Produktbild: Wildtriebe
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Wildtriebe Roman | Drei Frauen, ein alter Hof, drei Lebenswege: die literarische Entdeckung

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

101793

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/3,2 cm

Gewicht

429 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003842054

Beschreibung

Rezension

Tradition, Rebellion, Rückbesinnung: An Bäuerin Lisbeth, Schwiegertocher Marlies und Enkelin Joanna zeigt Mank in ihrem Debüt den Wandel von Lebensentwürfen und Frauenbildern. Mitreißend. HÖRZU 20210906

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

101793

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/3,2 cm

Gewicht

429 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003842054

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstr. 21
80337 München
Deutschland
Email: kundenservice@dtv.de
Url: www.dtv.de
Telephone: +49 89 381670

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Beziehungen einer Familie auf dem Bauernhof

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 05.09.2021

Bewertungsnummer: 1561801

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wildtriebe ist der erste Roman von Ute Mank. Sie beschreibt darin das Leben der Bäuerin Lisbeth, ihrer Schwiegertochter Marlies und ihrer Enkelin Joanna. Beginnend Anfang der 1970er Jahre werden die Protagonisten über mehr als 20 Jahre begleitet. Lisbeth hat den Bauernhof geerbt, weil ihre älteren Brüder im zweiten Weltkrieg verstorben sind, ihr Mann Karl verzichtet auf das Hoferbe seiner Eltern und übergibt es an seinen jüngeren Bruder. Lisbeth ist eine starke, energische Frau die weiß was sie will. Lisbeth und Karl bekommen einen Sohn: Konrad. Dieser heiratet Marlies mit Anfang 20. Marlies ist gelernte Verkäuferin und das Leben auf dem Bauernhof ist ihr gänzlich fremd. Es kommt zu Spannungen zwischen Lisbeth und Marlies. Lisbeth möchte keine Veränderungen und Marlies will sich nicht unterordnen. Die beiden werden einfach nicht warm miteinander. Nach einigen Jahren der Ehe wird Marlies durch ein Versehen schwanger. Lisbeth ist glücklich, endlich ein Hoferbe, dass ist ihr wichtig. Auch kann sie nun mit den anderen Nachbarhöfen mithalten, denn über das Leben der anderen wird viel getuschelt und getratscht. Joanna wird geboren. Marlies zweifelt an ihrer Mutterrolle. Lisbeth hingegen blüht auf. Ihr Verhältnis zu Joanna ist innig und herzlich- Das bleibt auch Marlies nicht verborgen und die Konflikte häufen sich. Aber anstatt miteinander zu reden, fühlt sich jede von der anderen missverstanden. Ein inniges Miteinander gibt es in dieser Familie nicht, reden wird überbewertet. Auch Joanna bleibt diese Disharmonie nicht verborgen. Nach dem Abitur geht sie ein Jahr ins Ausland. Die ganze Familie wartet auf ihre Rückkehr. Joanna kommt verändert aus Afrika nach Hause. Wie zu erwarten, müssen alle wieder zueinander finden. Marlies geht es immer schlechter. Sie versteht Joanna immer weniger und kann deren Lebensentwürfe nicht akzeptieren. Lisbeth hingegen wird – nach Karls Tod- altersmilde. Ihr Verhältnis zu Joanna ist nach wie vor intakt. Es kommt zu massiven Veränderungen innerhalb der Familie. Der Schreibstil von Ute Mank ist einfach, verständlich und flüssig. Die kurzen Sätze wirken authentisch, schließlich geht es hier um ein Leben auf dem Bauernhof. Die Autorin greift politische und gesellschaftliche Aspekte auf. Zum Beispiel Mütter wollen trotz Familie berufstätig sein, Empfängnisverhütung. Aber auch die Milchquote und die daraus resultierenden Folgen für die Landwirtschaft werden angesprochen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist in wechselnden Perspektiven geschrieben, was ich als sehr angenehm empfand. Ich konnte mich gut in die Hauptakteure hineinversetzen und ich hatte abwechselnde Sympathien. Das Buch empfehle ich gerne weiter, wenn man sich für die Lebenssituation in den 1960er bis 1980er Jahre interessiert und keine heile Welt erwartet. Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Beziehungen einer Familie auf dem Bauernhof

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 05.09.2021
Bewertungsnummer: 1561801
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Wildtriebe ist der erste Roman von Ute Mank. Sie beschreibt darin das Leben der Bäuerin Lisbeth, ihrer Schwiegertochter Marlies und ihrer Enkelin Joanna. Beginnend Anfang der 1970er Jahre werden die Protagonisten über mehr als 20 Jahre begleitet. Lisbeth hat den Bauernhof geerbt, weil ihre älteren Brüder im zweiten Weltkrieg verstorben sind, ihr Mann Karl verzichtet auf das Hoferbe seiner Eltern und übergibt es an seinen jüngeren Bruder. Lisbeth ist eine starke, energische Frau die weiß was sie will. Lisbeth und Karl bekommen einen Sohn: Konrad. Dieser heiratet Marlies mit Anfang 20. Marlies ist gelernte Verkäuferin und das Leben auf dem Bauernhof ist ihr gänzlich fremd. Es kommt zu Spannungen zwischen Lisbeth und Marlies. Lisbeth möchte keine Veränderungen und Marlies will sich nicht unterordnen. Die beiden werden einfach nicht warm miteinander. Nach einigen Jahren der Ehe wird Marlies durch ein Versehen schwanger. Lisbeth ist glücklich, endlich ein Hoferbe, dass ist ihr wichtig. Auch kann sie nun mit den anderen Nachbarhöfen mithalten, denn über das Leben der anderen wird viel getuschelt und getratscht. Joanna wird geboren. Marlies zweifelt an ihrer Mutterrolle. Lisbeth hingegen blüht auf. Ihr Verhältnis zu Joanna ist innig und herzlich- Das bleibt auch Marlies nicht verborgen und die Konflikte häufen sich. Aber anstatt miteinander zu reden, fühlt sich jede von der anderen missverstanden. Ein inniges Miteinander gibt es in dieser Familie nicht, reden wird überbewertet. Auch Joanna bleibt diese Disharmonie nicht verborgen. Nach dem Abitur geht sie ein Jahr ins Ausland. Die ganze Familie wartet auf ihre Rückkehr. Joanna kommt verändert aus Afrika nach Hause. Wie zu erwarten, müssen alle wieder zueinander finden. Marlies geht es immer schlechter. Sie versteht Joanna immer weniger und kann deren Lebensentwürfe nicht akzeptieren. Lisbeth hingegen wird – nach Karls Tod- altersmilde. Ihr Verhältnis zu Joanna ist nach wie vor intakt. Es kommt zu massiven Veränderungen innerhalb der Familie. Der Schreibstil von Ute Mank ist einfach, verständlich und flüssig. Die kurzen Sätze wirken authentisch, schließlich geht es hier um ein Leben auf dem Bauernhof. Die Autorin greift politische und gesellschaftliche Aspekte auf. Zum Beispiel Mütter wollen trotz Familie berufstätig sein, Empfängnisverhütung. Aber auch die Milchquote und die daraus resultierenden Folgen für die Landwirtschaft werden angesprochen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist in wechselnden Perspektiven geschrieben, was ich als sehr angenehm empfand. Ich konnte mich gut in die Hauptakteure hineinversetzen und ich hatte abwechselnde Sympathien. Das Buch empfehle ich gerne weiter, wenn man sich für die Lebenssituation in den 1960er bis 1980er Jahre interessiert und keine heile Welt erwartet. Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Generationen unter einem Dach

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 01.09.2021

Bewertungsnummer: 1559396

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Drei Generationen auf einem Bauernhof: Lisbeth ist die Erbin des hochangesehenen Bethches-Hofs in einem kleinen Fachwerk-Dorf in Hessen. Sie ist Patriarchin durch und durch, diszipliniert, organisiert und von früh bis spät arbeitend, immer darauf bedacht, was die Anderen, die Nachbarn, über sie sagen könnten. Wenn sie durchs Dorf geht, trägt sie ihre Nase hoch. Als Lisbeths Sohn heiratet und die moderne Marlies zu ihnen auf den Hof zieht, erhofft sie sich Unterstützung von der Schwiegertochter. Marlies jedoch möchte weder eine Kinderschar gebären, noch ihre Arbeit im Modehaus aufgeben. Es brodelt und der Konflikt nimmt seinen Lauf. Das keiner über Probleme und Gefühle in der Großfamilie spricht, macht es nicht einfacher. Als das langersehnte Enkelkind Joanna endlich geboren wird, nehmen die Unstimmigkeiten mit den unterschiedlichen Vorstellungen von Kindererziehung noch zu. Ute Mank lässt uns in ihrem Debütroman an dem Alltagsleben mit Traditionen in einer Bauernfamilie teilhaben. Sie beschreibt wunderbar wie sich der Hof mit jeder Generation verändert. Dadurch, dass Lisbeth und Marlies im Wechsel erzählen, hadert oder leidet man mit ihnen. Es ist einerseits ein Roman über einen Generationskonflikt und die fortschreitende Industrialisierung, als auch die Rollenveränderung der Frau, in ihrem Kampf um Selbstbestimmung, Anerkennung und Freiheit. Das Buch Wildtriebe von Ute Mank regt zum Nachdenken an. Eine Leseempfehlung von mir! 4½ Sterne

Generationen unter einem Dach

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 01.09.2021
Bewertungsnummer: 1559396
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Drei Generationen auf einem Bauernhof: Lisbeth ist die Erbin des hochangesehenen Bethches-Hofs in einem kleinen Fachwerk-Dorf in Hessen. Sie ist Patriarchin durch und durch, diszipliniert, organisiert und von früh bis spät arbeitend, immer darauf bedacht, was die Anderen, die Nachbarn, über sie sagen könnten. Wenn sie durchs Dorf geht, trägt sie ihre Nase hoch. Als Lisbeths Sohn heiratet und die moderne Marlies zu ihnen auf den Hof zieht, erhofft sie sich Unterstützung von der Schwiegertochter. Marlies jedoch möchte weder eine Kinderschar gebären, noch ihre Arbeit im Modehaus aufgeben. Es brodelt und der Konflikt nimmt seinen Lauf. Das keiner über Probleme und Gefühle in der Großfamilie spricht, macht es nicht einfacher. Als das langersehnte Enkelkind Joanna endlich geboren wird, nehmen die Unstimmigkeiten mit den unterschiedlichen Vorstellungen von Kindererziehung noch zu. Ute Mank lässt uns in ihrem Debütroman an dem Alltagsleben mit Traditionen in einer Bauernfamilie teilhaben. Sie beschreibt wunderbar wie sich der Hof mit jeder Generation verändert. Dadurch, dass Lisbeth und Marlies im Wechsel erzählen, hadert oder leidet man mit ihnen. Es ist einerseits ein Roman über einen Generationskonflikt und die fortschreitende Industrialisierung, als auch die Rollenveränderung der Frau, in ihrem Kampf um Selbstbestimmung, Anerkennung und Freiheit. Das Buch Wildtriebe von Ute Mank regt zum Nachdenken an. Eine Leseempfehlung von mir! 4½ Sterne

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Wildtriebe

von Ute Mank

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Annegrit Fehringer

Thalia Kassel

Zum Portrait

5/5

Eine wunderbare Entdeckung!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Einheiraten in einen hessischen Bauernhof. Dies zu lesen ist durchaus interessant. Das reale Leben aber mit drei Generationen auszuhalten, birgt viele Konflikte. Spannend erzählt uns das die Autorin aus Marburg. Sehr lesenswert!
  • Annegrit Fehringer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Eine wunderbare Entdeckung!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Einheiraten in einen hessischen Bauernhof. Dies zu lesen ist durchaus interessant. Das reale Leben aber mit drei Generationen auszuhalten, birgt viele Konflikte. Spannend erzählt uns das die Autorin aus Marburg. Sehr lesenswert!

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Claudia Heine

Thalia Celle

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3/5

Bäuerliches Leben im Wandel der Zeit...

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Drei Frauengenerationen auf einem Bauernhof im dörflichen Hausen. Der Wandel der Zeit, gerade was das bäuerliche Leben mit Landwirtschaft und Viehzucht anbelangt, wird von der Autorin sehr gut beleuchtet. Doch die Frauen des Hofes, die Hauptfiguren dieser Geschichte, bleiben mir zu farblos und teilweise zu oberflächlich. Die schlichte und schnörkellose Sprache, die oft halbfertigen Sätze, sind gewählte Stilmittel welche bewirken, dass ich mit den Figuren nicht richtig warm geworden bin. Ich habe mir gewünscht mehr noch von ihren inneren Gefühlen zu erfahren. Die verschiedenen Generationen hingegen mit ihren Ängsten, Sehnsüchten und ihrer Zerissenheit sind für mich sehr erlebbar ausgearbeitet und auch die Erwartungen die an sie gestellt werden -sei es durch Nachbarn oder Familienmitglieder. Ein leises Buch, welches mich nicht ganz erreicht und dennoch für angenehme Lesestunde gesorgt hat.
  • Claudia Heine
  • Buchhändler/-in

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3/5

Bäuerliches Leben im Wandel der Zeit...

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Drei Frauengenerationen auf einem Bauernhof im dörflichen Hausen. Der Wandel der Zeit, gerade was das bäuerliche Leben mit Landwirtschaft und Viehzucht anbelangt, wird von der Autorin sehr gut beleuchtet. Doch die Frauen des Hofes, die Hauptfiguren dieser Geschichte, bleiben mir zu farblos und teilweise zu oberflächlich. Die schlichte und schnörkellose Sprache, die oft halbfertigen Sätze, sind gewählte Stilmittel welche bewirken, dass ich mit den Figuren nicht richtig warm geworden bin. Ich habe mir gewünscht mehr noch von ihren inneren Gefühlen zu erfahren. Die verschiedenen Generationen hingegen mit ihren Ängsten, Sehnsüchten und ihrer Zerissenheit sind für mich sehr erlebbar ausgearbeitet und auch die Erwartungen die an sie gestellt werden -sei es durch Nachbarn oder Familienmitglieder. Ein leises Buch, welches mich nicht ganz erreicht und dennoch für angenehme Lesestunde gesorgt hat.

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