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Sonnenplätze

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.04.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,6 cm

Gewicht

503 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002551759

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.04.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

372

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,6 cm

Gewicht

503 g

Auflage

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Sprache

Deutsch

EAN

2710002551759

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Anja H.

    aus Bremen

    5/5

    30.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Reise ihres Lebens

    Urlaub ist ja gut und schön,aber gleich drei Wochen in Florida mit ihrer Mutter? Friederike fliegt nur ungern mit.Denn die Stimmung zwischen ihr und ihrer Mutter ist nicht gerade die beste. Ihre Mutter fliegt auch nur deswegen nach Sanibel Island ,weil sie wissen will was ihr verstoberner Mann ihr Jahrelang verheimlicht hat. Und vielleicht verbessert sich ja ihr Verhältnis ,zu ihrer Tochter. Für Mutter und Tochter ist es eine Reise voller Erlebnisse,was auch folgen für ihre Zukunft haben wird. Eine sehr emotionale ,wunderbahre Geschichte,die Zeigt das sich vieles ändern kann.Wenn man es zulässt.

  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    26.08.2020

    eBook (ePUB)

    ein tolles Buch

    ich bin begeistert von den Buch und habe es im Garten gelesen. Da mir einige Örtlichkeiten bekannt sind, war es sehr unterhaltsam.

  • Bewertung

    aus Schramberg

    5/5

    30.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn das Glück zerbrechlich ist

    Nach »Festtagsgäste« und »Taktgefühle« legt Anke Schläger mit »Sonnenplätze« ihren dritten, gefühlvollen Familienroman vor. Mit wechselnden Sichten von Mutter und Tochter entführt sie uns in das sonnige Florida, genauer gesagt auf die Insel Sanibel Island, die enger mit der Familie verknüpft ist, als es zunächst den Anschein hat… Der plötzliche Tod ihres Vaters stellt Friederike und ihre Mutter Karin vor schwerwiegende Entscheidungen. Nicht nur die Spannungen zwischen Mutter und Tochter stellen die Beziehung auf eine Zerreißprobe, sondern auch die Geheimnisse, die beide Hauptprotagonisten hegen. Als Karin in den Hinterlassenschaften ihres Mannes auf Briefe aus Florida stößt, fasst sie einen Entschluss: Ein gemeinsamer Urlaub auf Sanibel Island soll endlich für Klarheit sorgen. Wem Friederike zu anfangs noch ein bisschen wie ein Teenager erscheint, darf im Verlauf der Handlung eine wundervolle Entwicklung miterleben: Von ihrer Mutter bevormundet, von Björn untergraben, machte sie einen sehr unselbstständigen Eindruck. Als Friederike jedoch auf Sanibel Island den verständnisvollen Gary trifft, scheint sich etwas zu verändern. Dennoch werden beide Charaktere von ihren Eltern daran gehindert, endlich ihr eigenes Leben anzufangen. Karin als weitere, erzählende Protagonistin hinterlässt gemischte Gefühle. In dem Bestreben, ihre Tochter zu schützen und der Angst davor, sie loszulassen, entsteht ein gefährlicher Gefühlscocktail. Doch nicht nur sie hegt Geheimnisse – alle verheimlichen sie ihre größten Ängste und trauen sich nicht, miteinander zu reden. Das sorgt nicht nur für gravierende Missverständnisse, sondern macht auch eine Aussprache umso schwieriger. Genau diese Menschlichkeit ist es, dieses Begehen von Fehlern, das »Sonnenplätze« so authentisch macht. Besonders positiv ist zudem die malerische Sprache von Anke Schläger: Die Schilderungen der Mangroven auf Sanibel Island, die ganzen, kleinen Details, die im späteren Verlauf der Handlung eine Rolle spielen – wie Friederikes Kamera und die alte Mangrove. Das macht »Sonnenplätze« noch berührender. In diesem Roman ist die persönliche Note sehr präsent. Es ist ein Roman über das Loslassen, Erwachsenwerden und Ausbügeln von begangenen Fehlern; dass nicht immer alles nach Plan verläuft; und wie Enttäuschungen das Leben beeinflussen können. Mit »Sonnenplätze« hat Anke Schläger einen einfühlsamen Familienroman geschaffen, der wundervolle Lesestunden beschert. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten, auch wenn ich Karin und Friederike manchmal gerne geschüttelt hätte! Daher eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Höchberg

    5/5

    17.06.2020

    eBook (ePUB)

    Ein auf und ab der Gefühle mit unheimlich viel Tiefgang!

    Das Buch beginnt sehr spannend mit viel Information in wenigen Kapiteln. Es beginnt stark und so einige Kehrtwenden werden direkt vorneweg in den ersten Kapiteln gelüftet. Am Anfang scheint dies vielleicht befremdlich und doch passt es so perfekt in das Buch und die ‚Geheimnisse‘ reizen alles nur noch mehr an. Die persönlichen Umstände, welche die Persona auszeichnen, sind hier nicht alltagsfremd und bewegen einen doch sich in eine neue Perspektive einzufinden. Die nächsten Kapitel sind anschließend ein wenig langsam und doch trotzdem bergen sie viele Informationen und es wird nicht langweilig. Auch wenn die beginnende Romanze teilweise sehr kindhaft erscheint, malt die Autorin die perfekten Umgebungen, welche nicht nur wörtlich begeistern, sondern auch die Charakterzüge und die Umstände perfekt umschreiben. Man kann das Buch gut nachvollziehen und es ist sehr realitätsgetreu. Die Geschichte entwickelt sich eventuell untypisch in eine unerwartete Richtung, in dem die parallelen von beiden Eltern/Kind Duos viele Übereinstimmungen haben. Die jeweiligen Eltern beginnen voneinander zu lernen, während die Kinder beide langsam lernen selber gehen zu lernen – sprichwörtlich. Das Buch beschreibt viel zwischen den Zeilen, wie sich die eigenen Charakteren erst finden müssen und dies auch nicht immer zusammen am einfachsten ist, sondern manchmal ein Schmerz auch durchlebt werden muss. Auch wenn vorher schon viel überraschend war, kam nie etwas, dass komplett surreal war oder weltfremd. Die Geschichte erstaunt einen von Mal zu mal neu und immer wieder neue Aspekte werden entdeckt oder aufgedeckt, welche perfekt passen und man doch niemals hätte kommen sehen. Der Klappentext war hierbei eine optimale Ergänzung, da er nicht viel vom Buch verraten hat und doch lockend war. Das Buch birgt so viel mehr als der Klappentext zu ahnen erscheinen lässt und das auf eine sehr einladende weise. Letztendlich geht es um eine Familie, welche wie alle anderen versucht eine Klarheit zu finden und sich selber nach einem tragischen Verlust zu finden. Dies passiert nicht auf eine traurige düstere Art sondern voller Empathie und auch Freude wie Nachdenklichkeit bei den Charakteren. Es ist ein Weg einer Familie die sich selbst und zueinander zu finden sucht und dies auf eine sehr leichte Art, welche sich optimal für ein paar schöne entspannte Stunden auf dem Balkon, am Strand oder einfach nur zuhause einlädt. Es ist wirklich ein beeindruckendes Werk voller Schreibstil, Eleganz und viel Tiefe. Ich bin sehr positiv überrascht und werde es gerne meinen Freunden empfehlen, denn bei allen Erwartungen die ich hätte haben können, übertrifft der Roman es doch um weites. Ich freue mich umso mehr, dass die erste Leserunde in welcher ich teilgenommen habe, direkt so ein tolles Buch geworden ist.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    01.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Folgen einer Reise

    „...Ich schaukelte in meinem Stuhl. Nur ein bisschen. Eine Verschnaufpause gewinnen und überlegen, wie viel Wahrheit du vertragen würdest...“ Frederike ist schwerhörig. Das verdankt sie ihrer Erkrankung an Mumps in der Kindheit. Nach der Beerdigung ihres Vaters öffnet sich durch Zufall der Impfausweis ihrer älteren Schwester vor ihr. Die ist gegen Mumps geimpft. Plötzlich hat Frederike Fragen, die sie ihrer Mutter Karin stellt. Deren Reaktion zeigt das Eingangszitat. Es sollte noch einige Wochen und eine Lange Reise brauchen, bis Frederike die Wahrheit erfährt. Die Autorin hat eine abwechslungsreichen Gegenwartsroman geschrieben. Die Familiengeschichte wird einmal aus der Sicht der Mutter, dann aus dem Blickwinkel der Tochter erzählt. Beide sehen logischerweise manches unterschiedlich. Die Ausgangssituation ist nicht einfach. Der plötzliche Tod des Vaters fordert Entscheidungen. Dazu kommt, dass Karin bei dem Ausräumen der Hinterlassenschaft auf Briefe aus Florida stößt. Die erinnern sie an eine Krise in ihrer Ehe. Ihr Mann war vor der Hochzeit in den USA gewesen. Und dann tauchte plötzlich ein Frauenname auf. Die 30jährige Frederike hatte seit dem Unfall der Vaters vor einigen Jahren in der Drogerie ausgeholfen. Von der Arbeit konnte sie sich nicht mehr lösen, obwohl sie ihr kaum Befriedigung gab und ihr eigentlicher Beruf als Fotografin auf der Strecke blieb. Gleichzeitig wurde die Fotoecke in der Drogerie immer weiter eingeschränkt. Karin bittet Frederike, sie auf eine Reise nach Florida zu begleiten. Sie hofft dort für sich Antworten zu finden und sich gleichzeitig mit ihrer Tochter aussprechen zu können. Zu viel ist offen zwischen ihnen. Der Schriftstil ist leicht lesbar und sorgt für einen angenehmen Lesefluss. Sanibel Island wird sehr anschaulich beschrieben. Deutlich wird die Wirkung des Klimawandels in Florida. Gary, der im Nationalpark aushilft und der Sohn von Frederikes Vermieter ist, zeigt Frederike nicht nur die Schönheiten, sondern macht sie in inhaltsreichen Gesprächen auch auf die Gefahren aufmerksam. „...Aber die starken Regenfälle haben überall viel durcheinandergebracht. In unseren Sümpfen trifft Süß- auf Salzwasser. Der Salzgehalt darin ist stark gesunken. Darum können nun auch andere Bäume neben den Mangroven überleben...“ Warum die Mangroven für das Land so wichtig sind, wird ebenfalls thematisiert. Ein weiterer Punkt, der nicht nur zwischen Frederike und ihrer Mutter zur Sprache kommt, ist die Teilnahme an Impfungen. Für und Wider werden kontrovers diskutiert. Hank, Arzt und Freund des Vermieters, dringt darauf: „...Eine Fachzeitschrift, von der ich viel halte, hat über den vergangenen Grippewinter in Europa berichtet. Der muss wirklich hart gewesen sein. Ich mache mir Sorgen um meinen alten Freund her, weil dies Viren bei uns meist eine Saison später kommen...“ Und gerade diese Gespräche führen Karin an einen entscheidenden Punkt ihrer Ehe. Sie bekommt Antworten, mit denen sie nie gerechnet hat. Für Frederike wird klar, warum sich ihr liebender Vater von einen Tag auf den anderen für sie verändert hat und warum sie nicht geimpft ist. Nein, es hat nichts mit Ehebruch zu tun! Der Zusammenhang hat einen völlig anderen Grund. Wieder einmal zeigt sich, dass Schweigen oft die schlechteste aller Optionen ist. Frederike lässt mich an ihren positiven und negativen Erfahrungen mit Hörgerät und Schwerelosigkeit teilnehmen. Und in Florida steht Gary vor einer ähnlichen Entscheidung wie Frederike vor Jahren. Soll er seine persönlichen Ambitionen aufgeben und seine Vater bei der Verwaltung der Ferienanlage unterstützen? Die drei Ferienwochen werden alle Beteiligten nachhaltig verändern. Sie begreifen, was für ihr persönlichen Glück wirklich wichtig ist. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es verbindet gekonnt gesellschaftliche mit persönlichen Fragen.

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