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Wir dachten, das Leben kommt noch Roman | Die mutigen Frauen von Paris

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Rezension

»Ihr (ist) eine unglaublich spannende Zeitreise gelungen.« ("Express Köln")
»Die Münchnerin (mixt) zu Herzen gehende Frauenschicksale mit historisch verbürgter James-Bond-Spannung.« ("DONNA")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

74407

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Piper

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,2/15,2/4 cm

Gewicht

562 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002720599

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Sehr gut

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74407

Einband

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31.10.2025

Verlag

Piper

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,2/15,2/4 cm

Gewicht

562 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710002720599

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    16.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Absolut lesenswert!

    Das Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht. Anfangs kam ich etwas schwer in die Handlung rein, aber dann war es so spannend. Die Geschichte der mutigen Frauen im Widerstand gegen die Nationalsozialisten ist auch beklemmend, weil es so oder so ähnlich wirklich war. Wobei ich mir ständig die Frage stellte: wie mutig würde ich sein, würden die Nazis heute wieder an die Macht kommen – und so abwegig, wie ich dachte, ist es heute ja leider nicht mehr. Allerdings schwebten die Frauen in diesem Buch bei ihrem Widerstand ständig in Lebensgefahr – das ist heute noch nicht ganz so. Das Hörbuch wird wunderbar vorgelesen von Elisabeth Günther, deren Stimme und Stil hundertprozentig zum Text passt. Ich kann das Buch nur empfehlen!

  • Bewertung

    aus Penzberg

    5/5

    24.01.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Der selbstlose Kampf mutiger Frauen jenseits der Front

    Gwen ist Mutter einer kleinen unternehmungslustigen Tochter, arbeitet erfolgreich als Moderatorin beim BBC und ist immer offen für neue Themen. Halb privat, auf der Spurensuche nach ihrer Großmutter, und halb beruflich, auf Recherche nach den mutigen Frauen, die während dem Krieg für England undercover in Frankreich im Einsatz waren, reist sie nach Paris. Dort erfährt sie Erstaunliches über die Frauen im Widerstand und kommt ihrem Buchprojekt näher als geahnt. Das Cover zeigt zwei selbstbewusste junge Damen im Stil der vierziger Jahre und passt genau zu dieser beeindruckenden Geschichte, die die Leserschaft in die Jahre des Zweiten Weltkriegs versetzt. Während die Welt in Flammen steht, sorgen sie im Widerstand von Frankreich aus für Informationen und Aufklärung, aber auch für die Rettung verfolgter Menschen. Unter dem Einsatz ihres Lebens, selbst bereit, zu töten, leben sie im Untergrund und wirken von dort aus, eingebunden in ein Netz aus Helfern und Informanten, jederzeit damit rechnend, aufzufliegen. Der Autorin ist eine spannende, sehr bewegende und historisch perfekt recherchierte Geschichte gelungen, die sehr gut den Druck wie auch die Ängste der mutigen Frauen beschreibt. Man fühlt sich mitgerissen, versteht ihre Sorgen, bewundert den Mut und weiß dabei genau, dass es diese Frauen wirklich gegeben hat. Mich hat die Geschichte sehr berührt und ich wünschte mir, ich hätte schon früher davon gelesen, dann hätte ich meine Eltern (1921 und 1926 geboren) zu Lebzeiten zu ihren eigenen Erfahrungen befragen können. Ich bin der Meinung, Elisabeth Sandmann hat auf sehr eindrucksvolle Weise die Vergangenheit aufleben lassen und erinnert uns daran, wie wichtig und wertvoll der Frieden ist. Elisabeth Günther liest mit warmer, empathischer Stimme und perfekt akzentuiert.

  • Island

    aus Nürnberg

    5/5

    05.01.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Mutige Frauen im Widerstand

    Wie die Covergestaltung und der Titel bereits vermuten lassen, spielt die Handlung dieses Romans in der Vergangenheit und zwar einerseits während des Zweiten Weltkrieges und andererseits Ende des 20. Jahrhunderts, als noch nicht jeder wie selbstverständlich ein Mobiltelefon besaß. Zur Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges unterstützten auch verschiedene Frauen aus Frankreich und Großbritannien den Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Führten Spionageaufträge, Botengänge oder sogar Sabotageakte aus. Darüber recherchiert die BBC-Moderatorin Gwen in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts und stößt so einerseits auf Pat, die zunächst wenig Interesse daran hat, über ihre Vergangenheit zu sprechen, zugleich findet Gwen aber auch mehr über ihre vor nicht allzu langer Zeit verstorbene Großmutter heraus, die selbst zu dieser Zeit in Paris lebte und so einige Geheimnisse hatte. Ich fand es sehr interessant, aus der Perspektive von Frauen im Widerstand mehr über diese Zeit zu erfahren und es ist wirklich eindrucksvoll, welche Risiken diese für den Kampf gegen die Nationalsozialisten eingingen und mit welchen Methoden sie damals schon arbeiteten. Auch Gwen als Protagonistin der neueren Zeit war mir sehr sympathisch, wie sie an ihrem Projekt arbeitete und auch am Leben ihrer verstorbenen Großmutter interessiert war. Die Sprecherin des Hörbuchs war zur Atmosphäre des Romans passend gewählt und man konnte ihr gut folgen.

  • jam

    5/5

    30.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch holt die vergessenen Heldinnen des zweiten Weltkrieges auf die Bühne, spannend erzählt!

    "Fahr nach Paris und schau ob Lilou noch lebt!" BBC-Moderatorin Gwen fällt plötzlich wieder diese Bitte ihrer verstorbenen Großmutter Isabé ein, als sie einen Auftrag erhält: Für ein Buch recherchieren, dass sich mit den SOE-Agentinnen im zweiten Weltkrieg beschäftigt. Wer war Lilou? Und warum war Isabé gerade zu einer Zeit nach Paris gereist, als es dort brandgefährlich war? Die SOE war eine britische Spezialeinheit. Französisch sprechende Britinnen und Briten wurden in Frankreich und eingeschleust, mit neuer Identität und Coverstory. Dort haben sie den Wiederstand unterstützt, mit Spionage- und Sabotageaktionen. Gerade die Geschichte der Agentinnen ist weitgehend unerzählt. Gwen beschließt, den Auftrag anzunehmen und reist mit ihrer Tochter Ruth, ihrer Freundin und ihrer Tante nach Paris. Bald stößt sie auf die Spuren der Agentin Simon. Auch ihre Großmutter hat ihr Tonbandaufnahmen hinterlassen, in denen sie von ihrer Zeit in Paris erzählt. Bei ihrer Recherche trifft Gwen auf Pat. Ihre Schwester war als Agentin tätig, Pat selbst aber ist verschlossen und will erst nicht über diese Zeit reden. Doch auch bei ihr werden Erinnerungen und alte Gefühle wach. Da die Agentinnen alle Decknamen hatten, werden manche Verwicklungen erst spät klar, das hat für mich die Spannung perfekt aufrecht gehalten. Mehr als einmal habe ich mit stockendem Atem auf die nächsten Worte gewartet! Denn auch Isabé, genannt "die Gräfin", ist tief in den damaligen Widerstand verwickelt. Geschickt spinnt sie ein Netzwerk und Gwen bekommt einen völligen neuen Blick auf ihre Großmutter. Nichts und niemand ist wie es scheint, und Gefahr lauerte überall in jener Zeit. Was haben wir in der Schule über den zweiten Weltkrieg alles gehört?! Grausame Fakten, aber wenig Geschichten, die für mich damals greifbar waren. Mit "Wir dachten, das Leben kommt noch" trifft Elisabeth Sandmann einen Nerv bei mir! Gekonnt verflicht sie die unterschiedlichen Erzählstränge: Pats Erinnerungen, denn auch sie hatte einen Auftrag in Frankreich, Gwens eigene Spurensuche jetzt und auch die Tonbandaufnahmen von Isabé. Fabelhaft gesprochen von Elisabeth Günther, gerade in diesen Passagen fand ich sie wunderbar! Isabés ältliche Stimme, ihr österreichisch gefärbtes "Schatzerl", es war herrlich anzuhören! Beim Hörbuch musste ich mich manchmal sehr konzentrieren, um die Verbindungen nicht aus dem Auge zu verlieren und zu Beginn hab ich mir ein paar Notizen gemacht, wer wer ist. Es ist nichts zum nebenbei weghören/-lesen. Aber das will man auch nicht, denn "Wir dachten, das Leben kommt noch" ist so interessant und packend erzählt, dass man völlig in die Geschichte eintaucht! Fazit: Dieses Buch holt die vergessenen Heldinnen des zweiten Weltkrieges auf die Bühne, spannend erzählt!

  • Antje Wree

    aus Heidesee

    5/5

    29.12.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Spannender geschichtlicher Rückblick

    Ich habe das Hörbuch zu diesem Buch von Elisabeth Sandmann gehört. Elisabeth Günther hat das Buch gut vorgelesen. Zum Inhalt ist zu sagen, dass Gwen, die bei der BBC arbeitet an einer Reportage über ehemalige SOE Agentinnen arbeitet, die aus Großbritannien ins von den Nazis besetzte Frankreich geschickt wurden und dann unter großer Gefahr zum Beispiel als Funkerinnen Spionagetätigkeiten durchführten. Mir haben die Exkurse in die Vergangenheit sehr gut gefallen. Die Beschreibung von Gwens Leben fand ich nicht ganz so spannend. Ich denke, mir hätte, obwohl wirklich gut vorgelesen, das Buch besser gefallen. Ich bin ab und zu gedanklich abgeschweift, wenn es um Gwen und ihre Tochter ging. Außerdem kann man bei einem Hörbuch die verschiedenen Namen nicht nachlesen und das hätte ich gut gebrauchen können. Aber trotzdem ist Wir dachten, das Leben kommt noch eine spannende geschichtliche Zeitreise über mutige Frauen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die weibliche Antwort auf James Bond

    BBC Moderatorin Gwendoline soll über die SOE Agentinnen im 2. Weltkrieg recherchieren, dafür reist sie mit ihrer Tochter Ruth, ihrer Tante und einer Freundin nach Paris um dort nach Zeitzeuginnen zu suchen und zu befragen. Die SOE war eine britische Spezialeinheit. Französich sprechende Britinnen und Briten wurden in Frankreich eingeschleust, um Sabotageakte der Resistance an Gleisanlagen, Fabrikgeländen und Telekommunikation gegen die Nazis durchzuführen. Unter Decknamen und falscher Identität spionieren sie für Großbritannien und setzen über geheimgehaltene Funkgeräte Funksprüche ab. Durch die Recherche erfährt Gwen auch einiges über ihre Großmutter, die ebenfalls eine SOE Agentin war und lernt in Paris sehr mutige Frauen und ein Stück ihrer Familiengeschichte kennen. Sehr packend und spannend erzähltes Stück Geschichte, die unsichtbaren Heldinnen endlich eine Bühne gibt!
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein packendes Stück Zeitgeschichte

    Elisabeth Sandmann kann es einfach - Zeitgeschichte packend und unter die Haut gehend erzählen. Reale Vorbilder finden sich in den Frauen wieder, um die es in diesem Roman geht. Elisabeth Sandmann setzt den Geheimagentinnen ein Denkmal, die bis ins hohe Alter ihre Fassade aufrecht erhalten mussten, ja manchmal auch mit ihrem Schicksal haderten. Eine packende, auch mal nachdenklich machende Geschichte von einer Autorin, von der ich mir noch viele solcher Bücher wünsche. Sehr Lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Lohmann

    Barbara Lohmann

    Thalia Lohne

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbekannte Heldinnen

    Ein Roman nach tatsächlichen Ereignissen: die Journalistin Gwen recherchiert im Auftrag der BBC zu die Schicksalen ehemaliger britischer Special Operations Executive (SOE)-Agentinnen, die im Krieg als Spione under cover und unter Lebensgefahr operierten. Ihre Leistungen wurden nach dem Krieg nie gewürdigt. Eine fesselnd und lebendig erzählte Geschichte für alle die Romane mit historischem Hintergrund mögen.
  • Zum Bewerterprofil von Beate Mildenberger

    Beate Mildenberger

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutige Frauen im Geheimdienst

    Was nie gewürdigt wurde sind die englischen Widerstandskämpferinnen im 2. Weltkrieg welche in Frankreich stationiert waren. Gut recherchiert, wahre Begebenheiten fliessen in einen spannenden Schmöker. Interessant und sehr lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Sieling

    Bianca Sieling

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbekannte Heldinnen

    Weil 1942 in England kaum noch Männer rekrutiert werden konnten, wurde unter Winston Churchill die " Special Operation Executive" ins Leben gerufen, die auch Frauen in feindliche Gebiete entsandt. So landet die erst 18jährige Pat Conroy mit dem Fallschirm in Frankreich, um an Informationen zu gelangen und diese in die Heimat zu funken. Ein hochwichtiger, aber lebensgefährlicher Job, der alles abverlangte, aber nach Kriegsende kaum beachtet, geschweige denn honoriert wurde. Über 50 Jahre später hadert Pat noch immer mit ihrem Schicksal, doch dann meldet sich eine Journalistin der BBC bei ihr... Ein eindringlicher Roman über unglaublich mutige Frauen in dunkelster Zeit.

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