Produktbild: Frankie und Freddie
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Frankie und Freddie

11

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

55

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/3,1 cm

Gewicht

379 g

Farbe

Anthrazit / Salsa Rot

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-319-9

Beschreibung

Rezension

Ganz eigentlich ist „Frankie und Freddie“ ein zärtliches, aber auch durch und durch melancholisches Psychogramm einer Brüderbeziehung. Nur fällt das eben durch den Regener-Sound extrem unterhaltsam aus. ("Kulturnews")
“Es lässt sich schwer aus der Hand legen, weil es so viel Spaß macht, wieder ins West-Berlin der frühen 80er-Jahre einzutauchen.” ("Rolling Stone")
“An den irrwitzigen Dialogen kann man sich kaum sattlesen.” ("APA Austria Presse Agentur")
“Mir ging es beim Lesen so ähnlich wie vor fast genau 25 Jahren Marcel Reich- Ranicki bei „Herr Lehmann“: Ich musste dauernd laut auflachen.” ("tip Berlin")

Produktdetails

Verkaufsrang

55

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/3,1 cm

Gewicht

379 g

Farbe

Anthrazit / Salsa Rot

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-319-9

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Markus1708

    aus Krefeld

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herr Lehmann ist zurück! Und Sven Regener in Höchstform!

    Es ist kurz vor Heiligabend in West-Berlin 1980 – und Sven Regener entführt uns erneut in den wunderbaren Kosmos rund um seinen bekannten Protagonisten „Herr Lehmann“. Manfred Lehmann, den in Bremen alle Manni nannten, in Berlin aber Freddi, hat an einem „Pillenprojekt“ teilgenommen – heißt: Er hat im Rahmen einer Medikamentenstudie Psychopharmaka unter kontrollierten Bedingungen geschluckt, das Projekt endet am 23.12. Und Frank Lehmann muss ausgerechnet an dem Tag, an dem es in Berlin anfängt, heftig zu schneien, sein geliebtes Kreuzberg verlassen, um seinen Bruder am Kudamm abzuholen. Und zwar mit dem Opel Kadett, den sein Bruder ihm geschenkt hat. Aber da man in West-Berlin eigentlich gar kein Auto benötigt, ist beim ersten Startversuch, die Batterie natürlich leer. Die U-Bahn ist keine Alternative, denn Frank will es seinem Bruder, der noch unter dem Einfluss der Psychomedikamente steht, nicht zumuten, sich in den vollen Zügen durch Berlin zu bewegen. Und so wird schon die Anreise zum Kudamm zur Odyssee. Dort angekommen wird es aber auch nicht besser: Eine Tasche mit wichtigen Dokumenten geht verloren, die Mitbewohnerin (in die Frank sich verguckt hat) ist erkältet, alle wollen noch Pläne schmieden für Weihnachten und überhaupt – es entwickelt sich eine Story, die vor skurrilen Begebenheiten nur so strotzt. Im Mittelpunkt das Brüderpaar Frankie und Freddie, dazu nach das ebenfalls bekannte Café Einfall, Berlin als geteilte Mauerstadt und so viel Wortwitz und Aberwitzige Situationen, wie nur Sven Regener es schafft, zwischen zwei Buchdeckel zu packen. Für mich mal wieder ein absolutes Lesevergnügen – kurzweilig und kaum aus der Hand zu legen. Daher sehr gerne die volle Punktzahl = fünf von fünf Sterne.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herr Lehmann ist zurück!

    Einen Tag vor Heiligabend,1980 in West-Berlin. Das ist die Kulisse für Frank und Manfred Lehmanns schräge Odyssee. Manfred, von seinen Berliner Freunden nur Freddie genannt, ist endlich wieder bereit auf die Gesellschaft losgelassen zu werden, nachdem er an Psychopharmaka-Tests teilgenommen hat. Frank ist froh, seinen großen Bruder endlich wiederzubekommen und möchte ihn mit seinem Opel Kadett am Ku´damm abholen. Aber natürlich funktioniert nichts wie geplant. Freddie vergisst seine Tasche mit wichtigen Unterlagen im Ku`damm Hotel, und so sind die zwei den ganzen Tag auf Schnitzeljagd durch West-Berlin. An ihrer Seite die nicht minder sonderbaren Künstlerfreunde aus ihrer WG und andere neu hinzukommende schräge Vögel, die so oder so ähnlich in Berlin an jeder Straßenecke zu finden sind. Die teilweise absurden Dialoge aus Sven Regeners Feder, sind nicht nur lustig, sondern manchmal auch tiefgründig, wenn man sie nur einen Moment auf sich wirken lässt. Die Stimmung, die hier zwischen völliger Planlosigkeit, sinnloser Aktionen, aber auch Zugehörigkeit und Liebe aufkommt, hat für mich das „Berliner Gefühl“ hervorgerufen. Der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, das Tingeln durchs verwirrende Berliner U-Bahnnetz, die bizarren Gespräche an der Tanke, dass alles ist für mich die Berliner Heimat. In den 80er Jahren eine gänzlich ungeliebte Stadt, angefüllt mit Menschen, die gestaltet und gedeutelt haben. Fernab von jeder Spießigkeit und jedem Kleinbürgercharme, als Gentrifizierung noch völlig unbekannt war. In einer Zeit in der man gar nicht daran dachte sein Leben zu optimieren, sondern es gelebt hat, weil man lebt. Dies alles transportiert dieser Roman für mich und bekommt deshalb einen besonderen Platz in meinem Herzen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Tag vor Heilig Abend

    Frankie und Freddie, dieser Roman ist so ein typischer Sven Regener Roman. Mit seinem Schwung ist es wieder eine rasende Geschichte, die nur ein paar Tage umfasst- Der Roman spielt um 1980 in Berlin. Frank macht sich Sorgen um seinen Bruder Freddie. Der hat in der Klinik seinen Pass und den Flugschein nach New York vergessen. Freddie mag nicht U-Bahn fahren, so soll Frank ihn im Schneegestöber durch Berlin kutschieren. Im Auto kappeln sie sich kräftig. Dann gibt es eine Odyssee durch Berlin. Das ist wieder ein lockerer Roman, den ich gerne weiter empfehle.

  • Eva

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Sven-Regener-Sound durch die Sternennacht

    2001. Ich war 20. Frank Lehman trat in mein Leben. Und mit ihm kamen im Laufe der Jahre sein Bruder Freddie, seine Eltern, Karl Schmidt, Erwin, Ferdie und Raimund, H.R. Ledigt, P. Immel, Chrissie, Helga, Kerstin und dieser ganze urkomische Kosmos eigenwilliger, alternativer (Lebens-)Künstler in Berlin. Ein Buch von Sven Regener zu lesen bedeutet, hinterher etwas versöhnter mit der Welt zu sein, nach vielen Seiten wieder aufzutauchen und das Gefühl zu haben, Zeit mit guten Freunden verbracht zu haben. 23. Dezember 1980. Frankie Lehmann wohnt in Freddies WG und fasst langsam Fuß in Berlin. Freddie ist zurück vom Ku’damm aus der Klinik, in der er wochenlang als Proband für Antidepressiva verschwand. Mit gravierenden Angststörungen verlässt er die Klinik. Er will weiter nach New York, aber sein Flugticket und sein Pass landen in der Reisetasche von Artsy Fartsy, und die wiederum im Schneeräumfahrzeug von Karl Schmidt. So beginnt eine Odyssee durch das nächtliche Berlin, begleitet vom unverwechselbaren Sound Sven Regeners. Lange schon sind Frankie und Freddie als lebensechte Figuren in der Welt, es scheint fast unmöglich, dass sie nicht real sind. Schemenhaft flackern sie alle auch manchmal in den Gestalten von Detlev Buck, Charly Hübner, Christian Ulmen, Bjarne Mädel durch den Geist, aber vielmehr noch sind sie lebendig zwischen den Seiten, so echt, wie es Buch-Charaktere nur sein können. In Frankie und Freddie landen sie auf ihrer Jagd nach Karl Schmidt, Artsy und der Tasche unter Ostberlin, diskutieren über das Alltägliche, Anarchie, den Sinn des Lebens, die Kunst, die Stadt, die Clubs, Malen nach Zahlen, das Rot No.5 und kreisen um die Frage, wer wo und wie Weihnachten verbringt. Diese warmherzige Melancholie, die Schlagfertigkeit, die Selbstgespräche, die Wortschöpfungen, diese tiefe Menschlichkeit, diese einzigartigen Dialoge, dieser intellektuelle Jargon, der sich immer wieder selbst karikiert, dieses originale Berlin der 1980er Jahre, das und noch viel mehr macht Frankie und Freddie aus. Es ist eine Geschichte über Brüder, Familie, die Liebe, Spaß am Leben, Trotz, Widerstand und Resilienz mitten in der arktischen Kälte Berlins kurz vor Weihnachten. Ich freue mich schon jetzt unbändig darauf, Frank, Freddie und Karl Schmidt wiederzutreffen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humorvoll, mit liebevoll gezeichneten, teilweise skurilen Figuren

    Beim Lesen habe ich mich königlich amüsiert. Jungfräulich ließ ich mich auf „Freddie und Frankie“ ein, da ich bisher kein Buch von Sven Regener gelesen habe. Einen Tag vor Heiligabend in Berlin des Jahres 1980 beginnt die Handlung um die beiden Lehmannbrüder. Freddie wird nach Weihnachten nach New York ziehen. Um den Aufenthalt zu finanzieren, nahm er in einem Probandenhotel an einer Studie für Antidepressiva teil. Frankie wohnt seit einigen Wochen in dessen Berliner WG und fasst dort allmählich Fuß. Mit Anlaufschwierigkeiten holt er bei starkem Schneefall seinen Bruder in dem Probandenhotel ab und bemerkt nicht nur dort Veränderungen an seinem älteren Bruder. „Freddie, der Bruder aus dem Ruder.“ Kurz darauf fällt Freddie seine vergessene Tasche unter der Matratze mit den Unterlagen, wie Reisepass, ein. Dort befindet sie sich nicht mehr und nun beginnt die Suche in Berlin. Gepaart mit der Frage, wo und wie die Weihnachtsfeiertage zu verbringen sind. Mit humorigen Beschreibungen von Berlin und skurrilen Momenten nahm mich Sven Regener schnell auf die Lesereise, die eine Reise durch Berlin auf der Suche nach der verlorenen Tasche ist. In die teilweise langen Sätze und vielen Dialoge fand ich mich schnell ein. Letztere beweisen gute Beobachtungen und sind meist von Wärme geprägt. Die Hauptcharaktere mit ihren Spitznamen und liebevollen Zeichnungen mochte ich von Beginn an. Wie kann man die WG-Bewohner nicht ins Herz schließen? Inkl. dem „Malen nach Zahlen Nachbarn Marco?“ Sven Regener schafft es grandios schräge Typen zu erschaffen, ohne sie zu bewerten, abzuwerten oder ins Lächerliche abdriften zu lassen. Im Gegenteil: Olli z.B., mit dem Tankstellentick, seinem Overall mit vielen Shell Patches, an einer ARAL-Tanke herumlungernd ist ein Kleinod für die Geschichte. Nicht minder mochte ich die Beschreibung des IKEA-Musterzimmers und Freddies Betrachtungen über Berlin. Freddie, der eigentlich Manfred heißt, in der Heimat Mannie genannt wird, was Franke mehrmals erwähnen muss. Ich mag den verwendeten Humor und lachte einige Male laut mit. Kommt der Bruder wieder ins Ruder? Wird die Tasche gefunden? Wo und wie feiern sie Weihnachten? Auf alles gibt es eine Antwort. Vermutlich kann man dieses Buch nur mögen oder überhaupt nicht mögen. Es gibt kein dazwischen. Eindeutig gehöre ich nun zur ersten Fraktion und werde mich in nächster Zeit in die Geschichten um die Lehmannbrüder einlesen. Die 288 Seiten waren für mich Lesevergnügen pur.

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