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Produktbild: Der Pfad – Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit
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Der Pfad – Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit Romanvorlage zum Film

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Verkaufsrang

63102

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.01.2022

Abbildungen

mit Filmfotos

Verlag

Cbt

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,4 cm

Gewicht

244 g

Farbe

Tabak

Sprache

Deutsch

EAN

2710003135576

Warnhinweis

ab 12 Jahre

Beschreibung

Rezension

»Kinder und Jugendliche mit Geschichten fesseln ist die große Leidenschaft von Rüdiger Bertram. Seit inzwischen 18 Jahren gelingt ihm das.« ("SWR2 Tandem über Rüdiger Bertram")
»Auch Jahre nach dem Ende der NS-Zeit ist das Interesse an Geschichten aus jener Epoche groß, wie Filme wie das Fluchtdrama ›Der Pfad‹ zeigen.« ("buchreport.express über »Der Pfad – Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit«")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Verkaufsrang

63102

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.01.2022

Abbildungen

mit Filmfotos

Verlag

Cbt

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,4 cm

Gewicht

244 g

Farbe

Tabak

Sprache

Deutsch

EAN

2710003135576

Herstelleradresse

cbt
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Hahnenbach

    5/5

    19.03.2022

    eBook (ePUB)

    Gut oder böse?

    Als ich mit dem Lesen des Romans "Der Pfad" von Rüdiger Bertram vor wenigen Wochen begann, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass die Flucht vor dem Krieg in der Mitte Europas quasi über Nacht wieder Realität werden könnte. Dieses Buch ist die Vorlage zu einem Film, der grade erst in die Kinos kam. Davon zeugt auch ein farbiger Bildteil mit einzelnen Szenen aus eben diesem Film, mit dem jungen Protagonisten Julius Weckauf (bekannt aus "Der Junge muss an die frische Luft"), Voker Bruch (Vater) u. a.. Bei diesem fiktiven Roman handelt es sich um ein Jugendbuch, welches aber auch von Erwachsenen gelesen werden sollte. Eingeleitet wird der Roman mit einem Comic, der den Leser in die Zeit des 2. Weltkrieges versetzt und vor allem annimiert, weiterzulesen. Obwohl der Autor von der ersten Seite an die stete Angst der Flüchtlinge einfängt, wird man nicht in ausweglose Panik versetzt. Egal wie schlimm es ist was passiert, latent ist immer die Hoffnung auf eine kurz bevorsehende Wendung zum Guten vorhanden. Deshalb ist dieses Buch auch kein Stoff der Hoffnungslosigkeit. Wie oben schon geschrieben, ist dieser Roman zur Nazi-Zeit angesiedelt und somit ein fiktives Zeitzeugnis. Beschrieben wird die Flucht eines Journalisten mit seinem Sohn aus Berlin. Die Mutter ist schon in den USA in Sicherheit. Wegen kritischer Berichterstattung steht auch ihrem Ehemann eine Verhaftung bevor, was ihn mit seinem Sohn Rolf flüchten lässt. Mit in Rolfs Rucksach ist auch immer ein Buch von Erich Kästner dabei, "Der 35. Mai", mit einer Widmung des Autors: ""Da steht: Für den kleinen Rolf! Schau immer voran und denke daran: Was hinter dir liegt, nur halb so viel wiegt." (Seite 115) Zuerst ging es auf der Flucht nach Paris. Doch als auch diese Stadt eingenommen wurde, führte es Vater und Sohn weiter nach Marseille. Obwohl es auch dort immer wieder zu Polizeiaktionen mit Verhaftungen kommt - man hatte sich mit den Nazis arrangiert - sind hier viele Intellektuelle aus Deutschland gestrandet, die ansonsten unbehelligt ihren Alltag in Cafés verbringen, sich falsche Papiere beschaffen und mit denen weiter nach Spanien und von dort in die Freiheit wollen. Obwohl über allem die Düsternis und Angst dieser schrecklichen Zeit liegt, entbehrt der Roman nicht einer kindlichen Abenteuerlust. Der 12jährige Rolf und sein Vater befinden sich in großer Gefahr, sehen Tag für Tag wie Leute verhaftet werden und nicht wieder auftauchen und trotzdem spielen sie ihr Spiel "Gut oder böse". Dass der Hund Adi - sein Name ist Spott auf Hitler - mit auf diese Flucht musste, war für Rolf selbstverständlich. Manuel, ein lebenskluger Hirtenjunge in Rolfs Alter soll sie über die Grenze bringen. >>Weil nicht alles gut oder böse nur<<, erklärte Manuel. >>Manchmal Mensch gut und dann selber Mensch auch böse. Und umgekehrt. Nicht immer einfach zu sagen, wer böse. Schwierig zu sagen. << Zitat Ende. (Seite 185) Mehr will ich von dem spannenden Inhalt nicht verrraten. Dies ist nicht nur ein Buch über eine Flucht, sondern auch über Freundschaft und gegenseitiges Miteinander. Man muss sich bedingungslos vertrauen können, solch ein Wagnis einzugehen. Das ist auch, was dieses Jugendbuch auszeichnet. In den heutigen Kinder- und Jugendbücher stehen viel zu oft bereits unter Heranwachsenden Rivalität und ein Gegeneinander-Agieren im Mittelpunkt. In "Der Pfad" brauchen sich die Menschen gegenseitig und können ohne das Vertrauen auf Freunde oder Weggefährten nicht überleben. Ich glaube das ist, was diesen Jugendroman so besonders macht. Beendet wird das Buch erneut mit einem Comic, der in der Zeit nach der Flucht spielt, halb gut, - halb böse. Wie das Leben eben so ist. Absolut empfehlenswert!

  • Lisa

    aus Großarl

    5/5

    27.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der 12-Jährige Rolf flüchtet…

    Der 12-Jährige Rolf flüchtet gemeinsam mit seinem Vater Ludwig, einem deutschen Journalisten, vor den Nazis. Wie viele andere auch zu dieser Zeit sind sie am Anfang des Buches in Frankreich. Von dort aus möchten sie nach Amerika fliehen, wo bereits die Mutter wartet. Begleitet werden die beiden von einem einheimischen Jungen namens Manuel und dem kleinen Hund Adi. Doch auf dem weiten Weg passiert etwas Schreckliches und die Flucht verläuft anders als geplant. Ich fand dieses Buch, obwohl es ein Jugendbuch ist, sehr spannend und habe wirklich mitgefiebert. Besonders toll fand ich die Fotos in der Mitte aus dem gleichnamigen Kinofilm. Dadurch kann man sich die Handlung noch besser vorstellen. Ich kann dieses Buch sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen nur emfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    27.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Flucht

    Der 12-Jährige Rolf flüchtet gemeinsam mit seinem Vater Ludwig, einem deutschen Journalisten, vor den Nazis. Wie viele andere auch zu dieser Zeit sind sie am Anfang des Buches in Frankreich. Von dort aus möchten sie nach Amerika fliehen, wo bereits die Mutter wartet. Begleitet werden die beiden von einem einheimischen Jungen namens Manuel und dem kleinen Hund Adi. Doch auf dem weiten Weg passiert etwas Schreckliches und die Flucht verläuft anders als geplant. Ich fand dieses Buch, obwohl es ein Jugendbuch ist, sehr spannend und habe wirklich mitgefiebert. Besonders toll fand ich die Fotos in der Mitte aus dem gleichnamigen Kinofilm. Dadurch kann man sich die Handlung noch besser vorstellen. Ich kann dieses Buch sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen nur emfehlen!

  • Kiki2705

    aus Leipzig

    5/5

    27.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend erzählter Geschichtsunterricht

    Bei dem Jugendbuch „Der Pfad – Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit“ handelt es sich um die Romanvorlage für den gleichnamigen Kinofilm. Es wurde von Rüdiger Bertram geschrieben. Die Geschichte spielt im Frankreich des Jahres 1941. Rolf und sein Vater Ludwig sind Flüchtlinge aus Deutschland, die wie viele andere in Marseille festhängen. Die Mutter von Rolf ist bereits vorab nach New York gereist und die beiden wollen nun ebenfalls nach Amerika aufbrechen. Doch aus Marseille geht kein Schiff mehr nach Amerika und so machen sie sich – immer unter der Gefahr, von der Gestapo aufgegriffen zu werden – auf den Weg nach Spanien. Dieser Weg führt sie über einen Pass über die Pyrenäen. Immer an der Seite von Rolf ist Adi, ein kleiner Hund – Weggefährte und Freund. Der Fluchthelfer Manuel, welcher sie über die Berge führen soll, ist von diesem kleinen Begleiter gar nicht begeistert. Die vier machen sich trotz Bedenken auf den gefährlichen Weg in eine ungewisse Zukunft. Dem Autor ist mit einer leicht verständlichen Sprache gelungen, ein deutliches Bild der damaligen Situation zu zeichnen. Die Figuren sind authentisch beschrieben. Die Landschaften hat man bildlich vor Augen und in brenzligen Situationen fühlt man die Gefahr am eigenen Leib. Rolf als noch 12-jähriger Junge ist hier meiner Meinung nach besonders gut gelungen. Auf der einen Seite merkt man, dass er noch kindlich-naiv in die Welt schaut, aber auf der anderen Seite stellt er sich vielen Gefahren mit bereits männlicher Ernsthaftigkeit und absoluter Charakterstärke. Die Freundschaft, die sich im Laufe der Geschichte zwischen ihm und Manuel, dem Hirtenjungen, entspannt, empfand ich als Leser als besonders berührend und als Zeichen der Hoffnung in dieser finsteren Zeit. Dem Autor war es auch wichtig, die Flüchtlinge nicht nur als Opfer darzustellen, sondern ihnen auch die Rolle der Widerständler zu geben – so z.B. in der Rolle von Esther, einer Jüdin, die tatkräftig bei der Flucht hilft. Die damaligen Gräueltaten werden so erzählt, dass es eine kindliche Seele gut erfassen kann, aber dabei wird auch nichts beschönigt. Das Ende des Romans hat mir dabei besonders gut gefallen, da es in diese Zeit sehr gut passt und kein falsches Bild vermittelt. Der Spannungsbogen ist dabei von Beginn an wunderbar gelungen. Es ist ein Buch, dass man ab der ersten Seite gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und sehr schnell durchgelesen hat. Für mich gibt es klare 5 von 5 Sternen. Auch weil das Thema der Flucht heute noch eine wichtige Rolle spielt und Kinder und Jugendliche durch dieses Buch an diese Thematik behutsam herangeführt werden können. Es ist auch ein Roman, der zum Nachdenken anregt und definitiv Lust auf den Film macht.

  • lesenmitausblick

    5/5

    21.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, bewegend, wichtig

    Seit dieser Woche läuft der Film "Der Pfad" in den Kinos, leider noch nicht in unserer Nähe. Das Buch mit dem Untertitel "Die Geschichte einer Freiheit" stammt von Rüdiger Bertram, der uns erst kürzlich mit seiner Dystopie "Streuner - Auf der Suche nach Hoparion" begeistert hat. "Der Pfad" ist als Taschenbuch bei Cbt vom cbj Verlag erschienen und enthält farbige Filmfotos sowie ein Nachwort vom Autor. Erzählt wird die Geschichte des 12jährigen Rolfs, der 1941 mit seinem Vater Ludwig, einem NS-kritischen Journalisten, auf der Flucht vor der Gestapo in Marseille in Frankreich festsitzt. Während die Mutter bereits in New York auf beide wartet, bleibt ihnen nur die gefährliche Flucht über einen Pfad über die Pyrenäen. Der Hirtenjunge Manuel (im Film ist es ein Mädchen) soll Vater und Sohn ins sichere Spanien führen. Rolf kann sich nicht von seinem Hund Adi trennen und nimmt ihn verbotenerweise mit, was seinem Vater zum Verhängnis wird. Auch Manuel hat schwer am Krieg und seinen Folgen zu tragen... "Der Pfad" ist ein sehr spannendes, aber auch bewegendes Buch. Es zeigt, was es bedeutete im Nationalsozialismus zur Gruppe der Verfolgten zu gehören. Ein Leben auf der Flucht, in ständiger Angst, alles aufgeben zu müssen, von Helfern abhängig zu sein, entscheiden zu müssen, wem man überhaupt trauen kann, immer auf der Hut zu sein, sein letztes Hab und Gut aufzugeben, um das nackte Überleben zu kämpfen. Und das aus Sicht eines Kindes. Rolf und sein Vater spielen häufig das Spiel "gut oder böse", bei dem entschieden werden muss, ob eine Person eben dies oder jenes ist. Dass aus dem Spiel ganz schnell ernst werden kann und die entsprechende Entscheidung über Leben und Tod entscheiden kann, wird sehr schnell deutlich. Auch, wie häufig der Zufall oder Glück über das Leben bestimmte. Sehr gelungen finde ich, wie sich die beiden so verschiedenen Jungen einander annähern. Neben vielen spannungsgeladenen Szenen gibt es auch sehr witzige Dialoge. Rolf trägt auf der Flucht eine signierte Ausgabe vom "35. Mai" von Erich Kästner bei sich, den er durch seinen Vater einmal persönlich traf. Das Buch spielt immer wieder eine Rolle und das Lesen darin hat eine tröstliche Wirkung. Das hat mir sehr gefallen. Manuel, der nicht lesen kann, wird es nun lernen. Am Ende steht die Frage der Schuld. "War es meine Schuld", fragt Rolf. "Schuld sind immer die Mörder", antwortet Manuel. Absolute Leseempfehlung! Meine KollegInnen und ich sind begeistert von dem Buch. Da ich das Glück hatte, einen Klassensatz zu gewinnen, können wir "Der Pfad" nun als Schullektüre lesen und freuen uns sehr darüber.

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