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Die Entflogenen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.08.2023

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,3/12,2/1,9 cm

Gewicht

275 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les envolés

Übersetzt von

Elmar Tannert

Sprache

Deutsch

EAN

2710003167256

Beschreibung

Rezension

»Ein unbedingt lesenswerter Roman voller Feingefühl und Eleganz.«
Le Figaro litteraire
»Ein wunderschöner Roman in der Tradition von Patrick Modiano.«
Page des Libraires
»Der Abdruck eines gescheiterten Lebens«
Nürnberger Nachrichten
»Étienne Kerns Debüt [erinnert] an die literarischen Spurensuchen der eine Generation älteren Autoren Patrick Modiano und W. G. Sebald. Im Unterschied zu beiden knüpft Kern, Jahrgang 1983, an die große Katastrophengeschichte des 20. Jahrhunderts nur in leisen Hinweisen an. Das spricht für die sympathische Demut des Nachgeborenen.«
SWR2

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Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.08.2023

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,3/12,2/1,9 cm

Gewicht

275 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les envolés

Übersetzt von

Elmar Tannert

Sprache

Deutsch

EAN

2710003167256

Herstelleradresse

Ars Vivendi
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
DE

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Das Schicksal eines Schneiders und Flugpioniers

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 09.08.2023

Bewertungsnummer: 1997046

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der französische Schriftsteller und Essayist Étienne Kern erzählt in seinem ersten Roman „Die Entflogenen“, der gleich mit dem Prix Goncourt du premier roman ausgezeichnet wurde, die Geschichte von Franz Reichelt, einem österreichischen Schneider aus Böhmen, der nach Paris kam und eines Tages im Jahr 1912 starb, als er mit dem von ihm erfundenen Fallschirmanzug vom Eiffelturm sprang. Kern schildert einfühlsam Reichelts Lebensweg von der Kindheit in Böhmen, von seinem Traum vom Fliegen und den Anfängen in der Pariser Couture in der Rue Gaillon und seinen ersten Flugversuchen. Nur allmählich wird er in Frankreich aufgenommen. Unerschütterlich glaubt er jedoch an seinen Erfolg und hält seine kühnsten Träume als Realität. Vielleicht würde die französische Armee seine Fallschirme bestellen. So würde er seinen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leisten. Doch dann das Unglück am Morgen des 4. Februar 1912 vor versammelten Polizisten, Journalisten, Neugierigen und laufender Filmkamera. Die spannende Reichelt-Geschichte bietet dem Autor die Gelegenheit, kurze Passagen der Reflexion oder des Dialogs in die Erzählung einzubauen. Darüber hinaus setzt er sich mit Fragen auseinander, die ihn seit dem Tod zweier geliebter Menschen durch einen Fenstersturz beschäftigen. Bei der Lektüre erfasst die LeserInnen eine gewisse Traurigkeit, besonders durch die persönlichen Reflexionen des Autors. Eine ergreifende Geschichte, in der Kern eine wahre Begebenheit von den Anfängen der Luftfahrt mit seiner persönlichen Geschichte vermischt. Eine weitere Stärke des Kurzromans besteht in der Schilderung des Lebens der Pariser Einwanderer auf der Suche nach Anerkennung und Aufstieg. Der Schreibstil des sowohl biografischen wie auch historischen Teils des Romans ist feinfühlig und durchaus poetisch. Die 170 Seiten überraschen immer wieder mit Präzision, Sensibilität und Tiefe. Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

Das Schicksal eines Schneiders und Flugpioniers

Manfred Orlick aus Halle (Saale) am 09.08.2023
Bewertungsnummer: 1997046
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der französische Schriftsteller und Essayist Étienne Kern erzählt in seinem ersten Roman „Die Entflogenen“, der gleich mit dem Prix Goncourt du premier roman ausgezeichnet wurde, die Geschichte von Franz Reichelt, einem österreichischen Schneider aus Böhmen, der nach Paris kam und eines Tages im Jahr 1912 starb, als er mit dem von ihm erfundenen Fallschirmanzug vom Eiffelturm sprang. Kern schildert einfühlsam Reichelts Lebensweg von der Kindheit in Böhmen, von seinem Traum vom Fliegen und den Anfängen in der Pariser Couture in der Rue Gaillon und seinen ersten Flugversuchen. Nur allmählich wird er in Frankreich aufgenommen. Unerschütterlich glaubt er jedoch an seinen Erfolg und hält seine kühnsten Träume als Realität. Vielleicht würde die französische Armee seine Fallschirme bestellen. So würde er seinen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leisten. Doch dann das Unglück am Morgen des 4. Februar 1912 vor versammelten Polizisten, Journalisten, Neugierigen und laufender Filmkamera. Die spannende Reichelt-Geschichte bietet dem Autor die Gelegenheit, kurze Passagen der Reflexion oder des Dialogs in die Erzählung einzubauen. Darüber hinaus setzt er sich mit Fragen auseinander, die ihn seit dem Tod zweier geliebter Menschen durch einen Fenstersturz beschäftigen. Bei der Lektüre erfasst die LeserInnen eine gewisse Traurigkeit, besonders durch die persönlichen Reflexionen des Autors. Eine ergreifende Geschichte, in der Kern eine wahre Begebenheit von den Anfängen der Luftfahrt mit seiner persönlichen Geschichte vermischt. Eine weitere Stärke des Kurzromans besteht in der Schilderung des Lebens der Pariser Einwanderer auf der Suche nach Anerkennung und Aufstieg. Der Schreibstil des sowohl biografischen wie auch historischen Teils des Romans ist feinfühlig und durchaus poetisch. Die 170 Seiten überraschen immer wieder mit Präzision, Sensibilität und Tiefe. Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

Der französische Schriftstelle…

MaWiOr aus Halle am 06.08.2023

Bewertungsnummer: 2813439

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der französische Schriftsteller und Essayist Étienne Kern erzählt in seinem ersten Roman „Die Entflogenen“, der gleich mit dem Prix Goncourt du premier roman ausgezeichnet wurde, die Geschichte von Franz Reichelt, einem österreichischen Schneider aus Böhmen, der nach Paris kam und eines Tages im Jahr 1912 starb, als er mit dem von ihm erfundenen Fallschirmanzug vom Eiffelturm sprang. Kern schildert einfühlsam Reichelts Lebensweg von der Kindheit in Böhmen, von seinem Traum vom Fliegen und den Anfängen in der Pariser Couture in der Rue Gaillon und seinen ersten Flugversuchen. Nur allmählich wird er in Frankreich aufgenommen. Unerschütterlich glaubt er jedoch an seinen Erfolg und hält seine kühnsten Träume als Realität. Vielleicht würde die französische Armee seine Fallschirme bestellen. So würde er seinen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leisten. Doch dann das Unglück am Morgen des 4. Februar 1912 vor versammelten Polizisten, Journalisten, Neugierigen und laufender Filmkamera. Die spannende Reichelt-Geschichte bietet dem Autor die Gelegenheit, kurze Passagen der Reflexion oder des Dialogs in die Erzählung einzubauen. Darüber hinaus setzt er sich mit Fragen auseinander, die ihn seit dem Tod zweier geliebter Menschen durch einen Fenstersturz beschäftigen. Bei der Lektüre erfasst die LeserInnen eine gewisse Traurigkeit, besonders durch die persönlichen Reflexionen des Autors. Eine ergreifende Geschichte, in der Kern eine wahre Begebenheit von den Anfängen der Luftfahrt mit seiner persönlichen Geschichte vermischt. Eine weitere Stärke des Kurzromans besteht in der Schilderung des Lebens der Pariser Einwanderer auf der Suche nach Anerkennung und Aufstieg. Der Schreibstil des sowohl biografischen wie auch historischen Teils des Romans ist feinfühlig und durchaus poetisch. Die 170 Seiten überraschen immer wieder mit Präzision, Sensibilität und Tiefe. Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

Der französische Schriftstelle…

MaWiOr aus Halle am 06.08.2023
Bewertungsnummer: 2813439
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der französische Schriftsteller und Essayist Étienne Kern erzählt in seinem ersten Roman „Die Entflogenen“, der gleich mit dem Prix Goncourt du premier roman ausgezeichnet wurde, die Geschichte von Franz Reichelt, einem österreichischen Schneider aus Böhmen, der nach Paris kam und eines Tages im Jahr 1912 starb, als er mit dem von ihm erfundenen Fallschirmanzug vom Eiffelturm sprang. Kern schildert einfühlsam Reichelts Lebensweg von der Kindheit in Böhmen, von seinem Traum vom Fliegen und den Anfängen in der Pariser Couture in der Rue Gaillon und seinen ersten Flugversuchen. Nur allmählich wird er in Frankreich aufgenommen. Unerschütterlich glaubt er jedoch an seinen Erfolg und hält seine kühnsten Träume als Realität. Vielleicht würde die französische Armee seine Fallschirme bestellen. So würde er seinen Beitrag zur Gestaltung der Zukunft leisten. Doch dann das Unglück am Morgen des 4. Februar 1912 vor versammelten Polizisten, Journalisten, Neugierigen und laufender Filmkamera. Die spannende Reichelt-Geschichte bietet dem Autor die Gelegenheit, kurze Passagen der Reflexion oder des Dialogs in die Erzählung einzubauen. Darüber hinaus setzt er sich mit Fragen auseinander, die ihn seit dem Tod zweier geliebter Menschen durch einen Fenstersturz beschäftigen. Bei der Lektüre erfasst die LeserInnen eine gewisse Traurigkeit, besonders durch die persönlichen Reflexionen des Autors. Eine ergreifende Geschichte, in der Kern eine wahre Begebenheit von den Anfängen der Luftfahrt mit seiner persönlichen Geschichte vermischt. Eine weitere Stärke des Kurzromans besteht in der Schilderung des Lebens der Pariser Einwanderer auf der Suche nach Anerkennung und Aufstieg. Der Schreibstil des sowohl biografischen wie auch historischen Teils des Romans ist feinfühlig und durchaus poetisch. Die 170 Seiten überraschen immer wieder mit Präzision, Sensibilität und Tiefe. Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

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Die Entflogenen

von Etienne Kern

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Alex Husnik

Thalia Mayersche Lüdinghausen

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3/5

Ein wenig enttäuschend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist eine Romanbiografie über Franz Reichelt, der 1912 mit einem selbstgebastelten Fallschirm-Anzug vom Eiffelturm sprang und dies nicht überlebte. Das Thema und der Umfang (ca. 170 Seiten) sind eigentlich genau meine Kragenweite, doch hatte das Buch v.a. in der Mitte seine Längen, es wirkte auf mich teilweise bemüht gestreckt, als ob das Leben Reichelts allein nicht genug hergeben würde. Die Frauen- und Kinderfiguren des Romans konnte ich zudem schlecht auseinanderhalten. Die Sprache ist sehr poetisch, war mir oft aber zu verbrämt bis hin zur Unverständlichkeit, das hat mich teilweise an Eric Vuillard erinnert. Dass Kern aber noch eine zweite Handlunsebene einbaut, in der es darum geht, wie er auf das Thema kam und um den Suizid einer Freundin, die ebenfalls gesprungen ist, fand ich gut gemacht.
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Ein wenig enttäuschend

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Das ist eine Romanbiografie über Franz Reichelt, der 1912 mit einem selbstgebastelten Fallschirm-Anzug vom Eiffelturm sprang und dies nicht überlebte. Das Thema und der Umfang (ca. 170 Seiten) sind eigentlich genau meine Kragenweite, doch hatte das Buch v.a. in der Mitte seine Längen, es wirkte auf mich teilweise bemüht gestreckt, als ob das Leben Reichelts allein nicht genug hergeben würde. Die Frauen- und Kinderfiguren des Romans konnte ich zudem schlecht auseinanderhalten. Die Sprache ist sehr poetisch, war mir oft aber zu verbrämt bis hin zur Unverständlichkeit, das hat mich teilweise an Eric Vuillard erinnert. Dass Kern aber noch eine zweite Handlunsebene einbaut, in der es darum geht, wie er auf das Thema kam und um den Suizid einer Freundin, die ebenfalls gesprungen ist, fand ich gut gemacht.

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