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Der Himmel vor hundert Jahren Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.03.2021

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,7/13,6/2,5 cm

Gewicht

309 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003129902

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Über die atmosphärischen Verfinsterungen Europas sind viele Romane geschrieben worden, und jetzt gibt es noch einen ganz erstaunlichen ... Selten in der Literatur war der graduelle Übergang von Magie in Moderne so genau messbar und so bildhaft wie hier ... Ein mehr als nur überzeugendes Debüt. ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein faszinierender Roman in einer ganz eigenen, hinreißenden Sprache. ("Das Magazin")
Eine schöne Lektüre, die schnell dahinfließt und sprudelt wie ein namenloser Fluss im sommerlichen Russland. ("taz")
Das wirklich Magische dieses Debütromans ist seine Sprache, die luftgeistgleich zwischen Gewisper und Geraune, Bedrohlichem und Verheißungsvollem, Proklamationen und Träumen schwebt. Eine Wetterzeichen- und Epochenkunde voller (doch, hier passt es wirklich) Esprit und abgründigem Witz. ("Philosophie Magazin")
Ein großer Anfang. ("Welt am Sonntag")
Da ist sehr gekonnt und kunstvoll gemacht. Wer sich nicht scheut, sich in die Sprach- und Denkwelt des 19. Jahrhunderts zu versenken, der wird mit dem Kopfkino einer magischen Welt belohnt. ("Die Presse")
Weltgeschichte findet manchmal bei den Betroffenen mit großer zeitlicher Verzögerung statt ... In ihrem Debüt «Der Himmel vor hundert Jahren» erzählt Yulia Marfutova durch den wundersamen Vielklang der Stimmen des Dorfes von Wandel und Stillstand. ("Brigitte")
Der Himmel, die Landschaft, der Fluss sind die großen Joker einer Kunst des Zeichendeutens, bei der Meteorologie in literarische Atmosphärenkundigkeit übergeht. «Der Himmel vor hundert Jahren» ist ein in seiner feinen Materialität rätselhaft starkes Romandebüt. ("Der Tagesspiegel")
Eine russische Dorfgemeinschaft voller liebenswerter Sonderlinge wundert sich über das Auftauchen eines jungen Soldaten, der ihnen keine Antworten gibt. Weise und mit viel (subtilem) Humor legt Yulia Marfutova einen so besonderen Roman vor, wie man ihn nicht oft in den Händen hält. ("BARBARA")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.03.2021

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,7/13,6/2,5 cm

Gewicht

309 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003129902

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Katharina

    5/5

    08.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ein starkes Debüt! „Der…

    Was ein starkes Debüt! „Der Himmel vor hundert Jahren“ hat märchenhaft-mystische Züge, spielt mit Aberglaube, lehnt sich am magischen Realismus an, lässt Welten aufeinanderprallen, Altes untergehen und Neues emporkommen und das alles auf recht wenigen Seiten in einem winzigen verschlafenen Dörfchen irgendwo im Russland des frühen 20. Jahrhunderts. Ich kann es kaum erwarten, mehr von der Autorin zu lesen!

  • yellowdog

    5/5

    13.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Es war einmal in einem Dorf

    Der historische Roman „Der Himmel vor Hundert Jahren“ hat den Vorteil, dass er eine vergangene Zeit glaubhaft darstellt. Die Menschen und ihr Leben im russischen Dorf, das klein aber nicht winzig ist, wirken echt und unverstellt. Gut 100 Jahre liegt die Handlung zurück, aber die Autorin Yulia Marfutova vermag es, die Zeit so darzustellen, das man glaubt, man hätte dabei sein können. Yulia Marfutova geht sorgsam mit ihren Figuren um. Es sind Originale, die fest in ihrem Dorf verwurzelt sind und manche sind abergläubisch, aber die Autorin macht keine Kasper oder Hanswurst aus ihnen. Ihnen verbleibt stets eine innere Würde. Ich mag das. Das Element des Aberglaubens, z.B. an Flussgeister, beinhaltet Motive, die an den magischen Realismus erinnern. Hinzu kommt eine entspannte, gute Handlungsführung, der man gerne folgt. Ein wirklich guter Debütroman!

  • Kaffeeelse

    4/5

    10.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Veränderung

    "Der Himmel vor hundert Jahren" ist mein zweites Buch von der diesjährigen Longlist des Deutschen Buchpreises! Dieses Buch ist nicht schlecht, aber haut mich nicht vom Hocker, hier habe ich definitiv mehr erwartet. Vier Sterne ist es mir dennoch wert. Denn der Humor und die Schreibe des Buches haben etwas und lassen die Zeit wie im Flug vergehen und ich habe mich zumindest gut unterhalten gefühlt. Russische Fluss- und Waldgeister, Ikonen und geheimnisvolle Röhrchen treffen humorvoll in einem russischen Dorf auf Realität und Zukunft. Interessant und auch etwas märchenhaft entführt Yulia Marfutova hier die Leserschaft in ein verschlafenes russisches Dorf, zeigt die Realität in diesem und lässt bei mir Erinnerungen hochkommen an diese wunderschönen russischen Märchen. Dennoch steht dieses Dorf für deutlich mehr. Ilja und Pjotr, die Dorfältesten, zeigen dies ganz typisch. Ilja ist der Hüter des geheimnisvollen Röhrchens, er setzt auf Neues, versucht dies in das Leben des Dorfes einzubauen und hat seine Gefolgschaft. Pjotr hingegen verabscheut und verteufelt alles Neue, ist dem Alten und Althergebrachten verhaftet und auch er hat seine Freunde. Beide Gruppen stehen sich unversöhnlich gegenüber, schaffen es aber dennoch die Dorfgemeinschaft zu wahren. Einer der beiden Dorfältesten wird aber verschwinden. Was soll dies dann der Leserschaft mitteilen? Man merkt an gewissen Dingen und Geschehnissen, dass die Zeit nicht stehen geblieben ist und dies eben kein märchenhaftes russisches Dorf ist, die Handlung spielt um das Jahr 1918 und gewaltige Dinge geschehen im riesigen Russland und senden ihre Spuren auch in dieses verschlafene Dorf und die Dörfler merken dies an neu ins Dorf gekommenen "Gästen", die das althergebrachte Leben verändern und die Dörfler auch bedrohen. Und die Dörfler reagieren. ... Hoffentlich nicht nur die Dörfler! Und hoffentlich nicht nur im Roman!

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    05.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das Kopfkino einschalten

    „Der Himmel vor hundert Jahren“ von der Schriftstellerin Yulia Marfutpva ist ein Roman, dessen Schauplatz ein kleines einsames Dorf in Russland um 1918 erzählt. Das Dorf bekommt die politischen Wendungen lange nichts mit. Viele Figuren haben schrullige Charaktere.Da ist Ilja mit seinen Röhrchen, mit dem er das Wetter vorhersagen kann. Seine Frau Ina sagt wenn ihr ein Messer herunter fällt, das ein Mann kommt. Diese Sprüche kenne ich auch von meinen Großeltern. Es kommt ein fremder Mann ins Dorf und der bleibt. Die Sprache ist sprunghaft und magisch. So wird uns alles bildhaft nahe gebracht. Der Roman liest sich märchenhaft und ist ein ganz ordentliches Debüt.

  • Bewertung

    4/5

    20.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein rasanter, kurzweiliger Roman...

    Ein rasanter, kurzweiliger Roman über das Leben eines Dorfes mit seinen Gewohnheiten & Eigenarten im Jahre 1918. Die Autorin verbindet ihren bildhaften und poetisch anmutenden Schreibstil mit Mythen und Erzählungen, welche die Geschichte nahbar und realistisch machen. Lesenswert!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Entdeckung!

    Ein Blick in eine archaische Welt. In ein kleines, abgelegenes Dorf im großen Russischen Reich um 1918. Bis Neuigkeiten dort eintreffen dauert es lange. Yulia Marfutova erzählt dies in einer äußerst beeindruckenden Sprache. Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von L. Kist

    L. Kist

    Thalia Karlsruhe

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kurzer Roman, der in sehr...

    Ein kurzer Roman, der in sehr verspielter, literarischer Sprache verfasst ist. Der Stil war erfrischend anders, unterhaltsam, mit einer Prise trockenem Humor. Die Geschichte selbst ist eher ein "slow-burner", die Charaktere stehen im Mittelpunkt. Lohnt sich.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarisches Kleinod, das...

    Ein literarisches Kleinod, das mit leisen Tönen eine Dorfgemeinschaft im Jahre 1918 irgendwo in Russland zum Leben erweckt. Die spielerische und kreative Sprache macht dieses Debüt zu einer echten Entdeckung.
  • Zum Bewerterprofil von Sabrina Jerkovic

    Sabrina Jerkovic

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein poetisches Debüt

    Ein russisches Dorf, das seiner Zeit hinterher ist. Bewohner, die sehr abergläubisch sind und allem Neuen skeptisch gegenüber stehen...auch Wadik, der auf einmal im Dorf auftaucht. Sehr poetisch beschreibt Marfutova unterschiedliche Ansichten zu Traditionen, Glaubensfragen und dörflichen bzw. familiären Strukturen.

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Bewertungen (4)

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