Produktbild: Und Marx stand still in Darwins Garten
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Und Marx stand still in Darwins Garten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2017

Verlag

Ullstein fünf

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21/12,8/3,5 cm

Gewicht

465 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003584282

Beschreibung

Rezension

Der liebenswerteste Beitrag zum Jubiläum ist mit diesem fiktiven Gipfeltreffen bereits geschrieben worden., Brigitte, Meike Schnitzler, 08.11.2017

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2017

Verlag

Ullstein fünf

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21/12,8/3,5 cm

Gewicht

465 g

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7. Auflage

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Deutsch

EAN

2710003584282

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  • Susanne

    aus Moers

    5/5

    28.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gut

    Ich habe mich- leider - vorher weder mit Marx noch mit Darwin befasst und das Buch auch zuerst wegen des interessanten Titels gekauft. Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe. Einige Redewendungen habe ich schon mal gehört, wie z.B. Opium für das Volk. Ich wusste nicht, dass sie von Marx stammt, aber jetzt weiß ich es. Also ist dieses Buch nicht nur lesenswert sondern auch lehrreich. Sehr gut.

  • F.B.

    5/5

    18.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Klasse Idee lesenswert umgesetzt!

    Marx und Darwin in London: Klar könnten sich die beiden Geistesgiganten hier über den Weg gelaufen sein. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich - das würde man einfach wissen - aber die Idee dieser Begegnung bietet ausreichend Stoff für einen Roman. Beide werden jenseits trocken-akademischer Welten als kauzige und teils leidende Charaktere lebendig. Das alleine sorgt bereits für beste Unterhaltung - und wenn am Ende auch nur hängen bleibt, welch´ skurriles Regenwurm-Leben der Vordenker der Evolutionstheorie im Namen der Wissenschaft über viele Jahre führt, hat der Leser schon nachhaltig von diesem Buch profitiert.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Wie wäre es wohl gewesen, hätten sich Charles Darwin und Karl Marx zu Lebzeiten getroffen - wohnten sie doch nicht weit voneinander entfernt in England. Ilona Jerger hat dieses Treffen in ihrem Buch wahr gemacht. Ich fand es beeindruckend, wie die Autorin hier reale Fakten und Umstände und eine wunderschöne Sprache in einem Roman zusammengebracht hat.

  • Bewertung

    aus Königswusterhausen

    5/5

    13.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    hervorragend gut

    „Marx stand still in Darwins Garten“ ist ein sehr kluges, intelligentes und erfreulich gut zu lesendes Buch. Darwin und Marx haben zwar nur wenige Meilen von einander entfernt gelebt, sich dennoch nie getroffen. Der Roman „Marx stand still ins Darwins Garten“ ist spekulativ, fiktiv und programmatisch. Denn von der ersten Seite an geht es um die Frage nach Gott, nach dem Schöpfergott der Bibel, Theismus vs. Agnostik vs. Atheismus. Auf Marx‘ Grabstein steht je bekanntlich, man habe ihn falsch interpretiert. Dies trifft jedoch auch auf Darwin zu, der aufgrund seiner Arbeit zur Entstehung der Arten, zur Evolution der Welt etc. zu Lebzeiten als Gottesmörder verstanden wurde und deswegen von Marx so verehrt wurde. Die beiden Männer haben, auf den ersten Blick, ähnliche Biographien. Darwin hätte anglikanischer Priester, Marx Rabbi werden sollen, doch beide kehrten der Kirche und dem Glauben den Rücken und zogen seitdem alle Sinnstiftung aus ihrer Arbeit. Der fiktive Arzt Beckett, seines Zeichens ebenso fundamentalistischer Atheist wie Marx, behandelt beide. Er glaubt an die Psychosomatik; und so muss man die Beschreibung der diversen Leiden und Gebrechen der beiden Patienten auch lesen. Als Ausdruck eines Unbehagens entweder mit ihrer Vergangenheit (das ist die Interpretation Becketts) oder mit dem, was sie selbst geschaffen haben (das ist meine). Von Anfang an ist also alles auf die Frage nach der Möglichkeit, angesichts wissenschaftlicher Erkenntnisse oder des Leidens, das Gott zulässt, weiterhin an Gott zu glauben. Dabei ist es interessant, dass der Jude Marx (das Jüdisch-Sein wird ja von der Mutter vererbt, ist nicht nicht eine Frage des Glaubensbekenntnisses), der ja nur den rachsüchtigen, eifersüchtigen Gott des Alten Testaments hatte, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Familie aus opportunistischen Gründen zum Protestantismus konvertierte), dass er diesem Gott vorwirft, Leid zuzulassen, ist bemerkenswert. (Abgesehen davon ist es in Anbetracht des freien Willens auch von einem Christen wenig durchdacht und eher eine selbstherrliche Rechtfertigung seiner Ungläubigkeit als ein plausibel nachvollziehbarer Grund, nicht an Gott zu glauben). Andererseits Darwin, der Christ, dem es nicht ums Leid, sondern nur um Genesis 1 geht, in dem bekanntlich Gott die Welt in 6 Tagen erschaffen hat. Niemand, abgesehen von ein paar bes. in den USA beheimateten christlichen Erzkonservativen wird heute noch an den 6 Tagen festhalten; aber niemand wird die Reihenfolge der Kreation bestreiten. So dreht sich das gesamte Buch um das „unwohlsein mit Gott“, und es ist bemerkenswert, dass bei dem fiktiven Dinner, zu dem neben Marx auch Büchner, ein Priester, Darwins gläubige und gottfürchtige Frau Emma und natürlich Charles kommen, seinen Höhepunkt findet. „Marx stand still in Darwins Garten“ nimmt vorweg, was passiert, als der eher feige Darwin seiner Frau das Wort überlässt, die alle Atheisten und besonders Marx mit ihrer naiv-frechen Art auflaufen lässt, und zwar soweit, dass Marx ihr nichts entgegnen kann. Das gleiche wiederholt sich, als D und M allein in Ds Garten weilen, wo M ebenfalls stumm bleibt, angesichts der Frage nach Gott. Bei dem Dinner offenbart D sich als Theist, der sehr wohl an einen Gott glaubt, der sich, wie er auf seinem Sterbebett offenbart, in Naturgesetzen zeigt. Marx hingegen wird als Idealist entlarvt, der er zwar nie sein wollte, aber genau aufgrund seiner Weigerung, sich seine (damals noch) Utopie von einer klassenlosen Welt vorzustellen. Darwin, der den Selektionsprozess und den Sieg des Stärkeren verinnerlicht hatte, grauste von einer solchen, zu recht, wie die Geschichte lehrt. (Am abscheulichsten wohl unter Pol Pot, den Rothen Khmer in Kambodscha zu betrachten). Hätte Marx nämlich darüber nachgedacht, hätte er wohl, wie der ebenfalls im Buch erwähnte Nobel mit der Erfindung des Dynamits gewartet. Ich bedanke mich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars auf Netgalley.

  • Bewertung

    aus Seligenstadt

    5/5

    13.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Treffen zweier bedeutender Persönlichkeiten

    Inhalt und meine Meinung: Karl Marx und Charles Darwin, zwei große Männer ihrer Zeit, leben im Frühjahr 1881 in London nur wenige Meilen voneinander entfernt. Marx wohnt in London und Darwin in einem Pfarrhaus in Kent. Sie haben beide mit ihren Werken die damalige Zeit verändert. Das verkörpern auch beide mit Stolz. Beide habe außerdem körperliche Leiden, die der Arzt Dr. Becket zu lindern versucht. Er unterhält sich mit beiden, in erster Linie über die Krankheiten, aber auch über das Leben im allgemeinen, ihre Forschung, Weltanschauung, Ideale, Vorstellungen und Ziele. So springt die Handlung zwischen den beiden Persönlichkeiten immer wieder hin und her und Dr. Beckett erzählt Darwin von Marx und genauso auch umgekehrt. Ilona Jerger lässt die beiden schließlich bei einem Dinner zufällig aufeinandertreffen und die beiden führen hochinteressante Gespräche miteinander. Mir hat diese Idee schon beim Lesen der Buchbeschreibung sehr gut gefallen und ich finde nun sie ist richtig gut umgesetzt und der Roman in meinen Augen absolut gelungen. Die Realität vermischt sich hier gekonnt mit Fiktion. Der Leser erfährt sehr viele Details über Marx‘ und Darwins Lebenswerke, ihre Arbeiten und Theorien. Außerdem liefert die Geschichte Einblicke in ihre Gespräche, hätten sich die zwei tatsächlich getroffen. Diese Kombination hat mir richtig gut gefallen und das Lesen dieses Romans hat mich persönlich bereichert. Ilona Jerger schreibt interessant, unterhaltsam und völlig unaufgeregt, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Auch die Gestaltung des Buchumschlages fügt sich positiv in mein Gesamtbild ein.

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Bewertungen (20)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Denise Winter

    Denise Winter

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Was wäre, wenn Darwin Marx zum...

    Was wäre, wenn Darwin Marx zum Tee geladen hätte? Worüber hätten sich die zwei alten Griesgrame wohl unterhalten? Fakt ist, sie haben sich nie getroffen, obwohl sie nur wenige Kilometern voneinander entfernt wohnten. Aber was wäre wenn? Eine interessante Vorstellung, oder?
  • Zum Bewerterprofil von Hanna Theunert

    Hanna Theunert

    Thalia Frankfurt – Nordwest-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine großartig Verschmelzung von...

    Eine großartig Verschmelzung von realen Fakten und fabulierter Wirklichkeit macht diesen Roman zu einer Perle, bei deren Lektüre man einfach nur glücklich vor sich hin lächelt
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Sie Lust auf einen anspruchsvoll...

    Wenn Sie Lust auf einen anspruchsvoll amüsanten Roman haben, philosophisch o wissenschaftlich interessiert sind, dann lesen Sie hier einmal 'rein. Ein etwas anderes Lesevergnügen!
  • Zum Bewerterprofil von Heike Fischer

    Heike Fischer

    Thalia Hürth – EKZ Hürth-Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.04.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Sie haben nicht viel gemeinsam...

    Sie haben nicht viel gemeinsam außer die "brennende Leidenschaft" für Ihre Ansichten und Überzeugungen. Fiktiv, werden sie durch den gemeinsamen Arzt zusammengeführt. Brilliant
  • Zum Bewerterprofil von Svenja Disselbeck

    Svenja Disselbeck

    Thalia Hürth – EKZ Hürth-Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein Buch!!! Zwei große...

    Was für ein Buch!!! Zwei große Denker in einem Portrait! Seit „Die Vermessung der Welt“ ist so etwas nicht mehr so gut gelungen! Absolut lesenswert!

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