Produktbild: Die Buchhandlung der Exilanten
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Uwe Neumahr

1. Die Buchhandlung der Exilanten

Die Buchhandlung der Exilanten Paris 1940 - Zuflucht und Widerstand.

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11
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2117

Gesprochen von

Peter Bieringer

Spieldauer

10 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

79

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406848032

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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2117

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Peter Bieringer

Spieldauer

10 Stunden und 18 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

79

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406848032

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  • Stephanie Korf

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine bewegende Zeitreise...

    Uwe Neumahr hat eine ganz besondere Art seine Leser einzufangen. Sowohl beim Schreiben als auch beim Vorlesen übt er eine Sogwirkung aus, die seine Leser/Zuhörer einfach packt. Die Geschichte wird abwechselnd auf zwei Zeitebenen erzählt, die Kapitel greifen ineinander und am Ende läuft alles zusammen. Uwe Neumahr hat ein wichtiges Vermächtnis geschaffen, damit diebTaten von Adrienne Monnier und Sylvia Beach nicht in Vergessenheit geraten. Dieses Sachbuch ist eine geballte Sammlung an verschiedensten Themen der 1930erund 1940er Jahre, die für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Desweiteren ist es ein wichtiges Zeugniss dessen wie prägend diese Zeit für Mensch, Literatur und Buchhandel war. Es hat mich teilweise Emotional mitgenommen und erschreckt, was die Menschen damals durchlebt haben. Eine klare Leseempfehlung.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fundiert Recherchiert und flüssig lesbar

    Die Buchhandlungen von Adrienne Monnier und Sylvia Beach in der Rue de l’Odéon waren über Jahre ein Treffpunkt für Schriftsteller, Künstler und Menschen im Exil, die in Paris Schutz, Austausch und manchmal schlicht Hoffnung suchten. Uwe Neumahr erzählt diese Geschichte nicht nüchtern chronologisch, eher wie ein Geflecht aus Begegnungen, Freundschaften, Abhängigkeiten und politischen Umbrüchen. Obwohl es ein Sachbuch ist, liest es sich stellenweise fast wie ein historischer Roman. Die Figuren wirken greifbar, die Atmosphäre des damaligen Paris entsteht sehr lebendig und viele Szenen haben etwas so Erzählerisches, dass ich schlichtweg bewundert habe, wie diese umfangreichen Recherchen charmant vermittelt werden. Allerdings musste ich gestehen, dass ich anfangs mit gemischten Erwartung an das Buch heranging. Titel und Cover hatten bei mir zunächst den Eindruck eines klassischen Romans erweckt. Ich habe dann letztendlich Literaturgeschichte, Biografie und Zeitgeschichte zugleich in einer höchst zugänglichen Form gefunden, was ich wirklich super fand, denn ich muss gestehen, dass Sachbücher nicht zu meinen Favoriten zähle. In dieser Form macht die Fülle der neuen Informationen aber richtig Freude. Neumahr richtet den Blick nicht nur auf berühmte Namen wie James Joyce, Ernest Hemingway oder Walter Benjamin. Im Mittelpunkt stehen vielmehr zwei Frauen, die oft eher am Rand literarischer Geschichtsschreibung auftauchen, obwohl ohne sie vieles vermutlich nie möglich gewesen wäre. Adrienne Monnier und Sylvia Beach unterstützten Autorinnen und Autoren, vernetzten Menschen, organisierten Hilfe und schufen Räume, in denen Literatur weiterleben konnte, während Europa zunehmend auseinanderbrach. Die Menge an Namen, Beziehungen und historischen Entwicklungen verlangt beim Lesen Konzentration. Manchmal verliert sich das Buch kurz in Details, bevor es wieder zu seinen eigentlichen Hauptfiguren zurückkehrt. Trotzdem entsteht daraus ein faszinierendes Bild einer literarischen Szene zwischen Exil, Besatzung und Widerstand. Dass Neumahr ein so lebendiges Sachbuch geschrieben hat, dass man den Mensch wahrnimmt und die Fakten trotzdem aufsaugt, ist höchst beeindruckend.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    30.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei ungewöhnliche Frauen in Zeiten des Widerstands

    'Shakespeare and Company'. Nahezu jedem Buchbegeisterten ist dieser Name sicherlich ein Begriff ,aber die wenigsten kennen vermutlich die bewegende und literarisch bedeutende Geschichte hinter dieser über die Grenzen Paris‘ hinaus berühmten Buchhandlung – und der nicht weniger bedeutenden Buchhandlung direkt gegenüber. Zu Beginn des 20. Jhds. galten die beiden Buchhandlungen ‚La Maison des Amis des Livres‘ – das Haus der Bücherfreunde – der Französin Adrienne Monnier und ‚Shakespeare and Company‘ der Amerikanerin Sylvia Beach an der Rue de l’Odéon als die Anlaufstellen schlechthin für Literatur, Kunst und Kulturschaffende. 'Grenzüberschreitungen waren Programm der beiden Frauen, nicht nur wegen ihrer Unabhängigkeit von gesellschaftlichen Konventionen und ihrer sexuellen Identität, sondern auch durch die künstlerische Avantgarde, die sie bevorzugten.' Große Namen gingen bei ihnen ein und aus und waren den beiden Inhaberinnen Zeit ihres Lebens eng verbunden. James Joyce, Gertrude Stein, Walter Benjamin, Gisèle Freund, Hemingway, Sartre und de Beauvoir. Neben ausgewählter Literatur zum Kauf etablierten sie als erste den Buchverleih, Diskussionsabende, Lesungen. Die Treffen der 'Potassons' wurde von ihnen initiiert, einer Gruppe von Freunden, die 'Literatur, Musik, Kunst aber auch die Freude an gutem Essen' gemeinsam zelebrierten. Uwe Neumahr schildert das Leben in der Rue de l’Odéon, und verknüpft dabei sehr geschickt das politische Zeitgeschehen mit der Geschichte der beiden Buchhandlungen, ihren Inhaberinnen und deren berühmten Kunden und Freunden. Literarische und gesellschaftliche Entwicklungen gehen so Hand in Hand mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs und der Besatzung Paris‘, mit Antisemitismus, Flucht und Verfolgung. Und während die Buchhandlungen ein Zufluchtsort und Anlaufstelle für die deutsch-jüdischen Exilanten werden, so zeigen gleichzeitig viele ausführliche Einzelschicksale, die Neumahr hervorragend recherchiert hat, was Menschlichkeit, Mut, Widerstand und unbeirrbares Festhalten an den eigenen Werten und Idealen leisten kann. Ein spannendes und einfühlsames Stück Zeit- und Literaturgeschichte, das Uwe Neumahr einmal mehr in seiner unnachahmlichen Art erzählt hat.

  • Eva

    5/5

    09.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kulturell-intellektueller Widerstand ohne Kompromisse

    Ich lese wirklich selten Sachbücher. Aber was soll ich sagen? Die Buchhandlung der Exilanten habe ich verschlungen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und habe das Buch wie einen tragbaren Kraftquell mit mir herumgetragen. Sylvia Beach und Adrienne Monnier haben die literarische Landschaft des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Mir sind sie Leitsterne, Inspiration und dauerhafte literarische Glücksbringer. Uwe Neumahr entwickelt zwei Erzählstränge in zwei Zeitebenen, die sich langsam annähern. In den Zwanzigerjahren sind Shakespeare & Company und das Haus der Bücherfreunde Treffpunkt für Schriftsteller*innen, Intellektuelle und Künstler*innen. Die illuste Avantgarde steigt aus den Seiten und grüßt in Text und Bild. Ernest Hemingway, James Joyce, Sherwood Anderson, Man Ray, Sartre, Picasso, Gertrude Stein, Simone de Beauvoir. Ihr Credo waren Solidarität, Gemeinschaftssinn und Leichtigkeit. Vor allem aber Menschlichkeit. Aber dann besetzen die Deutschen 1940 Frankreich, die jüdischen Vertrauten, die Migrant*innen und selbst die Literatur, nach und nach geraten alle in Gefahr. Auch Sylvia Beach. Die beiden Frauen tun alles, um ihre Freunde wie Walter Benjamin oder Gisele Freund zu retten. Die Buchhandlungen werden Zellen des Widerstands. Bis Sylvia Beach selbst ins Internierungslager gebracht wird. Durch das Wechselspiel der Zeitebenen und historischen Ereignisse entsteht eine fesselnde Dramaturgie. Uwe Neumahr schildert diese Kapitel aus der besetzten Kunst- und Literaturmetropole voller literarischer Finesse und grosser Hingabe. Er erzählt von kulturell-intellektuellen Höhenflügen, von Verfolgung, allumfassender Menschlichkeit und zwei unfassbar faszinierenden Frauen. Sicher ist über die beiden schon viel geschrieben worden, aber dieser Aspekt ihrer bewegten Leben ist nicht nur lesenswert, sondern öffnet neue Horizonte. Ich habe es so gern gelesen und werde es in Ehren halten.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    20.02.2026

    eBook (ePUB)

    Welch ein berührendes Buch

    Im Nachwort schreibt der Autor Uwe Neumann, dass er einen Wunsch hat. Nämlich den, dass auch dieses Buch dazu beiträgt, dass die beiden doch recht unbekannten Frauen mehr Beachtung finden. Als die beiden Büchereien eröffnet wurden, dachte keine der Frauen daran, dass die Deutschen ihre Stadt Paris für sich vereinnahmen könnten. Und das ohne Widerstand der Franzosen. In den 1920er Jahren trafen sich in diesen Räumen sämtliche Künstler von Rang und Namen. Völlig ungezwungen verkehrten hier nicht nur Ernest Hemingway und Pablo Picasso. Es entwickelten sich Freundschaften, die die harten Jahre des Krieges überdauerten und wo die gegenseitige Hilfe überwiegend selbstverständlich war. Selbst die Ehefrau Hemingways suchte hier nach ihrem Mann, der allerdings mit seiner neuen Liebe Martha Gellhorn unterwegs war. Adrienne Monier gehörte „Das Haus der Bücherfreunde“ und Sylvia Beach „Shakespeare and Company“. Beide lebten von und für ihre Bücher und unterstützten die Autoren, wo sie nur konnten. "Die Buchhandlung der Exilanten" entführt den Leser in eine bewegte Zeit. Die Kapitel wechseln zwischen den Jahren vor und während des Krieges. Zuweilen ein wenig verwirrend aber nie langweilig. Da ich etliche der genannten Autoren durch ihre Werke kennenlernte, waren sie mir sofort sehr nah. Mich faszinierten die vielen Episoden der Akteure, die sich tatsächlich alle so ereigneten. Das heißt also, dass der Autor eine langwierige und umfangreiche Recherche durchführte. Die gehobene und sehr bildhafte Sprache machten das Lesen zu einem besonderen Vergnügen. Und die originalen Fotografien freuten mich nochmal extra. Ich konnte mir die Protagonisten so noch viel besser vorstellen. Ein tolles Buch, das ich zum Jahresende lesen durfte.

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sonja Geiseler

    Sonja Geiseler

    Thalia Berlin – Mall of Berlin

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vive la librairie !

    Pflichtlektüre für alle Sylvia Beach-Ultras, wie mich ;) Uwe Neumahr schafft einen allumfassenden und faszinierenden Überblick über das Pariser Boheme der 1920er bis 40er Jahre. Ein Ort des Zeitgeschehens, wo viele uns bekannte und geliebte Künstler*innen aufeinander trafen und die Buchhandlungskultur von Adrienne und Sylvia lebte und Wellen schlug. Buchhandlungen als Ort des Zusammentreffens und des kulturellen Austausches liegen mir (naturally) sehr am Herzen und ich denken vielen weiteren Bücherfreund*inenn wird es auch so gehen. Eine große Empfehulng auch für Nicht-Sachbuch-leser*inenn!
  • Zum Bewerterprofil von Jonas Schindhelm

    Jonas Schindhelm

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte zweier legendärer Buchhandlungen

    Hier trafen sich Joyce, Hemingway, Picasso, Sartre – ein literarisches Biotop. Mit der deutschen Besatzung 1940 transformieren sich diese Orte: Sie werden zu Zufluchtsorten für deutsch-jüdische Exilanten und Zentren des Widerstands. Monnier und Beach riskieren alles, um Freunde wie Walter Benjamin, Gisèle Freund und Siegfried Kracauer zu retten. Beach wird schließlich selbst von der Gestapo verhaftet und interniert. Das Buch funktioniert auf mehreren Ebenen: als Kulturgeschichte der Weimarer Exilbewegung, als Porträt zweier außergewöhnlicher Frauen und als Zeitdokument der Besatzungszeit.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei beeindruckende Frauen

    In seinem neuen Buch erzählt Uwe Neumahr die faszinierenden Geschichten der legendären Pariser Buchhändlerinnen Adrienne Monnier und Sylvia Beach. 1915 gründete Monnier „La Maison des Amis des Livres“, 1921 folgte Beach mit „Shakespeare and Company“. Beide Buchhandlungen wurden schnell zum pulsierenden Herzen der Pariser Kulturszene und ab den 1930er Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt und Zufluchtsort für deutsche Exilanten. Die beiden lebenslang befreundeten Frauen verbanden nicht nur ihre Leidenschaft für die Literatur, sondern zeigten während der Besatzungszeit auch bemerkenswerte Zivilcourage. Ihre Buchhandlungen wurden zu einem Zentrum des Widerstands, und vielen Exilanten gelang es dank ihrer Hilfe, rechtzeitig zu fliehen. Neumahrs Porträt zeichnet nicht nur das Bild zweier bemerkenswerter Frauen, sondern bietet auch einen Einblick in das französische Alltagsleben in Paris nach 1940. Natürlich dürfen auch einige Anekdoten aus der Literaturwelt und ein kleiner Ausblick auf das Leben der beiden Frauen und einiger Künstler nach 1945 nicht fehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Susanna Wanke

    Susanna Wanke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zufluchtsorte

    Die Buchhändlerinnen Adrienne Monnier und Sylvia Beach bieten Exilautoren schon vor aber besonders nach der Besatzung Frankreichs durch die Nazis in ihren Läden Zufluchtsorte und Heimat und organiesieren Widerstand gegen die Besatzer. Ein wichtiges Buch über sehr mutige Frauen und besondere Autoren. Einfach toll!
  • Zum Bewerterprofil von Catrin Buchhauser

    Catrin Buchhauser

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte der Schwesterbuchhandlungen

    Uwe Neumahr erzählt die Geschichte der Schwesterbuchhandlungen “Shakespeare and Company” und “La Maison des Amis des Livres” in der Rue de l’Odeon in Paris. Sylvia Beach und Adrienne Monnier haben dort nicht nur Ihre Träume verwirklicht, sie waren vor allem Anlaufstelle und Ankerpunkt für die Künstler und Literaten des Rive Gauche. Über diese Zeit gibt es bereits einiges an Büchern und Biografien, unter anderem von Beach und Monnier, und so kommt auch hier das bereits bekannte Personal vor: Hemingway draufgängerisch und jungenhaft, Joyce immer ein wenig hölzern und nicht wirklich lebenstüchtig und viele, viele andere, die die Kulturlandschaft geprägt haben. Neumahr widmet sich aber auch den weniger bekannten Aspekten: der Inhaftierung Beachs, den Kollaborationsvorwürfen an Monnier, die Verhaftung und Ermordung einer jüdischen Angestellten. Und nicht zuletzt die unrühmliche Rolle Gertrude Steins, die Petains Reden übersetzte. Das Buch ist nicht chronologisch aufgebaut, sondern gliedert sich in kurze Abschnitte, die nicht nur Personen und Ereignisse, sondern vor allem die sich zuspitzende politische Lage verknüpft und dadurch ein eindringliches Zeitportrait schafft.

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Bewertungen (13)

  • Produktbild: Die Buchhandlung der Exilanten