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Im Blick der Anderen: Die Kunst, sich gesehen zu fühlen Wie die Sehnsucht nach Anerkennung unser Selbst formt

13

27,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2026

Verlag

Tredition

Seitenzahl

456

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/3,5 cm

Gewicht

731 g

Farbe

Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-80452-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2026

Verlag

Tredition

Seitenzahl

456

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/3,5 cm

Gewicht

731 g

Farbe

Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-80452-5

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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  • Klugscheisser

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Wunsch gesehen zu werden – Existenziell für jeden von uns !!

    Diese bemerkenswerte Monographie untersucht alle Aspekte einer Frage, die ausnahmslos alle Menschen beschäftigt: Wie werde ich wahrgenommen, wie sehe ich mich selbst. Das Bedürfnis gesehen und wahrgenommen zu werden ist deshalb so stark, da dies für das Neugeborene und das Kind über Leben und Tod entscheidet. Nicht ohne Grund hat die Natur es so eingerichtet, daß das Schreien eines Babys an den Nerven zerrt und somit unmittelbares Handeln auslöst. Und dieser Wunsch gesehen und anerkannt zu werden beschäftigt uns unser Leben lang. Obwohl die Autorin das Thema auf 426 Seiten in einer derartigen Breite und Tiefe in allen Aspekten beleuchtet, die an eine wissenschaftliche Arbeit denken lassen, schafft sie es mit großer Empathie immer ganz nah bei den Lesenden zu sein. Das 24 Seiten umfassende Literaturverzeichnis am Ende des Buches ermöglicht bei Bedarf einzelne Aspekte zu vertiefen. Hinzu kommt das große sprachliche Talent der Autorin, mit dem sie die Lesenden begleitet. Ihre fast schon literarische Sprache hat für mich das Lesen auch zu einem distinguierten Leseerlebnis gemacht. Am Ende der meisten der 11 Kapitel lädt die Autorin durch spezielle Fragen zur Selbstschau und vertiefenden Selbsterkundung ein und erleichtert es so, das Gelesene im persönlichen Erleben wiederzufinden. Um zu zeigen, wie weit- und tiefgreifend das Thema ist, zähle ich einmal nur einige der Aspekte auf, die, neben der Frage, was wir wirklich brauchen, von Ellen Kuhn bearbeitet werden: Interesse – Zuhören – Verstehen – Lob und Belohnung – Bestätigung, Anerkennung, Bewunderung – Wertschätzung und Respekt – Resonanz und Spiegelung – Bedürfnisse – Werte – Moral – Grenzen – Rücksicht – Liebe – Eifersucht – Neid und Konkurrenz – Enttäuschung – Sex – Authentizität – Narzissmus – Toxische Beziehungen – Soziale Medien – Sucht und Gewalt. Immer wieder kommen auch Betroffene ausgiebig zu Wort, teils in erschütternden Berichten ihres Lebens und Leidens an mangelnder Wahrnehmung und Wertschätzung mit all ihren Facetten. Die Autorin versteht es auch vorbildhaft, immer die Kehrseite der Medaillen zu untersuchen, denn nichts ist per se nur gut oder schlecht, oft ist es eben erst die Übertreibung, die eine Eigenschaft oder ein Verhalten toxisch macht, gemäß dem Grundsatz: in der Dosis liegt das Gift. Doch neben dem Bedürfnis gesehen zu werden, besteht auch unser Bedürfnis nach Rückzug. Auch dieses Hervorheben der Ambivalenz der Dinge macht das Buch für mich wertvoll und es erhält von mir 5 Sterne. Dringend jedem zu empfehlen ist dieses Buch von Ellen Kuhn „Im Blick der anderen – Die Kunst sich gesehen zu fühlen“. Das Buch hat 456 Seiten und ist 2026 bei tredition.com als Softcover (23,50 €), Ha

  • Bewertung

    5/5

    18.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wissenswert, berührend und besonders

    Dieses Buch ist so interessant, tiefgründig, wissenswert und regt von Anfang an zum Nachdenken und zum Reflektieren an. Man liest berührende Geschichten von Menschen, nimmt das Gelesene für sich mit, denkt darüber nach und verknüpft es mit seinem Erlebten und mit seinem Umfeld. Was mir persönlich gut gefallen hat, am Ende der meisten Kapitel lädt die Autorin durch spezielle Fragen zur Selbstschau und vertiefenden Selbsterkundung ein und gibt den Impuls, das Gelesene im persönlichen Bereich wiederzufinden und zu vertiefen. Themenbereiche, wie z. B.: Perfektionismus, Narzissmus, Selbstwert und vieles mehr Es ist ein ganzheitliches wunderbares Buch, welches Psychologie und Wissenschaft verbindet, auf eine ganz emotionale, verständliche und besondere Art und Weise. Es sollten alle Menschen dieses Buch gelesen haben.

  • Bewertung

    5/5

    24.09.2026

    eBook (ePUB)

    Unsere Sehnsucht nach Anerkennung

    Zitat der Autorin: "Gesehen zu werden, gehört zu den grundlegendsten menschlichen Bedürfnissen und zugleich zu den verletzlichsten." Von der ersten bis zur letzten Seite (das Buch hat 456 Seiten) stelle ich mir beim Lesen folgende Fragen: - Wer bin ich? - Was sehen andere in mir? - Was wollen andere in mir sehen? - Was möchte ich, dass gesehen wird? - Werden meine Fähigkeiten im sozialen Milieu, in dem ich mich befinde, als Stärke oder als Schwäche gesehen? - Tritt der Wunsch nach Gesehenwerden und nach Anerkennung nur in unseren aktiven Arbeitsjahren auf, oder auch im Alter, wenn man in den Ruhestand kommt? - Schenkt uns das Alter Gelassenheit? Die Autorin beleuchtet diese Fragen und noch sehr viele mehr aus verschiedenen Perspektiven. Sie geht auch auf das schönste der Gefühle, die Liebe, ein, und die Frage, welche Rolle spielt sie für unser Bedürfnis gesehen zu werden? Dieses Buch ist durch und durch kurzweilig, interessant und regt von der ersten bis zur letzten Seite zum Nachdenken, zum Reflektieren, für neue Sichtweisen und "für ein vertieftes Verständnis dessen, was es heißt, sich im Blick der Anderen selbst zu begegnen."

  • Seitenklang

    5/5

    17.09.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Buch für alle – aus eigener Betroffenheit oder zur tieferen Erkundung des Menschseins.

    Es gibt Bücher, die man liest, kurzfristig Informationen aufnimmt und dann wieder aus der Hand legt. Und es gibt Bücher, die sich während des Lesens langsam mit der eigenen Lebensgeschichte verweben. „Im Blick der Anderen“ von Ellen Kuhn gehört für mich eindeutig zu letzterer Kategorie. Das liegt zunächst an der ungewöhnlichen Tiefe, mit der sich dieses Buch seinem Thema nähert. Kuhn betrachtet das menschliche Bedürfnis, gesehen zu werden, aus psychologischer, philosophischer, soziologischer und zwischenmenschlicher Perspektive und schafft dabei etwas, das erstaunlich selten gelingt. Das Buch bleibt trotz seiner gedanklichen Komplexität emotional zugänglich. Man liest nicht bloß über Menschen und ihre eindrucksvollen Geschichten, sondern begegnet während des Lesens fortwährend sich selbst und seinem eigenen Umfeld. Das ist eine Qualität, die ich an diesem Buch besonders schätze. Es lässt sich auf unterschiedlichen Ebenen lesen. Wer philosophische, psychologische oder soziologische Bezüge liebt, findet darin zahlreiche gedankliche Tiefenschichten, kluge Verknüpfungen und überraschende Perspektiven. Zugleich bleibt das Thema so nah am menschlichen Erleben, dass auch Leserinnen und Leser ohne fachliche Vorprägung einen unmittelbaren Zugang finden können. Man kann dieses Buch analytisch lesen, biografisch, emotional, gemeinsam mit anderen oder ganz für sich allein. Jede dieser Leseweisen scheint mir etwas Eigenes freizulegen. Ich selbst bin eine hochsensible Person und merke immer wieder, wie wohltuend Bücher sein können, deren Sichtweise auf den Menschen von einer ähnlichen Feinheit geprägt ist. Die Autorin verwendet zwar diesen Begriff für sich selbst nicht, allerdings liegt für mich die Vermutung nahe, dass auch sie eine überdurchschnittliche Sensibilität besitzt. In ihrer Art zu beobachten, Fragen zu stellen und Zwischentöne wahrzunehmen, beweist die Autorin ein besonders Gespür für innere Prozesse, soziale Dynamiken und menschliche Verletzlichkeit. Besonders gefallen hat mir, dass das Buch nie bei einfachen Wahrheiten stehen bleibt. Viele Themen werden aus mehreren Blickwinkeln betrachtet, wodurch sich beim Lesen ein Gefühl innerer Weite einstellt. Man erkennt sich wieder und wird gleichzeitig eingeladen, andere Perspektiven mitzudenken. Eine besondere Stärke liegt in der Verbindung von Reflexion und persönlicher Erfahrung. Die in fast alle Kapitel eingewebten, berührenden Geschichten gehen weit über illustrative Beispiele hinaus. Manche Passagen musste ich regelrecht sacken lassen, weil sie eigene Erinnerungen, Verletzungen oder Beziehungserfahrungen berühren. Dadurch entsteht beim Lesen etwas sehr Ganzheitliches. Der Verstand wird angeregt, emotional bleibt man beteiligt, und das Buch entfaltet eine ungewöhnliche Präsenz. Das Buch ist in elf große Kapitel gegliedert und entfaltet sein Thema mit bemerkenswerter Vielschichtigkeit. Schon zu Beginn wird spürbar, wie tief der Schmerz des Übersehenwerdens in menschliche Biografien hineinreichen kann. Kuhn zeigt, dass es dabei um Zugehörigkeit, Identität, Würde, Resonanz und die Frage geht, ob unser inneres Erleben im Gegenüber einen Widerhall findet. Ein elegantes und wirklich fruchtbares Stilmittel sind die sehr gut gewählten Reflexionsfragen am Ende vieler Kapitel. Manche davon haben mich über Stunden oder Tage beschäftigt und begleitet. Im Nachgang bin ich fast betrübt, dass ich das Buch nicht gemeinsam mit meinem Partner, einer Freundin oder im Rahmen eines Buddy-Reads gelesen zu haben, weil viele Gedanken darin nach Austausch verlangen. Immer wieder entstand bei mir beim Lesen das Bedürfnis, einzelne Fragen weiterzudenken oder mit anderen Menschen zu diskutieren. „Im Blick der Anderen“ ist für mich kein klassischer Ratgeber und auch keine bloße theoretische Abhandlung. Es ist eine intensive Selbsterkundungslektüre über die menschliche Sehnsucht nach Resonanz, Zugehörigkeit und innerem Gesehenwerden, geschrieben mit großer Reflexionstiefe, ästhetischer Sprache und spürbarer menschlicher Wahrhaftigkeit.

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    13.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gesehen werden ist eine „Sehn“Sucht

    Jeder Mensch hat das Bedürfnis, gesehen zu werden, aber manchmal erleben wir das gesehen werden erst, wenn es schmerzt und manchmal hat man einfach das Gefühl, nicht gesehen zu werden. Auch bei mir ist es schwierig gewesen, mich auf das Thema einzulassen, weil es mich schon unbewusst, ein Leben lang begleitet . Es geht auch um Selbstwert und Selbstliebe. Durch dieses Buch habe ich gelernt, wie wertvoll es ist dem intensiven Schmerz, den man haben kann, wenn man nicht gesehen wird oder sich nicht gesehen fühlt, anzunehmen und dann da genauer „hinzuschauen“. Man merkt der Autorin Ellen Kuhn an, dass sie verschiedene Disziplinen miteinander verbinden will, sprich sie durchleuchtet das Thema „gesehen werden“ in ihrem neuesten Buch aus den verschiedensten Perspektiven/Blickwinkeln, philosophisch und psychologisch usw. Man spürt ihre Neugier und ihre Sensibilität in ihrer Schreibe. Sie lässt auch viele andere Stimmen zu Wort kommen und gibt sehr viele Fallbeispiele. Das unheimlich ausführliche Literaturverzeichnis lässt erkennen, dass Ellen Kuhn viel recherchiert hat und sich wie gesagt, verschiedene Perspektive zu dem Thema angelesen hat. Das Buch ist für mich wie ein Mosaik aus vielen verschiedenen Steinchen/verschiedenen Blickwinkeln. Mit sich selbst im Reinen zu sein ist das Ziel - sich selbst im Licht zu sehen. Danke für das „gesehen werden“.

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