Produktbild: Zeiten der Heuchelei
Gebraucht Band 12

Zeiten der Heuchelei Ein Fall für Kostas Charitos

Aus der Reihe Kostas Charitos
5

7,29 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2020

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3 cm

Gewicht

370 g

Auflage

02. Auflage

Originaltitel

I Epochi tis Ipokrisias

Übersetzt von

Michaela Prinzinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003769863

Beschreibung

Rezension

»Markaris' Kommissar Kostas Charitos hat längst Kultstatus.«
»Markaris' Kommissar Kostas Charitos hat längst Kultstatus.«
»Nirgends sonst lernt man so viel über Griechenland wie in seinen Krimis.«
»Selten segelt Literatur so hart am Wind der Aktualität wie in den Krimis von Petros Markaris.«

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2020

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3 cm

Gewicht

370 g

Auflage

02. Auflage

Originaltitel

I Epochi tis Ipokrisias

Übersetzt von

Michaela Prinzinger

Sprache

Deutsch

EAN

2710003769863

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstr. 8
8032 Zürich
Schweiz
Email: info@diogenes.ch
Url: www.diogenes.ch
Telephone: +41 44 2548511
Fax: +41 44 2528407

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  • Bewertung

    aus Kaltbrunn

    5/5

    04.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Geniale Einbindung der politischen Situation in Griechenland

    Petros Markaris widerspiegelt jeweils in seinen Krimis immer wieder die aktuellen Zeiten in Griechenland. Diesmal durchleuchtet er die Finanzkrise und bringt die Offshore Geschäfte zur Sprache. Die Steuerhinterziehung ist und bleibt ein Thema. Bis heute habe ich alle Bücher von Markaris gelesen und bin immer wieder erstaunt, wie er die Themen einordnen kann.

  • Miss.mesmerized

    5/5

    10.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Petros Markaris - Zeiten der Heuchelei

    Gerade ist Hauptkommissar Kostas Charitos zum ersten Mal Großvater geworden als eine unglaubliche Mordserie Athen erschüttert. Das erste Opfer ist Paris Fokidis, Besitzer einer großen Hotelkette und offenkundiger Wohltäter, der in der Garage seines Hotels durch eine Autobombe getötet wird. Das Bekennerschreiben wird gezeichnet mit „Das Heer der Nationalen Idioten“, einer bis dato unbekannten Gruppierung. Nur wenige Tage später trifft es Lasaros Kaplanis, Abteilungsleiter im Statistikamt, der zwar kein angenehmer Zeitgenosse war, aber ihn deshalb gleich zu töten? Es folgen EU Mitarbeiter und ein fehlgeschlagener Anschlag auf eine Bankenmitarbeiterin. Statt den Enkel zu knuddeln muss Kostas Charitos nun eine perfide Bande jagen. „Früher haben wir uns bessere Lebensbedingungen der Armen eingesetzt. Jetzt konkurrieren die Armen untereinander um einen 300-Euro-Job.“ Petros Markaris bleibt seiner Linie treu, spannende Kriminalfälle um seinen Athener Ermittler, die gesellschaftskritische und politische Themen aufgreifen. Im aktuellen Fall sind die wirtschaftlichen Entwicklungen Griechenlands, die strengen Vorgaben seitens der EU und die damit verbundenen Folgen für die Bevölkerung Auslöser der Tötungsserie. Der Fall beginnt diffus und liefert wenig Ansatzpunkte für die Ermittler, durch den zweiten Mord wird die Lage nicht klarer. Hier setzt wieder der Charakter des Protagonisten an, der mit seiner Beständigkeit und stoischen Ruhe unbeirrt den Spuren nachgeht und sich stetig in Richtung Lösung des Falles bewegt. „Wenn wir jetzt in den Massenmedien und später beim Prozess im Mittelpunkt des Interesses stehen, wachen vielleicht ein paar der „Nationalen Idioten“ auf und begreifen, was ihnen bevorsteht“ Wissend um die Lage vieler Griechen ob der katastrophalen Zustände und wechselhaften, schwachen Regierungen, fällt es beim Motiv nicht leicht, die Gruppierung zu verurteilen. Es sind Verzweiflungstaten, das wird recht schnell offenbar, die Täter haben nichts mehr zu verlieren, im Gegenteil: Im Gefängnis ist wenigstens die nächste Mahlzeit gesichert. So bleibt letztlich ein fahler Beigeschmack, ist Athen doch nicht vor unserer europäischen Haustür, sondern Mitglied unserer europäischen Familie.

  • Gerhard S.

    aus Erlangen

    4/5

    07.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kalif anstelle des Kalifen

    Kommissar Charitos und seine Leute haben es mit einem Mord zu tun, der eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Ein großzügiger Mensch und perfekter Unternehmer ohne Fehl und Tadel - scheinbar einziges Manko: Er wollte alles kontrollieren - wird mit einer Autobombe getötet. Ein Bekennerschreiben - mit Federkiel, Tinte und in Schönschrift geschrieben - taucht auf, herausgefordert wird die Polizei, der Zerberus des Systems. Und das ist erst der Anfang. Mit wie gewohnt viel Traditionellem von der Familie.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    4/5

    10.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Terror der Hoffnungslosigkeit

    Die griechische Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf die normalen Bürger sind seit 2011 ein wiederkehrendes Thema der Kostas Charitos-Krimis von Petros Markaris. So auch in „Zeiten der Heuchelei“, dem zwölften Band der Reihe, in dem der frischgebackene Großvater sich um besonders vertrackte Morde kümmern muss. Auf den ersten Blick erschließt sich die Wahl der Opfer nicht, handelt es sich doch um unbescholtene Bürger, um hochangesehene Stützen der Gesellschaft. Ein sozial engagierter Hotelier, der Stipendien an notleidende Studenten vergibt, ein Abteilungsleiter im Griechischen Statistikamt sowie zwei EU-Beamte plus ein Grieche, die bei einem Autounfall ums Leben kommen. Die Gutmenschen-Profile von Opfer 1 und 2 bekommen Risse, als den Medien Bekennerschreiben zugespielt werden. Das „Heer der Nationalen Idioten“ übernimmt die Verantwortung für die Anschläge und bezichtigt die Opfer der Heuchelei. Die Ermittlungen ergeben, dass der Hotelier seinen Firmensitz auf die Kaiman-Inseln ausgelagert hat und so seine Gewinne am griechischen Fiskus vorbei schleust, der Beamte hingegen frisiert Statistiken für die EU. Offenbar wesentlich besser entlohnt, als das Einkommen, dass die „normalen“ Griechen, so sie denn überhaupt eine feste Arbeit haben, als Monatslohn erwarten können. Im Durchschnitt ca. 300 Euro, zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben. Rentenzahlungen, die die Bezeichnung nicht verdienen und die Bezugsberechtigten in die Obdachlosigkeit treiben. Und der Staat? Schaut zu. Wie viel Frust und Ungerechtigkeit muss erduldet werden, bis sich die Opfer dieses Systems formieren? Bis sie die Öffentlichkeit suchen, die Missstände benennen wollen und dabei in der Wahl der Mittel nicht zimperlich sind? Wieder einmal brisante Themen des griechischen Alltags, auf die Markaris unseren Blick richtet. Allerdings ist die Umsetzung nur in Teilen gelungen. Viel zu viel Baby-Eia, viel zu viel Großfamilien-Idyll, viel zu viel Bürokraten-Blabla. Dafür viel zu wenig zielgerichtete Ermittlungsarbeit, eher ein kollektives Stochern im Nebel von Kommissar Charitos samt Team und hinzugezogenen Experten. Und der Verzicht auf die gebetsmühlenhaften Wiederholungen der Ermittlungsergebnisse hätte dem Roman sicher nicht zum Nachteil gereicht.

  • Bewertung

    aus Nikitsch

    3/5

    07.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Etwas holprig

    Zum Inhalt ist in den anderen Bewertungen schon alles gesagt worden und mehr möchte ich auch nicht spoilern. Ich bin ein Fan der Kostas-Charitos-Romane und habe alle Bücher gelesen. Die Hintergrundstory über das Privatleben und die Familie des Kommissars war wieder sehr gut und macht den Charakter des Kommissars und seiner Familie und Freund liebenswert. Wenn man darüber liest und über die Kochkünste seiner Frau, würde man am liebsten gleich nach Athen fliegen. Die Geschichte über den Kriminalfall hat sich in diesen Roman jedoch etwas holprig gelesen. Es war für mich auch nicht immer alles stringent und logisch. Der Versuch von Markaris, die sozialen Medien wie Facebook mehr in den Fokus zu rücken, fand ich nicht wirklich gelungen. Es hat einfach nicht gepasst für mich, auch wenn es einen zeitaktuellen Anspruch hätte vermitteln sollen. In Summer aber wieder ein lesenswerter Roman.

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    Maja Günther

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    2/5

    31.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irgendwie ist der Biss weg! Keine...

    Irgendwie ist der Biss weg! Keine vorausschauende Apokalypse mehr! Und obwohl wieder eine sozial brisantes Thema im Mittelpunkt steht, das viele von uns beschreibt (Mittelklasse mit Tendenz nach unten), klingt resigniertes Sich-dreinfinden durch. Schade! Kostas wird altersmüde.

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