelesen hat, wie man in seiner eigenen Geschichte im Buch liest. Mit KI kann man zwar einiges machen, aber wenn jemand so wenig Überblick über die Forschung hat, dann hilft auch KI nicht. Der Bereich Vitamine und Nährstoffe ist viel zu wichtig, als man es so miserabel zusammenfasst. Wobei Fazit ist übertrieben, wenn man auf gut 500 Seiten ausufert. Goethe meinte schon: Entschuldigung, ich hatte keine Zeit mich kurz zu fassen.
Damit meine ich nicht das ein Buch kurz sein muss. Sondern, dass ein Autor mehr Informationsgehalt auf jeder Seite, besser recherchiert und besser lesbar zusammenbringt. Das bedeutet Arbeit. Leider wurde diese nicht gemacht.
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5/5
26.05.2026
eBook (ePUB)
Der Vitamin und Nährstoff Kompass von Bas Kast
Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle, die ihre Gesundheit ernst nehmen!
Bas Kast hat es wieder einmal geschafft, hochkomplexe wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und spannend aufzubereiten. Nach dem Millionenbestseller „Der Ernährungskompass" legt er mit dem Vitamin- und Nährstoff-Kompass ein ebenso überzeugendes Nachschlagewerk vor – und diesmal mit dem Fokus auf Supplemente und Mikronährstoffe.
Was mich besonders begeistert hat: Kast wertet nicht einfach Trends nach, sondern schaut direkt in die Studien. Er erklärt sachlich und ehrlich, welche Nahrungsergänzungsmittel tatsächlich einen Nutzen haben – von Vitamin D über Omega-3 bis hin zu Astaxanthin und Taurin – und welche eher Marketingversprechen sind. Das gibt dem Buch eine wohltuende Glaubwürdigkeit.
Der Schreibstil ist wie gewohnt lebendig und niemals trocken. Man merkt, dass Kast selbst neugierig ist und forscht – das überträgt sich auf den Leser. Das Buch ist sowohl als Lesebuch als auch als Nachschlagewerk ideal geeignet.
Mein Fazit: Wer fundierte, wissenschaftlich belegte Informationen zu Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln sucht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Absolute Kaufempfehlung – 5 von 5 Sternen!
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