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Ira Peter

1. Deutsch genug?

Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen

Gesprochen von
5
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ira Peter

Spieldauer

8 Stunden und 32 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

20

Verlag

Audiolith

Sprache

Deutsch

EAN

4066004935652

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Ira Peter

Spieldauer

8 Stunden und 32 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.03.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

20

Verlag

Audiolith

Sprache

Deutsch

EAN

4066004935652

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  • Bewertung

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielen Dank für dieses Buch!

    Dieses Buch ist uns „Mitgebrachten“ gewidmet. Ich habe mich in fast jeder Zeile wiedergefunden. Ich hoffe sehr dass es auch von vielen Nicht-Russlanddeutschen gelesen wird. Damit wir alle endlich verstanden werden.

  • Xenia Malwina

    aus VS

    5/5

    10.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für die Mitgebrachten.

    Manche Bücher, so wie Iras Buch, sind einfach dafür gemacht, das Herz zu erobern. Ich kann kaum in Worte fassen, was mir „Deutsch genug?“ bedeutet hat. Ich bin eine „Mitgebrachte“, so wie @ira_peter selbst auch - eine von 2,5 Millionen (Spät-)Aussiedler:innen. Ich bin eine Tochter, die die eigene Geschichte nur in Fragmenten kennt. Eine Geschichte, die von zwei Diktaturen, Deportation und dem Verlust kultureller Identität geprägt ist. Und on top auch noch von zahlreichen Vorurteilen. Ganz egal, was ihr hört: Nicht alle Russlanddeutschen wählen die AFD, verehren Putin oder trinken Wodka wie Apfelsaft. „Deutsch genug?“ ist ein Sachbuch, durchwoben von Iras persönlichen Erfahrungen. In so vielen habe ich mich wiedergefunden, so vieles endlich einordnen können. Die Überangepassung? Das transgenerationale Trauma? Die Scham im Hinblick auf die russische Sprache? Sucht euch was aus. Besonders beeindruckend ist, dass Ira als die brillante Journalistin, die sie ist, die einzelnen Themen sorgfältig recherchiert hat - so entkräftet sie das eine oder andere Vorurteil, das an den Russlanddeutschen klebt wie Honig. Und wie wichtig das ist, können diejenigen nachvollziehen, deren Eltern sich für dieses Land kaputt gearbeitet haben und sich ihm doch nie ganz zugehörig fühlen durften. „Ja, wir sind die Überlebenden. Und wir müssen unsere Geschichte erzählen. Wegen unserer Großeltern, damit ihr Leid wenigstens heute Anerkennung findet. Wegen unserer Eltern, um ihnen mehr Würde zu verleihen. Wegen uns, den Mitgebrachten, die all den Schmerz unserer Familien nicht weitergeben möchten an die nächste Generation.“ (S. 231) Liebe Ira, ich danke dir von Herzen, dass du dieses Buch geschrieben hast. Ich hoffe, es wird unendlich oft gelesen - von uns Mitgebrachten, von unseren Eltern und der binnendeutschen Gesellschaft. Ich freue mich schon jetzt auf den Dialog, der daraus entstehen wird. Bis dahin habe ich dank deinem Buch erfahren, dass mein Urgroßvater eine Zuckerfabrik im Kaukasus hatte und meine Oma als junges Mädchen an der Wolga lebte. ET: 19.03.2025 bei @penguinbuecher 5 von 5 ✨ und noch mehr Liebe!

  • books.and.sorcery

    5/5

    02.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zugängliches biographisches Sachbuch

    Als Russlanddeutsche und großer Fan von Ira Peters Arbeit, insbesondere dem Podcast „Steppenkinder“ – empfehle ich übrigens dringend für weitergehende Lektüre – musste ich ihr biographisches Sachbuch „Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen“ natürlich sofort lesen. Ira wählt einen sanften Einstieg, der direkt einen emotionalen Bezug zu Leser*innen schafft: Kindheitserinnerungen aus Kasachstan, die Migrationserfahrung, das Auffanglager in Deutschland. Fast schon prüfend unterlegt sie die biographischen Parts mit faktenbasierten Passagen. Sie erzählt von der unsäglichen Medienberichterstattung, die rassistische Diskriminierung und die rechte Gewalt der „Baseballschlägerjahre“, die auch Migrant*innen aus postsowjetischen Staaten betraf. Es wird deutlich, wie obskur das deutsche Integrationsparadigma ist; Spätaussiedler mussten sich zum „deutschen Volkstum“ bekennen (…), ihnen wurde deutlich nahegelegt, ihre russischen Namen einzudeutschen, deutsche Sprache, deutsche Erziehung, deutsche Kultur – „wie auch immer sich deutsche Beamtinnen und Beamte das unter sozialistischer Repressionspolitik gegenüber Deutschen vorstellten“ – dass die neuen Migrant*innen eben möglichst keinen Mucks machen. Und viele machten keinen Mucks, das kannten sie ja schon aus dem sowjetischen Regime. Es ist bemerkenswert, dass Pluralität so sehr in unserem Grundgesetz verankert ist – und wie sehr Deutschland immer noch ignoriert, ein Einwanderungsland zu sein. Daraufhin macht Ira einen kompakten, aber dennoch sorgfältig aufgearbeiteten geschichtlichen Rundumschlag auf. Anhand beispielhaft herangezogener Ahnenforschung wird schnell klar, dass es „die“ RDs gar nicht gibt, so unterschiedliche Geschichten und Weltanschauungen sie haben. Und dass da doch eine kollektive Erfahrung ist, die durch Verbannung, Gulag, Trudarmee (Zwangsarbeit), Hunger geprägt ist. Ira endet mit einem Blick aufs Heute: Wie machen sich die traumatischen Erfahrungen bemerkbar, wieso werden wir uns so selten bewusst, was für einen dramatischen Einschnitt eine Migration in das eigene Leben mit sich bringt und wie wird Erinnerungskultur heute gelebt? Wie wird gewählt – natürlich, das große Thema der Medien – und welche Probleme betreffen RDs heute zunehmend (Stichwort Altersarmut)? Insbesondere die Themen rund um Scham über die eigene Identität, die man vielleicht erst einmal verlernen muss, hat mich sehr berührt; dass es z.B. nicht an der eigenen Assimilationsleistung liegt, nicht „richtig“ dazuzugehören, sondern durch fehlende Anerkennung von Gleichheit und Teilhabe, frei nach Naika Foroutan „Die postmigrantische Gesellschaft“ (2021). Ich bin beeindruckt, wie Ira Peter es geschafft hat, so viele Themen kompakt in einem Buch anzusprechen. Die Balance zwischen journalistischer Genauigkeit, Sorgfalt und Sachlichkeit, die Distanz, um sensible Themen verständlich zu machen und biographischen Erzählungen, Erinnerungen, Emotionen, hat sie meiner Meinung nach perfekt hinbekommen. „Deutsch genug?“ eignet sich daher sowohl hervorragend als Lektüre für Personen, die sich vielleicht noch nicht so sehr mit „den“ Russlanddeutschen beschäftigt haben, als auch Russlanddeutsche – es ist durchaus heilsam und bietet viele Anknüpfungspunkte an eigene Erfahrungen Insbesondere wünsche ich mir aber auch, dass andere Migras das Buch lesen, weil es eben einen zugänglichen und informativen Beitrag im aktuellen postmigrantischen Diskurs leistet. Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

  • Bewertung

    5/5

    19.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch ist lange überfällig

    Ich habe den Podcast von Ira Peter auf Spotify gehört und ihre Artikel in der Zeitung Die Zeit gelesen und freue mich sehr darüber, dass sie ein Buch über die sehr überangepasste und deshalb immer noch unsichtbare und doch größte Einwanderungsgruppe Deutschlands geschrieben hat. Sie ist offen, mutig und ehrlich. Die Diskriminierung und Vorurteile gegen die sogenannten Russlandsdeutschen hat in den letzten fünf Jahren extrem zugenommen, so erlebe ich das in meinem beraterischen Arbeitsumfeld. Ich bin dankbar über den jahrelangen unteranderem Aufklärungsbeitrag von Ira Peter für unsere von Zuwanderung geprägte und schon seit vielen vielen Jahrzehnten von Zuwanderung profitierende Gesellschaft.

  • Bewertung

    1/5

    07.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Deutsch genug? nicht objektiv, pauschalisierend sogar verletzend

    Als Leserin mit kirgisischem Hintergrund hat mich dieses Buch an vielen Stellen enttäuscht. Es vermittelt ein sehr einseitiges und negatives Bild meines Herkunftslandes Kirgistan – basierend auf einem Einzelfall, ohne differenzierte Betrachtung. Auch die Darstellung der sogenannten Russlanddeutschen wirkt pauschal und verletzend. Ich frage mich: Warum wird der Begriff „Russlanddeutsche“ pauschal auf alle Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion angewendet? Auch die Beschreibung der sogenannten „Russlanddeutschen“, also der Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion bzw. den GUS-Staaten, ist stark pauschalisierend. Der historische Vergleich mit „Russlanddeutschen unter Zarin Katharina der Großen“ Ich möchte gern ein paar meine Gedanken dazu teilen, weil ich merke, wie oft dieser Vergleich vorkommt. Ich frage mich dabei: Worauf genau bezieht sich diese Verbindung – und für wen gilt sie überhaupt noch heute? Daher meine Fragen – als Denkanstoß, nicht als Vorwurf: • Ist es sinnvoll, heutige Menschen mit Herkunft aus Zentralasien oder Osteuropa immer noch mit einer Zuwanderungsbewegung aus dem 18. Jahrhundert gleichzusetzen? • Warum wird die Herkunft aus der Sowjetunion automatisch mit Russland gleichgesetzt, obwohl es sich um ein Vielvölkerreich mit 15 Republiken handelte? • Kann man von einem Menschen, der nie in Russland gelebt hat und russisch nur als Amtssprache kannte, wirklich sagen, er oder sie sei „Russlanddeutsch“? Ich finde: Wenn wir über Identitäten sprechen, brauchen wir mehr Differenzierung und mehr historische Genauigkeit. Der Begriff „Russlanddeutsche“ mag in bestimmten historischen Kontexten berechtigt sein – aber er passt nicht automatisch auf jeden Menschen, der als Deutscher in der Sowjetunion geboren wurde. Die Aussage, es sei „kaum möglich gewesen“, in Deutschland als Ärztin anerkannt zu werden, ist sachlich nicht korrekt. Schon um 2000 gab es viele russischsprachige Ärzte in Deutschland. Es ist aus meiner Sicht völlig nachvollziehbar, dass dafür ein Praktikum, eine Approbation oder sogar eine Umschulung notwendig ist. Das hat nichts mit Ausgrenzung zu tun, sondern mit der Sicherstellung von Qualität, Sicherheit und Professionalität in einem hochregulierten System. Die Sprache, das Wissen über gesetzliche Pflichten, Abläufe und Verantwortlichkeiten – all das gehört dazu, wenn man in einem neuen Land erfolgreich und auf Augenhöhe arbeiten möchte. Wer lernen und sich weiterentwickeln wollte, hat es geschafft – auch als Lehrer, wenn auch seltener, was strukturelle Gründe hat. Die sowjetische Pädagogik war mit dem westlichen System schwer vereinbar, was Fortbildungen nötig machte – das ist nachvollziehbar, wird im Buch aber nicht thematisiert. Einige Aussagen fand ich zutreffend andere hingegen haben mich als in Kirgistan geborener Spätaussiedlerin aus der ehemaligen Sowjetunion tief verletzt. Ich hätte mir mehr Tiefe und Respekt gewünscht.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ira Schröder

    Ira Schröder

    Thalia Baunatal – Ratioland Baunatal

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.04.2025

    eBook (ePUB)

    Emotional

    Die Autorin verarbeitet in ihrem ersten Buch ihren Umzug nach Deutschland. „In Russland sind wir Faschisten gewesen, in Deutschland sind wir Russen!“ Diese und viele andere Hürden beschreibt Ira Peter im Buch. Interessantes und schonungslos geschriebenes Buch .
  • Zum Bewerterprofil von Clara W.

    Clara W.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    3/5

    05.01.2026

    eBook (ePUB)

    Wichtiges Thema, aber mit Distanz erzählt

    Deutsch genug? behandelt ein gesellschaftlich sehr relevantes Thema und regt zur Reflexion über Identität, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Erwartungen an. Die persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen bieten dabei wertvolle Denkanstöße. Gleichzeitig blieb für mich eine gewisse emotionale Nähe auf der Strecke. Der Text wirkt stellenweise eher sachlich und wiederholend, sodass die inhaltliche Wirkung nicht immer voll entfaltet wird. Insgesamt ein wichtiges Buch mit relevanter Botschaft, das jedoch erzählerisch nicht durchgehend überzeugen konnte.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

  • Produktbild: Deutsch genug?