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Moorlande Die Geschichte der Whiteheart-Frauen | Roman | Weibliche Widerstandskraft | Für Fans von »Die Unbändigen« und »Gesang der Flusskrebse« | Eindrucksvolle Naturbeschreibungen

10

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.03.2025

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/4,3 cm

Gewicht

586 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Waters

Übersetzt von

Cornelia Holfelder-von der Tann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00993-2

Beschreibung

Rezension

»Wer sich auf die pralle, mit Fabulierlust erzählte Geschichte voller eigenwilliger Charaktere einlässt, wird ihrem Zauber erliegen.« ("GONG")
Kraftvoll erzählt [...] ("freundin")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.03.2025

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/4,3 cm

Gewicht

586 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Waters

Übersetzt von

Cornelia Holfelder-von der Tann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00993-2

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • V

    aus München

    5/5

    09.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausfordernde Lektüre

    Erinnerte von der Story her ein bisschen an den Gesang der Flußkrebse, deshalb war ich neugierig. Ein packendes Buch über Generationen einer Familie, die in den Sümpfen von Michigan beheimatet ist. Die Matriarchin Hermine führt dort vor allem die Frauen ihrer Familie an, vor allem ihre bei ihr groß werdende Enkelin Donkey. Die Charactere sind gut und mitreißend beschrieben, auch die Schilderungen der Landschaft und der Umwelt lassen keinen Wunsch offen. Eine starke Geschichte, die sich nicht einfach nebenher weglesen lässt, sondern Aufmerksamkeit fordert und die Leser*in teilweise mit den Schilderungen der Gewalt überfordert.

  • the2bookaholics

    5/5

    26.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besonders. Poetisch. Wunderschön.

    ⋆☀︎.☁︎‎‎⋆. Besonders. Poetisch. Wunderschön. Naturverbunden. Ruhig. Anders. Intensiv. Verstörend. Emotional. Impulsiv. Dramatisch. Liebevoll. Moorlande ist für mich ein besonderes Buch geworden, das mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat. Eine Geschichte der Whiteheart-Frauen. Eine Geschichte, wie sie das Leben selbst schreiben könnte. Ohne das typische Happy End, aber man kann auch nicht sagen, dass es ein schlechtes Ende hat. Es endet zum Teil offen. Man kann sich für später verschiedene Szenarien vorstellen. Diese Geschichte hat mich am Ende irgendwie auch zerstört. Sie hat ruhig angefangen, mit wunderschönen Worten, die auch von ganz bösen Dingen erzählt haben. Manchmal war es langweilig, dafür an anderen Stellen furchtbar spannend – einerseits verstörend und brutal, sodass eine Pause nötig war, andererseits auch wunderschön und voller Liebe. Zum Ende des Buches treffen alle Fäden aufeinander und ergeben ein großes Ganzes. Man bekommt die ganze Tragweite der Ereignisse zu spüren, die schon vor vielen Jahren ihren Anfang genommen haben. Zum Schluss ist so viel passiert, dass die Geschehnisse und Ereignisse sich quasi überschlagen haben. Das Ende hat mich mit einem gebrochenen Herzen zurückgelassen, obwohl es an sich kein schlechtes Ende ist. Eher ein realistisches. Wenn ich ehrlich bin, wurde mir durch das gesamte Buch hindurch mehrmals das Herz gebrochen. Ich bin immer noch begeistert vom sprachlichen Können der Autorin. Wie viel sie mit ihren Worten auszudrücken schafft. Wie sehr man dieses Buch fühlt und mit dem Herzen liest und sich direkt vor Ort zu befinden meint, als neutraler Zuschauer dieser Geschichte. Die Autorin schafft es, uns die Sprache des Herzens näherzubringen und Dinge so zu beschreiben, dass wir sie regelrecht fühlen können. Denn so vieles kann man nicht einfach nur in Worte fassen – man muss es fühlen. Die Charaktere in diesem Buch sind keinesfalls perfekt. Sie sind sehr widersprüchlich. Sie treffen falsche Entscheidungen, machen Fehler, tun vielleicht anderen weh, meistens ohne böse Absicht. Gleichzeitig haben sie ihre liebevollen Seiten und vollbringen gute Taten. Die Autorin erzählt uns eine besondere Liebesgeschichte, die einfach zu groß für die zwei Liebenden ist. Sie schaffen es einfach nicht, dauerhaft glücklich zu sein. Ihre Beziehung besteht aus ständigem Auf und Ab, Höhen und Tiefen. Man fühlt diese Liebe und Leidenschaft, aber auch die Verzweiflung mit ihnen zusammen. Ihre Liebe ist so intensiv wie ein Feuer, das hell lodert und gleichzeitig sehr verstörend und schmerzhaft sein kann. (Meisterhaft übersetzt von Cornelia Holfelder-von der Tann)

  • Andrea Karminrot

    aus Berlin

    5/5

    07.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überleben

    Moorlande spielt auf einer Insel im Great Massasauga Sumpf in Michigan, in einem sehr konservativen Teil Amerikas. Hauptdarsteller sind 4 Frauen und das elfjährige Mädchen Dorothy. Hermine Zock ist das Oberhaupt und Mutter auf der Insel, die kein Mann betreten darf. Sie ist bekannt dafür, dass sie "Arzneien" und Mittelchen gegen alles hat. Legt man eine Muschel auf ihren Tisch am Festland, bekommt man vielleicht eine Medizin, die das ungewollte Menschlein im Bauch abtreibt. Aber man kann auch das geborene Menschlein in ein Körbchen legen, das ebenfalls an diesem Tisch bereitsteht. Dann wird Hermine das Kind an sich nehmen und sich ein Leben lang darum kümmern. So wie es schon ihre Mutter vor ihr getan haben mag. Als Hermines wunderschöne und auf ihre Art magische Tochter Rose selber ein Kind bekommt, lässt sie diese es bei ihrer Mutter in den Sümpfen. Dorothy wächst dort bei ihrer Großmutter auf, während Rose zu ihrer Schwester nach Kalifornien flüchtet. Immer mal wieder taucht sie auf der Insel auf und dann umschwärmen sie die Männer der Gegend wie die Motten das Licht. Dorothy, oder Donkey, wie sie genannt wird, vermisst ihre Mutter und wünscht sie sich immer wieder heim. Das Kind ist ein Mathegenie, lernt aus Büchern, was es über Zahlen zu lernen gibt und sieht darin ihre eigene Wahrheit, während sie ihrer Großmutter auf der primitiven Insel zur Hand geht. Sie leben dort im Einklang mit der Natur, während auf dem Festland die Menschen versuchen der Erde mehr abzutrotzen als diese geben mag. Der Roman besticht durch seine Beschreibung der Umgebung, der Natur und der Figuren. Die Autorin zieht den Leser in die Sümpfe und die Wildnis. Aber auch die Wildnis in den Köpfen der Menschen, die dort leben. Welches dunkel Geheimnis der eine oder andere Bewohner dort mit sich herumträgt. Die Mädchen und Frauen der Insel tragen ihre eigenen Geheimnisse mit sich herum und am Ende treffen alle losen Enden zu einem ordentlichen Knoten zusammen. Donkey ist dabei eine Schlüsselfigur, die mit ihrer kindlichen Naivität so manche Katastrophe auslöst und gleichzeitig dafür sorgt, dass die Frauen der Insel wieder mehr zusammenrücken.  Es ist schwierig, dieses Buch zu beschreiben. Einerseits hat es mich angezogen, auf der anderen Seite mochte ich nicht weiterlesen. Es hat mich beschäftigt und auch wieder etwas gelangweilt. Die Natur hielt mich und gleichzeitig stießen mich die Menschen ab. Dorothy ist so naiv beschrieben und doch so intelligent. Rose ist so ignorant und doch so bezaubernd nachlässig. Ihre Schwestern sind ebenfalls sehr eigensinnige Wesen und vor allem Hermine, die eine starke Frau ist, die alles in ihren großen und rauen Händen hält, selbst die Wildnis hält den Atem an, wenn die kräftige Frau etwas fordert. Was mich vermutlich in dem Roman hielt, waren die Verbindungen, die sich langsam aufdröselten. Es waren die Bilder der Umgebung und der Flora und Fauna, die verzauberten. Ich kann nicht sagen, dass es mich das Buch "Moorlande" so in seinen Bann gezogen hat wie "Der Gesang der Flusskrebse" und doch haben diese beiden Bücher etwas gemeinsam. Die verlassenen Kinder, die Natur und der Willen zu überleben.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    3/5

    17.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aneinanderreihung von Klischees

    Auf der kleinen Insel M’sauga Island im Sumpfland vor einem Städtchen in Michigan, lebt Hermine Zook mit ihrer Enkelin Donkey. Hermine, genannt Herself, ist eine Heilerin, von Männern misstrauisch beäugt, aber für viele Frauen der letzte Rettungsanker, wenn es darum geht, entweder eine Schwangerschaft zu verhindern oder zu beenden oder, wenn alles zu spät ist, sich um ein ungewolltes Neugeborenes zu kümmern. Sie macht keinen Unterschied zwischen eigenen und fremden Kindern, hat selbst hat drei Mädchen großgezogen, die längst fernab der Insel ihr eigenes Leben leben. Rose, Donkeys Mutter, Molly, die mit ihrer Schwester Primrose in Kalifornien lebt und sich nur hin und wieder auf M’sauga Island blicken lässt, und Molly, die in einem Krankenhaus in der Nähe arbeitet und offenbar die einzige ist, die sich Gedanken um die Zukunft ihrer Nichte macht. Donkey, eigentlich Dorothy, ist ein cleveres Mädchen mit großem Interesse an Zahlen, das Hermine in allen Belangen unterstützt, von dieser in die Wirkungsweise und Zubereitung der Heilmittel eingeweiht wird, besucht aber keine Schule. Deshalb stellt sich für Molly die Frage, wie sie sich im späteren Leben ohne richtige Ausbildung zurechtfinden soll, wenn zum einen Hermine stirbt und zum anderen ihr Lebensraum verschwindet? Letzteres eine reale Bedrohung, da ein Farmer seine Anbaufläche vergrößern möchte und dafür bereits die Insel ins Auge gefasst hat, obwohl giftige Abwässer die Marsch und das Ackerland verseuchen und unheilbare Krankheiten hervorbringen… Leider konnte die Autorin meine Erwartungen nur in Ansätzen erfüllen. Campbells Naturbeschreibungen haben die Atmosphäre dieses einzigartigen Ökosystems gut eingefangen, aber die Handlung war, mit Ausnahme der Schlusssequenz, dermaßen von Längen geprägt, dass ich mich immer wieder zum Weiterlesen überwinden musste, wozu aber auch die Personenkonstellation beigetragen hat. Romane, die in den amerikanischen Sumpflandschaften verortet sind, gibt es zuhauf. Ganz gleich, ob das die Bayous in Louisiana oder die Sümpfe in Florida sind, es gibt fast immer einen Schlangenkult und das Verhältnis zwischen Männern und Frauen ist meist auch identisch. Hier ist es die heilkundige Außenseiterin, die sich in ihrem Leben außerhalb der Gemeinschaft eingerichtet hat. Kennt man ebenfalls aus zahlreichen historischen Romanen. Ihre besonderen Fähigkeiten, von verzweifelten Frauen geschätzt, von trinkfesten, gewaltbereiten Männern verachtet, höchstens dann in Anspruch genommen, wenn alles andere versagt hat. Frauen als diejenigen, die bewahren. Männer, die rücksichtslos zerstören. Und so reiht sich auch hier Klischee an Klischee. Schade.

  • Marlen

    aus Dresden

    3/5

    06.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch und besonders

    Schon allein das Cover ist ein Hingucker. Das Auge wird übersättigt von einem Gewirr aus Pflanzen, aus dem wie kleine Inseln wunderschöne Blüten sprießen. Eine Metapher zum Inhalt des Buches? Denn der Roman erzählt von den weiblichen Mitgliedern einer Familie weitab in den Sümpfen von Michigan, auf einer kleinen Insel. Diese Frauen sind unabhängig, unbeugsam und frei. Doch Donkey, die nach der Eselsmilch benannt ist, mit der sie als Säugling aufgezogen wurde, hinterfragt die Geschichte und Geschichten der besonderen familiären Struktur. Und so entspinnt sich eine Geschichte, die kraftvoll ist und nicht immer angenehm, die anprangert, aber auch auffängt, die an- und abstößt.   Es gibt viel, viel, viel Natur in diesem Buch - ich denke der oft gebrauchte Begriff „Nature Writing“ ist hier angebracht, denn Handlung und Rahmen (die Insel in den Sümpfen) bilden hier eine Einheit. Die Geschichte würde ohne die Natur nicht funktionieren, das Setting ist aber auch essentiell für die Eindringlichkeit des erzählten Plots. Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs ein wenig Probleme, ich finde man muss sich einlassen auf die Erzählweise und auch auf die Art, wie die Autorin die Charaktere lebendig werden lässt. Es hat eine Weile gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt hatte und bis zum Schluss bin ich damit nicht so 100%ig warm geworden. Trotzdem kann ich verstehen, dass die Story genau so erzählt wird, denn dadurch gewinnt sie an Bedeutung.   Die Hauptthemen des Romans - weibliche Selbstbestimmung, Familie und ihr Zusammenhalt sowie Natur(verbundenheit)  - werden hier zu einem atmosphärischen Buch verflochten, das ich gern gelesen habe, auch wenn es mir beim Lesen Konzentration abgefordert hat und ich mit einigen Figuren nicht richtig warm geworden bin. Ich würde den Roman nicht unbedingt als „Entspannungslektüre“ empfehlen, sondern schon eher als Anreiz, um sich mit den Themen des Buches auseinanderzusetzen und zu hinterfragen, ob in der doch recht eigenwilligen Welt des Romans und ihrer Figuren nicht doch sehr viel von unserem Alltag und den Fragen unserer Zeit steckt.

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Bewertungen (10)

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  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach eigenen Regeln

    Zwischen den Buchdeckeln von „Moorlande“ erstrecken sich die Wälder und Felder der Landschaft Michigans, leuchtender Punkt ist die idyllische und abgeschiedene über einen Steg zu erreichende Insel. Ein vermeintliches Paradies, den Whiteheart-Frauen vorbehalten. Hier lebt die Heilerin Herself, Frauen suchen ihren Rat und vertrauen auf die Wirksamkeit der Medizin. Ihre Tochter Molly und zwei Findelkinder, Prim und Rose wuchsen auf der Insel auf. Nur Rose, der Liebling aller, kehrt jetzt mit einem Neugeborenen im Arm zurück. Rose nennt das Mädchen Dorothy, eine weitere Whitheart-Frau wächst in Herself Obhut heran und muss eines Tages in ihre Fußstapfen treten. Die Autorin entwirft eine archaische Welt, die machmal schaudern lässt, im Paradies lauern Schlangen, als Kontrast dazu plastisch geschilderte Natur. Auf jeden Fall eine besondere Geschichte. Sollten Sie auch experimentierfreudig sein, dann ist das ihr Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ode an die Verbundenheit mit der Natur

    Moorlande hat mich beeindruckt. Bonnie Jo Campell erzählt mit viel Einfühlungsvermögen und feiner Beobachtungsgabe von starken Frauen, die in der rauen Natur ihren eigenen Weg suchen. Die Naturbeschreibungen sind so lebendig, dass man die Moore und Flüsse förmlich spüren kann. Die Figuren wirken echt, verletzlich, ihre Geschichten berühren. Für mich ist Moorlande mehr als ein Familienroman - es ist eine Ode an Widerstandskraft und Verbundenheit mit der Natur.

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