Produktbild: Seinetwegen
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Seinetwegen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.12.2024

Abbildungen

mit 9 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

22,3/14,7/2,5 cm

Gewicht

351 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002712020

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.12.2024

Abbildungen

mit 9 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

204

Maße (L/B/H)

22,3/14,7/2,5 cm

Gewicht

351 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002712020

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    aus Greifensee

    5/5

    12.07.2025

    eBook (ePUB)

    Eindrückliche Recherche

    Zora Buono gelingt es, ihre Suche nach dem Verursacher des Autounfalls den ihren Vater tötete, auf differenzierte und fundierte Weise darzustellen. Wie sie während ihrer Suche das familiäre Umfeld von damals Schicht um Schicht aufdeckt ist grossartig. Das Hineinweben von Lokalcolorit während ihrer Recherche zeigt hervorragend wie akribisch sie auf ihrem Weg, das Geschehene zu verstehen vorgegangen ist.

  • Bewertung

    aus Ittigen

    5/5

    06.01.2025

    eBook (ePUB)

    Spannende Spurensuche

    Wir begleiten die Autorin auf der Suche nach dem Mann, der den Unfall verursacht hatte, bei dem ihr Vater ums Leben kam, als sie noch ein kleines Kind war. Sie wollte wissen, wie es einem solchen Menschen ergangen war, der Schuld auf sich geladen hatte, indem er einen Menschen torgefahren und ihr dadurch den Vater vorenthalten hatte. Ich fand es spannend, wie sie diesem Mann durch ihre Recherchen immer näherkam. Die anfänglichen negativen Gefühle verschwinden je mehr sie von ihm erfährt. Zudem führt sie die Recherchen in eine Gegend, in der ich aufgewachsen bin und ihre Schilderung von Land und Leuten hervorragend getroffen finde. Neben ihrer Suche nach diesem Menschen sind in den Text einige essayhafte Gedanken eingeflossen und das Ganze macht es zu einer sehr lesenswerten und spannenden Lektüre, nur empfehlen kann.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    13.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Autobiografie

    Das Buch war leider nicht ganz mein Fall, trotzdem habe ich es praktisch in einem Zug gelesen. Gefallen fand ich am Schreibstil, ich fand es berührend, welch intime Gedanken und Details die Autorin preisgibt. Der Titel und die Zusammenfassung hat mich ebenfalls angesprochen. Leider fand ich den Inhalt dann doch etwas langatmig und zu abschweifend. Schlussendlich was der biografische Charachter des Buches nicht mein Stil.

  • Bewertung

    5/5

    11.12.2024

    eBook (ePUB)

    Das Leben

    Buonos Buch führt in ein Leben ein, das mir selber erspart blieb, weil sich in meinem bisherigen Dasein keine solche Brüche ereigneten. Jedoch bereits bei einem Blick zurück auf die elterliche und grosselterliche Generation stellt man fest: Hey! Da war auch was. Wie gingen diese Menschen damit um? Buonos Buch führt dazu, dass ich meine persönlich Umgebung noch etwas differenzierter betrachte und mir die Frage stelle, wie Betroffene wohl mit Schicksalsschlägen umgehen mögen. Ehrlicherweise gebe ich zu, dass mir das Fragen und Hinterfragen nicht sehr angenehm ist, da die Angst mitspielt, beim Andern alte Wunden aufzureissen. Wer kennt den Satz nicht: "Wenn über eine Sache Gras gewachsen ist, kommt sicher ein Kamel und reisst es wieder weg." Das Werk sensibilisiert für Lebensgeschichten, die nicht immer ganz grade verlaufen und es zeigt, dass Teile der Geschichte gerade durch die Aufarbeitung zu Ende geführt werden.

  • Literatursprechstunde

    aus Göttingen

    5/5

    10.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wow - ebenso scharfsinnig wie sprachlich brillant!

    Endlich habe ich mein erstes Zora del Buono Buch mit „Seinetwegen“ gelesen - ein autobiografisches Werk mit essayistischen Passagen, das absolut verdient den Schweizer Buchpreis gewonnen hat! Sie wendet sich dem Umstand zu, dass sie selbst mit nur acht Monaten ihren Vater (einen erfolgreichen Arzt) verloren hat, schuldlos durch einen tragischen Autounfall. Mit nunmehr über 60 Jahren beginnt sie sich zu fragen: Was ist nun eigentlich aus diesem Mann geworden, der ihren Vater auf dem Gewissen hat?! (Sie nennt ihn den „Töter“). Ihre blutjunge Mutter hat den Ehemann verloren, sie ihren Vater - diese klaffende Wunde ist in der Familie nie ganz verheilt. Vordergründig begibt sie sich auf die Recherche nach diesem „Töter“ - in Wahrheit geht es in dem Text aber um viel mehr: Bindungsunfähigkeit, Vaterlosigkeit, die Demenz ihrer Mutter (die sie nun sukzessive an die unaufhaltsame Krankheit verliert), über die Schweizer Provinz und dessen innewohnender Rassismus in den 60er/ 70er Jahren (Italienisch-stämmige Menschen wurden als „Tschingg“ beschimpft), bis ins Berlin der 80er Jahre, in das sich die junge Zora del Buono geflüchtet hat. So kommt sie diesem, ebenfalls bereits verstorbenen, Mann, der ihren Vater getötet hat, näher, aber auch ihrem Verlust und ihrer ganzen Familiengeschichte. Vor allem beeindruckt haben mich die verdichteten Szenen voller Lakonie, in denen del Buono ihre demenzkranke Mutter besucht, die in einem Heim untergebracht ist. Wie sie beispielsweise auf einem Taschentuch kaut und die Pflegerin bemerkt, es sei ein Papiertaschentuch - was die Sache an sich zu legitimieren scheint, denn die Tochter nimmt es lapidar zur Kenntnis mit der Bemerkung: „Na dann ist ja gut“ - einfach herrlich erzählt! Ich bin auch ein Fan der Dialoge zwischen Zora del Buono, einem Kunsthistoriker und einer Psychiaterin, die Erzähltes reflektieren. Ich bin froh, nach Beenden des Buches bereits Nachschub im Haus zu haben in Form von „Die Marschallin“ freue mich auf weitere so süffisante Lesestunden, wie ich mit „Seinetwegen“ verbracht habe. Zusammenfassend ist Zora del Buonos Literatur für mich die perfekte Mischung aus sprachlicher Brillianz und Scharfsinnigkeit!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (182)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marie Reiter

    Marie Reiter

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die schwierige Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit

    Zora del Buono war erst acht Monate alt, als ihr Vater bei einem Autounfall verunglückte. In Seinetwegen erzählt sie, wie sie und ihre Familie mit dem schweren Verlust umgegangen sind. Außerdem macht sie sich auf die Suche nach E.T., dem Unfallverursacher, um ihn mit dem Schicksal ihrer Familie zu konfrontieren und zu ergründen, wie er mit seiner Schuld umgegangen ist. Doch während sie auf ihrer Reise allmählich Antworten auf ihre Fragen findet, tun sich derweil immer mehr neue Fragen auf. Vorab möchte ich gerne sagen, dass ich dieses Buch normalerweise nicht mit Sternen bewertet hätte, da ich mich nicht wohl dabei fühle, das schwere Schicksal der Autorin in Sternen zu bewerten. Leider lässt das die Website allerdings nicht zu deswegen stellvertretend fünf Sterne. Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, da es auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2024 stand. Zora del Buono beschreibt recht objektiv, wie der Tod ihres Vater die ganze Familie beeinträchtigt hat. Dabei springt sie immer wieder zwischen der gegenwärtigen Suche nach dem Unfallverursacher und der Vergangenheit hin und her. Sie versucht zu ergründen, wie sehr das Fehlen ihres Vater sie beeinflusst hat, obwohl sie ihn gar nicht richtig kannte. Auch während der Suche, weiß die Autorin oftmals nicht, warum sie denkt, dass eine Konfrontation mit dem Unfallverursacher sie weiterbringen könnte. Was mir gut gefallen hat, ist, dass sie immer mehr Verständnis für E.Ts. Situation aufbringen konnte, je mehr die Autorin über ihn rausfand. Auf mich wirkte es so, als hätte ihr dieses Verständnis Stück für Stück mehr Frieden gebracht und ich habe, nachdem ich das Buch beendet habe, darauf geschlossen, dass die Suche nach E.T. ihr tatsächlich geholfen hat. Auch wenn sie (wie ich schon oben erwähnte) sehr objektiv schreibt, hat man doch gemerkt dass es für die Autorin ein sehr emotionales Thema ist. Dies wurde für mich nochmal durch die vielen Studien und Statistiken verdeutlicht, die sie in dem Buch anspricht. Man merkt sie hat sich extrem viel mit dem allgemeinen Thema Autounfälle auseinandergesetzt.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Mkirech

    Simone Mkirech

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spurensuche

    Zora verliert schon als Baby ihren Vater durch einen Autounfall.Keine Erinnerungen an den Vater zu haben, dazu das Schweigen der Mutter, führen zu einer Leerstelle in ihrem Leben.Jahrzehnte später sucht sie nach dem Verursacher, und versucht eine Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse.Man folgt beim Lesen den Gedanken der Autorin, und gerade die immer wieder abschweifende Erzählweise verleihen dem Buch Authentizität.Eine sehr persönliche und emotionale Reise in die Vergangenheit, und die Frage nach der Schuld.
  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    3/5

    06.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo ist der Unfall passiert, wo war das Krankenhaus, in das man die Verletzten überführt hat, wo fand der Gerichtsprozess statt?

    Der Vater der Autorin starb 1963 bei einem Autounfall. Dieser Tod hinterlässt eine Leerstelle im Leben von Zora del Bouno. In ihrem reportagenartigen Roman geht sie auf Introspektion. Wie hat das Fehlen des Vaters ihr Aufwachsen beeinflusst? Und wie hat der Unfallverursacher nach diesem verhängnisvollen Tag weiterleben können? Sie begibt sich auf die Suche nach ihm…

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