Produktbild: Donnerstags bei Kanakis
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Donnerstags bei Kanakis Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.02.2014

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,9/13,9/3,3 cm

Gewicht

426 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Exiles Return/Return to Vienna

Übersetzt von

Brigitte Hilzensauer

Sprache

Deutsch

EAN

2710003842511

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.02.2014

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,9/13,9/3,3 cm

Gewicht

426 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Exiles Return/Return to Vienna

Übersetzt von

Brigitte Hilzensauer

Sprache

Deutsch

EAN

2710003842511

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE
info@hanser.de

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  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Wien, Anfang der Fünfziger Jahre, Nachkriegszeit.

    Die Existenz dieses e-books verdanken wir nur dem "Hasen mit den Bernsteinaugen"! Vielleicht kennen Sie das Buch von Edmund de Waal? Die Autorin dieses Titels, Elisabeth de Waal, war seine Großmutter. Und nur der Beharrlichkeit ihres Enkels und wohl auch seinem Erfolg ist es zu verdanken, daß dieser Roman jetzt veröffentlicht wurde. Zu ihren Lebzeiten wurde keines ihrer Bücher gedruckt! In diesem e-book lernen Sie eine Handvoll Personen kennen, die im Wien der Nachkriegszeit aufeinander treffen. Wie die Autorin deren Leben und Schicksale miteinander verknüpft, das ist schon große Romankunst!

  • Brigitte Bouman-Mengering

    aus Lingen (Ems)

    5/5

    11.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte hautnah

    Die Autorin Elisabeth de Waal ist die Grossmutter des hervorragenden Edmund.Und sie nimmt uns in ihrer Geschichte mit in ein Wien,das so nicht mehr existent ist und doch noch Generationen prägt.Eine bunte Mischung aus Intellektuellen,Künstlern,Lebemenschen trifft sich und versucht sich mit aller Kraft ein Stück Leben zu bewahren,ein zipfel von dem zu erhaschen,was Leben für sie bedeutet.Das alles mit einen unvorstellbar grausamen Krieg im Hintergrund,der so viel an Menschen,Träumen,Kreativität zerstörte.Das wir dies lesen dürfen,ist dem Enkel zu verdanken,der dies Skript fand und veröffentlichte.Zum Glück für uns Leser.

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2014

    eBook (ePUB)

    ein Roman über Heimat, Exil und Rückkehr...

    Elisabeth de Waal scheint die Welt genau zu kennen, die sie beschreibt ! Jahrelang lebte sie selbst im Exil ,Wien war ihre Heimat und steht auch im Mittelpunkt des Geschehens des Romans, der zu ihren Lebzeiten keinen Verleger fand und den erst ihr Enkel, Edmund de Waal - selbst Bestsellerautor - herausbrachte.Es sind die 50iger Jahre, Wissenschaftler Kuno Adler kehrt aus New York nach Wien zurück und möchte dort anknüpfen, wo er vor fünfzehn Jahren aufgehört hat. Natürlich müssen sie ihm eine Stelle geben, doch er wird degradiert und gedemütigt. Gleichgültigkeit und unverhohlene Feindschaft schlägt ihm entgegen. Einzig die Beziehung zu Nina verspricht einen Neubeginn. Anders Theophil Kanakis, der reiche alternde Mann, der einen Kreis von Künstlern jeglicher Art um sich scharrt, hier gilt nur : Vergessen, verdrängen und sich amüsieren ! Mit Geld scheint das möglich... Marie-Therese, die junge Frau gerät in einen Abgrund und Strudel an Konventionen, stößt auf Regeln , die nicht mehr gelten können und besiegelt durch ihr Unvermögen, dem Ausdruck zu verleihen ,ihren eigenen Untergang. Gut eingefangene Atmosphäre einer Zeit, die noch tief von Kriegswirren geprägt ist und der traumatischen Identitätskrise von Exilanten nachspürt.

  • Bewertung

    5/5

    17.02.2014

    eBook (ePUB)

    Großartiges Vermächtnis

    Sie erinnern sich vielleicht an das Buch „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ von Edmund de Waal? Die Namensgleichheit beim Nachnamen dieser beiden Autoren ist kein Zufall! Elisabeth de Waal ist die Großmutter von Edmund de Waal. Edmund de Waal erhielt das Typoskript seiner Großmutter zusammen mit einigen anderen Dokumenten von ihr durch seinen Vater. Er hat es mehrere Mal gelesen bevor er sich endlich entschlossen hat, es nun posthum erstmalig zu veröffentlichen. Er hat auch selbst eine wunderbare Einleitung in diesen Roman geschrieben, der uns sowohl seine Großmutter als auch den Roman näherbringt, und uns hilft, diesen auch in persönlichem Zusammenhang zu verstehen. Elisabeth de Waal erzählt die Geschichte von drei Menschen, die Mitte der 50er Jahre nach Wien kommen. Zwei kommen aus dem Exil zurück, die dritte besucht das Heimatland ihrer Mutter. Es ist aber auch die Geschichte von zwei Familien, die während des Anschlusses an Deutschland in Österreich geblieben sind und sich jetzt mit den neuen Gegebenheiten zurechtfinden müssen. Professor Adler kehrt aus den USA nach Wien zurück, wo er anders als seine Ehefrau und seine erwachsenen Töchter nie wirklich angekommen ist. Er hat die Ankündigung der Österreicher wörtlich genommen, dass das Reparationsgesetz jedem Rückkehrwilligen in dieselbe oder eine vergleichbare Stellung einsetzen würde, falls er nachweisen könne, dass er aufgrund seiner politischen Ansichten oder aus rassischen oder religiösen Gründen entlassen oder zum Rücktritt gezwungen worden war. Doch in Wirklichkeit gestaltet es sich anders. Er fühlt sich nicht willkommen und wird an einen eher unwichtigen Arbeitsplatz im Labor abgeschoben. Trotzdem bleibt er und versucht das Beste aus seiner Situation zu machen. Theophil Kanakis gehörte der großen griechischen Gemeinde in Wien an. Inzwischen hat er in den USA als Bauunternehmer ein Vermögen gemacht. Jetzt möchte er seiner Heimatstadt beim Wiederaufbau helfen, aber er möchte sich dort auch amüsieren. Dafür kauft er sich einen kleine „Palast“ und lädt sich regelmäßig eine illustre Gesellschaft ein. Und ein fester Bestandteil dieser Gesellschaft ist der junge Fürst Lorenzo Grein-Lauterbach, ein sehr attraktiver, charismatischer junger Mann, der allerdings außer seinem Adelstitel nichts von seiner Herkunft retten konnte. Die zweite Familie ist die Familie Lensveldt. Gräfin Lensveldt lebt mit ihrem Mann noch immer einigermaßen wohlhabend in ihrem Schloss in Oberösterreich. Sie ist die Tante der jungen Marie-Theres, die von ihrer Mutter nach Österreich geschickt wird. Denn Marie-Theres treibt durch ihr Leben und findet nicht wirklich ihren Anker. Während die Handlung um den Professor Adler das restliche Geschehen immer nur am Rande streift, laufen die anderen Erzählfäden alle bei Theophil Kanakis zusammen. Es geht um Liebe, echte, vorgetäuschte und enttäuschte. Und es geht um die Gesellschaft Wiens, wie sie sich mit der neuen Situation nach dem verlorenen Krieg arrangiert. Wo sind die alten Nazis geblieben? Am Ende kommt es zu einem großen, dramatischen Showdown. Elisabeth de Waal hat einen sprachlich brillanten und sehr scharfsinnigen Roman über die wienerische Gesellschaft der 50er Jahre geschrieben. Sicherlich sind ganz viele eigene Erfahrungen und Verletzungen in dieses Buch eingeflossen.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    05.02.2014

    eBook (ePUB)

    Faszinierendes Zeitporträt von Wien um 1950

    Edmund de Waal,Autor von "Der Hase mit den Bernsteinaugen" ist der Enkel von Elisabeth de Waal. Als ihm sein Vater Mappen mit Manuskripten,Dokumenten, Schriftstücken übergibt, bezeichnet er ihn scherzhaft als Hüter des Archivs.Seine Großmutter,Elisabeth de Waal ist die älteste Tochter von Viktor von Ephrussi und der Baronesse Emmy Schey von Koromla. Sie wächst in einer außerordentlich, privilegierten Umgebung auf. Ihrem Vater, Baron Ephrussi gehört das angesehendste Bankhaus Wiens und ihre Mutter, eine Dame der Wiener Gesellschaft, streiten sich über Elisabeths Erziehung. Elisabeth selbst setzt sich durch und erhält die Erlaubnis, sich bei Lehrern aus dem gegenüberliegenden Schottengymnasium, eine reine Bubenschule, Unterricht zu nehmen. Das Schreiben ist Elisabeth de Waals Leidenschaft. Keines ihrer Manuskripte wird jedoch angenommen und veröffentlicht. Bis heute. Eines dieser Manuskripte liegt nun mit dem Titel " Donnerstags bei Kanakis" versehen, als Buch vor. Ein Zeitporträt von Wien um 1950......Es erlaubt einen sehr genauen Blick auf die Gesellschaft, das Geschehen, das Milieu dieser Zeit. Ein Lesevergnügen.

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