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Wir dachten, das Leben kommt noch Roman | Die mutigen Frauen von Paris

141

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Rezension

»Packend« ("Freundin")
»Ihr (ist) eine unglaublich spannende Zeitreise gelungen.« ("Express Köln")
»Die Münchnerin (mixt) zu Herzen gehende Frauenschicksale mit historisch verbürgter James-Bond-Spannung.« ("DONNA")

Produktdetails

Verkaufsrang

44545

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Piper

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

13,8/22 cm

Gewicht

562 g

Farbe

Grau

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07367-7

Rezension

Produktdetails

Verkaufsrang

44545

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Piper

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

13,8/22 cm

Gewicht

562 g

Farbe

Grau

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07367-7

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • jam

    5/5

    30.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch holt die vergessenen Heldinnen des zweiten Weltkrieges auf die Bühne, spannend erzählt!

    "Fahr nach Paris und schau ob Lilou noch lebt!" BBC-Moderatorin Gwen fällt plötzlich wieder diese Bitte ihrer verstorbenen Großmutter Isabé ein, als sie einen Auftrag erhält: Für ein Buch recherchieren, dass sich mit den SOE-Agentinnen im zweiten Weltkrieg beschäftigt. Wer war Lilou? Und warum war Isabé gerade zu einer Zeit nach Paris gereist, als es dort brandgefährlich war? Die SOE war eine britische Spezialeinheit. Französisch sprechende Britinnen und Briten wurden in Frankreich und eingeschleust, mit neuer Identität und Coverstory. Dort haben sie den Wiederstand unterstützt, mit Spionage- und Sabotageaktionen. Gerade die Geschichte der Agentinnen ist weitgehend unerzählt. Gwen beschließt, den Auftrag anzunehmen und reist mit ihrer Tochter Ruth, ihrer Freundin und ihrer Tante nach Paris. Bald stößt sie auf die Spuren der Agentin Simon. Auch ihre Großmutter hat ihr Tonbandaufnahmen hinterlassen, in denen sie von ihrer Zeit in Paris erzählt. Bei ihrer Recherche trifft Gwen auf Pat. Ihre Schwester war als Agentin tätig, Pat selbst aber ist verschlossen und will erst nicht über diese Zeit reden. Doch auch bei ihr werden Erinnerungen und alte Gefühle wach. Da die Agentinnen alle Decknamen hatten, werden manche Verwicklungen erst spät klar, das hat für mich die Spannung perfekt aufrecht gehalten. Mehr als einmal habe ich mit stockendem Atem auf die nächsten Worte gewartet! Denn auch Isabé, genannt "die Gräfin", ist tief in den damaligen Widerstand verwickelt. Geschickt spinnt sie ein Netzwerk und Gwen bekommt einen völligen neuen Blick auf ihre Großmutter. Nichts und niemand ist wie es scheint, und Gefahr lauerte überall in jener Zeit. Was haben wir in der Schule über den zweiten Weltkrieg alles gehört?! Grausame Fakten, aber wenig Geschichten, die für mich damals greifbar waren. Mit "Wir dachten, das Leben kommt noch" trifft Elisabeth Sandmann einen Nerv bei mir! Gekonnt verflicht sie die unterschiedlichen Erzählstränge: Pats Erinnerungen, denn auch sie hatte einen Auftrag in Frankreich, Gwens eigene Spurensuche jetzt und auch die Tonbandaufnahmen von Isabé. Fabelhaft gesprochen von Elisabeth Günther, gerade in diesen Passagen fand ich sie wunderbar! Isabés ältliche Stimme, ihr österreichisch gefärbtes "Schatzerl", es war herrlich anzuhören! Beim Hörbuch musste ich mich manchmal sehr konzentrieren, um die Verbindungen nicht aus dem Auge zu verlieren und zu Beginn hab ich mir ein paar Notizen gemacht, wer wer ist. Es ist nichts zum nebenbei weghören/-lesen. Aber das will man auch nicht, denn "Wir dachten, das Leben kommt noch" ist so interessant und packend erzählt, dass man völlig in die Geschichte eintaucht! Fazit: Dieses Buch holt die vergessenen Heldinnen des zweiten Weltkrieges auf die Bühne, spannend erzählt!

  • Bewertung

    5/5

    20.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Familiengeschichte

    Dieser Roman hat mich sehr berührt! "Wir dachten, das Leben kommt noch" von Elisabeth Sandmann ist ein sehr guter Geschichtsroman. Der Schreibstil der Autorin ist wahnsinnig feinfühlig und trotzdem leicht, sodass man schnell in die Geschichte eintauchen kann. Der Roman ist in verschiedenen Zeitsträngen geschrieben, der Zeit vor- und während des zweiten Weltkriegs und der Gegenwart. Die lesende Person folgt dabei der Informationsreise einer Radio-Journalistin und daraufhin auch angestoßen der Lebensreise einer Zeitzeugin zurück in die Wirren des Weltkriegs. Mich hat die Thematik von starken Frauen, Familienbeziehungen und Agent*innen sehr angesprochen. Das Buch verfügt über große Strahlkraft und hat mich noch nachhaltig mit dem Thema beschäftigen lassen. Ich kann das Buch wirklich von ganzem Herzen empfehlen!

  • brauneye29

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessantes Thema

    Zum Inhalt: Als Pat einen Anruf von der BBC-Moderatorin Gwen bekommt muss sie erstmal darüber nachdenken, ob sie über ihre Vergangenheit sprechen will. So viele Jahrzehnte durfte sie nichts darüber sagen, denn Pats Vergangenheit hat mit den wagemutigen Frau des Widerstands zu tun. Gwen findet bei ihren Recherchen viel heraus, vielleicht sogar den Schlüssel damit Pat sich mit ihren Erinnerung auseinander setzen kann. Meine Meinung: Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Geschichten aus der Vergangenheit gibt, die noch nicht erzählt wurden, aber dringend erzählt werden sollten. Mir waren die Frauen, die sich so für den Widerstand einsetzten, nicht bekannt und ich finde es toll, jetzt mehr darüber erfahren zu haben. Klar, am Ende ist es ein Roman, aber er wirkt schon so, als wüsste die Autorin, was sie da schreibt. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit war gut gemacht und die Atmosphäre gerade was die Vergangenheit an geht, wirkte sehr authentisch. Das Buch lebt natürlich auch von den Protagonisten, die ich gut ausgearbeitet fand und nicht übertrieben. Ich hatte die Hörbuchversion und fand das Buch sehr gut gelesen. Fazit: Interessantes Thema

  • Bewertung

    5/5

    02.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der unter die Haut geht

    Wir dachten, das Leben kommt noch hat mich direkt durch sein ruhiges, fast nostalgisches Cover angesprochen. Es vermittelt genau die Stimmung, die der Roman später aufgreift: eine Mischung aus Erinnerung, Verlust und Hoffnung. Beim Lesen hat mich besonders beeindruckt, wie feinfühlig die Autorin die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellt. Die Geschichte wirkt nie künstlich dramatisiert, sondern sehr menschlich und glaubwürdig, sodass man sich schnell in die Figuren hineindenken kann. Der Schreibstil ist klar, unaufgeregt und trotzdem emotional – eine Kombination, die mich wirklich abgeholt hat. Die Hauptfigur ist vielschichtig, mutig, manchmal zerbrechlich und gerade dadurch sehr authentisch. Auch die Nebenfiguren wirken lebendig und tragen dazu bei, dass man sich in die Atmosphäre der verschiedenen Zeitebenen hineinversetzt fühlt. Mich persönlich hat das Buch besonders interessiert, weil es zeigt, wie Entscheidungen aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart wirken und wie wichtig Erinnern und Aufarbeiten sind. Es ist kein schwerer, aber ein tiefgehender Roman, der einen nachdenklich zurücklässt. Ich empfehle Wir dachten, das Leben kommt noch allen, die Geschichten mögen, die berühren, historische Themen sensibel aufgreifen und starke Figuren in den Mittelpunkt stellen. Für mich bleibt es ein Roman, der leise, aber nachhaltig wirkt – und der zeigt, wie viel Mut in den kleinen Momenten des Lebens steckt.

  • Bewertung

    5/5

    21.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannend

    Die BBC-Moderatorin Gwen soll ein Buch über die Agentinnen der SOE, einer britischen Spezialeinheit die während des Krieges im Ausland agierte, schreiben. Dabei reist sie mit ihrer Tochter, einer Freundin und ihrer Tante nach Paris. Parallel dazu möchte Gwen auch mehr über ihre verstorbene Großmutter erfahren. Sie weiß, dass sie während des Kriegs auch in Paris war. Durch Zufälle entdeckt sie auf ihrer Reise mehr und kann so einiges in Erfahrung bringen. Neben diesem Geschichtsstrang lernt man auch Pat Conway bzw. Emma Fleury kennen. Ihre Geschichte spielt im Jahr 1942, aber auch später findet man sie wieder, da Gwen ihre Kontaktdaten für ihre Recherchetätigkeiten erhält. Emma entscheidet sich dafür ihre Kriegshilfe auf dem Land in Großbritannien aufzugeben und sich stattdessen im besetzten Frankreich zu engagieren. Sie kommt immer besser mit dem Leben und ihren Aufgaben zurecht. Elisabeth Sandmann schafft es dem Leser einen guten Einblick in die Zeit während des Kriegs und die Tätigkeiten der SOE-Agentinnen zu gewähren. Sie und auch ihre Unterstützer haben sich großer Gefahr ausgesetzt. Durch die gute Recherche und die beiden Handlungssträngen ist das Buch spannend zu lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (141)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die weibliche Antwort auf James Bond

    BBC Moderatorin Gwendoline soll über die SOE Agentinnen im 2. Weltkrieg recherchieren, dafür reist sie mit ihrer Tochter Ruth, ihrer Tante und einer Freundin nach Paris um dort nach Zeitzeuginnen zu suchen und zu befragen. Die SOE war eine britische Spezialeinheit. Französich sprechende Britinnen und Briten wurden in Frankreich eingeschleust, um Sabotageakte der Resistance an Gleisanlagen, Fabrikgeländen und Telekommunikation gegen die Nazis durchzuführen. Unter Decknamen und falscher Identität spionieren sie für Großbritannien und setzen über geheimgehaltene Funkgeräte Funksprüche ab. Durch die Recherche erfährt Gwen auch einiges über ihre Großmutter, die ebenfalls eine SOE Agentin war und lernt in Paris sehr mutige Frauen und ein Stück ihrer Familiengeschichte kennen. Sehr packend und spannend erzähltes Stück Geschichte, die unsichtbaren Heldinnen endlich eine Bühne gibt!
  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein packendes Stück Zeitgeschichte

    Elisabeth Sandmann kann es einfach - Zeitgeschichte packend und unter die Haut gehend erzählen. Reale Vorbilder finden sich in den Frauen wieder, um die es in diesem Roman geht. Elisabeth Sandmann setzt den Geheimagentinnen ein Denkmal, die bis ins hohe Alter ihre Fassade aufrecht erhalten mussten, ja manchmal auch mit ihrem Schicksal haderten. Eine packende, auch mal nachdenklich machende Geschichte von einer Autorin, von der ich mir noch viele solcher Bücher wünsche. Sehr Lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Lohmann

    Barbara Lohmann

    Thalia Lohne

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbekannte Heldinnen

    Ein Roman nach tatsächlichen Ereignissen: die Journalistin Gwen recherchiert im Auftrag der BBC zu die Schicksalen ehemaliger britischer Special Operations Executive (SOE)-Agentinnen, die im Krieg als Spione under cover und unter Lebensgefahr operierten. Ihre Leistungen wurden nach dem Krieg nie gewürdigt. Eine fesselnd und lebendig erzählte Geschichte für alle die Romane mit historischem Hintergrund mögen.
  • Zum Bewerterprofil von Beate Mildenberger

    Beate Mildenberger

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutige Frauen im Geheimdienst

    Was nie gewürdigt wurde sind die englischen Widerstandskämpferinnen im 2. Weltkrieg welche in Frankreich stationiert waren. Gut recherchiert, wahre Begebenheiten fliessen in einen spannenden Schmöker. Interessant und sehr lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Sieling

    Bianca Sieling

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbekannte Heldinnen

    Weil 1942 in England kaum noch Männer rekrutiert werden konnten, wurde unter Winston Churchill die " Special Operation Executive" ins Leben gerufen, die auch Frauen in feindliche Gebiete entsandt. So landet die erst 18jährige Pat Conroy mit dem Fallschirm in Frankreich, um an Informationen zu gelangen und diese in die Heimat zu funken. Ein hochwichtiger, aber lebensgefährlicher Job, der alles abverlangte, aber nach Kriegsende kaum beachtet, geschweige denn honoriert wurde. Über 50 Jahre später hadert Pat noch immer mit ihrem Schicksal, doch dann meldet sich eine Journalistin der BBC bei ihr... Ein eindringlicher Roman über unglaublich mutige Frauen in dunkelster Zeit.

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