Produktbild: Herr Katō spielt Familie
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Herr Katō spielt Familie Roman

Aus der Reihe Quartbuch
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.02.2018

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2 cm

Gewicht

320 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003875885

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.02.2018

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2 cm

Gewicht

320 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003875885

Herstelleradresse

Wagenbach, Klaus, GmbH, Verlag
Emser Str. 40/41
10719 Berlin
Deutschland
Email: vertrieb@wagenbach.de
Url: www.wagenbach.de
Telephone: +49 30 2351510
Fax: +49 30 2116140

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    18.09.2020

    eBook (ePUB)

    Eine absolute Empfehlung

    Herr Kato geht in Rente und hat endlich Zeit. Er könnte nun das alte Radio reparieren oder die Plattensammlung ordnen. Dazu hat er allerdings keine Lust. Doch als er der jungen Mie begegnet, die ihm ein seltsames Angebot macht, beginnt er die Dinge anders zu sehen. Von ihr lässt er sich überzeugen, in eine Agentur für gemietete Familienangehörige einzutreten. Ein zarter Roman über einen späten Neuanfang und über das Glück. Seine Frau beginnt zu tanzen. Und über diese neuen Erfahrungen der beiden beginnen Sie sich wieder anzunähern. Ein gelungener Roman, den ich nur weiterempfehlen kann.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    07.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes, feines Lesevergnügen

    "Es war seine Frau, die ihn dazu gedrängt hat, sich einmal von Kopf bis Fuß untersuchen zu lassen..........Immerhin wäre das eine Beschäftigung. Das Kränkende daran hat er zuerst nicht hören wollen". Herr Kato ist in Pension. Kürzlich erst und schon ist ihm die Zeit zu lang. Was er nicht alles in seinem Ruhestand unternehmen wollte. "Und jetzt? Er gibt sich den Anschein, ein Ziel zu haben". Als er eines Tages auf dem Friedhof einer jungen Frau begegnet. Sie kommen ins Gespräch. Die junge Frau macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag. Nach "Ich nannte ihn Krawatte" ist der neue Roman von Milena Michiko Flasar erneut großes, feines Lesevergnügen.

  • Milli

    aus Wien

    4/5

    11.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das ein Schreibstil so "schön" sein kann

    Herr Kato hat es endlich geschafft. Er ist im Ruhestand und könnte nun sein restliches Leben genießen. Dumm nur, dass er keinen Plan hat, was er mit sich anfangen könnte. Nicht einmal krank ist er! Doch dann lernt er Mie kennen, die ihm ein Jobangebot macht: Schauspielern! Um genauer zu sein: er soll einen Stand-In mimen. Dabei spielt er vor allem bei völlig fremden Leuten, jene Menschen, die diesen abhanden gekommen sind, sei es durch Tod oder Entfremdung. Dabei lernt Herr Kato nicht nur viele Menschen und deren Geschichte kennen, er lernt sich selber und seine eigene Familie besser kennen. Wieder einmal ist Frau Flasar ein Buch gelungen, das zum Nachdenken anregt, einen mitfühlen lässt und einen staunen lässt, wie schön doch die deutsche Sprache sein kann (zumindest habe ich so empfunden).

  • Xirxe

    aus Hannover

    4/5

    14.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Irgendwann ist es soweit: der…

    Irgendwann ist es soweit: der lang ersehnte Ruhestand! Aber vielleicht ist er doch nicht so sehr ersehnt? Für die namenlose Hauptfigur dieses Buches ist es eine Zäsur, denn von einem Tag auf den anderen ist er ein Niemand. Eine unwichtige Person, die von niemandem gebraucht wird. Seine Frau schickt ihn aus dem Haus, damit er aus dem Weg ist; im Büro ruft er nicht an aus Angst, man könne sich nicht an ihn erinnern. Für die Dinge, die er sich vorgenommen hat (Radio reparieren, Plattensammlung sortieren), fehlt ihm der Elan; vielleicht auch, weil er keinen Sinn darin sieht. Doch am Meisten erschreckt ihn die Beziehungslosigkeit, in der er lebt. Seine Ehe ist schon lange ein Neben- statt ein Miteinander, mit seinen Kindern hat er kaum Umgang, und außer zu einem Obdachlosen in der Nachbarschaft gibt es keine regelmäßigen Kontakte. Doch er sucht die Ursachen dafür nicht bei sich, sondern versucht mit Disziplin eine Regelmäßigkeit in sein Leben zu bringen, das ihm wieder Sinn verleiht - ohne Erfolg. Erst als er der jungen Mei begegnet, die ihm das Angebot macht, in ihrer Agentur als Familienmitglied für Andere kurzzeitig vermittelt zu werden, beginnt sich seine Einstellung und damit auch sein Leben zu ändern. Es ist eine kleine Geschichte (nicht einmal 160 Seiten), die dennoch einige der Schwierigkeiten, mit denen viele Menschen zu kämpfen haben, überdeutlich macht. Die Konzentration auf die Arbeit (das scheinbar Wichtigste), die keine Zeit lässt, sich noch mit Anderem zu beschäftigen; die daraus entstehende Gleichgültigkeit selbst gegenüber den nächsten KollegInnen (man hat ja keine Zeit); die Problematik, Gefühle zuzulassen, nachdem man selbst schwer verletzt wurde; zu leben ohne dass es immer einen Sinn machen muss, einfach weil es schön ist. Das Buch bietet keine Lösungen an, sondern zeigt in einer liebenswerten Form, wie sich aus kleinsten Veränderungen der Einstellung oder Sichtweise Dinge beginnen, sich anders zu entwickeln als auf die sonst gewohnte Art. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ungewohnt: Der Protagonist erzählt nicht einfach das Geschehene, sondern als Lesende folgt man meist seinen Gedanken, die, wie Gedanken nun mal so sind, nicht immer chronologisch daherkommen, sondern mal hierhin, mal dorthin springen; mal in kurzer, mal in langer Form. Ich habe mich schon nach wenigen Seiten ohne Schwierigkeiten daran gewöhnt und finde diesen Stil im Nachhinein sehr gelungen. Eine kleine feine Geschichte, die auf gelungene Weise unter anderem so Manches im (vielleicht eigenen?) Leben ganz behutsam in Frage stellt.

  • Readaholic

    4/5

    14.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Carpe diem

    Seit seiner Pensionierung weiß Herr Kato nichts mit sich anzufangen. Zuhause mäkelt er ständig an seiner Frau herum, weshalb sie froh ist, wenn er Spaziergänge unternimmt und sie das Haus für sich allein hat. Auf einem dieser Spaziergänge lernt er eine junge Frau, Mie, kennen, die ihm das Angebot macht, für sie zu arbeiten. Sie hat eine Agentur für „Stand-Ins“, bei der man Familienangehörige, Chefs, Verlobte...“mieten“ kann. Nach kurzer Bedenkzeit lässt sich Herr Kato auf das Angebot ein und bekommt sofort den ersten Auftrag, in dem er einen Großvater mimt. Er genießt es, einen Tag lang in die Haut eines anderen zu schlüpfen und ist viel netter, als er es normalerweise zu Hause ist. Es macht ihm großen Spaß, mit seinem „Enkel“ den Tag zu verbringen. Etwas seltsam finde ich, dass seine Ehefrau abends überhaupt nicht nachfragt, wo er den ganzen Tag war. Die beiden scheinen nur noch eine reine Zweckgemeinschaft zu haben. Auch die nächsten beiden Aufträge sind interessant. Für eine Ehefrau mit geschwätzigem Ehemann gibt er einen Tag lang den einsilbigen Zuhörer, im darauffolgenden Engagement spielt er den Chef des Bräutigams, eine Rolle, die er sehr genießt, da er im wirklichen Leben nie Chef war. Herr Kato beginnt langsam, sich zu verändern, sein harter Panzer bekommt Risse. In Rückblenden erfahren wir von seinen eigenen Kindern und der ersten Zeit mit seiner Frau. Es ist ein Buch der leisen Töne, mit wenigen Worten und Halbsätzen wird viel gesagt. Insgesamt ist es ein sehr melancholisches Buch. Man hat das Gefühl, Katos Leben vor der Pensionierung drehte sich einzig und allein um die Arbeit, Freizeit, Hobbys, Familie kamen zu kurz. Seinen Plan, mit seiner Frau nach Paris zu fahren, sobald er nicht mehr arbeitet, wird er wohl nicht mehr umsetzen, auch wenn er sich minutiös auf den Trip vorbereitet hat und seine Frau sogar damit beginnt, Französisch zu lernen. Das Ende empfand ich als etwas unbefriedigend, da vieles, das angesprochen wurde, nicht zu Ende geführt wird. Trotzdem ist es ein empfehlenswertes Buch, das Emotionen auslöst und nachdenklich macht.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sophie Weigand

    Sophie Weigand

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Pensionär auf Abwegen.

    Herr Kato ist seit kurzem Pensionär und von diesem Umstand überfordert. Er weiß nicht, was er mit sich und seinem neuen Leben anfangen soll, bis er auf dem Friedhof eine junge Frau trifft. Die ist Schauspielerin und erzählt ihm von einer Agentur, die Familienangehörige, Freunde und Partner für verschiedene Gelegenheiten vermittelt. Zunächst noch etwas skeptisch beginnt Herr Kato, mal Opa und mal Ehemann für völlig fremde Menschen zu sein, bevor er wieder aus ihren Leben verschwindet. "Herr Kato spielt Familie" ist ein zarter, poetischer Roman voller feiner Beobachtungen und subtilem Humor. Großartig!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Was neues Gutes

    Herr Katō hat altersbedingt seinen Arbeitsalltag hinter sich gelassen und lebt isoliert neben der Familie her. Die Tage ähneln sich, doch ihm bietet sich eine Chance aufzuleben, als Mie ihn für ihre „Happy Family“ Agentur engagiert. Dort schlüpft er in verschiedene Rollen und erlebt auch das eigene Dasein aus einer anderen Perspektive. Die Autorin bedankt sich bei allen, die geduldig mit ihr gewartet haben. Das lange Sitzen war schön… Mit diesem leisen, lebensklugen Roman lesend zu sitzen war mir ein allerschönster Zeitvertreib und reger Gedankenaustausch, von dem ich sehr profitierte.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Autorin gelingt es meisterhaft,...

    Der Autorin gelingt es meisterhaft, ohne großen Aufwand stimmungsvolle Bilder zu entwerfen. Herr Kato wächst einem ans Herz und man fühlt, was er fühlt. Ein leises Buch! Lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Roman berührt ganz leise - einfach schön!

    Dem anspruchsvollen Leser möchte ich diesen einfühlsamen tiefgründigen Roman sehr empfehlen. Der 'Familie spielende Herr Kato' geht in Rente und plötzlich ist sie da - die Zeit, die unendliche Zeit. Er kann mit der Existenz von Zeit so gar nicht umgehen, ist gelangweilt - unterfordert - seine Frau macht ihr Ding - eine gemeinsame Reise nach Paris nichts weiter als in ein Plan. Auf der Suche nach dem Glück begegnet ihm eine junge Frau, die ihn aus seiner Lethargie befreit. Ganz still und unaufdringlich wächst einem Herr Kato sehr ans Herz, der sein Leben plötzlich aus einer ganz anderen Perspektive sieht. Ein ganz zarter leiser Roman, der durch seine außerordentliche Eloquenz begeistert. Er regt zum Mitfühlen und Nachdenken an über die ewig gestrige Fragen: 'Was wäre wenn? Was sind die wirklich wichtigen Dinge im Leben?' Das Ende wird Sie in jeder Hinsicht überraschen. Den Tipp zu diesem großartigen Roman gab mir eine liebe Kollegin. Ohne sie hätte wirklich etwas verpasst.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Andraschke

    Christina Andraschke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarisches Vergnügen.

    Man kann es nicht besser zusammenfassen: „Ein nachdenkliches Buch über Erinnerungen und unerfüllte Träume...“. Lesen Sie diesen kleinen, aber feinen Roman.

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