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Und später für immer Roman | Ein Deserteur, der alles riskiert, um für die Liebe am Leben zu bleiben

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Forbidden Love/Romance + weitere

Erscheinungsdatum

09.09.2024

Verlag

Insel

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,7 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002578121

Beschreibung

Rezension

»Volker Jarcks Kunst besteht darin, das Große und Schwere des Lebens ganz leicht erzählen zu können und das Leichte ganz großartig.« ("Frankfurter Neue Presse")
»Der Autor Volker Jarck ist ein Könner. Er schreibt so toll und poetisch, dass man beim Lesen einiger Sätze einen wohligen Kälteschauer bekommt.« ("WDR 2 Bücher")
»[Ein] zeitloses Plädoyer für Menschlichkeit in Kriegszeiten.« ("Oberhessische Presse")
»Volker Jarck lädt in ›Und später für immer‹ ein zu einer Reise in die Vergangenheit seines Großvaters. Und es lohnt sich, diese Einladung anzunehmen. [...] Der Autor versteht sich auf spannendes Erzählen und geht zugleich in die Tiefe.« ("WDR 5")
»[Jarck] schildert die Ängste eines Deserteurs, der für seine Liebste am Leben bleiben will und dafür viel riskiert.« ("Ruhr Nachrichten / Münstersche Zeitung")

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Forbidden Love/Romance
  • Love Triangle
  • Historical Romance

Erscheinungsdatum

09.09.2024

Verlag

Insel

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,7 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002578121

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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der unbedingte Wille zu leben…

Joko aus Belm am 07.12.2024

Bewertungsnummer: 2905330

Bewertet: eBook (ePUB)

der unbedingte Wille zu leben „Und später für immer „ist die bewegende Geschichte des Soldaten Johann Meinert, des Großvaters des Autors, die er anhand von Tagebucheintragungen zu einem Roman zusammengefügt hat, sich Abertausenden der künstlerischen Freiheit eines Autors bedient hat. Johann Meinert desertiert im Frühjahr 1945, kurz vor Kriegsende. Mit dem unbedingten Willen zu überleben um zu seiner Frau und seinem Kind zu gelangen und dort für immer zu bleiben, versteckt er sich in der Scheune seiner Tante , immer in der Angst entdeckt zu werden. Diese Angst wird konkret, als ihn das sechzehnjährige Nachbarmädchen Frieda entdeckt, deren Brüder auch im Krieg ihr Leben aufs Spiel setzen. Immer wieder wechselt die Erzählung von hier an zwischen Szenen des Krieges, Einblicke in die Kindheit und Jugend des Protagonisten und Szenen in der Scheune. Es war für mich etwas schwierig durch diese Erzählart, aber auch durch die sehr knappen und sachlich erzählten Kapitel, die schon fast Berichtsstil hatten, einen Zugang zum Protagonisten zu finden. Vielleicht war diese pragmatische Erzählart aber auch ein gewisser Selbstschutz, um die Realität nicht zu sehr an sich heranzulassen, um überleben zu können. Trotzdem war dieses Buch für mich aber ein guter Einblick in die Geschehnisse der damaligen Zeit und das Gefühlsleben der daran beteiligten Soldaten, die Gott sei Dank nicht alle willige Werkzeuge des Führers waren, sondern durch den Willen zur Selbstbestimmung überlebt haben,trotz der drohenden Konsequenzen.

der unbedingte Wille zu leben…

Joko aus Belm am 07.12.2024
Bewertungsnummer: 2905330
Bewertet: eBook (ePUB)

der unbedingte Wille zu leben „Und später für immer „ist die bewegende Geschichte des Soldaten Johann Meinert, des Großvaters des Autors, die er anhand von Tagebucheintragungen zu einem Roman zusammengefügt hat, sich Abertausenden der künstlerischen Freiheit eines Autors bedient hat. Johann Meinert desertiert im Frühjahr 1945, kurz vor Kriegsende. Mit dem unbedingten Willen zu überleben um zu seiner Frau und seinem Kind zu gelangen und dort für immer zu bleiben, versteckt er sich in der Scheune seiner Tante , immer in der Angst entdeckt zu werden. Diese Angst wird konkret, als ihn das sechzehnjährige Nachbarmädchen Frieda entdeckt, deren Brüder auch im Krieg ihr Leben aufs Spiel setzen. Immer wieder wechselt die Erzählung von hier an zwischen Szenen des Krieges, Einblicke in die Kindheit und Jugend des Protagonisten und Szenen in der Scheune. Es war für mich etwas schwierig durch diese Erzählart, aber auch durch die sehr knappen und sachlich erzählten Kapitel, die schon fast Berichtsstil hatten, einen Zugang zum Protagonisten zu finden. Vielleicht war diese pragmatische Erzählart aber auch ein gewisser Selbstschutz, um die Realität nicht zu sehr an sich heranzulassen, um überleben zu können. Trotzdem war dieses Buch für mich aber ein guter Einblick in die Geschehnisse der damaligen Zeit und das Gefühlsleben der daran beteiligten Soldaten, die Gott sei Dank nicht alle willige Werkzeuge des Führers waren, sondern durch den Willen zur Selbstbestimmung überlebt haben,trotz der drohenden Konsequenzen.

Bewegender Roman

bookloving am 03.12.2024

Bewertungsnummer: 2355957

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem beeindruckenden historischen Roman „Und später für immer“ erzählt der deutsche Autor Volker Jarck die bewegende Geschichte von Johann, einem 24jährigen Wehrmachtssoldaten der im Frühjahr 1945, kurz vor der deutschen Kapitulation, desertiert. Er findet Zuflucht bei seinen Verwandten und versteckt sich in einer Scheune in permanenter Angst vor den Feldjägern. Im kurzen Nachwort des Romans erfahren wir, dass sich der Autor von seiner persönlichen Familiengeschichte hat inspirieren lassen. Als Ausgangspunkt für seine aufwühlende und zum Teil auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte diente ein zum Tagebuch umfunktionierter Taschenkalender, der Aufzeichnungen seines Großvaters enthielt. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs desertierte dieser von seiner Einheit vom Fliegerhorst Stade. Jarck hat aus den historischen Ereignissen und persönlichen Schicksal seines Großvaters eine fesselnde und tiefgründige Geschichte geschaffen, die mich mit intensiven Einblicken in die Schrecken des Krieges und die emotionale und psychische Verfassung seines Protagonisten Johann bewegt und sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Eindrucksvoll und mit einer gewissen Leichtigkeit gelingt es ihm, ernste Themen wie Liebe, Loyalität, Verzweiflung, Selbsterhaltungstrieb, Menschlichkeit und moralische Konflikte in jenen harten Kriegszeiten zu beleuchten. Mit seinen einfühlsamen Schilderungen versteht er es, den damaligen Zeitgeist aufleben zu lassen und die desolate, düstere Atmosphäre der Kriegsendphase einzufangen, in die er aber immer wieder auch ungebrochenen Überlebenswillen sowie Momente der Hoffnung und zwischenmenschlichen Wärme aufblitzen lässt. Während die eigentliche Haupthandlung im Frühling 1945 rund um den Deserteur Johann nur eine Zeitspanne von zwei Monaten umfasst, erhalten wir durch geschickt eingestreute Rückblenden in die Vorkriegszeit und Kriegsjahre nicht nur aufschlussreiche persönliche Einblicke in seinen Lebensalltag und den seiner Familie sowie seine große Liebe Emmy, sondern auch historische Hintergrundinformationen zu den politischen Entwicklungen und Kriegsverlauf sowie die grausamen Realitäten des Kriegs. Anschaulich und glaubwürdig stellt er die damalige angespannte Atmosphäre und die verzweifelte Lage vieler Soldaten angesichts der Sinnlosigkeit und der Schrecken der nicht enden wollenden Kämpfe in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs dar, als für alle das Ende des Krieges bereits absehbar ist und sie nur noch darauf hoffen konnten, halbwegs unversehrt und mit dem Leben davonzukommen. Gekonnt beschwört Jarck in verschiedenen Episoden die allgegenwärtige Angst und Bedrohung durch Entdeckung und Verrat herauf und erzeugt eine überaus beklemmende Atmosphäre. Sehr einfühlsam werden inneren Konflikte und Ängste der Menschen inmitten des Chaos der letzten Kriegstage und der harten Kriegsrealität aufgezeigt, die sich doch nur nach nach Frieden und Normalität sehnen auf auf einen bessere Zukunft hoffen können. Mit Johann hat der Autor einen berührenden und vielschichtigen Charakter geschaffen, der stellvertretend für viele Soldaten jener Zeit steht. Jarck versteht es gut, die emotionalen Ausnahmezustände seines Protagonisten sehr anschaulich und eindringlich zu vermitteln, so dass man sich gut in seine Verletzlichkeiten und Unsicherheiten angesichts seiner verzweifelte Lage im permanenten Überlebenskampf hineinversetzen und mitfühlen kann. Wir erhalten einen intensiven und nuanierten Einblick in die emotional aufgewühlte Verfassung und komplexe Gedankenwelt seines Protagonisten. Beklemmend ist es über Johanns Gedanken, Erinnerungen und Einschätzungen der Erlebnisse zu lesen, seine Verzweiflung, Leere und Einsamkeit aber auch der Ängste vor dem Vergessenwerden werden sehr greifbar. Gerade die Briefe von Emmy sind von unschätzbarem Wert für ihn, spenden so viel Trost, Kraft und Zuversicht und lassen ihn das ungewisse Schicksal besser ertragen. Sehr glaubwürdig veranschaulicht Jarck Johanns innere Konflikte insbesondere im Umgang mit dem jungen Nachbarsmädchen Frieda und schildert nachvollziehbar sein Hin- und Hergerissen-Sein zwischen ständigem Misstrauen, Angst vor Entdeckung, Hoffnung und Verzweiflung. Durch die Gespräche über ihre Sehnsüchte nach Normalität und Liebe aber auch die brutale Realität des Krieges entwickeln sich zarte freundschaftliche Bande zwischen ihnen, die beiden Halt geben aber auch ein unberechenbares Risiko für Johann bedeutet. Jarck ist es insgesamt hervorragend gelungen, uns stellvertretend die traurigen Geschichten und Schicksale so vieler Familien, ihre zerstörten Hoffnungen und herben Verluste durch die fatalen Auswirkungen des entsetzlichen Kriegs vor Augen zu führen. FAZIT Ein eindringliches und bewegendes Zeitzeugnis über die emotionalen und moralischen Konflikte eines Wehrmachtssoldaten in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, das Hoffnung und Menschlichkeit inmitten des Schreckens des Krieges thematisiert. Sehr lesenswert!

Bewegender Roman

bookloving am 03.12.2024
Bewertungsnummer: 2355957
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem beeindruckenden historischen Roman „Und später für immer“ erzählt der deutsche Autor Volker Jarck die bewegende Geschichte von Johann, einem 24jährigen Wehrmachtssoldaten der im Frühjahr 1945, kurz vor der deutschen Kapitulation, desertiert. Er findet Zuflucht bei seinen Verwandten und versteckt sich in einer Scheune in permanenter Angst vor den Feldjägern. Im kurzen Nachwort des Romans erfahren wir, dass sich der Autor von seiner persönlichen Familiengeschichte hat inspirieren lassen. Als Ausgangspunkt für seine aufwühlende und zum Teil auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte diente ein zum Tagebuch umfunktionierter Taschenkalender, der Aufzeichnungen seines Großvaters enthielt. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs desertierte dieser von seiner Einheit vom Fliegerhorst Stade. Jarck hat aus den historischen Ereignissen und persönlichen Schicksal seines Großvaters eine fesselnde und tiefgründige Geschichte geschaffen, die mich mit intensiven Einblicken in die Schrecken des Krieges und die emotionale und psychische Verfassung seines Protagonisten Johann bewegt und sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Eindrucksvoll und mit einer gewissen Leichtigkeit gelingt es ihm, ernste Themen wie Liebe, Loyalität, Verzweiflung, Selbsterhaltungstrieb, Menschlichkeit und moralische Konflikte in jenen harten Kriegszeiten zu beleuchten. Mit seinen einfühlsamen Schilderungen versteht er es, den damaligen Zeitgeist aufleben zu lassen und die desolate, düstere Atmosphäre der Kriegsendphase einzufangen, in die er aber immer wieder auch ungebrochenen Überlebenswillen sowie Momente der Hoffnung und zwischenmenschlichen Wärme aufblitzen lässt. Während die eigentliche Haupthandlung im Frühling 1945 rund um den Deserteur Johann nur eine Zeitspanne von zwei Monaten umfasst, erhalten wir durch geschickt eingestreute Rückblenden in die Vorkriegszeit und Kriegsjahre nicht nur aufschlussreiche persönliche Einblicke in seinen Lebensalltag und den seiner Familie sowie seine große Liebe Emmy, sondern auch historische Hintergrundinformationen zu den politischen Entwicklungen und Kriegsverlauf sowie die grausamen Realitäten des Kriegs. Anschaulich und glaubwürdig stellt er die damalige angespannte Atmosphäre und die verzweifelte Lage vieler Soldaten angesichts der Sinnlosigkeit und der Schrecken der nicht enden wollenden Kämpfe in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs dar, als für alle das Ende des Krieges bereits absehbar ist und sie nur noch darauf hoffen konnten, halbwegs unversehrt und mit dem Leben davonzukommen. Gekonnt beschwört Jarck in verschiedenen Episoden die allgegenwärtige Angst und Bedrohung durch Entdeckung und Verrat herauf und erzeugt eine überaus beklemmende Atmosphäre. Sehr einfühlsam werden inneren Konflikte und Ängste der Menschen inmitten des Chaos der letzten Kriegstage und der harten Kriegsrealität aufgezeigt, die sich doch nur nach nach Frieden und Normalität sehnen auf auf einen bessere Zukunft hoffen können. Mit Johann hat der Autor einen berührenden und vielschichtigen Charakter geschaffen, der stellvertretend für viele Soldaten jener Zeit steht. Jarck versteht es gut, die emotionalen Ausnahmezustände seines Protagonisten sehr anschaulich und eindringlich zu vermitteln, so dass man sich gut in seine Verletzlichkeiten und Unsicherheiten angesichts seiner verzweifelte Lage im permanenten Überlebenskampf hineinversetzen und mitfühlen kann. Wir erhalten einen intensiven und nuanierten Einblick in die emotional aufgewühlte Verfassung und komplexe Gedankenwelt seines Protagonisten. Beklemmend ist es über Johanns Gedanken, Erinnerungen und Einschätzungen der Erlebnisse zu lesen, seine Verzweiflung, Leere und Einsamkeit aber auch der Ängste vor dem Vergessenwerden werden sehr greifbar. Gerade die Briefe von Emmy sind von unschätzbarem Wert für ihn, spenden so viel Trost, Kraft und Zuversicht und lassen ihn das ungewisse Schicksal besser ertragen. Sehr glaubwürdig veranschaulicht Jarck Johanns innere Konflikte insbesondere im Umgang mit dem jungen Nachbarsmädchen Frieda und schildert nachvollziehbar sein Hin- und Hergerissen-Sein zwischen ständigem Misstrauen, Angst vor Entdeckung, Hoffnung und Verzweiflung. Durch die Gespräche über ihre Sehnsüchte nach Normalität und Liebe aber auch die brutale Realität des Krieges entwickeln sich zarte freundschaftliche Bande zwischen ihnen, die beiden Halt geben aber auch ein unberechenbares Risiko für Johann bedeutet. Jarck ist es insgesamt hervorragend gelungen, uns stellvertretend die traurigen Geschichten und Schicksale so vieler Familien, ihre zerstörten Hoffnungen und herben Verluste durch die fatalen Auswirkungen des entsetzlichen Kriegs vor Augen zu führen. FAZIT Ein eindringliches und bewegendes Zeitzeugnis über die emotionalen und moralischen Konflikte eines Wehrmachtssoldaten in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, das Hoffnung und Menschlichkeit inmitten des Schreckens des Krieges thematisiert. Sehr lesenswert!

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Und später für immer

von Volker Jarck

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Kirsten Kleve

Thalia Lingen – Clubstraße

Zum Portrait

5/5

Später heißt nach dem Krieg. Ein...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Später heißt nach dem Krieg. Ein bewegender Roman über einen Deserteur, der alles riskiert, um für die Frau, die er liebt, am Leben zu bleiben. Eine beinahe wahre Geschichte über die Menschlichkeit in unmenschlicher Zeit, die Jarck in der eigenen Familie aufgetan hat. Lesenswert.
  • Kirsten Kleve
  • Buchhändler/-in

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5/5

Später heißt nach dem Krieg. Ein...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Später heißt nach dem Krieg. Ein bewegender Roman über einen Deserteur, der alles riskiert, um für die Frau, die er liebt, am Leben zu bleiben. Eine beinahe wahre Geschichte über die Menschlichkeit in unmenschlicher Zeit, die Jarck in der eigenen Familie aufgetan hat. Lesenswert.

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Ulrike Zimmermann

Thalia Mayersche Köln-Mülheim

Zum Portrait

4/5

Ernst, persönlich, wichtig!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diesen Roman habe ich gerne gelesen! Ein persönliches Buch mit einem (leider) immer noch sehr wichtigen Thema. Volker Jarck widmet dieses Buch in seinem Nachwort all jenen, die durch Krieg getrennt waren oder sind. Dieser Roman basiert auf einem alten, vom Autor gefundenen Kriegstagebuch seines Großvaters. Es geht hier um Johann, einen jungen Soldaten bei der Fliegerstaffel, der kurz vor Kriegsende zum Deserteur wird. Versteckt auf einem Heuboden bei Verwandten hat er die letzten Kriegsmonate ausgeharrt. Er denkt immerzu an seine Braut in Hamburg und an sein Neugeborenes, das inzwischen wohl geboren sein müsste. Wird er beide je lebend wiedersehen? Immer wieder liest er seine Tagebucheinträge oder verfasst Briefe. Die Tage ziehen ins Land, seine Tante versorgt ihn mit Essen und den neuesten Nachrichten. Doch dann steht das Nachbarsmädchen Frieda vor ihm im Schuppen. Wird sie ihn verraten und ausliefern? Mit der Zeit besucht sie den "Herrn Feldwebel" immer öfter. Sie plaudern, lachen, verfassen Texte oder lesen die von ihm geschriebenen Briefe. Frieda sucht sein Vertrauen, hat aber ebenso sein Schicksal in der Hand. Jedesmal, wenn sie den Schuppen wieder verlässt, wird Johann unruhig. Spielt sie nur mit ihm? Bangen und hoffen treiben ihn um, die Nächte werden zum Tag... Beim Lesen erinnerte mich das Buch an Arno Geigers "Unter der Drachenwand". Vielleicht war es auch nur das Thema, aber das Menschliche, was bei beiden Büchern durchscheint, hat sicherlich auch einen Teil dazu beigetragen. Volker Jarck schreibt in seinem Nachwort: "Wir waren nicht dabei. Diese Geschichte will nicht historisch wahr sein, sondern menschlich." "Mich hat eine Geschichte gefunden. Achtzig Jahre alt. Und ich möchte sie allen widmen, die durch Krieg getrennt waren oder sind."
  • Ulrike Zimmermann
  • Buchhändler/-in

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4/5

Ernst, persönlich, wichtig!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diesen Roman habe ich gerne gelesen! Ein persönliches Buch mit einem (leider) immer noch sehr wichtigen Thema. Volker Jarck widmet dieses Buch in seinem Nachwort all jenen, die durch Krieg getrennt waren oder sind. Dieser Roman basiert auf einem alten, vom Autor gefundenen Kriegstagebuch seines Großvaters. Es geht hier um Johann, einen jungen Soldaten bei der Fliegerstaffel, der kurz vor Kriegsende zum Deserteur wird. Versteckt auf einem Heuboden bei Verwandten hat er die letzten Kriegsmonate ausgeharrt. Er denkt immerzu an seine Braut in Hamburg und an sein Neugeborenes, das inzwischen wohl geboren sein müsste. Wird er beide je lebend wiedersehen? Immer wieder liest er seine Tagebucheinträge oder verfasst Briefe. Die Tage ziehen ins Land, seine Tante versorgt ihn mit Essen und den neuesten Nachrichten. Doch dann steht das Nachbarsmädchen Frieda vor ihm im Schuppen. Wird sie ihn verraten und ausliefern? Mit der Zeit besucht sie den "Herrn Feldwebel" immer öfter. Sie plaudern, lachen, verfassen Texte oder lesen die von ihm geschriebenen Briefe. Frieda sucht sein Vertrauen, hat aber ebenso sein Schicksal in der Hand. Jedesmal, wenn sie den Schuppen wieder verlässt, wird Johann unruhig. Spielt sie nur mit ihm? Bangen und hoffen treiben ihn um, die Nächte werden zum Tag... Beim Lesen erinnerte mich das Buch an Arno Geigers "Unter der Drachenwand". Vielleicht war es auch nur das Thema, aber das Menschliche, was bei beiden Büchern durchscheint, hat sicherlich auch einen Teil dazu beigetragen. Volker Jarck schreibt in seinem Nachwort: "Wir waren nicht dabei. Diese Geschichte will nicht historisch wahr sein, sondern menschlich." "Mich hat eine Geschichte gefunden. Achtzig Jahre alt. Und ich möchte sie allen widmen, die durch Krieg getrennt waren oder sind."

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Und später für immer

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