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Moorlande Die Geschichte der Whiteheart-Frauen | Roman | Weibliche Widerstandskraft | Für Fans von »Die Unbändigen« und »Gesang der Flusskrebse« | Eindrucksvolle Naturbeschreibungen

10

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.12.2026

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (L/B)

18,6/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Waters

Übersetzt von

Cornelia Holfelder-von der Tann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01474-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.12.2026

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (L/B)

18,6/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Waters

Übersetzt von

Cornelia Holfelder-von der Tann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01474-5

Herstelleradresse

HarperCollins Taschenbuch
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • V

    aus München

    5/5

    09.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausfordernde Lektüre

    Erinnerte von der Story her ein bisschen an den Gesang der Flußkrebse, deshalb war ich neugierig. Ein packendes Buch über Generationen einer Familie, die in den Sümpfen von Michigan beheimatet ist. Die Matriarchin Hermine führt dort vor allem die Frauen ihrer Familie an, vor allem ihre bei ihr groß werdende Enkelin Donkey. Die Charactere sind gut und mitreißend beschrieben, auch die Schilderungen der Landschaft und der Umwelt lassen keinen Wunsch offen. Eine starke Geschichte, die sich nicht einfach nebenher weglesen lässt, sondern Aufmerksamkeit fordert und die Leser*in teilweise mit den Schilderungen der Gewalt überfordert.

  • the2bookaholics

    5/5

    26.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besonders. Poetisch. Wunderschön.

    ⋆☀︎.☁︎‎‎⋆. Besonders. Poetisch. Wunderschön. Naturverbunden. Ruhig. Anders. Intensiv. Verstörend. Emotional. Impulsiv. Dramatisch. Liebevoll. Moorlande ist für mich ein besonderes Buch geworden, das mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat. Eine Geschichte der Whiteheart-Frauen. Eine Geschichte, wie sie das Leben selbst schreiben könnte. Ohne das typische Happy End, aber man kann auch nicht sagen, dass es ein schlechtes Ende hat. Es endet zum Teil offen. Man kann sich für später verschiedene Szenarien vorstellen. Diese Geschichte hat mich am Ende irgendwie auch zerstört. Sie hat ruhig angefangen, mit wunderschönen Worten, die auch von ganz bösen Dingen erzählt haben. Manchmal war es langweilig, dafür an anderen Stellen furchtbar spannend – einerseits verstörend und brutal, sodass eine Pause nötig war, andererseits auch wunderschön und voller Liebe. Zum Ende des Buches treffen alle Fäden aufeinander und ergeben ein großes Ganzes. Man bekommt die ganze Tragweite der Ereignisse zu spüren, die schon vor vielen Jahren ihren Anfang genommen haben. Zum Schluss ist so viel passiert, dass die Geschehnisse und Ereignisse sich quasi überschlagen haben. Das Ende hat mich mit einem gebrochenen Herzen zurückgelassen, obwohl es an sich kein schlechtes Ende ist. Eher ein realistisches. Wenn ich ehrlich bin, wurde mir durch das gesamte Buch hindurch mehrmals das Herz gebrochen. Ich bin immer noch begeistert vom sprachlichen Können der Autorin. Wie viel sie mit ihren Worten auszudrücken schafft. Wie sehr man dieses Buch fühlt und mit dem Herzen liest und sich direkt vor Ort zu befinden meint, als neutraler Zuschauer dieser Geschichte. Die Autorin schafft es, uns die Sprache des Herzens näherzubringen und Dinge so zu beschreiben, dass wir sie regelrecht fühlen können. Denn so vieles kann man nicht einfach nur in Worte fassen – man muss es fühlen. Die Charaktere in diesem Buch sind keinesfalls perfekt. Sie sind sehr widersprüchlich. Sie treffen falsche Entscheidungen, machen Fehler, tun vielleicht anderen weh, meistens ohne böse Absicht. Gleichzeitig haben sie ihre liebevollen Seiten und vollbringen gute Taten. Die Autorin erzählt uns eine besondere Liebesgeschichte, die einfach zu groß für die zwei Liebenden ist. Sie schaffen es einfach nicht, dauerhaft glücklich zu sein. Ihre Beziehung besteht aus ständigem Auf und Ab, Höhen und Tiefen. Man fühlt diese Liebe und Leidenschaft, aber auch die Verzweiflung mit ihnen zusammen. Ihre Liebe ist so intensiv wie ein Feuer, das hell lodert und gleichzeitig sehr verstörend und schmerzhaft sein kann. (Meisterhaft übersetzt von Cornelia Holfelder-von der Tann)

  • Andrea Karminrot

    aus Berlin

    5/5

    07.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überleben

    Moorlande spielt auf einer Insel im Great Massasauga Sumpf in Michigan, in einem sehr konservativen Teil Amerikas. Hauptdarsteller sind 4 Frauen und das elfjährige Mädchen Dorothy. Hermine Zock ist das Oberhaupt und Mutter auf der Insel, die kein Mann betreten darf. Sie ist bekannt dafür, dass sie "Arzneien" und Mittelchen gegen alles hat. Legt man eine Muschel auf ihren Tisch am Festland, bekommt man vielleicht eine Medizin, die das ungewollte Menschlein im Bauch abtreibt. Aber man kann auch das geborene Menschlein in ein Körbchen legen, das ebenfalls an diesem Tisch bereitsteht. Dann wird Hermine das Kind an sich nehmen und sich ein Leben lang darum kümmern. So wie es schon ihre Mutter vor ihr getan haben mag. Als Hermines wunderschöne und auf ihre Art magische Tochter Rose selber ein Kind bekommt, lässt sie diese es bei ihrer Mutter in den Sümpfen. Dorothy wächst dort bei ihrer Großmutter auf, während Rose zu ihrer Schwester nach Kalifornien flüchtet. Immer mal wieder taucht sie auf der Insel auf und dann umschwärmen sie die Männer der Gegend wie die Motten das Licht. Dorothy, oder Donkey, wie sie genannt wird, vermisst ihre Mutter und wünscht sie sich immer wieder heim. Das Kind ist ein Mathegenie, lernt aus Büchern, was es über Zahlen zu lernen gibt und sieht darin ihre eigene Wahrheit, während sie ihrer Großmutter auf der primitiven Insel zur Hand geht. Sie leben dort im Einklang mit der Natur, während auf dem Festland die Menschen versuchen der Erde mehr abzutrotzen als diese geben mag. Der Roman besticht durch seine Beschreibung der Umgebung, der Natur und der Figuren. Die Autorin zieht den Leser in die Sümpfe und die Wildnis. Aber auch die Wildnis in den Köpfen der Menschen, die dort leben. Welches dunkel Geheimnis der eine oder andere Bewohner dort mit sich herumträgt. Die Mädchen und Frauen der Insel tragen ihre eigenen Geheimnisse mit sich herum und am Ende treffen alle losen Enden zu einem ordentlichen Knoten zusammen. Donkey ist dabei eine Schlüsselfigur, die mit ihrer kindlichen Naivität so manche Katastrophe auslöst und gleichzeitig dafür sorgt, dass die Frauen der Insel wieder mehr zusammenrücken.  Es ist schwierig, dieses Buch zu beschreiben. Einerseits hat es mich angezogen, auf der anderen Seite mochte ich nicht weiterlesen. Es hat mich beschäftigt und auch wieder etwas gelangweilt. Die Natur hielt mich und gleichzeitig stießen mich die Menschen ab. Dorothy ist so naiv beschrieben und doch so intelligent. Rose ist so ignorant und doch so bezaubernd nachlässig. Ihre Schwestern sind ebenfalls sehr eigensinnige Wesen und vor allem Hermine, die eine starke Frau ist, die alles in ihren großen und rauen Händen hält, selbst die Wildnis hält den Atem an, wenn die kräftige Frau etwas fordert. Was mich vermutlich in dem Roman hielt, waren die Verbindungen, die sich langsam aufdröselten. Es waren die Bilder der Umgebung und der Flora und Fauna, die verzauberten. Ich kann nicht sagen, dass es mich das Buch "Moorlande" so in seinen Bann gezogen hat wie "Der Gesang der Flusskrebse" und doch haben diese beiden Bücher etwas gemeinsam. Die verlassenen Kinder, die Natur und der Willen zu überleben.

  • Bewertung

    5/5

    25.03.2025

    eBook (ePUB)

    Familienbande naturverbunden und robust

    Moorlande“ von Bonni Jo Campbell ist als ein großer Familienroman angelegt. Erzählt wird die Geschichte der „Frauen von Whiteheart“ – mehrerer Generationen von eigentümlichen Frauen, die in der umliegenden ländlichen Gemeinde als „Heilerinnen“ bekannt sind. Mich hatte als aller erstes das super schöne, floral gestaltete Cover angesprochen, aber auch durch die Kurzbeschreibung bekam ich direkt den Eindruck, dass es sich um eine vielversprechende Geschichte handelt. Ich wurde nicht enttäuscht. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Bonni Jo Campbell geling es, mit opulenten Naturbeschreibungen und interessant ausgearbeiteten Charakteren auf rund vierhundert Seiten eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Obwohl die Protagonistinnen wirklich alle recht kantig und robust dargestellt sind, habe ich mich in ihrer Gesellschaft durchgehend wohl gefühlt. Moorlande ist ein bisschen wie eine Mischung aus Delia Owens „Der Gesang der Flusskrebse“ und „Practical Magic“ von Alice Hoffman. Ich bin sicher, dass alle, die diese Art Romane mögen, sich auch von „Moorlande“ gut unterhalten fühlen werden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Große Leseempfehlung

  • Bewertung

    5/5

    09.03.2025

    eBook (ePUB)

    Brillant und interessant

    Toll von der ersten bis zur letzten Seite, jede Menge Kapitel zum genüsslichen Lesen. Das ist ein opulenter, gefühlvoller Roman, der in den ländlichen Sümpfen von Nord-Michigan spielt Das Buch fängt mit der Rückkehr der Tochter der Mutter an, die mit einem Säugling nach Hause kommt, Sie nennt das Kind Donkey Und überläßt es der Großmutter. Die Kleine wächst in der Wildnis der Insel mit ihren Mathebüchern auf Sie sucht nach Wahrheiten über ihre Familie. Und sie wartet auf die Rückkehr ihrer Mutter. Das Buch ist so intelligent und witzig, es zu lesen war ein absolutes Vergnügen Ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach eigenen Regeln

    Zwischen den Buchdeckeln von „Moorlande“ erstrecken sich die Wälder und Felder der Landschaft Michigans, leuchtender Punkt ist die idyllische und abgeschiedene über einen Steg zu erreichende Insel. Ein vermeintliches Paradies, den Whiteheart-Frauen vorbehalten. Hier lebt die Heilerin Herself, Frauen suchen ihren Rat und vertrauen auf die Wirksamkeit der Medizin. Ihre Tochter Molly und zwei Findelkinder, Prim und Rose wuchsen auf der Insel auf. Nur Rose, der Liebling aller, kehrt jetzt mit einem Neugeborenen im Arm zurück. Rose nennt das Mädchen Dorothy, eine weitere Whitheart-Frau wächst in Herself Obhut heran und muss eines Tages in ihre Fußstapfen treten. Die Autorin entwirft eine archaische Welt, die machmal schaudern lässt, im Paradies lauern Schlangen, als Kontrast dazu plastisch geschilderte Natur. Auf jeden Fall eine besondere Geschichte. Sollten Sie auch experimentierfreudig sein, dann ist das ihr Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ode an die Verbundenheit mit der Natur

    Moorlande hat mich beeindruckt. Bonnie Jo Campell erzählt mit viel Einfühlungsvermögen und feiner Beobachtungsgabe von starken Frauen, die in der rauen Natur ihren eigenen Weg suchen. Die Naturbeschreibungen sind so lebendig, dass man die Moore und Flüsse förmlich spüren kann. Die Figuren wirken echt, verletzlich, ihre Geschichten berühren. Für mich ist Moorlande mehr als ein Familienroman - es ist eine Ode an Widerstandskraft und Verbundenheit mit der Natur.

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